Amilo A7600 – CY26 – Wiederbelebung

Amilo A A7600 CY26Bei meiner aktuellen Kellersortieraktion mit gleichzeitigem Hardwaretest, ist mir mein Amilo in die Hände gefallen Vor längerer Zeit in die ‘der hat es hinter sich’ Ecke gelegt, außer orangem blinken der Front-LEDs tat sich nichts mehr. Egal ob mit Akku oder ohne, immer das Gleiche, der Akku ist aber ohnehin auch Geschichte gewesen.

 

Eigentlich wollte ich ihn gar nicht mehr in die Umzugskartons packen :-( Wenn man aber irgendwann rund 2000 DM für ein Gerät gezahlt hat, welches überdies auch noch das erste eigene (ernstzunehmende) und neue Notebook war, kommt Sentimenatlität ins Spiel ;-)

Jedenfalls hat mein Sohnemann ihn ‘Just 4 Fun’ mal angestöpselt, plötzlich LED grün – er geht an! :shock: Jetzt kann ich das Gerät natürlich nicht mehr wegwerfen, der Bastler in mir ist angesprungen :mrgreen: Ich muss dazu sagen, dass der Einschalter schon immer ein wenig gesponnen hat, mal mehr drücken, mal länger – so etwas erleichtert die Fehlersuche nicht gerade.

Ich fasse mich jetzt mal kürzer, es waren zwei Fehler, welcher nun was nach sich gezogen hat – keine Ahnung. Ursache für’s Fehlverhalten einmal eine der USB-Buchsen, der +5V Pin war verbogen und kam auf das umgebende Abschirmblech, dazu kommt das Netzteil. Ich habe noch ein zweites für Testzwecke auf dem Tisch, eher aus Versehen habe ich den Amilo mehrfach an diesem angeschlossen, damit gibt es keine Probleme. OK, kann ich mit leben.

Schlimmer ist, dass der Einschalt-Taster so gut wie gar nicht mehr reagiert, also mal gucken… (Bilder sind unterirdisch, sorry!)

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Klasse, kommt man ja super dran :-( Versuchsweise mit einer Pinzette die Kontakte am Schalter rechts von oben nach unten gebrückt, er geht sofort an. Umgekehrt fährt er sofort herunter wenn man dies wiederholt, definitiv der Taster.

amilo-a-cy-26-7600-einschalterDer muss raus… Aber ich habe keine Lust, die Kiste komplett zu zerlegen, wer weiß, was dann alles abbricht oder sonstwas. Na, kommt ja jetzt auch nicht mehr SOOO drauf an, hin ist er eh…

 

 

 

 

 

amilo-a-cy-26-7600-einschalter-wegRaus ist er! Ein klein wenig hat sich die Hitze vom Lötkolben am Gehäuse verewigt, sieht aber auf dem Foto schlimmer aus, als es wirklich ist. So schön ist der ganze Amilo sowieso nicht mehr, war halt zum Schluss eher der Werkstattcomputer.

 

 

 

amilo-a-cy-26-7600-einschalter-defektDer Übeltäter. Noch einmal durchgemessen, der ist hin. Selbst wenn er mal schließt, kommen noch rund 2000 Ohm zusammen, das auch nur bei jedem 10. Druck und mit Gewalt.

 

 

 

 

amilo-a-cy-26-7600-einschalter-ersatzBlöderweise habe ich keinen so flachen Ersatz zur Hand, großartig was kaufen will ich aber auf keinen Fall. Und hier in Fürth so etwas im lokalen Geschäft bekommen? Hm, eher nicht, glaub’ ich zumindest. Egal, dann muss es dieser hier tun. Was soll ich schreiben, habe im Eifer des Gefechts keine weiteren Bilder mehr gemacht :-( War aber dann alles recht unspektakulär, einlöten, testen – geht. Lediglich bei der Abdeckung musste ich die Plastikverlängerung des Einschalters rund 5 mm abschleifen, der neue Taster ist halt dicker. Der Amilo tut es wieder :-D Zum PIC programmieren und mal eben meine Mails checken reicht er allemal, außerdem eben der Bastler in mir ;-)

 


Westfalia - das Spezialversandhaus


 

Weihnachten für Raspberry-Fans bei Reichelt

Für 59€ gibt’s bei Reichelt ein Raspberry XMAS Bundle, bestehend aus folgenden Komponenten:

    • Einem Raspberry Pi Mod. B 512 MB
    • Gehäuse
    • 1,2 Ampere Netzteil
    • 8 GB SD-Karte mit vorinstalliertem NOOBS
    • 150 Mbit/s USB-WLAN Adapter

Mehr Informationen: 
Reichelt Raspberry-Weihnachtsbundle 2013

(Affiliate Link)

Wer also noch ein Weihnachtsgeschenk für einen Technikfan (oder sich selber :mrgreen: ) sucht… ;-)

 


reichelt elektronik – Elektronik und PC-Technik

Ladegerät als Sicherheitsrisiko? – ELEKTOR.de | Elektronik

Klar, je intelligenter die Ladetechniken bzw. die zum Laden genutzte Anschlussvarianten werden, desto eher gibt es die Möglichkeit, Unsinn damit zu veranstalten:

Ladegerät als Sicherheitsrisiko? – ELEKTOR.de | Elektronik

Bei Geräten, in die simpel einfach eine Gleichspannung eingespeist wird, dürfte das Problem eher nicht vorhanden sein. Aktuelle Smartphones und Tablet-PC’s haben aber oft Systemstecker, die ggf. auch gleich die Datenverbindung zu Hostgeräten wie dem PC herstellen. Da kann man nicht mehr sicher sein, dass hier wirklich nur der Akku geladen wird, wenn man mit der selben Leitung ‘nur’ am Ladegerät hängt.


reichelt elektronik – Elektronik und PC-Technik

Silent Pro Gold auch als 450- und 550-Watt-Version – ComputerBase & mein Senf dazu

Gerade habe ich den folgenden Artikel zur sicherlich hochwertigen ‘Silent Pro Gold’ Netzteilreihe entdeckt:

Silent Pro Gold auch als 450- und 550-Watt-Version – ComputerBase.

Da mache ich mir aber schon so meine Gedanken…

Wenn z.B. die 550W Version knapp an der Leistungsgrenze betrieben wird, zieht der PC in 2 Stunden 1 kW an Leistung durch! WOW! in 10 Stunden sind das roundabout 1,35€ an Stromkosten, je nach Tarif bzw. Anbieter im Jahre 2013. Bei Vielnutzern kommen da durchaus 30-50€ (oder mehr…) an Energiekosten im Monat zusammen, das haut mich vom Stuhl. Von Bildschirmen und drumherum Jubelelektronik mal gar nicht zu reden :shock:

 


reichelt elektronik – Elektronik und PC-Technik


 

 

Elektronik: Labornetzteil – Stromversorgung bei elektronischen Arbeiten

Labornetzteile - www.michael-floessel.deBauen, löten, messen und experimentieren. Im Modellbau und in der Elektronik ist man eigentlich ständig irgendetwas am Fertigen, dass es vorher noch nicht gab. Oder man repariert Dinge, die einfach ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen. In sehr vielen Fällen ist dazu eine Stromversorgung notwendig. Kann man sich bei kleinen Basteleien noch mit einer Batterie oder einem alten Eisenbahntrafo behelfen, wird der Anspruch bei größeren und auch teureren Projekten aber ansteigen.

 

Wenn man Monate Zeit und vielleicht eine nennenswerte Menge Geld in ein kleines Bauprojekt investiert hat, sollte man nicht riskieren dieses gleich zu ruinieren, weil vielleicht ein alter Trafo ohne Spannungsanzeige falsch eingestellt war. Oft werden auch gerne mal gar nicht vorhandene Fehler repariert, letztendlich hat eine Schaltung aber nur deshalb nicht funktioniert, weil die Batterien leer waren oder ein altes Steckernetzteil nicht annähernd die Werte eingehalten hat, die im besten Falle auf dem Typenschild standen. Fazit: Hat man oft mit elektronischen Schaltungen zu tun, sollte früher oder später ein Labornetzteil her.

Natürlich ist es auch hier problemlos möglich, eine Menge Geld zu versenken in dem man auf das falsche Gerät setzt. Vor allem eine falsche Dimensionierung ist schnell ein Geldfresser. Reicht die Leistung nicht aus, kauft man doppelt. Ist das Netzteil überdimensioniert, hat man Geld ausgegeben, dass an anderer Stelle sinnvoller investiert gewesen wäre. Sind die Kenntnisse dafür bereits vorhanden, kann durchaus auch ein Selbstbau in Frage kommen. Berücksichtigt man allerdings die Preise für Anzeigen, Gehäuse und die Elektronik wird man schnell feststellen, dass ein Eigenbau nur selten lohnt. Meistens nur dann, wenn ein Großteil der Bauteile bereits vorhanden ist. Auch spielt hier die Sicherheit ein große Rolle, schließlich kommt man nicht drum herum, mit Netzspannung zu arbeiten.

Welchen Bedarf habe ich?

Wer nicht gerade mit KFZ-Lampen oder High-Power Audioverstärkern experimentiert, kommt mit 2-3 Ampere bei max. 20 Volt eigentlich absolut aus. In der Regel kommt man auch mit max. 15V klar, aktuelle Elektronik arbeitet ja meist mit 3,3V, 5V oder 12 Volt. Die Spannung sollte aber auf jeden Fall einstellbar und stabilisiert sein. Gleiches gilt für eine Strombegrenzung, welche vorhanden sein sollte. Mit einer Strombegrenzung ist es möglich das Netzteil so einzustellen, das ein bestimmter Strom nicht überschritten werden kann. Das Gerät fährt bei erreichen dieses Punktes die Spannung herunter bzw. schaltet ab. Gerade bei ersten Inbetriebnahmen und der Fehlersuche kann man so mit geringem Strom starten, ein evtl. noch vorhandener Fehler fackelt einem dann nicht die halbe Schaltung ab. Bei Netzteilen die in der Lage sind, hohe Ströme zu liefern, kann ein Kurzschluss in einer Schaltung schnell Bauteile und komplette Leiterbahnen in Luft auflösen ;-)

Auswahl:

Bei Experimenten mit kleinen DC Motoren, LEDs, Microkontrollern oder Modellbahntechnik sind Netzteile mit einer einstellbaren Spannung bis 15V und max. 2 Ampere völlig ausreichend.

Lediglich die gerne in der Modellbahn genutzte 16V Wechselspannung würde bei den genannten Werten etwas aus der Art schlagen. Labornetzteile die eine einstellbare Wechselspannung bieten sind in diesem Artikel hier nicht gemeint, sie sind im Vergleich eher unbezahlbar und werden doch verhältnismäßig selten benötigt. Ausnahmsweise würde ich hier einen alten Märklin-Trafo von Ebay empfehlen :mrgreen: Nebenbei gibt es nur wenige Schaltungen in der Modellbahnszene, die nicht auch mit 15V DC klarkommen, hier vor allem einige Motortypen.

Kommt man allerdings in den Genuss z.B. Audioverstärker aus dem KFZ-Bereich, Peltier-Elemente oder größere Modellbaumotoren versorgen zu müssen, können auch 10A Netzteile noch zu klein sein. In diesen Größenordnungen wird es allerdings recht teuer. Hier kann es hilfreich sein, sich eine Autobatterie oder andere Akkus unter den Arbeitstisch zu stellen, die man bei Nichtgebrauch nachlädt und die kleineren Arbeiten wieder mit einem normalen Netzteil zu versorgen. Meist werden derart hohe Ströme ja bei Geräten benötigt , die ohnehin mit 12V betrieben werden wollen. Eine zusätzliche Möglichkeit bieten Festspannungs-Schaltnetzteile. Im Verhältnis sind sie recht günstig,  aufgrund der etwas ‘verspikten’ Ausgangsspannung (ein Rest des Arbeitstaktes der Elektronik in der Ausgangsspannung) aber bei einigen Geräten vielleicht nicht nutzbar.

Hier übrigens einige Produkte, welche über meinen Werbepartner Reichelt-Elektronik bezogen werden können ;-)


PEAKTECH 6085: Labornetzgerät 0-15V / 0-2A DC
Einfaches Netzteil welches mit den
meisten Aufgaben gut zurecht kommt. Analoge Anzeige, Strombegrenzung –
aktuell für unter 50€

EP 613: Labornetzgerät mit Digital-Anzeige, 0-30V / 0-2,5A
Etwas luxuriöseres Gerät mit
digitalen Anzeigen. Zusätzlich folgende Festspannungsausgänge:5VDC-0,5A; 12VDC-0,5 A bei Bedarf in Reihe schaltbar. Ebenfalls unter
100€

SNT HRP 150 15: Schaltnetzt., geschlossen 150W, PFC 15V / 10A
Wer doch mal etwas mehr Power
braucht und die Spannung nicht einstellen will! Derzeitiger Preis:
60,50€
Übersicht Labornetzteile
Und hier mal eine Übersicht, was
Reichelt so bei Labornetzteilen anbietet!

Die Preise sind Stand Dezember 2012.

Ich habe seit langer Zeit zwei Selbstbau Netzteile in Benutztung. Beide liefern 1,2 – 24V DC bei max. 3 A. Zu der Zeit, als ich diese gebaut habe, waren käufliche Geräte irrsinnig teuer, da hat der Selbstbau auf jeden Fall gelohnt. Es war auch gar nicht so einfach, überhaupt verschiedene Bezugsquellen zu finden. Allerdings war dies zu Zeiten, in denen ich noch nicht im Internet vertreten war :-D Muss irgendwo vor 1994/95 gewesen sein. Mittlerweile sind aber dutzende Umbauten an beiden vorgenommen worden, vom LCD Display bis zur µController Überwachung der Kühlung. Wenn eines von denen mal das zeitliche segnet, wird es wohl auch durch ein käufliches Gerät ersetzt.

Eigenbau Netzteil

Gewinnt keinen Designpreis, funktioniert aber :-D

 

 

 

Für Anwendungen, die mehr Power benötigen habe ich das im Werbelink genannte Schaltnetzteil unter dem Tisch montiert. Das brauche ich allerdings so selten, dass ich es gelegentlich einfach ‘mal so’ einschalte um die Funktion zu prüfen :-)