3D Druck und Murphy

In der Regel bleibe ich, gerade beim Start eines 3D-Druckes, in der Nähe des Gerätes. Man weiß ja nie… Allerdings habe ich mittlerweile doch einiges an Übung, Fehlstarts gibt es eher selten, wird schon klappen.

Es sei denn, der Paketbote klingelt und ich muss schnell zur Tür… Dann, natürlich, geht’s von vorne bis hinten schief…

Ich brauchte eigentlich nur eine Motorhalterung, Optik fast egal, funktionieren sollte sie, also was „schnelles“. Prompt falsche Einstellung für den Slicer erwischt bzw. eingetippt (0,003 mm für erste Layer waren wohl doch zu wenig. Keine Ahnung, was ich eingetippt hab‘ :-( ), es schellt an der Tür, Druck beginnt gerade – das Ergebnis sieht man oben.

 

OK, im zweiten Anlauf alles soweit im grünen Bereich.

Neuer Merker an mich:

Schnell und Murphy = Lass das!

;-)

 

 

 

 

 

 

 

 


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Mein 1:87-Car-System-Getriebeträger

Dann und wann gibt es das eine oder andere Automodell nicht im Angebot der Händler. Oft ist mir der Preis auch zu hoch oder, und das vor allem, mich reizt einfach der Eigenbau. Wie auch immer, mit einem 3D-Drucker auf dem Tisch sollte da einiges an Möglichkeiten offenstehen ;-) Lange Rede kurzer Sinn – ich habe mir mal eine Bodengruppe erstellt, welche Zahnrad, Motor, Ladebuchse, Reedschalter und Hauptschalter aufnehmen kann.

Zum Einsatz kommen der M700 Motor, das 30er Faller Zahnrad nebst Schnecke und einige sonstige Bauteile, welche ich hier noch im Vorrat habe. Die Aufnahme für die Lenkung kann einfach vorne angesetzt werden, ist aber noch in der Vorbereitung.

Die ersten Varianten funktionieren besser als erwartet, ich denke mit Hilfe einiger Karosserieteile aus einem Standmodell wird da ein fahrtüchtiger LKW draus. Das weiße ist übrigens kein Schimmel, da ist das PLA-Material mit Akitvatorspray in Berührung gekommen.

Der komplette Aufbau ist recht einfach gestaltet, in Fahrtrichtung rechts eine Aussparung für einen Reedschalter, gegenüber für einen kleinen SMD-Schiebeschalter. Die Rundung in der Mitte dient der Motoraufnahme, in das hintere Loch passt das Zahnrad, dahinter eine 3-polige Ladebuchse mit 2,54mm Lochabstand. Die Lücken für die Achse sind so bemessen, dass 0,5mm² Adernendhülsen mit dem entsprechenden 1mm Innendurchmesser als Achslager dienen können.

Bei der ersten Versuchsversion habe ich aktuell die Bauteile noch verklebt, in kommenden Varianten soll alles reversibel sein.

Wer sich die Datei im .STL Format mal ansehen möchte:

cs_traeger_m700

Mit etwas Bastelfieber kann das Ganze schon eingesetzt werden, wie immer keine Garantie von mir für irgendeinen Erfolg :-D

Je nachdem, mit welchen Teilen bestückt werden soll, kann recht einfach Material ausgefräst werden. Ich habe mich noch nicht entschieden, welche Teile ich in Zukunft im Standard nutzen werde, derzeit soll erst der Vorrat verbraucht werden.

 

 

Hier geht’s zu den anderen Beiträgen zum und vom Colido D1315 ;-)

 


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Der Colido D1315 – (M)ein 3D-Drucker

Manchmal kommt man ja an ein Gerät, wie die berühmte Jungfrau zum noch berühmteren Kind, aktuell ein 3D Drucker.

Nun, OK – nicht ganz Kind und Jungfrau, aber fast…

Besitzen wollte ich so ein feines Teil schon länger, Geld ausgeben nicht zwingend. Zeit für eine umfangreiche Einarbeitung ist ebenfalls Mangelware, also eher etwas für die nicht so nahe Zukunft. Im häuslichen Umfeld habe ich natürlich schon laut genug gejammert erwähnt, dass ein 3D-Drucker ach so sinnvoll wäre, man kann seine Wünsche ja nicht unerwähnt lassen :mrgreen:

Irgendwie hat(te) mir die Thematik zuviel Bastelcharakter, was man so lesen kann, klingt für mich oftmals nach „Try & Error“. Andersherum ist so eine Fummelei ja genau mein Ding, dann bleibt noch immer das Zeitproblem. Was ich gar nicht mag, ist es einfach Dinge nachzudrucken, welche von fremder Hand entworfen wurden, selbst ist der Mann! Also steht auch das Suchen geeigneter Software und die Einarbeitung auf dem Programm, mit der man Druckbares hervorbringen kann.

Das war bisher mein Stand der Dinge in Sachen 3D-Druck. Wenn man allerdings plötzlich noch zwei Leute aus dem Familenkreise als Beteiligte, vor allem an den Kosten, neben sich sitzen hat, sieht die Geschichte plötzlich anders aus.

Kurzum: Die Wahl fiel auf den Colido D1315! (Die Anschaffung ist übrigens auch der Grund für die wenigen Blogbeiträge der letzten Wochen, ich war beschäftigt ;-) )

Natürlich kann ich so ein Gerät hier in Zukunft nicht unerwähnt lassen, im Gegenteil. Allerdings bin ich noch viel zuviel blutiger Anfänger, um hier Tipps oder Ratschläge zu geben. Ich kann zwar mittlerweile auf eine Reihe erfolgreicher Druckergebnisse zurückgreifen, auf eine Menge Misserfolge aber auch… Kurz: Das hier (samt dem sicherlich folgenden) wird weder eine Anleitung zum 3D-Druck noch eine Geräteempfehlung! Es wird einfach ein Bericht zu meinen persönlichen Erlebnissen mit dem Thema. Erfahrungsgemäß kommt man allerdings irgendwann an einen Punkt, an dem irgendetwas auftritt, was jemand anderem hilft oder wo man selber einen entscheidenden Hinweis erhält, wie auch immer.

Das Gerät und alles, was zu dem Thema gehört, wird einfach tagebuchmäßig aufgebaut und bekommt eine eigene Rubrik. Ohne Sortierung, ohne Planung der Berichte – eben so, wie ich es erlebe. Ansonsten kann ich später immer noch irgendetwas in Richtung „FAQ“ erstellen, man wird sehen.

Wer Interesse an meinen Erkenntnissen hat mag es lesen, vielleicht habe ich ja schon ein Problem verursacht, das jemand anderes noch nicht hatte :-D

Der Colido D1315

Informationen vom Hersteller, ich hoffe, die Links bleiben intakt…

Warum gerade dieser?

Ganz einfach: Er war der preiswerteste!

Mehr als Technische Daten der Hersteller vergleichen kann ich mangels Erfahrung und Vergleichsmöglichkeiten nicht, also habe ich das gewählt, was mir technisch sinnvoll erschien UND das bezahlbarste war. Nach doch reichlicher Recherche schien (und scheint) mir das Verhältnis Leistung und Preis OK, irgendwann kann man nichts mehr vergleichen, dann kauft man oder lässt es.

Einige Eckdaten lt. Hersteller:

Drucktechnik: Fused Deposition Modeling (FDM)
Druckabmessungen: 130*150mm (max. Durchmesser 130mm)
Genauigkeit ± 0.05mm
Filamentdurchmesser: 1.75mm
Düsendurchmesser: 0.4mm
Druckbett: PMMA Plattform, unbeheizt, Haftklebeband
Gerätemaße: 250*445 mm
Gewicht: 4.5 KG
Software: Repetier
Datenformate: ,stl, .g-code
Leistungsaufnahme: Max. 30W

Nicht zuletzt haben mich die 30W Leistungsaufnahme bei der Kaufentscheidung unterstützt, so ein Gerät arbeitet stundenlang und man finanziert mit der Stromrechnung schon genug Unsinn, den niemand braucht.

Das nicht beheizte Druckbett hat bisher keine Probleme bereitet, korrekte Justage des Druckers vorausgesetzt. Bisher habe ich, mehr aus Neugier, nur den mittleren Streifen des Haftklebebebandes einmal ersetzt, es sind um die 50 kleinere Objekte darauf entstanden. Da hält sich der Aufwand also in Grenzen. Natürlich habe ich keinen Vergleich zu den Varianten mit Heizung, bisher jedenfalls vermisse ich sie nicht.

Ein Display ist ebenfalls NICHT vorhanden, wurde bislang allerdings von mir auch nicht vermisst. Der steuernde PC steht direkt daneben, auf dem Bildschirm sehe ich alle Informationen, die ich aktuell brauche. Kann gut sein, dass ich mit steigenden Ansprüchen an den 3D-Druck mehr Komfort benötige, dann muss es aber vielleicht auch ein „dickeres“ Gerät sein.

Tja, soweit für den Anfang und ein kleiner Ausblick auf das, was hier im Blog demnächst kommt.

 

Hier geht’s zu den anderen Beiträgen zum und vom Colido D1315 ;-)

 

 


Ein bisschen Werbung, allerdings genau die Sachen, welche ich auch zu dem Gerät erworben habe. Vielleicht finanziert sich damit ja irgendwann wenigstens eine Rolle Filament ;-)

 

 

 

Projektfutter

Jetzt wird’s winzig ;-)

80% meiner Projekte sind mittlerweile 5V-kompatibel, es wird Zeit, alles mal ein wenig zu vereinheitlichen. Micro-USB ist an jeder Ecke von Kabel bis Powerbank vorhanden, die Platinchen sind in wenigen Minuten „Huckepack“ gelötet, perfekt!

 

 

 

 

 

 

 

 

 




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Ein neuer Akku für’s Xperia™ Z1 Compact (D5503)

So, ja… Die bestellten Ersatzteile sind da, es kann losgehen!

Wie bereits geschrieben, mein Xperia™ Z1 Compact hat ziemlich deutlich gemeldet, dass es einen neuen Energiespender haben möchte. Neben plötzlichem Abschalten, sprunghafter Meinungsänderung in Sachen Ladestand und Einschaltverweigerung wurde bei den letzten Ladeversuchen auch das komplette Gerät recht warm, Zeit für’s Eingreifen!

Ich dokumentiere hier meine Schritte beim Austausch, wer möchte sollte sich auch auf You Tube die diversen Videos zum Thema mal ansehen, schaden kann es nicht. Bin selber nicht so der Fan von bewegten Bildern bei Informationen, jedenfalls beim Erstellen dieser während der Arbeiten, danach geht es ja meist ohnehin nicht mehr ;-)

Wer gerne seinen Akku selber wechseln möchte, findet hier vielleicht ein wenig Unterstützung, bei anderen Geräten ist der Vorgang ja oft sehr ähnlich. Garantien kann ich ohnehin keine geben und übernehmen! Lest zuerst alles (ALLES!) und macht Euch klar, dass einiges schiefgehen kann. Man sollte sich auch vor Augen halten, dass eine professionelle Reparatur incl. Akku und Versand für unter 40€ zu bekommen ist. Diese hätte ich auch für ein Einzelgerät glatt in Anspruch genommen, hier sind allerdings auf Dauer in mehreren Mobilgeräten Akkus zu ersetzen und meine Bastelehre will, dass ich so etwas selbst erledige ;-)

Hier also der Bericht: :-)

Wie bei den meisten Smartphones und auch Tablets der letzten und aktuellen Generationen, ist das Gerät mit einem Akku ausgestattet, der vom Normalanwender nicht ohne weiteres getauscht werden kann oder besser soll. Was ich von dieser Praxis halte, sage ich hier mal besser nicht laut… ;-)

Was man benötigt, jedenfalls wenn man in der von mir beschriebenen Weise vorgeht:

  • Einen Heißluftfön.
  • Etwas zum anheben glatter Flächen, z. B. ein Saugnapf.
  • Eine stabile und harte Scheibe oder Klinge, mit STUMPFEN (!) Kanten.
  • Eine dünne Pappscheibe oder etwas entsprechendes aus Kunststoff.
  • Einen kleinen Kreuzschraubendreher.
  • Eine Pinzette.
  • Einen neuen Akku :mrgreen:
  • Eine neue Dichtung.
  • Ruhe und eine schmutzfreie Umgebung.

 


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Erwärmung der Rückseite.

Zum Wechsel des Akkus muss zunächst einmal die Rückseite ab, welche recht gut verklebt ist. Mit brachialer Gewalt und einem guten Saugnapf könnte man die Abdeckung wahrscheinlich auch „einfach so“ abreißen, ich bin da aber eher der Freund einer schonenderen Vorgehensweise. Konkret habe ich einen Heißluftfön senkrecht aufgestellt und nach oben blasen lassen. Über 2-3 Minuten wird das Handy in kreisenden Bewegungen immer wieder mit gebührendem Abstand in der heißen Luft gehalten. Mein Grundgedanke ist einfach: Was mir nicht die Finger verbrennt, killt auch das Telefon nicht :mrgreen: Wenn die hintere Seite des Gerätes gefühlt warm aber noch nicht heiß ist, kann man loslegen.

Aufhebeln der Rückseite.

Einer der kritischsten Schritte, ist der Ansatz zum Lösen der Rückseite, Ich habe zum Glück alte Platinen-Stencils aus Metall hier, die geradezu ideal sind. Vor der Benutzung solcher Materialien ist es aber ZWINGEND NOTWENDIG, die Kanten des Bleches stumpf zu schleifen, ich habe sie schon vor längerer Zeit solange poliert, bis keine schneidende oder hobelnde Wirkung mehr zu bemerken war, brauche so etwas ja auch öfter zum Öffnen der Modellbahnfahrzeuge. Eine dünne Kunststoffscheibe oder ein Gitarrenplättchen gehen auch, man muss nur leichte Gewalt ausüben können. Ziel ist es eben, den ersten Ansatz anzuheben, ohne die Lackschicht des von innen gefärbten Deckels zu zerkratzen oder im inneren etwas abzureißen. Sobald der Deckel stückchenweise abhebt, einfach eine Pappscheibe oder dünne Kunststoffscheibe nachschieben, um erneutes verkleben zu verhindern. Parallel dazu habe ich mit dem Saugnapf GEFÜHLVOLL die Abdeckung abgezogen, was ich leider aus Mangel an weiteren Händen nicht knippsen konnte.

Frisch geöffnet!

Ab ist er, der Deckel!

Der kritische Moment ist vorbei, alles ist unbeschädigt geblieben.

 

 

 

 

Die alte Dichtung muss ab…

Was auf jeden Fall weg muss, sind die Reste der alten Dichtung. Nicht nur ein bisschen, nicht „geht schon“ – absolut alles! Hab‘ nachträglich die betroffenen Stellen noch mit Reinigungsbenzin von Kleberesten befreit, vielleicht ist dies aber nicht bei allen Materialien der diversen Hersteller zu empfehlen, am besten an einer unauffälligen Stelle testen.

Aushebeln der Akkuverbindung

Jetzt folgen die Pflichtübungen…

Mit Pinzette oder ähnlichem den Folienleiter-Stecker gefühlvoll nach oben abhebeln.

 

 

 

Lösen der einzigen Schraube.

Die einzige Schraube will auch raus :-)

Die NFC-Antenne liegt  mit ihren Kontakten nur auf, der Akku kann herausgehebelt werden. Ich habe dazu wieder meinen Saugnapf benutzt,warum soll man sich’s schwer machen?

 

Der alte Akku ist raus, der neue kann rein :-)

Eigentlich könnte man nun einfach alt gegen neu tauschen, wenn da nicht die NFC-Antenne wäre…

 

 

 

 

NFC

Das Xperia™ Z1 Compact beherrscht „near field communication“ – NFC, die benötigte Antenne klebt auf dem Akku. Die dünne Leiterfolie muss gerettet werden, hilft ja nichts. Da mir das Ablösen der eigentlichen Spulenfolie etwas zu heikel ist, wird der Akkuaufkleber darunter gleich mit entfernt und das wichtigste Stück, samt Leiterbahnen, einfach auf den neuen aufgeklebt. Hier bin ich wie beim Öffnen der Rückseite vorgegangen…

Lösen der Aufkleber…

Warm machen, vorsichtig die Klebelaschen lösen, wieder etwas erwärmen, wieder etwas weiter abziehen…

 

 

 

 

NFC-Antenne abgelöst und den Rest vom darunter befindlichen Aufkleber abgeschnitten.

… bis alles vom alten Akku abgelöst ist. Nun noch passend schneiden.

 

 

 

 

 

 

Klebeantenne wieder anbringen.

Um die Gefahr zu reduzieren, dass die NFC-Kontakte nachher neben den Gegenstücken landen, habe ich den neuen Akku zuerst lose wieder eingelegt, die Folie positioniert und leicht angedrückt. Nun Akku wieder raus, Folie bzw. Aufkleber richtig verkleben und fertig :-) Wenn keine großen Probleme mit Staub und ähnlichem aufgetreten sind, kann man die Klebeflächen getrost weiterverwenden. Nun also alles wieder einsetzen, Folienkabel andrücken und die Schraube nicht vergessen!

Alles wieder drin!

So, die Technik ist verbaut, den ersten Einschalttest hat es auch überstanden. Der Ladestand liegt bei 17%, Kamera geht noch, nun will alles auch wieder in einen ansehnlichen (und hoffentlich wasserdichten…) Zustand gebracht werden.

 

 

 

Neue Dichtung.

Sicherlich kann man auch mit Kleber oder Silikon oder sonstwas arbeiten, ich habe mich aber für eine neue Originaldichtung entschieden. Geliefert wird diese mit Schutzfolien auf beiden Seiten – lasst sie am besten so lange drauf, bis wirklich final verklebt wird, das Zeug pappt wie Hölle! Deswegen ist nebenbei auch eine vorherige Entfernung der alten Reste extrem wichtig! Sollten die Überbleibsel sich mit der neuen Dichtung verbinden, ist dies eher nicht mehr zu trennen, nebenbei dürfte auch die Dichtigkeit davon nicht gerade profitieren…

Die Dichtung, auf dem Backcover bereits angeklebt.

Nach einigem Probeliegen und etlichen „Trockenübungen“ kann die neue Dichtung auf das Backcover geklebt werden.

 

 

 

 

 

Die letzte Schutzfolie wird entfernt…

Tja, nun noch der letzte Schritt:

Abziehen der letzten Schutzfolie und das Gerät wieder verschließen. Auch hier empfehle ich einige Übungsanläufe während die Schutzfolie noch vorhanden ist, wenn man schlecht zielt, ist ein zweiter Anlauf eher nicht möglich :-)

Zum guten Schluss alles kurz auf Funktion testen und das Handy noch für einige Stunden auf eine Flache Unterlage legen, mit Büchern oder ähnlichem Beschweren und den Kelebstellen Zeit geben, sich gut zu verbinden.

Geht wieder :-D

Alles wieder OK :-D

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittlerweile ist der neue Akku samt Handy seit rund 2 Tagen wieder im Einsatz, bisher läuft alles wie am ersten Tag. Einen Vergleich zur ursprünglichen Laufzeit kann ich schlecht anstellen, ist einfach alles zu lange her und auch die ursprünglich genutzten App’s haben mittlerweile einige Updates erhalten, die sicherlich auch Auswirkungen auf den Stromverbrauch haben. Bei der Gelegenheit gibt es auch gleich einen Werksreset, wenn schon eine Erneuerung, dann richtig :-) Nach dem ersten Laden auf 100% darf der bisher einzige Test längerer Art per WLAN Videofilme abspielen, nach ca. 3 Stunden ist der Akku noch bei 71% Füllung, das sieht gut aus.

Was für Symptome mich zum Akkuwechsel veranlasst haben?

  • Plötzliches Abschalten des Smartphones, vor allem bei Kameranutzung oder Telefonie.
  • Ladestand springt von rund 80% auf unter 30%.
  • Speicherprobleme der SD-Karte.
  • Verdächtig kurze Ladezeiten.

Was dann hinzu kam, ausser das die oben genannten Probleme immer öfter auftraten?:

  • Gerät schaltet immer öfter ab und initialisiert die Applikationen beim Neustart.
  • Updateinstallationen-/Downloads  aus dem Playstore führen zum Reset.
  • Gerät lässt sich nicht mehr einschalten, Akku schlagartig völlig entladen.
  • Status-LED leuchtet rot obwohl der Akku gerade vorher noch >70% Ladung hatte.
  • Status-LED blinkt rot, Ladung beginnt erst nach etlichen Minuten
  • Handy wird beim Laden ungewöhnlich warm.

Tja, was soll ich sagen – das scheint behoben, mein Senf zum Thema :mrgreen:

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

Der Saugnapf

Demnächst stehen hier ja so einige Akkuoperationen an diversen Mobilgeräten an, das eine oder andere Gerät der Familie schwächelt Batterietechnisch auch, wird eine kleine Fließbandarbeit… Da beginne ich am besten schon, die passenden Werkzeuge zu organisieren ;-)

 

Klar kann man für ein paar Euro diverse Werkzeugsätze kaufen, in einem Elektronik-Modellbau-Bastel-Modellbahn-Huashalt dürfte aber schon alles vorhanden sein ;-) Einzig ein Saugnapf für die verschiedenen Deckel und Displays fehlt mir noch.

Man nehme also:

Einen ehemaligen E-Zigarettenständer aus Gummi

Eine Stück Federstahlstab 1mm

2 Minuten Zeit

Fertig :mrgreen:

Jetzt nur noch auf den Ersatzakku für’s Handy warten…