Mein 1:87-Car-System-Getriebeträger

Dann und wann gibt es das eine oder andere Automodell nicht im Angebot der Händler. Oft ist mir der Preis auch zu hoch oder, und das vor allem, mich reizt einfach der Eigenbau. Wie auch immer, mit einem 3D-Drucker auf dem Tisch sollte da einiges an Möglichkeiten offenstehen ;-) Lange Rede kurzer Sinn – ich habe mir mal eine Bodengruppe erstellt, welche Zahnrad, Motor, Ladebuchse, Reedschalter und Hauptschalter aufnehmen kann.

Zum Einsatz kommen der M700 Motor, das 30er Faller Zahnrad nebst Schnecke und einige sonstige Bauteile, welche ich hier noch im Vorrat habe. Die Aufnahme für die Lenkung kann einfach vorne angesetzt werden, ist aber noch in der Vorbereitung.

Die ersten Varianten funktionieren besser als erwartet, ich denke mit Hilfe einiger Karosserieteile aus einem Standmodell wird da ein fahrtüchtiger LKW draus. Das weiße ist übrigens kein Schimmel, da ist das PLA-Material mit Akitvatorspray in Berührung gekommen.

Der komplette Aufbau ist recht einfach gestaltet, in Fahrtrichtung rechts eine Aussparung für einen Reedschalter, gegenüber für einen kleinen SMD-Schiebeschalter. Die Rundung in der Mitte dient der Motoraufnahme, in das hintere Loch passt das Zahnrad, dahinter eine 3-polige Ladebuchse mit 2,54mm Lochabstand. Die Lücken für die Achse sind so bemessen, dass 0,5mm² Adernendhülsen mit dem entsprechenden 1mm Innendurchmesser als Achslager dienen können.

Bei der ersten Versuchsversion habe ich aktuell die Bauteile noch verklebt, in kommenden Varianten soll alles reversibel sein.

Wer sich die Datei im .STL Format mal ansehen möchte:

cs_traeger_m700

Mit etwas Bastelfieber kann das Ganze schon eingesetzt werden, wie immer keine Garantie von mir für irgendeinen Erfolg :-D

Je nachdem, mit welchen Teilen bestückt werden soll, kann recht einfach Material ausgefräst werden. Ich habe mich noch nicht entschieden, welche Teile ich in Zukunft im Standard nutzen werde, derzeit soll erst der Vorrat verbraucht werden.

 

 

Hier geht’s zu den anderen Beiträgen zum und vom Colido D1315 ;-)

 

 

Der neue Conrad Modellbahn-Katalog 2017/18 | Blog der Modellbahnwelt Odenwald

Er ist veröffentlicht, der neue Conrad Modellbahn-Katalog 2017/18! Für die Fans der Fahrzeuge in Miniatur immer eine begehrte Lektüre, keine Frage :-)       Conrad, der Modellbahn-Ka…

> Mit einem Klick direkt zum Katalog <

 

Quelle: Der neue Conrad Modellbahn-Katalog 2017/18 | Blog der Modellbahnwelt Odenwald

 

 

 

 

 

Verschleiß, Verschleiß…

Mal wieder etwas aus dem Alltag eines Mitarbeiters in Sachen Technik einer Modellbahnausstellung :-)

Das links sind Achslagerbleche einiger Typen von Personenwagen der Firma Roco. Keine echten Wagen, die im Maßstab 1:87 ;-)

 

 

Zusätzlich dienen diese Bleche der Stromabnahme vom Gleis über die Räder in das Wageninnere.

Die Spitzen der Achsen sitzen in  Vertiefungen, sind also sozusagen eingeklemmt und leiten über die Spitze den Strom in die Bleche, die per Schleifkontakt ihrerseits mit dem Wagenkörper verbunden sind. Bei dem Waggon, aus dem diese Bleche stammen, war in den letzten Tagen eine schlechte Stromaufnahme aufgefallen – ein Fall für die Werkstatt. Wenn man nun sieht, dass dort, wo eigentlich Blechvertiefungen zu finden sein sollten, nur noch Löcher sind, verwundert das wenig.

 

Wer weiß, was diese Lager sonst noch für Überraschungen parat gehabt hätten, lange wären die Achsen da nicht mehr vernünftig geführt worden.

Auf dem zweiten Foto hier zum Vergleich die neuen Ersatzbleche.

 

 

Immerhin hat alles rund 8 Jahre lang durchgehalten, bis zu 12 km pro Ausstellungstag :-D Natürlich ist jetzt aber auch klar, dass da noch mindestens 80 Wagen zur Überprüfung anstehen, na dann :mrgreen:

 

 

 

 

 

 

Kleine Lagerfeuer-Bastelei am Rande

lagerfeuerEinfach mal ein bisschen experimentieren ;-)

Ein paar Spielereien mit ’nem PIC 12F675, weil man eigentlich was völlig anderes versuchen will, eine LED hier, eine da… Dazu etwas Kleber und einige Holzsplitter – wird als Lagerfeuer deklariert :mrgreen:

 

lagerfeuergr

Kommt leider auf keinem Foto richtig 1:1 rüber und verliert so an Wirkung, das Ganze hat halt nur ca. 20mm Durchmesser. Vielleicht wenn’s mal eingebaut ist…?!

 

 

 

 

Vom Spielen mit Spulen und anhaltenden Autos

blog.michael-floesse..de__header_platineKurz vorweg für die Nicht-Modellbahner, sonst gibt’s wieder Gemecker ;-) :

Bei der aktuell wahrscheinlich gängigsten Technik mit fahrenden PKW und LKW auf Modellbahnen, werden diese durch ein Magnetfeld in der Straße gestoppt, welches ein im Wagen montiertes, magnetempfindliches Bauteil ansteuert. In der Regel ein Reedschalter im Auto und ein Elektromagnet in der Straße. Das mal ganz grob umrissen, es gibt durchaus noch weitere Variationen.

Zum Thema:

Seit ich begonnen habe, über die Testanlage zu berichten, kommen verstärkt Fragen zum Car System, speziell zum Stoppen und starten mit Spulen. Ich will mich jetzt nicht groß um Henry und Gauß kümmern, eher um „geht und geht nicht“. Die Spulen werden mit Gleichspannung betrieben, sind als Stoppstelle also eher ohmsche Last. Stromaufnahmen habe ich mit ca. 16V Spannung bisher bei maximal 180mA und minimal 60mA unter zuverlässiger Funktion erlebt, die Grenzen sind wahrscheinlich da noch nicht erreicht. Je nach Spulentyp sind im Schaltmoment allerdings schon erhebliche Induktionen vorgekommen, Freilaufdioden und Stützkondesatoren sind in der Steuerelektronik mit Sorgfalt zu betrachten. Es ist sehr vieles möglich, nicht alles macht Sinn, auch wenn die Funktion an sich vorhanden ist.

Nun, dies ist genau einer der Gründe, warum die Testanlage überhaupt ins Leben gerufen ist. Ich bin gerade dabei, möglichst viele Varianten von Magnetfeldern zu realisieren um auszutesten, womit man Fahrzeuge stoppen kann, wenn sie nach dem Faller Car System arbeiten.

Meine Testvorgaben dabei:

  • Versorgung mit 19V/DC aus einem Notebooknetzteil. Das schafft über 3A und kostet in der Restposten-Wühlkiste nur ein paar Euro. Ich bin nämlich immer noch nicht bereit, Fantasiepreise für umgelabelte Standardelektronik zu bezahlen. Nebenbei kann man aus 19V so ziemlich jede Spannung generieren, die eine Modellbahn braucht.
  • Diverse Schaltungen im Bereich von ca. 5-19V, um das Verhalten der Spulen und Magnetfelder zu testen. Diese Schaltungen entstehen im Eigenbau, meist mit einem PIC-Mikrocontroller als „Gehirn“. Wenn ich irgendwann finale Ergebnisse habe, kommen die Dokumentationen hier in den Blog .
  • Diverse Spulen aus Relais und allem, wo etwas passendes zu finden ist.
  • Kerne für/in den Spulen aus Schrauben und Gewindestangen.
  • Postion der Mitte des Spulenkernes: 11mm rechts von der Fahrbahnmitte

Das Ganze ist eine langwierige Aufgabe, letztendlich muss die Schaltung entstehen, das Programm geschrieben und vor allem die Stoppstelle in die Anlage eingebaut werden.

Ständige Variablen dabei:

  • Stoppverhalten der Fahrzeuge.
  • Dicke der Fahrbahn.
  • Magnetische Eigenschaften des Kerns.

blog.michael-floesse..de__spule2Wahrscheinlich gibt es kaum eine Möglichkeit, alle Kombinationen durchzutesten. Ich kann alleine aus einem Pool von rund 80 Car-System-kompatiblen LKW und PKW schöpfen, welche zum Teil Eigenbauten und auch „von der Stange“ gekauft sind. Fazit: Fast alle haben ihr ganz eigenes Stoppverhalten. Wenn das Magnetfeld der Stoppstelle nun hart an der Grenze arbeitet, kann es vorkommen, dass eben doch mal ein Kandidat einfach durchfährt oder ggf. nicht mehr startet (Parkplatz). Meist wird die Grenze von der Positionierung der Spule und der angelegten Spannung im Zusammenspiel mit dem Kern und dessen Entfernung zur Fahrbahndecke gebildet.

blog.michael-floesse..de__spuleIch habe bisher schon erfolgreich ausgediente Relaisspulen mit 3mm Gewindestange als Kern verwendet, ebenso aber Spulen unbekannter Herkunft mit 10mm Schrauben. Geht alles, eher eine Frage des Feintunings. Wer eine größere Anlage mit fahrenden Autos plant, sollte einfach ausgedehnte Tests als gegeben hinnehmen, jedenfalls wenn er oder sie ordentlich Geld sparen will. Natürlich sollte man Bauteile, welche z. B. aus einem 5V-Relais stammen, nicht unbedingt mit 16V befeuern, das geht wahrscheinlich schief :mrgreen:

Ich werde immer wieder mal meine Ergebnisse bloggen, aber „eben schnell“ wird das eher nicht ;-) Das Gleiche gilt auch für die Elektronik und ähnliches, die Berichte kommen auch erst online, wenn alles so narrensicher wie möglich ist. Ich weiß, dass hier im Blog einige unbeendete Projekte schlummern, eben diese hoffe ich mit Hilfe der Testanlage fertigstellen zu können, manches geht leider nur am Lötkolben nicht, es muss eben eine Testanlage da sein ;-) Nebenbei empfinde ich die Steuerung der Autos mit Spulen im Jahr 2016 auch als eher überholt, sie ist nur eben an vielen Stellen vorzufinden. Wenn ich sicher sein kann, dass meine Aufbauten einen relevanten Testbetrieb ermöglichen, wird verstärkt an Alternativen gearbeitet, wahrscheinlich werde ich mein IrDiS-Projekt doch wieder aufleben lassen. Da funktioniert ja an sich schon alles, es fehlt nur vorne und hinten am Feintuning :-)

 

Test Gleichlauf Doppeltraktion V90

 

Na, ohne Amperemeter war wenigstens Zeit, die beiden V90 der MWO mal gründlich fertig zu machen :-D Beide mit eigenem Decoder und eigener Adresse, sollten außer in Doppeltraktion auch einzeln einsetzbar sein. Neue Motorkohlen, neue Haftreifen, Achsmaß eingestellt und gründlichst gereinig! Bisher fahren sie wieder wunderbar synchron, so macht’s Spaß :-D Nach rund einer Stunde Testfahrt war der Drift <8mm, das wird funktionieren!

 

 

 

 

 

 

 

Testanlage – Bahnübergang

bue_00Rollende Autos sollen natürlich auch auf meiner Testanlage vorhanden sein, vor allem ein Bahnübergang. Da dies mit allem Drumherum doch etwas mehr Aufwand bedeutet, fange ich also einfach mal an :-D

 

bue_01Gefahren wird auf Magnetstreifen und Draht, es soll ja möglichst viel Spielraum zum Testen vorhanden sein, an dieser Stelle gibt’s aber nur Magnetstreifen.

 

 

bue_02Habe hier noch einiges an 1mm Pappe, dünnem Sperrholz und Kunststoffplattenresten – wird alles verarbeitet ;-)

 

 

 

bue_03

So, über die Gleise komme ich nun drüber :mrgreen:

Die Weiche funktioniert übrigens tadellos!

 

 

 

 

@Job: Folge 861 (ESD: 12.12.2015): Tief im Odenwald | Startseite | Eisenbahn-Romantik | SWR.de

mwo_artikel_swr_dampf50Eisenbahn-Romantik:

Tief im Odenwald,

Quelle: Folge 861 (ESD: 12.12.2015): Tief im Odenwald | Startseite | Eisenbahn-Romantik | SWR.de

 

 

 

Der Job bringt es gelegentlich mit sich, dass das Fernsehen vorbeischaut :-) Aktuell war es der SWR im Rahmen der ‚Eisenbahn Romatik‘, heute wurde die Sendung im bzw. vom SR ausgestrahlt. Die Wiederholung gibt es am Montag (14.12.2015) früh um 8:20 Uhr beim SWR,

Die Dreharbeiten sind für die technische Truppe einer Modellbahnausstellung immer eine Herausforderung, eigentlich kommt man zu allem, nur nicht zu seiner eigentlichen Arbeit :mrgreen: Hinterher ist es ohnehin immer irgendwie seltsam, sich selber auf der Mattscheibe zu sehen… Wie auch immer, so etwas muss ich ja nun im Blog verewigen! Die Links oben führen zum SWR, dort befindet sich auch der Videobeitrag.

 

 


Elektronik? Bei Reichelt ;-)

Aktive Bauelemente

Relais

Messtechnik


 

 

@Job: Murphys Gesetz bei der Modellbahn

Alltag eines Modellbahners :-) :

Murphy in der MWO sagt: Wenn eine Störung der Deutschlandanlage vorliegt, welche sofort behoben werden muss…     … man deshalb mit mehreren Leuten ran muss, weil sonst nichts …

Quelle: Murphys Gesetz bei der Modellbahn

 

 

 




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