Verschleiß, Verschleiß…

Mal wieder etwas aus dem Alltag eines Mitarbeiters in Sachen Technik einer Modellbahnausstellung :-)

Das links sind Achslagerbleche einiger Typen von Personenwagen der Firma Roco. Keine echten Wagen, die im Maßstab 1:87 ;-)

 

 

Zusätzlich dienen diese Bleche der Stromabnahme vom Gleis über die Räder in das Wageninnere.

Die Spitzen der Achsen sitzen in  Vertiefungen, sind also sozusagen eingeklemmt und leiten über die Spitze den Strom in die Bleche, die per Schleifkontakt ihrerseits mit dem Wagenkörper verbunden sind. Bei dem Waggon, aus dem diese Bleche stammen, war in den letzten Tagen eine schlechte Stromaufnahme aufgefallen – ein Fall für die Werkstatt. Wenn man nun sieht, dass dort, wo eigentlich Blechvertiefungen zu finden sein sollten, nur noch Löcher sind, verwundert das wenig.

 

Wer weiß, was diese Lager sonst noch für Überraschungen parat gehabt hätten, lange wären die Achsen da nicht mehr vernünftig geführt worden.

Auf dem zweiten Foto hier zum Vergleich die neuen Ersatzbleche.

 

 

Immerhin hat alles rund 8 Jahre lang durchgehalten, bis zu 12 km pro Ausstellungstag :-D Natürlich ist jetzt aber auch klar, dass da noch mindestens 80 Wagen zur Überprüfung anstehen, na dann :mrgreen:

 

 

 

 

 




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Mobile Elektronikwerkstatt

Die Power-Bank füttert den USB-Lötkolben. Das funktioniert recht gut, wenn man der roten LED trauen kann, hat der kleine Hitzespender sogar eine Regelung.

Ich habe im Laufe der letzten Monate immer wieder Werkzeuge erstanden, mit denen sich ohne eine vorhandene 230V-Installation elektronisch arbeiten lässt.

Von USB auf Hohlstecker. 5V rein – 9V raus. Wo das Limit liegt kann ich noch nicht sagen, für das DSO 138 Oszilloskop reicht es auf jeden Fall. Mit ziemlicher Sicherheit kann ohnehin kein Strom geliefert werden, den der USB-Standard nicht bietet. Eine 12V Variante ist ebenfalls verfügbar, habe ich aber mangels Bedarf nie gekauft.

 

 

 

 

Der Grundgedanke bzw. die Grundidee bei dieser Sammlung an Werkzeugen ist eigentlich dem Umstand geschuldet, dass man als Mitarbeiter einer Modellbahnausstellung oft mehr Zeit mit dem Einrichten von Baustellen unter, neben und auf den diversen Anlagen verbringt, als mit der eigentlichen Aufgabe. Auch ist es z. B. fast unmöglich, ohne helfende Hände mit Kabeltrommel, Verlängerung und Mehrfachsteckdose in einem Miniaturbahnhof zu löten, wenn die Oberleitung oder die filigranen Szenen nicht ruiniert werden dürfen. Zusätzlich gibt es etliche Gelegenheiten, bei denen man potentialfrei arbeiten muss oder sollte, die Digitaltechnik einer modernen Modellbahnsteuerung ist zuweilen recht zickig ;-)

Am besten ist also eine kleine Werkzeugkiste, mit deren Inhalt man schnell und ohne großen Aufwand sofort loslegen kann, Akkubetrieb ist natürlich das oberste Gebot.

Ein kurzer Blick auf das Typenschild.

Wir leben ja aktuell ohnehin in einer Welt der mobilen Digitaltechnik, irgendwie wird alles mit allem vernetzt und in erster Linie unterwegs nutzbar. In der Jackentasche gibt es aber keine Steckdosen :-) Schöner Nebeneffekt ist, dass möglichst viele Leute mit möglichst langer Akkulaufzeit leben wollen und somit Power-Banken (kann man das so nennen?) erschwinglich und mit hohen Akkukapazitäten gut verfügbar sind. Seit diese Energiespeicher in Masse existieren, haben viele Hersteller einiges an mobilen Hilfsmitteln auf den Markt gebracht. Für Elektroniker, die gerne mal in der Garage, im Auto oder eben auch auf einer „schnellen Baustelle“ löten und messen wollen, perfekt!

Ich habe unten diverse Artikel verlinkt, mit denen ich schon in Berührung gekommen bin. Letztendlich liefert eine Power-Bank den Strom, der USB-Kabel-Spannungswandler versorgt das DSO (9V) und der USB-Lötkolben holt sich seinen Saft ebenfalls aus dem Akku. Alternativ geht es auch mit dem Batterielötkolben – geade dort, wo ich das restliche Equipment nicht mitschleppen will.

Auch wenn es jetzt wieder einen Beigeschmack von Reklame hat: Ich denke, so ein Beitrag zum Thema „Mobile Elektronikwerkstatt“ macht Sinn ;-) Wie oft habe ich schon erlebt, dass Leute erheblichen (auch finanziellen) Aufwand treiben, um an Stellen zu werkeln, die ohne direkte Stromversorgung ziemlich ungeeignet dafür sind.

Reklame deshalb, weil ich unten auf einige der Geräte verlinkt habe, die hier im Einsatz sind. Klar gibt es durch solche Werbung immer mal einen Obolus, vielleicht werden andere Webseitenbetreiber damit sogar reich – ich jedenfalls nicht :mrgreen: Ist auch gar nicht mein Ziel, solange es die Beiträge aber nicht unleserlich macht, stützt es wenigstens die Blogkosten ein wenig.

Ich habe bewusst nichts hochpreisiges ausgewählt, dazu habe ich zu oft die Erfahrung gemacht, dass die meisten Werkzeuge in der mobilen Version eher durch mechanische Beschädigung ruiniert werden als durch Verschleiß. Bei einem 7€ Lötkolben mache ich mir auch keine großen Gedanken um die Lötspitze, sie hält eben so lange, wie sie hält ;-)

Wie auch immer: Wenn gelegentlich Aufgaben anfallen, die keine großen Umstände hervorrufen sollen, sind diese Tools schon recht nützlich. Wenn der Sommer in diesem Jahr passendes Wetter zu bieten hat, werde ich wohl spätestens nach der Gartensaison mehr zur Haltbarkeit und Leistung bei vermehrtem Einsatz all dieser Geräte sagen können. Bis hier ersteinmal ein kleiner Ausschnitt, was es so alles gibt ;-)

 

 


 

 

 

 

 

Reparaturtag

Was so auszugsweise an einem Tag in der Werkstatt anfällt :-)

Mal eine sich auflösende Trägerplatine…

 

 

… die restauriert werden muss und gleich einen anderen Decoder versorgen soll. Motorkohlen waren ebenfalls fällig, also ein Abwasch. So ein wenig ist man ja auch im Zeitdruck

 

Dann noch eine neue Einmessung, ein wenig putzen und Haftreifen erneuern.

 

 

 

Und das Gleiche noch einmal :-D

Die Pikos wollen das, so alle paar Monate mal, haben.

 

 

Manchmal muss man auch herausfinden, warum eine Lok Donnerstags aus den Weichen springt, Freitags nie :shock: Natürlich läuft sie beim Test perfekt… :twisted:

 

 

Mal wieder rätseln, warum ein Decoder nicht mehr will :roll:

 

 

 

 

Mir war einfach mal danach, ein paar Eindrücke aus der Werkstatt zu archivieren :-)

 

 

 

 

 


 

 

 

Zwischen Dortmund und Essen | Blog der Modellbahnwelt Odenwald

Eigentlich sollten nur einige Bremsrampen neu eingestellt werden, irgendwie haben dann aber doch noch rund  2 1/2 Minuten Video den Weg in unseren Blog gefunden :-)   Wir tun uns mit dem wegwe…

Quelle: Zwischen Dortmund und Essen | Blog der Modellbahnwelt Odenwald

 

 

 

 

 

 

 

Wenn die Lok…

br12… dann allerdings fährt, war es der Mühe wert :-D

Jetzt muss die Roco BR12 „nur“ noch in der Firma gut laufen und durchhalten…

Ich weiß übrigens, dass der Wagen an dieser Lok nichts zu suchen hat ;-) Dies ist mein Referenzwagen, welcher mit 500g Gewichten beschwert ist und zum Überprüfen der Kupplung und Kulisse der bearbeiteten Fahrzeuge dient. Zusätzlich ist er auf den Millimeter genau mit seinen leitenden Achsen im System eingebunden, so kann ich das Bremsverhalten der verschiedenen Werkstattkandidaten prüfen.

 

 

 


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Warum ich ungern…

br12roco… Vitrinen-Dampfloks restauriere ;-)

Diesmal eine ältere Roco BR12. Nicht ein Achsmaß auch nur annähernd da, wo es sein muss, das wird fummelig… Erfahrungsgemäß sind die Räder nach dem Einstellen nicht mehr besonders fest auf den Achsen, wenn sie nach langer Zeit in eine neue Position gebracht werden, das bringt eine Einzelbehandlung jeden einzelnen Rades mit sich. Als Bonus kann man dann aber gleich die Befestigung des Gestänges gründlich prüfen und nacharbeiten, eine Pflichtübung, wenn die Lokomotive im Ausstellungsbetrieb durchhalten soll. Durch das lange stehen ist zusätzlich der Kunststoff recht spröde, da ist (mal wieder) eine Genralüberholung notwendig.

Dafür ist der Ego dann gründlich befriedigt, wenn so ein Teil wieder fährt. Vor allem, wenn das Modell lange durchhält ;-)

 

 

 


 

 

Bad Wurzbach I – Videoclip der ersten Probefahrten | Blog der Modellbahnwelt Odenwald

… oder auch: „warum im Moment wenig Zeit für den eigenen Blog bleibt!“ ;-)

Da die weiteren Ausbauten in Dahlhausen durch die notwendigen Vorbereitungen (und aktuell dem Ferienbetrieb) etwas langsamer voran gehen, lässt sich etwas Zeit gut umverteilen, um den ersten Teil v…

Quelle: Bad Wurzbach I – Videoclip der ersten Probefahrten | Blog der Modellbahnwelt Odenwald

 

 

 

 


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