Aus dem Inneren vom Pavilion 17F-258ng

Bei meinem HP Pavilion 17F 258ng Notebook gab es nach längerer Nutzung unter (Grafik-) Volllast in der letzten Zeit immer öfter Shutdowns. Nicht mit Abschalten oder Bluescreen, das Gerät hat einfach in den Ruhezustand gewechselt und beim erneuten Einschalten gab es eine Warnung, dass eine zu hohe Temperatur das Herunterfahren des Computers ausgelöst hat. Keine Windowsmeldung, die Info kam direkt vom Gerät als Einschaltinfo, praktisch aus dem BIOS. Ganz selten hat es auch beim (kalten) Einschalten in den letzten Wochen untypische Geräusche vom CPU-Lüfter gegeben, vermutlich war also der Übeltäter gefunden. Nach 3 Jahren regelmäßiger Nutzung ein vertretbarer Verschleiß, als Glanzleistung an Qualität empfinde ich dies aber nicht.

Wie auch immer, über die vergangen Feiertage wurde der Computer zerlegt, gereinigt und der Lüfter ausgetauscht. Tatkräftige Unterstützung hatte ich von Kevin, meinem Schwiegersohn in Spe ;-) Eine regelrechte Dokumentation der Aktion haben wir nicht vorgenommen, einige Bilder vom Innenleben möchte ich aber interessierten Bloglesern nicht vorenthalten, manchmal möchte man vielleicht die geöffnete Ansicht eines Gerätes kennen, ohne es vorher zu zerlegen.

Überblick von oben auf’s System. Rechts mittig die SSD, welche im Tray statt des DVD-Laufwerkes eingesetzt wurde. Unten rechts die SSHD, dort, wo sie immer war.

Aus einer anderen Perspektive und etwas näher dran.

Die Unterseite des Mainboardes. Da unsinnigerweise keinerlei Wartungsluken im Gehäuse vorhanden sind muss es komplett ausgebaut werden, will man an die „wichtigen“ Stellen. Blöderweise sogar um den RAM aufzurüsten, eine konstruktive Idiotie, wie mittlerweile bei vielen Geräten.

Großartige Staubansammlungen waren eher nicht zu entdecken, natürlich haben wir trotzdem alles gründlich gereinigt.

 

Soweit ein Minibericht aus dem Innenleben, weitere Kleinigkeiten zum 17F-258 hier in der Übersicht :-)

 

 

 

 

 

Mit einem Hausventilator gegen Schimmel

Mit einem Hausventilator gegen Schimmel kämpfen

Ihre Wohnung ist schön und Sie mögen sie bestimmt, weil sie Ihr Zuhause, Ihre Zuflucht und einfach der beste Ort ist, wo Sie sich am besten entspannen können. Eine Wohnung hat jedoch einen Nachteil – das Bad ist der Zentralteil und hat deswegen kein Fenster. Nach einiger Zeit stellen Sie vielleicht fest, dass sich der Schimmel in Ihrer Wohnung befindet. Der Schimmel ist ein unangenehmer und gefürchteter Feind, da er viele Gesundheitsprobleme verursachen kann.
Wahrscheinlich wissen Sie schon, was Ihnen bei dem Schimmelkampf helfen kann. Ein hochwertiger Badventilator, ist einfach notwendig. Wie sollen Sie jedoch den richtigen Badlüfter auswählen?

Platzierung der Badventilatoren

Die erste Frage ist, wo der Badventilator platziert werden soll und wovon und wohin die Rohrleitung führen soll. Die Länge der Rohrleitung ist natürlich auch wichtig. Darüber hinaus gibt es mehrere Arten von Rohrleitungen, deshalb sollte man wissen, welche Rohrleitung in seinem Bad angeschlossen werden soll. Am häufigsten leitet der Badlüfter die Luft über die Wand, das Dach oder den zentralen Schacht ab. Bei dem Kauf eines Badlüfters sollten Sie sich also versichern, wie und wohin der Badventilator montiert werden kann. Nach der Rohrleitungslänge kann man die Ventilatoren in zwei Gruppen teilen und zwar Axial- und Radialventilatoren. Die Axialventilatoren eignen sich für kürzere Rohrleitungen bis maximal 5 m mit einem geringeren Druckverlust. Die Radialventilatoren sind für lange Rohrleitungen mit einem hohen Druckverlust geeignet und meistens sind sie auch viel robuster als die Axialventilatoren.

Leistung eines professionellen Badlüfters

Der nächste Schritt ist die Berechnung der notwendigen Leistung hinsichtlich der Raumgröβe. Sie müssen die Länge, Breite und Höhe multiplizieren und somit bekommen Sie das Raumvolumen in Kubikmetern. Danach bestimmen Sie den Koeffizient des Luftwechsels für den gegebenen Raum. Es handelt sich um die Menge der gewechselten Luft im Raum in einer Stunde. Dieser Koeffizient ist in speziellen Tabellen zu finden und bei Bädern bewegt er sich meistens zwischen 4 und 10. Dies geht von den Berechnungen der Fachmänner aus, weil jeder Raum andere Verwendungsspezifika hat. Bei dem Bad ist die Leistung des Ventilators besonders wichtig. Wenn der Badventilator keine notwendige Luftmenge ableiten kann, führt es zur Schimmelentstehung, die für unsere Gesundheit sehr gefährlich ist. Die Leistung wird also mit folgender Gleichung bestimmt: Kubikmeter (Raumvolumen) mal Koeffizient. Zum Beispiel ein Raum mit dem Volumen von 15 Kubikmetern benötigt einen Badlüfter mit der Leistung von 15 x 4 bis 15 x 10 Kubikmetern pro Stunde – das heiβt 60 bis 150 Kubikmeter pro Stunde.
Ein weiterer wichtiger Parameter der Badventilatoren ist die Leistungsaufnahme. Die Badlüfter verfügen meistens über eine Leistungsaufnahme von 15 bis 100 W – es geht also um Geräte mit einem geringen Energieverbrauch.

Helios Entlüfter

Professionelle und moderne Badventilatoren sind auch mit verschiedenen Funktionen wie Zeitschalter, Feuchtigkeits- oder Bewegungssensor ausgestattet. Die Bad- und WC Lüfter verfügen auch über ein schönes Design. Beispielsweise die Helios Badlüfter sind hochwertig, modern und leistungsfähig. Darüber hinaus werden diese Badventilatoren Ihr Bad entsprechend aufwerten.

 

 

 

 

Low Cost PC – Athlon 5350 – Sempron 3850 – III – 1333 zu 1600 – HD6670

lc-pc-artikellNach Teil 1 und Teil 2 nun eben der dritte und letzte Beitrag zu der kleinen Kabinibastellei :-)

Da sich ja im Falle der integrierten Grafiklösungen die Komponenten den vorhandenen DDR3-Ram teilen müssen, sollte die Technik von einem schnelleren Speicher doch profitieren.

Da im Moment noch 1333er am Werk ist, dürfte eine Erhöhung auf die maximalen 1600 MHz doch noch etwas bringen. Und wenn man ohnehin schon einmal dabei ist… :mrgreen:

kabini-hyperxDie Wahl fällt auf dieses Modul:
Kingston HX316C9SR/4 Hyp Arbeitsspeicher 4GB (1600MHz, CL9, 1x 4GB) DDR3-RAM

Obendrein sieht’s auch noch gut aus! Ich weiß, völlig nebensächlich! Trotzdem… ;-)

Nun alten RAM raus, neuen rein und weiter geht’s…

Nun die Ergebnisse mit dem Athlon 5350 und 1600er DDR3 RAM:

Catzilla:

933 Punkte

3DMark: 

Fire Strike: 400

Sky Diver: 1533

Cloud Gate: 2713

Ice Storm: 29930

Also wieder eine Ecke schneller! Man merkt den Effekt (vor allem im Vergleich zu Ur-Konfiguration) schon recht deutlich, er bewegt sich im Rahmen der Erwartung. Zur Erinnerung: Es geht hier nicht um einen Gaming-PC, nur um die Alltagsleistung eines Low-Cost PC, wenn er mit ein wenig weiterer/anderer Hardware aufgerüstet wird.

Das war dann auch schon alles, was man mit Bo(a)rdmitteln und schnellerer APU nebst RAM realisieren kann. Am neugierigsten bin ich allerdings auf einen Test mit eigenständiger Grafikkarte. Da der PCIe Slot ohnehin nur mit x4 angebunden ist, soll es da nichts überdimensioniertes sein. Da ich hier noch eine Radeon HD 6670 liegen habe, bietet sich eine Versuch mit eben dieser an.

lc-pc-hd6670_ram

Die Grafikkarte: Club 3D Radeon HD6670 1024 MB DDR3 SDRAM

 

 

 

 

 

 

Mir ist bewußt, dass die Karte auch nicht der Oberhammer ist, soll sie für den Versuch aber ja auch gar nicht sein ;-)

Wie immer – Karte rein, PC an, aktuelle Treiber ziehen (Omega14.12) und wieder einmal die Testsoftware laufen lassen. So ganz nebenbei hat der PC nun auch die vollen 4 GB RAM für sich, vorher hat sich die Grafikeinheit rund 500 MB abgezwackt. Bei den normalen Handgriffen auf dem Desktop spürt man eher keinen Unterschied, in den Benchmarkprogrammen allerdings schon:

Ergebnisse Athlon 5350 mit 4GB DDR-1600 RAM und HD 6670 Grafikkarte:

Catzilla:

2233 Punkte

3DMark: 

Fire Strike: 845

Sky Diver: 2982

Cloud Gate: 4451

Ice Storm: 39022

Ein deutlicher Unterschied :-)

Sollte man sich also einen Computer ähnlicher Konfiguration zugelegt haben und mit der Onboardgrafik irgendwo an die Grenzen stoßen, kann eine externe Grafikkarte doch so einiges bewirken. Eine HD 6670 kriegt man gebraucht schon für unter 40 Euro, das ist unter Umständen recht wenig Geld, um den PC deutlich zu beschleunigen. Zumindest was die Grafikleistung angeht.

Zum Vergleich kann ich im Moment nur den PC heranziehen, in dem die HD6670 eigentlich ihren Dienst verrichtet. Dieser ist mit einem Athlon 64 X2 5000+ (2,6 GHz) ausgestattet und fühlt sich bei allgemeinen Aufgaben teilweise weniger flüssig an, ist aber auch nicht mit einem frischen Windows aufgesetzt.

Messergebnisse Athlon 64 X2 5000+ mit HD 6670 Grafik zum Vergleich:

Catzilla:

1534 Punkte

3DMark: 

Fire Strike: 836

Sky Diver: 2694

Cloud Gate: 3300

Ice Storm: 32648

Also doch eine Ecke schneller, als das ältere Zweikernmodell, in dem die Karte ansonsten arbeitet. Es macht durchaus Spaß, mit dem 5350er-PC zu arbeiten. Dank der verbauten SSD geht das Booten in Sekunden und auch bei Videokonvertierung oder dem Entpacken größerer Archive kommt das System gut zurecht.

In wie weit der neue Prozessor, der 1600er RAM, eine andere Grafikkarte und eine SSD noch den Begriff ‚Low-Cost‘ rechtfertigen, kann ich nicht pauschal beantworten. Besitzt man so einen Computer bereits, dürfte eine schrittweise Aufrüstung sinnvoll sein. Steht jedoch ein Neukauf an, sollte man sich die Komponenten im Vorfeld ansehen. Sicherlich bewegt sich ein Rechner in dem all diese Hardware (oder leistungsfähigere) steckt preislich nicht auf der gleichen Linie, ist als System aber u. U. günstiger als der Einzelkauf. Andererseits kostet eine SSD nicht mehr die Welt und würde bei mir in jedem PC zum Einsatz kommen. Zumindest als Systemlaufwerk, für Datensammlungen kann es dagegen immer noch eine klassische Festplatte sein.

Wenn man den Preis für RAM und CPU, also den übergebliebenen Teilen abzieht, kommt sicherlich eine andere Rechnung dabei heraus. Umständehalber kenne ich einige der Preise nicht, kann also dahingehend keine Rechnung präsentieren.

Hier noch einmal alle Messergebnisse zusammen:

Sempron 3850, integrierte Grafik und 1333er DDR3 RAM:

Catzilla:

737 Punkte

3DMark: 

Fire Strike: 305

Sky Diver: 1202

Cloud Gate: 2037

Ice Storm: 22578

Die Ergebnisse mit dem Athlon 5350, 1333er RAM:

Catzilla:

861 Punkte

3DMark: 

Fire Strike: 381

Sky Diver: 1476

Cloud Gate: 2569

Ice Storm: 28034

Athlon 5350 und 1600er DDR3 RAM:

Catzilla: 933 Punkte

3DMark: 

Fire Strike: 400

Sky Diver: 1533

Cloud Gate: 2713

Ice Storm: 29930

Athlon 5350 mit 4GB DDR-1600 RAM und HD 6670 Grafikkarte:

Catzilla:

2233 Punkte

3DMark: 

Fire Strike: 845

Sky Diver: 2982

Cloud Gate: 4451

Ice Storm: 39022

Sei noch zu erwähnen, dass der Stromverbrauch dieser Zusammenstellung selbst mit der HD 6670 Grafikkarte bei ca. 35 W bei Desktopbetrieb und 75 W unter Last lag. Diese Werte sind leider nur nebenbei und ohne Sorgfalt gemessen, der Fokus lag auf anderen Daten ;-) Wenn machbar, liefere ich noch genauere Daten nach. Mir hat die kleine Testerei jedenfalls viel Spaß gemacht :-D

Vielleicht liest diese Artikel ja jemand, dem ich eine kleine Entscheidungshilfe geben kann. Als ‚lahme Krücke‘ muss sich so ein Kabini-PC aber keinesfalls bezeichnen lassen!

 

 

 

Low Cost PC – Athlon 5350 – Sempron 3850 – II – Sempron zu Athlon

lc-pc-artikellSo, nun folgt nach Teil 1 natürlich die Fortsetzung :-D

Die gefühlte Geschwindigkeit ist für ein System, an das ich zugegebenermaßen nicht mit hohen Erwartungen herangegangen bin, durchaus in Ordnung. Vor irgendwelchen Tests richte ich alles so ein, dass ein normaler Arbeitsalltag erledigt werden kann, das soll der Rechner ja auch nach der Experimentiererei leisten. Browser, (Open-) Office und der Rest installieren recht rasant, lediglich beim Entpacken großer Dateien bemerke ich ein etwas zähes Verhalten, nicht stark aber mir ist’s halt aufgefallen. Einige versuchsweise mit dem VLC-Player abgespielten Videos haben keine großen Ruckler gezeigt, weder als SD noch als HD Material. Ich muss allerdings dazu sagen, das der Testmonitor nur 1280×1024 Pixel darstellen kann. Alles eben so, wie ich es im Alltag nutze.




 

Um die Leistung des Systems zu untersuchen, habe ich mich für die Benchmarks Catzilla und 3DMark entschieden. Die sind zwar eigentlich eher für die Zockmaschinen gedacht, zeigen aber doch durchaus, welchen Platz ein System bei hohen Anforderungen belegen kann. Für typische Büroanwendungen ist der PC ohnehin schnell genug!

Die Benchmarkprogramme habe ich so gestartet, wie sie nach ihrer Installation eingestellt sind, also ohne spezielle Settings für schwache Hardware oder etwas in der Art. Lediglich in den Grafikkarteneinstellungen habe ich, wo möglich, auf hohe Geschwindigkeit statt Qualität gesetzt.

Die Ergebnisse in Punkten bei Grundkonfiguration mit Sempron 3850, integrierter Grafik und 1333er DDR3 Ram:

Catzilla:

737 Punkte

3DMark: 

Fire Strike: 305

Sky Diver: 1202

Cloud Gate: 2037

Ice Storm: 22578

Wer mit den Werten schon etwas anfangen kann, wird es erahnen… Die meisten Resultate gehen eher in Richtung Slideshow als denn in den spielbaren Bereich, jedenfalls bei dem, was diese Testprogramme fordern.

Jetzt siegt aber doch die Neugier, was denn der (im Moment) leistungsfähigste Chip für den AM1-Support, der Athlon 5350 im Vergleich leisten kann.

Mal beide im Vergleich:

Sempron 3850:

Kerne: 4

Takt: 1,3 Ghz

Cache: 2 MB

Grafik: Grafik:Radeon HD 8280 – 450 MHz/128 Shader

Athlon 5350:

Kerne: 4

Takt: 1,3 Ghz

Cache: 2 MB

Grafik: Grafik:Radeon HD 8400 – 600 Mz/128 Shader

Ein Link, für weitere Informationen hier.

Die Entscheidung fiel auf diesen hier:
AMD Athlon 5350 2.05GHz Sockel FS1B 25Watt AM1 2MB

In der ‚Box-Version‘ (gibts eine andere?) ist alles dabei, was für die Montage benötigt wird.

lc-pc-cpu_boxed_athlon_5350BBisher habe ich die Art der Befestigung mit, nun ja, ‚Spreizdübeln‘ nur bei Grafikkarten gesehen, bin mal gespannt, wie die alten sich entfernen und die neuen einsetzen lassen.

 

 

 

lc-pc-cpu_kk_profil

Selbst eine Schicht Wärmeleitpaste ist bereits auf dem Kühlkörper aufgetragen, also aufpassen beim Hantieren, dass nichts verwischt ;-) Zunächst bin ich ja etwas skeptisch, was die Menge angeht, dazu aber später mehr.

Eine Wort zur Vorsicht noch! Wenn man die neuen Halterungen in den Kühlkörper steckt, muss man schon eine ordentliche Portion Kraft aufbringen, bis alles richtig einrastet. Dabei kann man sich an den Kanten des Aluminiumteils ordentlich Schmerz zufügen :-( ;-)

Hier noch kurz ein Link zu einem Youtube-Video, auf dem die Montage recht gut zu erkennen ist. Wegen der dort verwendeten Kühlpastenmenge war ich zunächst irritiert…

lc-pc-nippelDie Bolzen, welche nach der Montage auf dem Board die eigentlichen Haltenippel fixieren, haben auf einer Seite kleine Arretierungspunkt. Beim Einsetzten darauf achten, dass diese zum Kühlkörper zeigen. In meinem Fall war dies auch auf dem Kopf des Bolzens mit einem Strich markiert.

Die Demontage der alten CPU erfolgt genau in umgekehrter Reihenfolge. Vorsichtig die Bolzen aus den Halterungen ziehen, danach geben sie den Sitz im Motherboard frei und sollten (!) sich mit geringem Kraftaufwand samt Kühlkörper abnehmen lassen.

lc-pc-cpu_athlon_on_board_5350Ein kurzer Blick auf die neue CPU ohne Kühler.

 

 

 

 

 

lc-pc-cpu_paste_verteilungNun noch ein Blick auf die Verteilung der Wärmeleitpaste auf dem alten Chip. Man kann gut erkennen, dass die Auflagefläche des Kühlkörpers nicht flächendeckend ist und somit ein gesamtes bestreichen mit Paste unnötig sein dürfte. Die mit dem neuen Kühler gelieferte Menge sollte also ausreichen.

Also neuen Prozessor rein, alles montieren und PC starten. Sicherheitshalber einmal ins BIOS (beim BIOSTAR AM1ML mit ‚DEL‘) und Änderungen speichern. Windows startet, sucht und findet – einen Reboot später ist dieser Part soweit erledigt. Die Grafikarten-/Chipsatztreiber fordern anschließend noch einen Neustart, das sollte es gewesen sein.

Tja, nun also mal wieder die Benchmarkwerte ermitteln. Nebenbei, das kann beim 3DMARK wirklich dauern!

Die Ergebnisse mit dem Athlon 5350:

Catzilla:

861 Punkte

3DMark: 

Fire Strike: 381

Sky Diver: 1476

Cloud Gate: 2569

Ice Storm: 28034

OK, das haut ebenfalls noch nicht vom Hocker, fühlte sich bei den Tests aber schon lebendiger an.

Vom reinen Feeling her, läuft das System rund! Der alltägliche Umgang ist flüssig und bietet soweit keinen Grund zur Klage. Nun, vielleicht geht da ja auch noch was ;-)

Weiter im dritten Teil!

 

 



 

Low Cost PC – Athlon 5350 – Sempron 3850

lc-pc-artikellMir ist mal wieder ein kompletter PC in die Finger gekommen. Nein, keine High-End Gamingmachine, eher das Gegenteil: Ein AMD-System, das auf geringen Strombedarf und ausreichende Leistung als Arbeitsgerät ausgelegt ist.

 

Zum Einsatz kommt als CPU der Sempron 3850 (und später der Athlon 5350) aus der ‚Kabini‘-Serie, so das ich die Gelegenheit hatte, mal ganz privat die Leistungen solcher Systeme zu erleben. Einige detailliertere Informationen zu den Prozessoren auch bei Heise.

Mir geht es in diesem Beitrag nicht in erster Linie um die tiefsten technischen Geheimnisse der Hardware, die ist auf den einschlägigen Seiten mehr als analysiert. Ich wollte einfach einmal sehen, was sich mit Hardware in dieser Preisklasse so erwarten lässt :-)

Kleine Info am Rande: Einige der Verweise sind Affiliatelinks, diese gehen aber immer zu den Artikeln, welche beim Test auch zum Einsatz gekommen sind. Natürlich vorbehaltlich der Änderungen, die auf den jeweiligen Seiten inzwischen erfolgt sein könn(t)en.



 

Zunächst mal die Hardware des Systems zu Anfang meines Experimentes, so wie der Besitzer das Gerät erstanden hat:

Aufrüst Computer mit 3 Jahren Garantie! | Quad-Core! AMD Kabini 4x 1300 MHz | 4096MB DDR3 | AMD Radeon HD 8280 2048 MB mit DirectX11 Technology | USB 3.0 | AM1 Mainboard | 6 USB-Anschlüsse | GDATA Internet Security 2014 | #4682

Die Kerndaten in der Übersicht:

CPU: AMD Sempron  3850, Sockel AM1, 4 x 1,3 Ghz

Mainboard: BIOSTAR AM1ML Version 7.1

RAM: 4GB DDR3-1333

Grafik:Radeon HD 8280, in CPU integriert.

Anschlüsse: 1 x PCIe (1x), 1 x PCIe (16x/4x), 4 x BSB 2, 2 x USB 3, VGA, 2 x SATA, 2 x DDR 1600 Slot, Lautsprecher, Mikrofon, Line.

Das besondere an diesen Athlons oder Semprons ist  eigentlich der Umstand, dass es sich um APU’s (Accelerated Processing Unit) handelt. Im Prinzip ist alles im Chip untergebracht. Die eigentliche CPU, die Grafikeinheit, selbst die weiteren Schnittstellen und Controller für RAM, Laufwerke und Co. Aus diesem Grund sind auch die passenden Motherboards recht günstig, da muss ja nicht mehr viel drauf ;-)

Im aktuellen Beispiel heißt das aber auch: Maximal 2 SATA Geräte wie Festplatte nebst DVD-Brenner und (bis auf einen kleinen PCIe 1x und den PCIx16 Setckplatz, der nur 4x bietet) keine weiteren Kartensteckplätze. Eigentlich aber auch ausreichend, bis auf eine WLAN-Karte ist alles da, was gebraucht wurde. Zum Netzwerk funken kommt übrigens diese hier zum Einsatz:
CSL – 300Mbps Wireless PCIe Netzwerkkarte | PCI-Express Schnittstelle/Adapter | WPA/WPA2 / WPA-PSK/WPA2-PSK | Windows 7 + Windows 8 / MacOS

Kein Überflieger, kommt aber im 2.4 GHz Bereich mit recht guter Verbindung selbst aus dem Keller durch eine Decke klar.

Da das System ohne Festplatte und Betriebssystem geliefert wurde, muss etwas aus dem Bestand herhalten. Bestückt mit einer SSD Typ ‚SanDisk Ultra Plus 128GB‘ und Windows 7 Home Premium ist alles drin, was der erste Start benötigt. Der Umstand, dass ich ein externes DVD-Laufwerk habe, hat die Sache natürlich erleichtert ;-)


Die SSD gibt’s bei Reichelt, zum jetzigen Zeitpunkt für ca. 58 Euro zzgl. Versand:

SanDisk SSD 128GB


2.5/3.5 Zoll Montagerahmen für 2 SSD’s:


Die Installation von Windows und Treibern ist unkritisch. Das System bootet von der Installations-DVD, anschließend die mit dem Computer gelieferte Treiber CD zur weiteren Installation nutzen und das war’s auch schon. Eigentlich… wenn da nicht die Windows Updates währen. Ein gescheites Testen war nicht möglich, schließlich soll ja alles aktuell sein. Bis Windows seinen aktuellsten Stand hat, gehen rund 200 Updates und gefühlte 50 Systemstarts einher, da muss man wohl durch :mrgreen:

So, da mir alles zusammen für einen Beitrag doch zu umfangreich wird, geht es weiter mit Teil 2!

 

 


Mythen und Legenden über Wärmeleitmaterialien

Artikelfoto Widerstand - www.michael-floessel.deElektronische Bauteile werden warm. Je nach Typ und zu erbringender Leistung, können Temperaturen erreicht werden, die das Bauteil zerstören. Wer schon ein mal einen ausgefallenen Lüfter im Computer erlebt hat, wird vielleicht nachempfinden können, welche Störungen so eine mangelnde Kühlung hervorruft, auch wenn die Technik vielleicht gerade noch mitspielt.

‚Elektronikpraxis‘ hat hierzu wieder mal einiges an Wissen zusammengepackt:

Mythen und Legenden über Wärmeleitmaterialien – elektronikpraxis.

Gerade Menschen, die eigene Projekte entwickeln oder bestehende Geräte umrüsten wollen, sollten mal einen Blick auf diesen Bericht werfen. Sehr oft funktioniert bei kleinen Eigenbauten die ‚Try & Error‘ Methode – Kühlkörper drauf, fühlen wie warm er wird und ggf. einen anderen montieren… Sehr professionell ist das aber nun nicht, bei hochwertigen Schaltungen lohnt es sich, auch dieses Thema mit einer gewissen Sorgfalt zu betrachten, oder? Und hochwertig sind unsere Eigenbauten doch alle, oder? ;-) :mrgreen:

 

 

Wenn das Notebook unter Last abschaltet

Man ist Nachmittags nicht Zuhause und  es bietet sich an, das Notebook mal ein paar Dinge in dieser Zeit erledigen zu lassen, die sonst eher störend wirken. Wenn im Hintergrund ein Video konvertiert, ist das System doch zuweilen etwas zäh.

Blöde ist nur, wenn man beim Heimkommen feststellt, dass sich der Computer abgeschaltet hat. Noch blöder ist, wenn man eigentlich schon länger vorhatte die Kühlung des Rechners mal zu reinigen weil man weiß, dass dies nötig ist ;-) In den letzten Monaten war der Lenovo 3000 N200 sehr beansprucht, auch in staubiger Umgebung. Ich bin sicher, die Lüftungen sitzen zu, er wird zu warm und schaltet deshalb ab.

Lenovo_3000N200_769_BNG_Luefterreinigung_1Bei der Demontage des Ventilators ist schon einiges an Staub herausgefallen, man kann aber schon erahnen, das hier nicht mehr viel Luft zirkulieren kann.

 

 

 

Lenovo_3000N200_769_BNG_Luefterreinigung_3

Weder die Zuluftschlitze noch die Luftausgänge waren eigentlich noch frei. Sicherlich auch der Grund dafür, dass der Lüfter in den letzten Monaten ständig und mit  recht hoher Drehzahl lief :mrgreen:

 

 

Wie gesagt, ein großer Teil der Flocken ist schon  beim Öffnen entfernt worden, da war noch deutlich mehr  dicht. Also Pinsel schwingen, Staubsauger anwerfen und los geht’s. Bei der Gelegenheit auch gleich mal die anderen Deckel entfernen und alles entstauben, so arg wie rund um den Cooler war es aber nirgendwo. Alles wieder montieren, einschalten und siehe da: Leiser, kühler und ohne Abschaltungen, auch  wenn volle Leistung über  Stunden gefragt ist :-D

Das Laptop ist immerhin  seit rund 6 Jahren im täglichen Einsatz, dies war das zweite mal, dass er dermaßen dicht war. Bei den Arbeiten zur Neueröffnung der Modellbahnwelt Odenwald stand er in Staub, Sägespänen, Grasfasern und wer weiß was noch allem, da kann schon  was hängen bleiben ;-) Von der Zigarettenqualmerei mal ganz abgesehen, aber dieses Thema ist ja nun schon seit ein paar Monaten Geschichte :-D

 

 

 

Hitze, CPU Kühler und Staub…

Am vergangenen Wochenende (also nicht dieses, das vom 18/19.08.2012) war es ja ziemlich warm. Telefon klingelt, Bekannter dran, PC geht einfach von allein aus. Ich vermute, dem Prozessor oder einem anderen Bauteil wird zu warm. Habe den Rechner gerade auf dem Tisch…

So richtig wundere ich mich über den Temperaturanstieg nicht:

 

Danach alles wieder im grünen Bereich. CPU Temperatur laut BIOS 41°C nach ca. 20 Minuten Betrieb. Der Rest vom PC war gar nicht so schlimm, ein kleiner Staubsaugereinsatz war ausreichend.

 





Gehäuselüfter im Tagebuch PC

Der Vollständigkeit halber habe ich in den Tagebuch PC noch einen Gehäuselüfter eingebaut. Habe ihn einfach aus der Grabbelkiste genommen, ohne genauer hinzusehen. Nach dem Einschalten hab‘ ich nicht schlecht gestaunt :-D

Lüfter im Tagebuch PC - www.michael-floessel.de

 

Bin ja eigentlich kein ‚case modding‘ Fan. Aber gut aussehen tut’s schon ;-)

 





Teil 8 – PC Tagebuch

Eigentlich keine neuer Eintrag, nur mal ein paar Messwerte:

  • Aussentemperatur: 37°C
  • Raumtemperatur: 31°C
  • CPU: 67°C (eine Stunde Benchmarktest)
  • GPU: 68°C (GF 6800 mit repariertem Lüfter)
Gemessen mit Motherboard Monitor und NVidia Inspector.
Bisher keinerlei Aussetzer, Abstürze oder sonstige Probleme. Wie es scheint, haben die 5% mehr Corespannung nicht so viel Temperaturanstieg zu Folge, dass es Probleme gibt.
Es lohnt sich also, mit dem Rechner weiter zu machen :-)

 

To Continue…