Windows 10: Webcam streikt?

Irgendwann in den letzten Wochen habe ich bemerkt, dass meine Webcam am Laptop streikt. Ich benutze das Gerät wirklich selten, kann also daher nicht genau festlegen, in welchem Zeitraum das Problemchen aufgetaucht ist.

 

 

Fehlerbild:

Eine Anwendung greift auf die Kamera zu, die Staus-LED springt kurz an und das war es auch schon. Die zugreifende Anwendung stürz ab oder friert ein, die LED geht aus. Spielereien an den Treibern bringen nichts, am System selber ist alles wie immer und in der Vergangenheit lief das Gerät fehlerfrei.

Lange Rede, kurzer Sinn – hier lag es an Windows. Mit einem der großen Windows 10 Updates, gab es Änderungen im Zusammenhang mit den YUY2/MJPEG/H264 Umgebungen, manche Kamera mag das eben nicht,

Lösung: Mit Zwei zusätzlichen Einträgen in der Registry, läuft hier wieder alles, wie gewohnt!

(Registry ändern: Windowstaste + R -> ‚regedit‘ eingeben -> Links in der Liste die Schlüssel suchen. Wer jetzt nicht weiß, was gemeint ist, sollte sich das beim ersten Mal zeigen lassen, die Gefahr sein Windows zu ruinieren, ist durchaus gegeben! :!: )

Zu editierende Schlüssel:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows Media Foundation\Platform

und

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\WOW6432Node\Microsoft\Windows Media Foundation\Platform

Einzutragen bzw. rechts neu anzulegen:

DWORD-Wert (32-Bit): EnableFrameServerMode

Wert: 0

 

Die Lösung habe ich mir übrigens auf diversen Webseiten zusammengesammelt, kommt öfter vor ;-) An dieser Stelle einfach ein pauschaler Dank an all die anderen Schreiber und Tüftler, deren Lösungen funktionieren, welche man aber im Durcheinander vergisst oder die nie genannt werden :-)

 

 

IP / WLAN Kamera SUNLUXY SL-C702 (und andere..) ohne App einrichten

sunluxy_640bAus aktuellem Anlass ein kleiner Beitrag zum Einrichten einer IP/WLAN-Kamera mit Bordmitteln.

Im aktuellen Fall ging/geht es um eine „SUNLUXY SL-C702“, eine recht gutes Gerät für recht kleines Geld. Das gleiche Vorgehen ist aber auch erfolgreich bei Maginon IPC-10 AC, IPC-100 AC, D-Link  DCS-5222L und eigentlich allem, was sich als ganz normales Netzwerkgerät aufrufen lässt.

 

 

Was man braucht:

  • Das Handbuch oder die Kenntnis, mit welchem Benutzernamen und Passwort das Gerät ab Werk ausgestattet ist. Von Vorteil ist auch die MAC-Adresse aber nicht zwingend notwendig.
  • Einen Router, der DHCP-Adressen vergibt und eine Liste aufführen kann, welche Geräte aktuell verbunden sind (kenne keinen, der dies nicht kann).
  • Ein LAN-Kabel.

So wird’s gemacht:

  1. Kamera auspacken bzw. Werksreset
  2. Gerät einschalten bzw. mit Strom versorgen
  3. LAN-Kabel an Router und Kamera anschließen
  4. Warten, bis alles gestartet ist… ;-)
  5. In den Router einloggen und sehen, welches/ob ein neues oder unbekanntes Gerät auftaucht. (Handbuch Router?! :-) )

In der Regel sieht so ein Eintrag in etwa so aus (Beispieladressen):

Gerät                            IP

192.168.0.223      –      192.168.0.223

192.168.0.23        –      192.168.0.23

Irgendein PC        –       192.168.0.55

724_a

Im Speedport W724V findet man die linke Ansicht unter „Heimnetzwerk ->> Heimnetzwerk (LAN) ->> Übersicht der Geräte im Heimnetzwerk“.

Wer sich nie mit seinem Netzwerk beschäftigt hat, muss evtl. etwas mehr Mühe aufbringen. In der Regel führt ein Klick auf einen der Einträge zu weiteren Informationen, unter anderem auch der MAC-Adresse des gefundenen Kandidaten. Diese ist irgendwo auf der Kamera (oder eben dem zu entdeckenden Gerät) vermerkt, sind sie identisch, ist es dir richtige Adresse. Kommt man an diese Daten nicht heran, hilft testen. Dazu eine der Adressen in einen Internetbrowser eingeben und sehen, welches Gerät sich meldet. Alternativ das LAN-Kabel von der Kamera trennen und sehen, wer verschwindet (aktualisieren der Routerseite nicht vergessen).

Ist die Identität der Kamera geklärt also die IP-Adresse in den Browser eingeben und unter Verwendung von Benutzernamen und Passwort einloggen. Hier würde ich (…) als erstes eine feste IP Adresse und einen angepassten Port festlegen, dann ist geklärt, wie das Gerät zu erreichen ist. Anschließend sollten Benutzername und Passwort geändert werden. Nun steht dem Einrichten des Funknetzwerkes nichts mehr im Wege. Aktiviert wird das WLAN in aller Regel erst, wenn das Netzwerkkabel entfernt und die Kamera neu gestartet wird.

Viele Kameras verlangen bei der EIngabe der Adresse auch den Port, so etwas sieht dann so aus:

IP-Adresse:Port, als Beispiel http://192.168.178.101:8822 für Port 8822 an IP 192.168.178.101.

sunluxy_640aNoch ein paar Angaben zur SUNLUXY SL-C702

 

 

 

HTTP Port ab Werk: 81

RTSP Port: 10554

ONVIF V2.0 Port: 10080

Beispiel-URL für Videozugriff:

rtsp://IP-Adresse:10554/tcp/av0_0 -> 1280×720

rtsp://IP-Adresse:10554/tcp/av0_1 -> 640×360

http://IP-Adresse:Port/videostream.cgi

Ansonsten bekommt man natürlich auch ganz normal Zugriff über die Browserseite unter IP-Adresse:Port. Nach Aufruf eines der angebotenen Links erscheint im unteren Bereich das berühmte Zahnradsymbol für die Einstellungen.

Bei IPSPYCONNECT und CD365CAM finden sich weiter Informationen und auch der eine oder andere Download. Wer die Einrichtung via Android-App durchführen möchte, findet diese im Playstore als NetCam. Dazu kann ich wenig schreiben, habe sie noch nicht großartig benutzt ;-)

 

 

 

Die Minikamera

Die Mini Kamera und ihre Einsatzmöglichkeiten

Die Matrix ist an allem Schuld. Was sich hier wie Science Fiction anhört, entspricht jedoch der Realität. Allerdings ist es nicht die Matrix des gleichnamigen Filmes, sondern die Matrix von CCD-Bildsensoren, die die Miniaturisierung von Videokameras in der heutigen Form erst ermöglichten. Für deren Erfindung im Jahr 1969, zuerst eigentlich für die Datenspeicherung, erhielten die beiden Physiker Boyle und Smith im Jahr 2009 den Nobelpreis in Physik. Ohne diese CCD-Bildsensoren wären Kameras in der Größe wie sie etwa in einem Smartphone verbaut sind, kaum möglich und wenn dann nur mit einer sehr schlechten Auflösung. Moderne Handykameras bringen es aber inzwischen auf bis zu 16 Megapixel, im Verbund mit einer entsprechenden Linse können so selbst ohne manuellen Zoom hervorragende Videos und Bilder aufgenommen werden. Natürlich wird diese Technik ebenso in Minikameras verwendet, was wiederum dem Nutzer gleich mehrere Vorteile bringt.

Wozu denn eine Minikamera?

Heutige Minikameras sind bezogen auf die Linse und dem dahinter liegenden Sensor gerade einmal so groß wie eine Erbse. Je nach Ausstattung können weitere technische Einrichtungen wie etwa eine Funksignalübermittlung mittels W-LAN dazu gehören, die das Volumen etwas nach oben schrauben, aber selbst dann ließe sich eine solche Kamera beispielsweise in einer Streichholzschachtel gleich zweimal unterbringen.

Eine Minikamera besitzt also mindestens zwei Vorteile gegenüber einer herkömmlichen Videokamera. Einmal die Größe und einmal das Gewicht. Aus diesen beiden Vorteilen ergeben sich entsprechend weitere Vorteile wie das unauffällige Überwachen von Räumen oder die Einbindung in andere Geräte, etwa Flugdrohnen oder Brillen. Während die Nutzung der Minikamera im Freizeitbereich erst seit ein paar Jahren von Interesse ist, werden ihre Vorteile in verschiedenen Berufszweigen schon länger genutzt. Dazu gehört die Medizin und im speziellen die minimalinvasive Medizin. So etwa die Mikrochirurgie. Dabei wird mit Hilfe einer Minikamera, die sich am Kopf eines steuerbaren Glasfaserkabels befindet, der zu operierende Bereich über einen außerhalb des Patienten befindlichen Monitors aufgezeigt und mithilfe von gleichfalls miniaturisierten Werkzeugen die Operation vorgenommen.

Oder der Einsatz von Minikameras bei Rohr- und Kanalinspektionen zur Auffindung von Lecks oder anderen Schäden. Im Maschinen- und Anlagenbau werden zur Wartung und zur Reparatur ebenfalls Minikameras eingesetzt, die eine defekte Stelle lokalisieren.

Spione wie wir

Dieser Spielfilm-Titel kann heute mehr denn je auf praktisch jede Person bezogen werden, denn eine Minikamera ermöglicht die Beobachtung praktisch jeden Raums, der für den jeweiligen „Spion“ irgendwie zugänglich ist. Sogar aus der Luft sind Aufnahmen inzwischen nicht mehr nur den Geheimdiensten vorbehalten. Doch Vorsicht beim Beobachten und vor allem beim Veröffentlichen oder anderweitigen Nutzen der gemachten Aufnahmen. Das Recht am eigenen Bild ist in Deutschland wie auch anderen Ländern gesetzlich verankert und eine Verletzung dieses Rechtes stellt eine Straftat dar.

Die Aufklärung oder Verhinderung von Straftaten wird jedoch in der Regel von den Gerichten höher bewertet, wodurch natürlich ein Dieb oder Einbrecher kaum gegen die Aufnahme durch eine Überwachungskamera klagen könnte. Nicht umsonst werden „große“ und kleine Kameras vermehrt von Kommunen und Privatpersonen zur Prävention eingesetzt.

 

 

 

Sehende Himbeere – ELEKTOR.de – Kamera für Raspberry Pi

RASPBERRY_symbolfotoOK, ich selber habe mit dem Raspberry Pi noch keinerlei Berührung gehabt, der folgende Artikel bei ‚Elektor‘ scheint mir aber doch einen Eintrag im Blog wert zu sein:

Sehende Himbeere – ELEKTOR.de | Elektronik

Immerhin tragen Kameras dazu bei, unsere Schaltungen ’sehend‘ zu machen ;-) Durch die Fähigkeit Bilder und Videos verarbeiten zu können, sind ja doch immer wieder neue Möglichkeiten gegeben.

Hier noch ein weiterer Artikel zum Thema bei Heise. Im Beitrag gibt es auch Informationen zur Verfügbarkeit bzw. Lieferfristen.

Raspberry Pi Typ A, 256 MB bei Reichelt unter 30€


Raspberry Pi Typ B, 512 MB bei Reichelt unter 40€

Alte Elektronik – Smartphone, Handys, Notebooks und Co verkaufen

Wie bereits hier berichtet, ist der Berg an ausrangierter Hardware ein aktuelles Problem. Glücklicherweise gibt es aber auch die Möglichkeit, die gebrauchten Geräte wieder zu Geld zu machen, was den meisten Benutzern wohl am ehesten entgegenkommen wird.



Innerhalb weniger Sekunden kann man auf der ‚WIRKAUFENS‘ Webseite den Tageskurs einer Hardware feststellen und diese verkaufen. Natürlich spielen Alter, Zustand und evtl. vorhandenes Zubehör eine große Rolle beim zu erzielenden Verkaufspreis. Ich konnte ‚WIRKAUFENS‘ als Partner für meinen Blog gewinnen, Ihr könnt den Erlös für ein Gebrauchtgerät als Zuschuss für ein neues nutzen :mrgreen: Schaut es Euch ggf. einfach einmal an.



15 € Bonus auf den normalen Ankaufspreis