Ein neuer Akku für’s Xperia™ Z1 Compact (D5503)

So, ja… Die bestellten Ersatzteile sind da, es kann losgehen!

Wie bereits geschrieben, mein Xperia™ Z1 Compact hat ziemlich deutlich gemeldet, dass es einen neuen Energiespender haben möchte. Neben plötzlichem Abschalten, sprunghafter Meinungsänderung in Sachen Ladestand und Einschaltverweigerung wurde bei den letzten Ladeversuchen auch das komplette Gerät recht warm, Zeit für’s Eingreifen!

Ich dokumentiere hier meine Schritte beim Austausch, wer möchte sollte sich auch auf You Tube die diversen Videos zum Thema mal ansehen, schaden kann es nicht. Bin selber nicht so der Fan von bewegten Bildern bei Informationen, jedenfalls beim Erstellen dieser während der Arbeiten, danach geht es ja meist ohnehin nicht mehr ;-)

Wer gerne seinen Akku selber wechseln möchte, findet hier vielleicht ein wenig Unterstützung, bei anderen Geräten ist der Vorgang ja oft sehr ähnlich. Garantien kann ich ohnehin keine geben und übernehmen! Lest zuerst alles (ALLES!) und macht Euch klar, dass einiges schiefgehen kann. Man sollte sich auch vor Augen halten, dass eine professionelle Reparatur incl. Akku und Versand für unter 40€ zu bekommen ist. Diese hätte ich auch für ein Einzelgerät glatt in Anspruch genommen, hier sind allerdings auf Dauer in mehreren Mobilgeräten Akkus zu ersetzen und meine Bastelehre will, dass ich so etwas selbst erledige ;-)

Hier also der Bericht: :-)

Wie bei den meisten Smartphones und auch Tablets der letzten und aktuellen Generationen, ist das Gerät mit einem Akku ausgestattet, der vom Normalanwender nicht ohne weiteres getauscht werden kann oder besser soll. Was ich von dieser Praxis halte, sage ich hier mal besser nicht laut… ;-)

Was man benötigt, jedenfalls wenn man in der von mir beschriebenen Weise vorgeht:

  • Einen Heißluftfön.
  • Etwas zum anheben glatter Flächen, z. B. ein Saugnapf.
  • Eine stabile und harte Scheibe oder Klinge, mit STUMPFEN (!) Kanten.
  • Eine dünne Pappscheibe oder etwas entsprechendes aus Kunststoff.
  • Einen kleinen Kreuzschraubendreher.
  • Eine Pinzette.
  • Einen neuen Akku :mrgreen:
  • Eine neue Dichtung.
  • Ruhe und eine schmutzfreie Umgebung.

 


Bisschen Werbung ;-)


 

Erwärmung der Rückseite.

Zum Wechsel des Akkus muss zunächst einmal die Rückseite ab, welche recht gut verklebt ist. Mit brachialer Gewalt und einem guten Saugnapf könnte man die Abdeckung wahrscheinlich auch „einfach so“ abreißen, ich bin da aber eher der Freund einer schonenderen Vorgehensweise. Konkret habe ich einen Heißluftfön senkrecht aufgestellt und nach oben blasen lassen. Über 2-3 Minuten wird das Handy in kreisenden Bewegungen immer wieder mit gebührendem Abstand in der heißen Luft gehalten. Mein Grundgedanke ist einfach: Was mir nicht die Finger verbrennt, killt auch das Telefon nicht :mrgreen: Wenn die hintere Seite des Gerätes gefühlt warm aber noch nicht heiß ist, kann man loslegen.

Aufhebeln der Rückseite.

Einer der kritischsten Schritte, ist der Ansatz zum Lösen der Rückseite, Ich habe zum Glück alte Platinen-Stencils aus Metall hier, die geradezu ideal sind. Vor der Benutzung solcher Materialien ist es aber ZWINGEND NOTWENDIG, die Kanten des Bleches stumpf zu schleifen, ich habe sie schon vor längerer Zeit solange poliert, bis keine schneidende oder hobelnde Wirkung mehr zu bemerken war, brauche so etwas ja auch öfter zum Öffnen der Modellbahnfahrzeuge. Eine dünne Kunststoffscheibe oder ein Gitarrenplättchen gehen auch, man muss nur leichte Gewalt ausüben können. Ziel ist es eben, den ersten Ansatz anzuheben, ohne die Lackschicht des von innen gefärbten Deckels zu zerkratzen oder im inneren etwas abzureißen. Sobald der Deckel stückchenweise abhebt, einfach eine Pappscheibe oder dünne Kunststoffscheibe nachschieben, um erneutes verkleben zu verhindern. Parallel dazu habe ich mit dem Saugnapf GEFÜHLVOLL die Abdeckung abgezogen, was ich leider aus Mangel an weiteren Händen nicht knippsen konnte.

Frisch geöffnet!

Ab ist er, der Deckel!

Der kritische Moment ist vorbei, alles ist unbeschädigt geblieben.

 

 

 

 

Die alte Dichtung muss ab…

Was auf jeden Fall weg muss, sind die Reste der alten Dichtung. Nicht nur ein bisschen, nicht „geht schon“ – absolut alles! Hab‘ nachträglich die betroffenen Stellen noch mit Reinigungsbenzin von Kleberesten befreit, vielleicht ist dies aber nicht bei allen Materialien der diversen Hersteller zu empfehlen, am besten an einer unauffälligen Stelle testen.

Aushebeln der Akkuverbindung

Jetzt folgen die Pflichtübungen…

Mit Pinzette oder ähnlichem den Folienleiter-Stecker gefühlvoll nach oben abhebeln.

 

 

 

Lösen der einzigen Schraube.

Die einzige Schraube will auch raus :-)

Die NFC-Antenne liegt  mit ihren Kontakten nur auf, der Akku kann herausgehebelt werden. Ich habe dazu wieder meinen Saugnapf benutzt,warum soll man sich’s schwer machen?

 

Der alte Akku ist raus, der neue kann rein :-)

Eigentlich könnte man nun einfach alt gegen neu tauschen, wenn da nicht die NFC-Antenne wäre…

 

 

 

 

NFC

Das Xperia™ Z1 Compact beherrscht „near field communication“ – NFC, die benötigte Antenne klebt auf dem Akku. Die dünne Leiterfolie muss gerettet werden, hilft ja nichts. Da mir das Ablösen der eigentlichen Spulenfolie etwas zu heikel ist, wird der Akkuaufkleber darunter gleich mit entfernt und das wichtigste Stück, samt Leiterbahnen, einfach auf den neuen aufgeklebt. Hier bin ich wie beim Öffnen der Rückseite vorgegangen…

Lösen der Aufkleber…

Warm machen, vorsichtig die Klebelaschen lösen, wieder etwas erwärmen, wieder etwas weiter abziehen…

 

 

 

 

NFC-Antenne abgelöst und den Rest vom darunter befindlichen Aufkleber abgeschnitten.

… bis alles vom alten Akku abgelöst ist. Nun noch passend schneiden.

 

 

 

 

 

 

Klebeantenne wieder anbringen.

Um die Gefahr zu reduzieren, dass die NFC-Kontakte nachher neben den Gegenstücken landen, habe ich den neuen Akku zuerst lose wieder eingelegt, die Folie positioniert und leicht angedrückt. Nun Akku wieder raus, Folie bzw. Aufkleber richtig verkleben und fertig :-) Wenn keine großen Probleme mit Staub und ähnlichem aufgetreten sind, kann man die Klebeflächen getrost weiterverwenden. Nun also alles wieder einsetzen, Folienkabel andrücken und die Schraube nicht vergessen!

Alles wieder drin!

So, die Technik ist verbaut, den ersten Einschalttest hat es auch überstanden. Der Ladestand liegt bei 17%, Kamera geht noch, nun will alles auch wieder in einen ansehnlichen (und hoffentlich wasserdichten…) Zustand gebracht werden.

 

 

 

Neue Dichtung.

Sicherlich kann man auch mit Kleber oder Silikon oder sonstwas arbeiten, ich habe mich aber für eine neue Originaldichtung entschieden. Geliefert wird diese mit Schutzfolien auf beiden Seiten – lasst sie am besten so lange drauf, bis wirklich final verklebt wird, das Zeug pappt wie Hölle! Deswegen ist nebenbei auch eine vorherige Entfernung der alten Reste extrem wichtig! Sollten die Überbleibsel sich mit der neuen Dichtung verbinden, ist dies eher nicht mehr zu trennen, nebenbei dürfte auch die Dichtigkeit davon nicht gerade profitieren…

Die Dichtung, auf dem Backcover bereits angeklebt.

Nach einigem Probeliegen und etlichen „Trockenübungen“ kann die neue Dichtung auf das Backcover geklebt werden.

 

 

 

 

 

Die letzte Schutzfolie wird entfernt…

Tja, nun noch der letzte Schritt:

Abziehen der letzten Schutzfolie und das Gerät wieder verschließen. Auch hier empfehle ich einige Übungsanläufe während die Schutzfolie noch vorhanden ist, wenn man schlecht zielt, ist ein zweiter Anlauf eher nicht möglich :-)

Zum guten Schluss alles kurz auf Funktion testen und das Handy noch für einige Stunden auf eine Flache Unterlage legen, mit Büchern oder ähnlichem Beschweren und den Kelebstellen Zeit geben, sich gut zu verbinden.

Geht wieder :-D

Alles wieder OK :-D

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittlerweile ist der neue Akku samt Handy seit rund 2 Tagen wieder im Einsatz, bisher läuft alles wie am ersten Tag. Einen Vergleich zur ursprünglichen Laufzeit kann ich schlecht anstellen, ist einfach alles zu lange her und auch die ursprünglich genutzten App’s haben mittlerweile einige Updates erhalten, die sicherlich auch Auswirkungen auf den Stromverbrauch haben. Bei der Gelegenheit gibt es auch gleich einen Werksreset, wenn schon eine Erneuerung, dann richtig :-) Nach dem ersten Laden auf 100% darf der bisher einzige Test längerer Art per WLAN Videofilme abspielen, nach ca. 3 Stunden ist der Akku noch bei 71% Füllung, das sieht gut aus.

Was für Symptome mich zum Akkuwechsel veranlasst haben?

  • Plötzliches Abschalten des Smartphones, vor allem bei Kameranutzung oder Telefonie.
  • Ladestand springt von rund 80% auf unter 30%.
  • Speicherprobleme der SD-Karte.
  • Verdächtig kurze Ladezeiten.

Was dann hinzu kam, ausser das die oben genannten Probleme immer öfter auftraten?:

  • Gerät schaltet immer öfter ab und initialisiert die Applikationen beim Neustart.
  • Updateinstallationen-/Downloads  aus dem Playstore führen zum Reset.
  • Gerät lässt sich nicht mehr einschalten, Akku schlagartig völlig entladen.
  • Status-LED leuchtet rot obwohl der Akku gerade vorher noch >70% Ladung hatte.
  • Status-LED blinkt rot, Ladung beginnt erst nach etlichen Minuten
  • Handy wird beim Laden ungewöhnlich warm.

Tja, was soll ich sagen – das scheint behoben, mein Senf zum Thema :mrgreen:

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

Dreibeiniger 2-A-Schaltregler ersetzt lineare Regler im TO220-Gehäuse

7805_artikelfoto_www.michael-floessel.deVielleicht interessant, wenn der alte 7812 (oder vergleichbare) nicht die optimale Lösung sind oder waren:

Quelle Elektor: Dreibeiniger 2-A-Schaltregler ersetzt lineare Regler im TO220-Gehäuse

 

 

Die neue Die neue R-78B-Reihe soll pinkompatibel mit den Linearreglern sein, ein paar zusätzliche Informationen in dem verlinkten Elektor Artikel, Details beim und vom Hersteller im Datenblatt.

 

 

 

 

 

 


Elektronik? Bei Reichelt ;-)

Aktive Bauelemente

Relais

Messtechnik


 

 

Mobile Elektronikwerkstatt

Die Power-Bank füttert den USB-Lötkolben. Das funktioniert recht gut, wenn man der roten LED trauen kann, hat der kleine Hitzespender sogar eine Regelung.

Ich habe im Laufe der letzten Monate immer wieder Werkzeuge erstanden, mit denen sich ohne eine vorhandene 230V-Installation elektronisch arbeiten lässt.

Von USB auf Hohlstecker. 5V rein – 9V raus. Wo das Limit liegt kann ich noch nicht sagen, für das DSO 138 Oszilloskop reicht es auf jeden Fall. Mit ziemlicher Sicherheit kann ohnehin kein Strom geliefert werden, den der USB-Standard nicht bietet. Eine 12V Variante ist ebenfalls verfügbar, habe ich aber mangels Bedarf nie gekauft.

 

 

 

 

Der Grundgedanke bzw. die Grundidee bei dieser Sammlung an Werkzeugen ist eigentlich dem Umstand geschuldet, dass man als Mitarbeiter einer Modellbahnausstellung oft mehr Zeit mit dem Einrichten von Baustellen unter, neben und auf den diversen Anlagen verbringt, als mit der eigentlichen Aufgabe. Auch ist es z. B. fast unmöglich, ohne helfende Hände mit Kabeltrommel, Verlängerung und Mehrfachsteckdose in einem Miniaturbahnhof zu löten, wenn die Oberleitung oder die filigranen Szenen nicht ruiniert werden dürfen. Zusätzlich gibt es etliche Gelegenheiten, bei denen man potentialfrei arbeiten muss oder sollte, die Digitaltechnik einer modernen Modellbahnsteuerung ist zuweilen recht zickig ;-)

Am besten ist also eine kleine Werkzeugkiste, mit deren Inhalt man schnell und ohne großen Aufwand sofort loslegen kann, Akkubetrieb ist natürlich das oberste Gebot.

Ein kurzer Blick auf das Typenschild.

Wir leben ja aktuell ohnehin in einer Welt der mobilen Digitaltechnik, irgendwie wird alles mit allem vernetzt und in erster Linie unterwegs nutzbar. In der Jackentasche gibt es aber keine Steckdosen :-) Schöner Nebeneffekt ist, dass möglichst viele Leute mit möglichst langer Akkulaufzeit leben wollen und somit Power-Banken (kann man das so nennen?) erschwinglich und mit hohen Akkukapazitäten gut verfügbar sind. Seit diese Energiespeicher in Masse existieren, haben viele Hersteller einiges an mobilen Hilfsmitteln auf den Markt gebracht. Für Elektroniker, die gerne mal in der Garage, im Auto oder eben auch auf einer „schnellen Baustelle“ löten und messen wollen, perfekt!

Ich habe unten diverse Artikel verlinkt, mit denen ich schon in Berührung gekommen bin. Letztendlich liefert eine Power-Bank den Strom, der USB-Kabel-Spannungswandler versorgt das DSO (9V) und der USB-Lötkolben holt sich seinen Saft ebenfalls aus dem Akku. Alternativ geht es auch mit dem Batterielötkolben – geade dort, wo ich das restliche Equipment nicht mitschleppen will.

Auch wenn es jetzt wieder einen Beigeschmack von Reklame hat: Ich denke, so ein Beitrag zum Thema „Mobile Elektronikwerkstatt“ macht Sinn ;-) Wie oft habe ich schon erlebt, dass Leute erheblichen (auch finanziellen) Aufwand treiben, um an Stellen zu werkeln, die ohne direkte Stromversorgung ziemlich ungeeignet dafür sind.

Reklame deshalb, weil ich unten auf einige der Geräte verlinkt habe, die hier im Einsatz sind. Klar gibt es durch solche Werbung immer mal einen Obolus, vielleicht werden andere Webseitenbetreiber damit sogar reich – ich jedenfalls nicht :mrgreen: Ist auch gar nicht mein Ziel, solange es die Beiträge aber nicht unleserlich macht, stützt es wenigstens die Blogkosten ein wenig.

Ich habe bewusst nichts hochpreisiges ausgewählt, dazu habe ich zu oft die Erfahrung gemacht, dass die meisten Werkzeuge in der mobilen Version eher durch mechanische Beschädigung ruiniert werden als durch Verschleiß. Bei einem 7€ Lötkolben mache ich mir auch keine großen Gedanken um die Lötspitze, sie hält eben so lange, wie sie hält ;-)

Wie auch immer: Wenn gelegentlich Aufgaben anfallen, die keine großen Umstände hervorrufen sollen, sind diese Tools schon recht nützlich. Wenn der Sommer in diesem Jahr passendes Wetter zu bieten hat, werde ich wohl spätestens nach der Gartensaison mehr zur Haltbarkeit und Leistung bei vermehrtem Einsatz all dieser Geräte sagen können. Bis hier ersteinmal ein kleiner Ausschnitt, was es so alles gibt ;-)

 

 


 

 

 

 

 

Gesammelte Downloads PICkit 2

Ich weiß leider nicht, wie lange die Seite bei „Microchip“ online und aktuell bleibt, jedenfalls hinterlege ich hier den Link, der zu den gesammelten Dowloads für den PICkit-2 Programmer führt.

 

 

 

Eher wieder ein Merker für mich, denke aber, auch andere werden schon gelegentlich nach ähnlichem suchen ;-)

 

 

 

 

 

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PICkit 3 Debug Express
Programmieren & Debuggen von PIC® and dsPIC® Controllern


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PICkit2 kompatibler Universalprogrammer


DM 164120-4
18-Pin Erweiterung für PICkit-2


DM 164120-3
28-Pin Erweiterung für PICkit-2


DM 164120-5
64/80-Pin Erweiterung für PICkit-2

 

 

Mal eben schnell – Dies noch und das – Ganz kurz nur…

Die geneigten Bastler unter Euch werden das ebenfalls kennen:

Eigentlich hat man zu einem bestimmten Zeitpunkt eher keine Gelegenheit oder wirkliche Möglichkeit, noch in die Werkstatt oder die Bastelecke zu gehen. Allerdings liegt da noch etwas, an dem nur ein Handgriff fehlt, um fertig zu werden.

Bei mir an Silvester eine kleine Schaltung, mit einem PIC 16F688. Also kurz eben die Technik auf den Wohnzimmertisch geholt, der PIC-Programmer braucht ja nur ein USB-Kabel, die Schaltung bekommt alles aus der ICSP-Schnittstelle, Stecker rein, MPLAB an – das geht „Ratzfatz“!

 

Dummerweise hat dann aber doch einiges nicht so reagiert und agiert, wie man es erhofft hat. Laut Programmierung sollte was anderes passieren. Sehen müsste man können, was der Controller da am Port wirklich ausgibt.

OK, dafür hat man ja sein DSO 138, praktischerweise auch mit einer 9V Blockbatterie nutzbar, Platz für ein Netzteil (eher die benötigte 230V Steckdose) hab ich auf dem Tisch nicht ohne weiteres… Es kommt, was kommen muss – Batterie nach 5 Minuten leer, keine neue in Reserve :shock:

 

In Zeiten moderner Kommunikationstechnik findet sich allerdings recht schnell eine Power-Bank, welche an sich dem Smartphone aushilft, wenn es am Akku knapp wird. Allein die Spannung, die da rauskommt, reicht für das DSO nicht, so 9V hätt‘ ich da gern. Da man aber vor Jahren mal einen Step-Up-Wandler gebaut hat, der seit seinem damaligen Einsatz eher brach liegt, ist auf dem Wege bestimmt was zu machen. War eh schon lange in Planung, jetzt ist die Gelegenheit. Allerdings muss nun doch erst der Lötkolben her, schließlich hat die Power-Bank USB Ports, der DSO will einen Hohlstecker und die Wandlerplatine hat Schraubanschlüsse,,,

 

Fazit:

Wohnzimmertisch voll mit Technik, eine Stunde löten in der Werkstatt für die Strippen, das eigentliche Vorhaben nicht einen Schritt weiter…

 

 

Aber: Endlich den Step-Up-Wandler mit der Power-Bank erfolgreich getestet :mrgreen:

 

 

 

 

 


 

 

 

 

Kleine LED-Spielerei mit RGB-Leuchtdioden

Kleine Elektronikübung am Rande ;-)

 

Das Video unten ist eigentlich eher eine Katastrophe, weder sind die Farben gut getroffen, noch ist beim realen Aufbau ein Flackern zu sehen, besser will es die Kamera auch mit Tricks nicht darstellen… Ich denke aber, um die Arbeitsweise zu illustrieren reicht’s doch. Ursprünglich wollte ich noch nicht einmal einen Blogbeitrag aus dem Ganzen machen, irgendwie ist’s aber nun doch einer geworden :-)

 

Man nehme:

1 x PIC 12F675

1 x RGB LED (OK, ich hab 3 parallel, mit jeweils eigenem Vorwiderstand)

Passende Vorwiderstände für die LED

Ein bisschen elektronischen Kleinkram und irgendeinen durchsichtigen Staubfänger aus dem Haushalt :mrgreen:

Falls jemand den Nachbau startet:

Die Leuchtdioden kommen an die Ports GPIO4, GPIO1 und GPIO0. Welche Farbe an welchen Port ist egal, es kommen alle gleichberechtigt zum Zuge, nur der Farbverlauf ändert sich natürlich.

Hier der .hex-File als .zip Datei (12f675). Config NICHT enthalten, muss beim Brennen festgelegt werden. Interner RC/No Clock, alles andere OFF.

Habe meinem Fall hier die unten an 3. Stelle beworbenen RGB-LED genutzt, Vorwiderstand 220 Ohm für Grün und Blau, 180 Ohm für Rot. Jeweils eine einzelne Leuchtdiode pro Farbe geht auch, andere Farben nach Geschmack, ist ja nur eine kleine Spielerei mit Licht und Farbe.

Da nur 3 Leuchtdioden (bei Beachtung des Gesamtstromes geht natürlich mehr, dazu findet sich auch an anderen stellen im Blog etwas!) angesteuert werden, habe ich keine große Dokumentation erstellt. Einfach Controller im Standardaufbau mit Pullup von 10k an Pin 4 und die Leuchtdioden über jeweils einen Vorwiderstand vom Output-Pin gegen Masse verbauen, Aktiv = High. 100nF Stützkondensator für den PIC nicht vergessen, versorgt wird mit 5V. Bei voller Ansteuerung aller LED sind unter 80mA in meinem Aufbau zu erwarten, das schafft so ziemlich jedes alte Netzteil, stabilisiert sollte es allerdings sein. Progammtechnisch stellt der Ablauf eine ständig wechselnde PWM dar, so wird nur sehr selten der maximale Strom erreicht.

Wie gesagt, kleine Spielerei am Rande, eigentlich wollte ich nur sehen, was die RGB-LED, mit denen ich vollauf zufrieden bin, so leisten. Nachbau wie immer auf eigene Verantwortung ;-)

 

 

 


 

 

 

 

Was für’s Auge ;-)

Irgendwie kommt mit einer steigenden Anzahl an Lebensjahren die Lupe öfter zum Einsatz… An was das nur liegen mag?

 

 

OK, für den ollen Leistungswiderstand geht’s noch so, das war eher Bequemlichkeit, bei IC’s und SMD-Bauteilen aber… Ja, da wird wohl ein Sehtest fällig ;-)

 

 

 

 

 


 

 

 

 

Was man nicht kaufen kann…

… muss man eben selber bauen :-D

Aktuell ein Fall für den Bewegungssensor.

Ich brauche eine Schaltung, welche nicht nur eine justierbare Empfindlichkeit und Einschaltdauer besitzt, auch die Zeit, die bis zur nächsten Aktivierung mindestens vergangen sein muss, soll variabel sein. Zusätzlich müssen mehrere Aktivierungen erfolgen, ehe erneut eingeschaltet wird. Da ohnehin ein PIC 12F675 einen „intelligenten“ Part übernimmt, halte ich mir die Möglichkeit offen, später eine erkannte Bewegung drahtlos zu übermitteln, mal sehen wie ich da was realisiere.

Nun, die Hardware ist fertig, bei der Software für den Mikrocontroller noch nicht ein einziges Bit :mrgreen:

 

 


 

 

 

 

Taster am Kensington Trackball

kensington-trackball_aFür produktive Arbeiten am PC bzw. Notebook bin ich ein absoluter Fan der Trackballs. Da ich zudem bei längerer Mausbedienung Stress mit dem Handgelenk bekomme, sind die Geräte für mich schon lange Standardwerkzeug. Leider sind gute Exemplare mit Scrollring und vor allem großer Kugel kaum noch zu bekommen, zusätzlich sind sie (un)verhältnismäßig teuer.

Umso ärgerlicher, daß mein treuer Kensington Orbit® langsam aber sicher unter Tastenschwäche leidet. Die Taster reagieren nicht mehr zuverlässig, Ersatz muss her.

kensington-trackball_b

Da ich wegen ein paar Cent für die Ersatzteile keinen neuen Trackball kaufen will, habe ich mir einstweilen mit ein paar Basteleien geholfen, auf Dauer wird das aber eher nichts. Konkret sitzen die Taster  nun leicht höher und etwas versetzt um einen neuen Druckpunkt zu nutzen. Klappt soweit fehlerfrei, fühlt sich aber irgendwie falsch an :-)

Links oben im Bild die genaue Bezeichnung des Teils, vielleicht weiß ja jemand Bezeichnung bzw.Typ der Taster und Bezugsquelle(n) für die Ersatzteilbeschaffung. Ich habe auch Kensington mal kontaktiert, bisher aber keine Antwort erhalten.

kensington-trackball_cZusätzlich ein Foto von Taster „SW1“ auf der noch eingebauten Platine. Es handelt sich wohl um einen 2-poligen Schließer mit mittig gegenüber angeordneten Kontakten.

Blöderweise habe ich vergessen, die Abmessungen zu notieren, würde aber ohnehin nur ungern auf Vergleichstypen zurückgreifen um Probleme mit der Gehäusemechanik zu vermeiden. Na, vielleicht weiß ja jemand was ;-)

 

 

 

 


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Infrarot Bewegungsmelder unter 2 Euro (Demarkt PIR)

pir_komplett

Modul von oben

Das Wichtigste zu Beginn:

Ich hinterlege hier alle Informationen zu dem kleinen Modul, welche ich zusammengesucht bzw. ermittelt habe. Weitere Details kenne ich auch nicht. Was von mir nicht benötigt wurde, habe ich demnach wahrscheinlich auch nicht getestet. Ein detailliertes Datenblatt war leider bislang nicht aufzutreiben.

Gesucht habe ich jedenefalls ein Bauteil, welches Bewegungen erfassen kann, die mit einem Mikrocontroller auswertbar sind. Gefunden und gekauft wurde das Modul, um das es in dieser Kurzbeschreibung auch geht. Ein direkter (Affilate-) Link zu einer Bezugsquelle findet sich unter dem Artikel ;-)

pir_bottom

Die Unterseite mit der 3-poligen Anschlussleiste

Der Jumper bestimmt, ob die Schaltung nachtriggert oder zum Zeitablauf ausschaltet.

Der Trimmer zum Jumper hin dient der Empfindlichkeitseinstellung, der andere legt die Einschaltdauer fest.

 

 

 

Bekannte Daten:

  • Infrarotsensor incl. Platine
  • Einstellbare Empfindlichkeit und Schaltdauer
  • Erfassungsbereich ca. 7m Erfassungswinkel < 100°
  • Betriebsspannung: DC 4,5 – 20V
  • Ruhestrom < 50µA
  • Ausgang: High 3V – Low 0V (Aktiv = H)
pir_ohne_kappe

Oberseite ohne Abdeckung (nur gesteckt), VCC und GND sind hier am Anschluss beschriftet

Zum Anschluss gibt es eine dreipolige Steckleiste mit folgenden Verbindungen:

VCC (+ 4,5 – 20V)

Signal (0V in Ruhe, + 3V aktiv)

GND (Mase/0V)

 

Auf meiner Testschaltung wird das Modul mit 9V versorgt, der Mikrocontroller wie immer mit 5V. Aktuell habe ich für die Startversuche eine Weiße LED mit 20 Ohm Vorwiderstand direkt an dem Modul betrieben, dies hat zuverlässig funktioniert, der LED Strom lag allerdings bei knapp unter 1mA. Zur Signalauswertung wird dies aber auf jeden Fall ausreichen, jedenfalls für all das, was ich mit dem Sensor anstellen möchte :-)

Den Weg zum Controller habe ich mit einem 10k Pulldownwiderstand unterstützt, bei aktivem High liegen dann 3.1V am Eingangspin eben des Controllers an, er schaltet sicher. Unter dem Strich reagiert der IR-Bewegungssensor zuverlässig, bei den ersten Versuchen in der Werkstatt hat sogar eine im Hintergrund fahrende H0-Lok ausgereicht, ihn zu aktivieren. Der Ruhestrom liegt mit 51µA ziemlich nahe an der Produktbeschreibung,

Vorsicht Werbung :mrgreen: Das erste unten ist genau das Modul, was ich hier auf dem Tisch habe. Jedenfalls, solange sich der verlinkte Inhalt nicht ändert…! Für den Mehrbedarf auch eine Quelle mit Modulen im 5er Pack, diese sind aber von einem anderen Versender bzw. Anbieter. Bei Lieferungen aus „Weitweg“ ggf. ein Auge auf die Lieferzeit werfen!