Züge, Autos – Messen & Testen

testanlage__a01Wenn einer beruflich mit dem Betrieb und der Instandhaltung von Ausstellungsmodellbahnanlagen zu tun hat, dann kommt er um’s Testen und Experimentieren nicht herum.

Nebenbei steht die Thematik ja auch absolut in Überschneidung mit den privaten Interessen, da ist manches mal kaum noch eine Trennung möglich. Man werkelt also auch in der eigenen Werkstatt, entsprechend möchte diese eingerichtet sein oder besser gesagt, möchte man diese eingerichtet haben. Als wir vor rund 3 Jahren nach Fürth zogen, ging es in erster Linie um das unterbringen der eigenen Besitztümer, weniger um das finale Einrichten von Teststrecken und Werkstatt.

Um überhaupt beginnen zu können in den eigenen vier Wänden aktiv  zu werden, wurden Test- und Einmessstrecken einfach auf diversen Tischen verlegt, der PC stand mal hier und mal dort – will ich alles so nicht mehr.

Es besteht allerdings kein wirkliches Verlangen, mir eine eigene Modellbahnanlage zu bauen, dass kann ich in der Firma größer und besser haben. Es soll aber, nach und nach, alles an Funktionen da sein, was getestet werden soll und muss. Nebenbei möchte ich auch einige Experimente wagen können, die man an den Ausstellungsanlagen besser nicht durchführt, da muss unter allen Umständen der Betrieb sichergestellt sein!

Um das Verhalten instandgesetzter Loks, reparierter Autos oder zickender Wagen einschätzen zu können, sollte eben auch die Technik auf der Teststrecke zu finden sein, mit deren Unterstützung die Modelle auch sonst fahren sollen.

kellertest_bretterDa ich ja immer ein kostenbewusster Mensch bin, werde ich vornehmlich alles das verarbeiten, was so oder so nicht mehr wirklich genutzt und verbaut wird und wahrscheinlich sonst irgendwann in der Entsorgung landet… Also mal mit dem Chef im Lager geschaut, was so an unbenötigtem Holz zu finden ist. Die alten 80 x 60 x 1 cm Sperrholzplatten, auf denen früher in Oberhausen einiges an Elektronik verbaut war, kommen mir da schon richtig entgegen ;-)

kellertest_bretter2Sehr viel filigranes gibt es jetzt erst mal nicht zu tun, das Ganze kommt vorläufig auf Holzböcke, wird verschraubt und durch die Gegend geschoben, bis ich der Meinung bin, so geht’s :mrgreen: Wenn irgend möglich soll die ganze Sache in der Mitte teilbar bleiben, wer weiß schon, ob nicht irgendwann ein Transport ansteht…

kellertest_gleise1

Gleiches wie für das Holz gilt auch für den Rest bzw. jetzt zunächst die Gleise: Überbleibsel verbauen. Das meiste, was hier genutzt werden wird, dürfte Tillig „Elite“ Gleis sein, bin für eine Experimentieranlage da aber echt nicht wählerisch. Solange die Spurkränze nicht über die Kleineisen rattern oder ich jede Verbindungsstelle nachschleifen muss, ist es mir egal.

kellertest_weiche

In dieser Ausbaustufe soll eine Weiche vorläufig reichen, so viel Platz ist nicht vorhanden, da muss ja noch einiges anderes drauf, der Raum ist auch nicht unendlich.

 

 

kellertest_uebersicht

Der Grundaufbau steht, 3,20m x 0,6m Rohbau…

Kurz mal Strom auf die Gleise gegeben, fahren tut’s zumindest ;-)

 

 

Um kompatibel mit der Modellbahnwelt zu sein, wird übrigens alles mit Selectrix und Traincontroller gesteuert, sonst bringt das ja nicht viel…

Jetzt fehlen nur noch Melder, Weichenantriebe, Car-System, Kabel, Trennungen und was weiß ich noch :mrgreen:

Erstes Etappenziel ist ohnehin (bzw. muss sein) die Möglichkeit, wieder Lokomotiven einmessen und testen zu können, die Reparaturen machen sich nicht von alleine. Auf jeden Fall mein Langzeitprojekt mit offenem Ende, weitere Berichte werden folgen ;-)

 

 

 

 

Elektronik? Bei Reichelt ;-)

Aktive Bauelemente

Relais

Messtechnik


 

Löttechnik – Die Grundlagen

In den letzten Tagen bei Reichelt entdeckt, vielleicht ganz interessant für Leute, die gerade mit dem Gedanken spielen, mal den Lötkolben zu schwingen :-)

 

www.michael-floessel.deLöttechnik – was man über das Zusammenlöten von Metallteilen wissen muss. Lesen Sie hier mehr über die Grundlagen des Weichlötens.

Quelle: Reichelt Magazin – Löttechnik – Die Grundlagen

 

 

 

 




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Prince: US-Popstar stirbt mit 57 Jahren – DIE WELT

Dieses Jahr ist’s aber echt hart :-(

 

Der Musiker Prince ist im Alter von 57 Jahren verstorben, wie seine Pressesprecherin bestätigte. Er wurde leblos in seinem Haus in Minnesota gefunden worden und dann für tot erklärt.

Quelle: Prince: US-Popstar stirbt mit 57 Jahren – DIE WELT

 

 

Windows 10 und unsignierte Treiber…

sc02usb_artGelegentlich kommt man ja in die Situation, dass für eine ältere oder sehr spezielle Hardware keine aktuellen Windows 10 Treiber zu bekommen sind. Oftmals könnte es vielleicht auch mit den Windows 7 Treibern funktionieren, wenn Windows 10 diese (oder jedenfall nicht zertifizierte) denn akzeptieren würde.

In meinem aktuellen Fall betraf es die Selectrix Zentrale „Müt SX Control 02“, diese tut’s unter Win 10 64 Bit nun mit dem Win 7 Treiber vom Hersteller klaglos.

Meine Schritte, evtl. sind die Begriffe etwas anders, ich schreibe aus dem Gedächtnis ;-) :

Start -> Ein/Aus -> „Neu starten“ mit gedrückter SHIFT-Taste klicken

Im erscheinenden Bildschirm Problembehandlung -> erweiterte Optionen -> Startoptionen

Der Rechner muss nun neu gestartet werden.

Es erscheint ein Auswahlmenü, in diesem „Punkt 7“ für die Möglichkeit unsignierte Treiber zu nutzen auswählen.

Nach dem folgenden Neustart sollten die Treiber akzeptiert werden.

Als Tipp: Gelegentlich lohnt es sich, im Wust der einzelnen Treiberdateien die .inf Files zu suchen und direkt via rechter Maustaste -> Installieren einzubinden. U. U. wird das Gerät dann sofort beim Anschließen erkannt.

Eine Garantie, dass diese Treiber denn dann auch wirklich funktionieren, ist dies natürlich nicht ;-)

Die Kommandozeilentipps, die ich im Web zum Thema gefunden habe, wollten übrigens nicht wirklich funktionieren. Wahrscheinlich waren es die falschen. Sollte jemand die passenden kennen, einfach in den Kommentar schreiben ;-)

 

 




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DSO 138 – Erster Eindruck

dso_138_Habe mich jetzt mal einige Stunden mit meinem DSO 138 beschäftigt und bin positiv überrascht.

(Link zum Hersteller JYE-Tech mit allen Daten)

 

Klar, es ist und bleibt eine „DIY“-Lösung, für die kleine Messung zwischendurch aber durchaus brauchbar.

Gerade wenn ich an unzugänglichen Stellen meiner Modellbahn (OK, eher Teststrecke, dazu kommt hier im Blog noch etwas… ;-) ) mal eben eine Messung sichtbar machen möchte, spielt es seine Vorteile gut aus. Will man wissen ob aus einem eingespeisten Rechtecksignal nicht doch eher ein Trapez geworden ist oder ein benötigter Takt wirklich noch ein Takt ist – in diesen Fällen hat sich das DSO 138 hier bereits als gutes Werkzeug erwiesen. Für genaue Ablesungen ist das Display allerdings recht klein, es gibt auch gelegentlich Triggerprobleme beim Wechsel der Messbereiche bzw. bei fortlaufender Messung, wenn während der selben die Einstellungen des Oszilloskopes geändert werden.

Es ist allerdings empfehlenswert mit der englischen Sprache einigermaßen gut zurecht zu kommen, spätestens bei der Inbetriebnahme gibt es sonst wahrscheinlich Probleme.

Geliefert wird außer der Stromversorgung alles, was zum Betrieb notwendig ist. Die SMD-Bauteile sind bereits auf der Platine verlötet, die THT-Parts muss man selber anlöten. Hab nicht alles gezählt, dürften aber so rund 60 Teile sein :-)

dso___smallMit (der einen oder anderen) Kaffeepause habe ich vom Auspacken bis zum ersten Test rund 3 Stunden am Lötkolben gesessen. Einige Zeit hat dabei der Widerstand „R3“ verschlungen. Laut Stromlaufplan und Bestückungsliste ein 200k/1% Widerstand, der einzige mitgelieferte, welcher nicht gelistet war, ist aber ein 20k Typ. Dafür fehlt der 200 Kilo völlig… Habe ihn durch einen 200k aus meinem Bestand ersetzt, bisher scheint dies die richtige Entscheidung gewesen zu sein, vielleicht habe ich aber auch die passende Messung noch nicht durchgeführt um den Fehler ans Tageslicht treten zu lassen. Der Widerstand liegt im Eingangskreis des Messignals bzw. Messverstärkers, ich werde es sehen, wenn ich demnächst die Genauigkeit enger in’s Auge fasse :-)

Nach erfolgreicher Bestückung erfolgt die Inbetriebnahme. Vor dem Aufstecken des Displays wird eine Probemessung der Spannungsversorgung durchgeführt, anschließend muss eine Lötbrücke geschlossen werden. Der Abgleich beschränkt sich im wesentlichen auf die saubere Darstellung des auf der Platine abzugreifenden Testsignals mittels zweier Trimmkondensatoren. Dies sind in der Anleitung auch die Vorgänge, die eben in Englisch im Manual beschrieben sind. Die mitgelieferte Dokumentation empfinde ich übrigens als ausreichend, steht man mit der Elektronik einigermaßen auf „Du & Du“, sollte es keine Probleme geben.

 

 

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5 Stücke Hohlstecker 5,5 mm x 2,1 mm Klinke Buchse Netzteil

LM2596 Schaltreglermodul, DC-DC, verstellbarer Abwärtswandler


 

 

 

Sonntagsprojekt DSO 138

dso_0Kleine Bastelei am Rande :-)

Manchmal kommt es mir nicht auf die absolute Genauigkeit an, eher um eine Abschätzung. Das DSO 138 von JYE-Tech kommt mir als Taschenoszilloskop da gerade richtig. Kostet um 20 Euro als Bausatz und kann kleine Aufgaben bis 200 kHz auf einem 2,5 Zoll TFT Display anzeigen. Für mich das wichtigste: 9V Betrieb zum Mitnehmen. Taugt es gar nichts, ist das Teil immer noch eine nette Spielerei ;-)

 

dso_4Der Aufbau nebst Inbetriebnahme war schon mal erfolgreich, mehr kann ich allerdings noch nicht sagen.

Ich werde das Gerät in den kommenden Tagen genauer unter die Lupe nehmen, dann sollten ein paar Erfahrungswerte vorliegen. Der erste Eindruck ist allerdings recht gut, besser als erwartet!

Gut aussehen tut’s auf jeden Fall :mrgreen:

 

 

 




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Warum man Leuchtstoffröhren gelegentlich wechseln sollte…

In den letzten Wochen habe ich schon gedacht meine Augen lassen nach. Oder ich bin nach dem Winter wirklich lichthungrig…

Jedenfalls ist mir aufgefallen, dass ich an meinem Elektronikplatz im Keller immer weniger sehe. Hauptlichtquelle ist eine Leuchtlupe mit 22W Ringröhre, diese fing obendrein vor einigen Woche an zu flackern bzw. flimmern. Also was soll ich sagen, ich habe sie getauscht und nebenbei auch mal tote Tiere aus dem Gehäuse entfernt :mrgreen:

lampe_altEin kleiner Schnappschuss auf die alte Röhre im eingeschalteten Zustand

 

 

 

 

lampe_neuHier die neue… In etwa gleicher Abstand, nur eine etwas andere Perspektive. Man kann deutlich erkennen, dass doch erheblich mehr Licht zur Verfügung steht. Sicherlich spielt da auch die Handykamera eine Rolle, der real fühlbare Effekt ist aber identisch wenn man am Tisch sitzt. Mal ganz davon abgesehen, dass erst jetzt auffällt, wie nervig das Geflimmer war….

Da bestimmt wieder wer fragt ;-) :

22W FCL, T9, 22 W Leuchtstoffring, 6400K

Innendurchmesser ca. 15cm, außen 21 cm (ganz grob), falls jemand genau so etwas sucht: Unten im Artikel findet sich ein kleiner Werbelink zu genau meiner Ersatzröhre, die Bezeichnung der ganzen Lampe weiß ich leider nicht mehr :-)

 

lampe_sockel

Noch ein Bild vom Sockel/Stecker falls irgendwo ein Vergleich benötigt wird.

 

 

 

 

 

 

 

 



Wentronic Ersatz-Leuchtstoffring für Lupenleuchte 210mm/22Watt