4 GB RAM im Lenovo 3000n200 0769 BNG

1x2GB_Lenovo_3000N200_0769_BNG_NEUSo, nachdem ich den Lenovo 3000N200 erfolgreich auf Windows 7 Pro 64 Bit umgestellt habe, wollte ich doch wissen, wie viel Mehrwert mir durch eine Aufrüstung auf 4GB Arbeitsspeicher entstehen würde. Mehr dürfte ohnehin nicht funktionieren, laut Intel gibt der  PM965 Chipsatz nicht mehr her. Immerhin bedeutet dies in meinem Fall 100% mehr RAM. Wenn es einen Vorteil gibt, sollte er spürbar sein. Blöderweise hat sich das Notebook als recht zickig erwiesen, die ersten zwei Versuche mit neuen 2×2 GB SO Dimms sind gescheitert. Egal ob einzeln oder im Mix mit dem alten Speicher, ging nicht. Leider habe ich in der Rumbastelei keine Bilder gemacht oder mir die Daten der inkompatiblen Speicherriegel notiert, ärgerlich… :-(

Erkannt wurden zwar alle neuen Riegel, dummerweise hat sich der Lenovo aber nicht zum Booten durchringen können. Der Speicher wurde beim Gerätestart ordnungsgemäß hochgezählt, nach dem Erkennen der Festplatte war aber Schluss, die Kiste wollte damit einfach nicht hochfahren.

Sollte jemand auch in die Verlegenheit kommen diesen Rechnertyp aufrüsten zu wollen, können die Bilder hier im Blogbeitrag vielleicht helfen.


reichelt elektronik – Elektronik und PC-Technik


1x2GB_Lenovo_3000N200_0769_BNG_NEUEiner der beiden funktionierenden Samsung Riegel, ich denke die Daten sind auf dem Label gut zu erkennen.

 

 

2gb_CPU_ZDas sagt CPU-Z zum Speicher.

Witzigerweise waren übrigens ab Werk zwei unterschiedliche Bausteine verbaut, war mir vorher nie aufgefallen ;-) Siehe auch untere Bilder.

 

 

2x1GB_Lenovo_3000N200_0769_BNGHier noch einmal die alten 2×1 GB, haben immer ordentlich ihren Dienst geleistet. Nebenbei sind die Riegel jetzt hier übrig, wenn jemand Interesse daran hat, einfach melden. Muss nicht gegen Geld sein, ich suche im Moment noch für ein anderes Projekt eine PCI-e Grafikkarte, irgendwas, mit dem sich noch halbwegs vernünftig arbeiten lässt :mrgreen: Alternativ auch 2×1 GB DDR 2 RAM in normaler Baugröße, für Standard PC’s eben. Lieber aber eine Grafikkarte.

Nachtrag: Die RAM’s sind weg!!!

Vom System her hat sich schon ein kleiner Geschwindigkeitsschub eingestellt, merkt man aber nur beim intensiveren werkeln. Wenn viele Browserfenster offen sind oder einige Anwendungen gleichzeitig laufen, ist das Notebook schon wesentlich schneller. Beim gelegentlichen Mailcheck oder dem sortieren der Familienfotos hält sich der Effekt aber in Grenzen. Da Arbeitsspeicher aber, im Gegensatz zu früher, derzeit erschwinglich ist, doch eine sinnvolle Investition. Wenn ich so überlege, dass ich in den letzten 7 Jahren den 3000n200 eigentlich nur mit einer SSD, einer zusätzlichen HDD und eben nun mit mehr RAM ausgerüstet habe, ist der Rechner noch ganz gut dabei :-)

Witze Blog: So funktioniert der EU Rettungsschirm

Konnte ich jetzt nicht unerwähnt lassen:

Witze Blog: So funktioniert der EU Rettungsschirm.

Das ist die erste Erklärung für das Prinzip der EU, die ich wirklich verstehe und alles in wenigen Worten wiedergibt :mrgreen:

 

Elektronik Tipps: Funktionsprinzip NPN Transistor

Artikelbild Elektronik Tipps - www.michael-floessel.deDer Transistor

Mit den folgenden Zeilen will ich mal versuchen, die grundsätzliche Funktion des NPN Transistors zu beschreiben. Es ist zwar umstritten, zu Illustration halte ich mich dabei aber an das Wassermodell, es ist m. M. nach einer der besten Wege, die Arbeitsweise aufzuzeigen.

 

Das Wassermodell zeigt auf, wie sich ein Wasserkreislauf annähernd verhalten würde, wenn er mit den Funktionen eines elektronischen Bauelementes beeinflusst würde.

Einige Merkmale eines NPN-Transisitors (ohne Rücksicht auf Sonderbauformen!)

  • 3 Anschlussbeine, Basis, Collector, Emitter
  • Unterschiedlichste Bauformen
  • Reihenfolge der Anschlüsse nicht bei allen Typen gleich
  • Basis = Steueranschluss
  • Collector = positiver Anschluss
  • Emitter = negativer Anschluss, Gemeinsamer Bezugspunkt

Schaltbild Transistor

 

C = Collector

B = Basis

E = Emitter

 

 

Collector (oder Kollektor, in der Elektronik ist eben Englisch der Stand der Dinge :-) )

Der Sammler. In der Regel der Anschluss, an dem die zu steuernde Spannung zur Verfügung steht. Diese wird über die Funktion des Transistors beeinflusst.

Basis

Der Steueranschluss. Über eine hier angelegte Spannung, bzw. den resultierenden Strom, wird der Transistor veranlasst, mehr oder weniger Strom vom Collector kommend fließen zu lassen. Beim Silizium NPN Transistor i.d.R. um die 0,7V positiver als der Emitter, um einen Strom vom Collector kommend fließen zu lassen.

Emitter

Der Versender, besser Ausgang. Hier fließen die von der Basis und vom Collector kommenden Ströme zusammen. Bei vielen Messungen ist er auch der Bezugspunkt.

Funktionsprinzip 

Transistor_Beispiel

Einfache Transistorschaltung zur Ansteuerung einer LED.

 

 

 

 

 

Wie man im obigen Schaltbild erkennen kann, soll dieser Transistor eine LED Ein und Ausschalten können. An seinem Collectoranschluss liegt die volle Betriebsspannung, der Emitter liegt an der LED, soll also nach Masse (-) durchschalten. An der Basis liegt keine Spannung an, das Poti wäre auf Masse/0V eingestellt.

Gesperrter NPN Transistor

 

Im Wassermodell würde sich das so darstellen, dass der Wasserdruck zwar anliegt, durch die geschlossene Klappe aber nicht fließen kann.

 

 

 

Öffnender NPN Transistor

Würde man nun das Poti aufdrehen, läge über den Vorwiderstand eine gegenüber dem Emitter positive Spannung an. Bei ca. 0,7V würde der Transistor leiten, abhängig vom Typ.

Im Wassermodell würde auf die Basis ebenfalls Wasserdruck gegeben werden, die Klappe beginnt sich zu öffnen, das Wasser fließt.

Man verzeihe mir die Tatsache, dass die Druckverhältnisse im Bezug auf die Klappengröße nicht stimmen dürften :mrgreen: An dieser Stelle bitte beachten, dass im Gegensatz zum Wassermodell die Basis eines Transistors nur einen sehr viel geringeren Strom benötigt, als durch den Collector fließen kann. Dies ist eine der Grundvorraussetzungen, um mit einem kleinen Strom einen großen fließen lassen zu können ;-)

Trasnsistor offen

Irgendwann ist der Basisstrom so groß, dass der Transistor nicht mehr weiter öffnen kann. Er ist vollständig leitend. Eine weitere Erhöhung des Basisstromes hätte keine weitere Wirkung mehr, der Transistor würde übersteuert. Am Emitter fließen die Ströme von Basis und Collector zusammen. Wird der Strom über die Anschlüsse zu groß, wird das Beuteil zerstört. Die wichtigsten Größen finden sich im Datenblatt des jeweiligen Typs. Es gibt Transistoren für die verschiedensten Anwendungen, manche optimiert für das Schalten von Lasten, andere zur Verstärkung hoher Frequenzen und noch viele weitere.

In dem einfachen Beispiel oben arbeitet der Transistor als Schalter. Auf oder Zu. Wenn man den Steuerbereich der Basis sehr fein auswählt, kann er auch als Verstärker arbeiten. Eine (sehr) geringe Änderung des Basisstromes wird den Collectorstrom sofort in gleichem Sinne umgesetzt. Der Bereiche, in dem der Basistrom sich ändern muss, ist in sehr kleinen Grenzen gehalten. Hier spielt der Verstärkungsfaktor ‘B’ eine Rolle. Auf diesen gehe ich aber in einem seperaten Artikel ein. Zur Verständnis nehme ich aber mal vorweg, dass bei einem ‘B’ von 100, eine Änderung des Basistromes um 1 mA eine Änderung des Collectorstromes von 100mA zur Folge hätte usw.

 Das Prinzip mal in einer einfachen Animation:

Animation zum Funktionsprinzip des NPN Transistors - www.michael-floessel.de

 

Kleine Animation zu steigendem/sinkendem Kollektorstrom nach Anlegen der Basisspannung.

 

 

 

Mir ist klar, dass eine so einfache Beschreibung der Vorgänge weitere Fragen aufwirft und Details übergeht. Ich hoffe, in den demnächst folgenden Beispielen diese Punkte so gut wie möglich klären zu können.

Zum PNP-Transistor werde ich natürlich auch noch einen eigenen Beitrag schreiben. Aus Erfahrung weiß ich, dass dieser (warum auch immer… ;-) ) mehr Verständnissprobleme mit sich bringt. Ich habe nur gerade keine Idee, wie ich das umsetzen soll ;-) *kopfkratz*

 

IrDiS – Part 2

irdis logoGrundlegendes zur Funktion

Mal ein paar Worte zu dem, was IrDiS eben beinhaltet bzw. beinhalten sollte, um für den Betrieb in einer Ausstellungsanlage geeignet zu sein. Die Hauptdirektive ist, möglichst ohne Fremdeingriffe zuverlässig zu funktionieren. Außerdem möglichst wenig Bedarf an externer Steuertechnik zur Beeinflussung , kompatibilität zum Faller Car System und natürlich so kostengünstig wie irgend möglich. Nebenbei muss es natürlich selbstverständlich sein, dass man beliebig viele Fahrzeuge auf eine Strecke setzen kann, ohne das Änderungen der Technik notwendig sind.

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