Bluetooth-Tastatur seit 2015

Die CHERRY KW 6000 Bluetooth-Tastatur begleitet mich seit 2015 und wird bis heute an Tablet, Raspberry Pi und gelegentlich am Smartphone genutzt.Elf Jahre alt, Akku fit, Tasten vertauscht

Eigentlich wollte ich nur herausfinden, warum meine Bluetooth-Tastatur am Lenovo Tab M11 gelegentlich nicht mehr richtig erkannt wird und Android plötzlich SwiftKey einblendet, obwohl eine echte Tastatur direkt davorliegt.

Bei der Suche im eigenen Blog bin ich dann über meinen damaligen Beitrag zur Anschaffung gestolpert und war etwas erstaunt: Die CHERRY begleitet mich laut Artikel bereits seit 2015.

Mehr als elf Jahre später tippt sie immer noch hervorragend, selbst der fest eingebaute Akku ist weiterhin fit. Seine tatsächliche Restkapazität habe ich natürlich nicht vermessen, im normalen Alltag fällt er aber auch nach dieser Zeit nicht negativ auf.

Das aktuelle Bluetooth-Problem kommt nach meinen bisherigen Beobachtungen übrigens nicht von der Tastatur, sondern vom Lenovo Tab M11. Die CHERRY macht zuverlässig ihren Job, sie hat unter Android nur einige Eigenheiten bei der Tastenbelegung, die man erst einmal finden muss.

CHERRY KW 6000 unter Android, kurz zusammengefasst

Bei meiner Bluetooth-Tastatur sind unter Android die beiden Tasten für < > und ^ ° gegeneinander vertauscht.

Beschriftung und Position Ausgabe unter Android
< >, Taste links neben Y ^, mit Shift °
^ °, Taste links neben 1 <, mit Shift >
@ rechte Alt-Taste und Q

Die Multimediafunktionen der oberen Tastenreihe funktionieren direkt. Für normale Befehle von F1 bis F12 muss zusätzlich Fn gedrückt werden.

Einen funktionierenden Fn-Lock habe ich bisher nicht gefunden, auch ctrl + Fn ändert den Modus nicht dauerhaft.

Bluetooth-Tastaturen waren 2013 noch ein Abenteuer

Meine ersten Beiträge zu Bluetooth-Tastaturen stammen sogar schon aus dem Jahr 2013. Damals ging es in Bluetooth Maus und Tastatur am Xperia Tablet Z um eine günstige Kombination, mit der aus dem Tablet ein kleiner mobiler Arbeitsplatz werden sollte.

Kurz darauf folgte der Artikel „@“ und Bluetooth-Tastatur und Funktionen, weil Sonderzeichen, Funktionstasten und Betriebssystem bereits damals nicht unbedingt derselben Meinung waren.

Bezahlbare Bluetooth-Tastaturen gab es zwar, etwas Bezahlbares und gleichzeitig Vernünftiges zu finden, war allerdings gar nicht so einfach. Auf der einen Seite standen günstige No-Name-Modelle, auf der anderen teures Zubehör, häufig mit deutlicher Ausrichtung auf Apple und das iPad.

Mehrere der billigen Tastaturen hielten bei mir ungefähr ein Jahr, danach lagen sie im Müll. 2015 kam deshalb die CHERRY JK-0600DE ins Haus, die unter dem Produktnamen CHERRY KW 6000 angeboten wurde.

Damals hätte ich kaum darauf gewettet, dass genau diese Tastatur mehr als elf Jahre später noch regelmäßig auf meinem Tisch liegt.

Tablet, Raspberry Pi und gelegentlich das Handy

Die CHERRY war bei mir nie dauerhaft mit einem einzigen Gerät verbunden. Sie lief im Laufe der Jahre an verschiedenen Tablets, wurde immer wieder am Raspberry Pi eingesetzt und gelegentlich auch mit dem Smartphone gekoppelt.

Am Tablet ergibt sie zusammen mit einem Ständer einen kleinen Schreibplatz, der kaum Raum benötigt, am Raspberry Pi ist sie praktisch, wenn nicht dauerhaft eine ausgewachsene PC-Tastatur herumliegen soll. Beim Handy nutze ich sie eher selten, bei längeren Eingaben ist richtiges Tippen allerdings deutlich angenehmer, als einen halben Roman auf Glas zu klopfen.

Für solche Einsätze ist die KW 6000 nach wie vor ziemlich passend. Sie ist extrem flach, benötigt kaum Platz und besitzt für meinen Geschmack einen sehr angenehmen Anschlag. Trotz des Alters wirkt sie weder ausgelutscht noch klapprig, auch die Beschriftung ist noch ordentlich zu erkennen.

Beim Akku hatte ich nach über einem Jahrzehnt eigentlich mit deutlich mehr Verschleiß gerechnet. Natürlich wird er nicht mehr die ursprüngliche Kapazität besitzen, geladen werden muss die Tastatur im normalen Einsatz aber weiterhin so selten, dass mich das Thema nicht beschäftigt.

Meine deutsche Ausführung trägt die Kennung JK-0600DE, verkauft wurde das Modell unter dem Produktnamen CHERRY KW 6000.CHERRY KW 6000 und JK-0600DE

Auf der Tastatur selbst steht nicht groß und deutlich „KW 6000“, weshalb die Bezeichnung bei einer Suche nicht unbedingt sofort weiterhilft. Meine deutsche Ausführung trägt die Kennung JK-0600DE, verkauft wurde das Modell unter dem Produktnamen CHERRY KW 6000.

Die Tastatur wurde deutlich in Richtung Apple und iPad entwickelt, funktioniert aber auch unter Android, am Raspberry Pi und am Smartphone grundsätzlich problemlos. Die Apple-orientierte Beschriftung trifft unter Android nur auf eine deutsche PC-Belegung, wodurch einige Zeichen nicht dort erscheinen, wo man sie laut Aufdruck erwarten würde.

< > und ^ ° sind unter Android vertauscht< > und ^ ° sind unter Android vertauscht

Der wichtigste Fund betrifft die beiden Tasten links neben Y und links neben 1.

Auf der Taste links neben Y stehen < und >. Unter Android erzeugt sie bei mir aber ^, zusammen mit Shift folgt °.

Die Taste links neben 1 ist mit ^ und ° beschriftet. Sie liefert unter Android stattdessen <, zusammen mit Shift entsteht >.

Es fehlt also keines der vier Zeichen, die beiden Tastenplätze sind schlicht gegeneinander vertauscht. Hat man das einmal herausgefunden, lässt sich damit problemlos arbeiten, vorher kann man allerdings eine Weile nach den spitzen Klammern suchen.

Das @ funktioniert wie bei einer normalen deutschen PC-Tastatur über die rechte Alt-Taste zusammen mit Q.

ctrl heißt auf dieser Tastatur wirklich ctrl

Die betreffende Taste ist auf meiner CHERRY tatsächlich mit ctrl beschriftet, deshalb schreibe ich hier auch ctrl und nicht Strg.

Das spielt vor allem bei der Suche nach einem Fn-Lock eine Rolle. Die Multimediafunktionen der oberen Tastenreihe funktionieren unter Android korrekt und sind als Hauptfunktion hinterlegt. Für normale F-Tasten von F1 bis F12 muss zusätzlich Fn gedrückt werden.

Ein dauerhafter Wechsel dieser Belegung ist mir bisher nicht gelungen. ctrl + Fn funktioniert nicht, einen anderen verlässlichen Fn-Lock habe ich ebenfalls nicht gefunden.

Vermutlich verarbeitet die Tastatur die Fn-Umschaltung intern, bevor Android überhaupt etwas davon mitbekommt. Sicher belegen kann ich das nicht, über die Einstellungen des Betriebssystems ließ sich die Priorität jedenfalls nicht ändern.

Warum SwiftKey plötzlich erscheint

Passend zu den Bluetooth-Aussetzern erschien SwiftKey gelegentlich mitten während der Nutzung auf dem Display, obwohl Android so eingestellt ist, dass bei angeschlossener physischer Tastatur keine Bildschirmtastatur eingeblendet werden soll.

Vermutlich verliert das Lenovo kurzzeitig die Bluetooth-Verbindung und erkennt dadurch keine Hardwaretastatur mehr. SwiftKey wird eingeblendet, beim nächsten Tastendruck meldet sich die CHERRY wieder, die Bildschirmtastatur bleibt aber trotzdem sichtbar.

Das ist eine Vermutung anhand des beobachteten Ablaufs, keine bewiesene Fehlerursache. Seit dem Abschalten der Energiesparfunktionen ist es bisher nicht wieder passiert.

Die CHERRY selbst macht dabei nur das, was sie seit Jahren macht: Sie wartet darauf, dass das angeschlossene Gerät wieder weiß, dass es sie kennt.

Nach USB-C war wohl Schluss mit Einheitlichkeit

Man möchte den Deutschen erklären, dass sie die Deckel nicht mehr vollständig von ihren Colaflaschen abdrehen können sollen, weltweit darf aber weiterhin jeder Hersteller Tastaturen beschriften und belegen, wie es ihm gerade in den Kram passt.

Nach USB-C war mit der Einheitlichkeit offenbar schon wieder Schluss. :mrgreen:

Eine feste Position für <, >, ^, ° oder einen einheitlichen Fn-Lock wäre vermutlich kein unlösbares technisches Problem gewesen. Stattdessen darf man bei jeder Kombination aus Tastatur und Betriebssystem neu herausfinden, welcher Aufdruck gerade eher als freundlicher Vorschlag gedacht ist :roll:

Neu kaufen kann man natürlich immer

Natürlich könnte ich mir heute eine neue Bluetooth-Tastatur kaufen, die besser auf Android zugeschnitten ist, mehrere Geräte gleichzeitig speichern kann und vielleicht sogar einen funktionierenden Fn-Lock besitzt.

Man kann allerdings auch Geld verbrennen, nur damit das Portemonnaie anschließend dünner ist, obwohl vorher lediglich zu viel Hartgeld darin steckte.

Die CHERRY funktioniert, sie tippt sich hervorragend, der Akku hält und ihre Eigenheiten kenne ich inzwischen. Warum sollte sie also weg? (Ja, das ist eher meine innere Argumentationskette gegen „Kaufe eine neue Tastatur!“, als ein Rat hier im Blog :mrgreen: )

Fazit

Technik muss nicht ersetzt werden, nur weil irgendwo etwas Neueres im Regal liegt. Häufig lohnt es sich mehr, herauszufinden, wie das vorhandene Gerät tickt, seine Besonderheiten zu beherrschen und das Geld für etwas aufzuheben, das wirklich kaputt ist.

Beherrsche, was Du hast, das spart Geld. ;-)

 


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Externer Zehnerblock & NumLock?

Kleines Notebook mit externer Zehnertastatur und Trackball. Im Beitrag geht es darum, den Zahlenblock auch ohne NumLock zu nutzen.Die Zahlen dürfen bleiben, die Buchstaben aber auch

Manchmal hat man ein Notebook vor sich, an dem eigentlich alles perfekt wäre, würde nicht der Zehnerblock fehlen. Oder eben eine Tastatur, die genau an der Stelle aufhört, an der es interessant wird. Warum bietet man so etwas überhaupt an?

Ja, ich weiß, es gibt Menschen, die den nicht nutzen, aber ich lebe nach dem Motto: „Ein Leben ohne Zehnerblock ist möglich, aber nicht sinnvoll.“ :mrgreen:

Kurz gesagt

Problem:
Eine externe Zehnertastatur schreibt ohne NumLock keine Zahlen, sondern Navigationsfunktionen. Wird NumLock eingeschaltet, verändert sich bei manchen kleinen Notebooks aber gleichzeitig die normale Buchstabentastatur.

Lösung:
Ein kleines AutoHotkey-v2-Skript fängt die Numpad-Signale ab und schickt stattdessen die gewünschten Ziffern und Rechenzeichen an Windows.

Getestet mit:
Windows 10/11, AutoHotkey v2, externer Zehnertastatur und einem kleinen Notebook, bei dem der eingebaute NumLock-Zahlenblock in der Buchstabentastatur liegt.

Wichtig:
Das funktioniert bei meiner Kombination sauber. Exotische Zehnertastaturen können andere Tastensignale senden und brauchen dann eventuell eine Anpassung im Skript.

Klar, so einen externen Zehnerblock kann man sich zusätzlich mit Kabel oder Bluetooth anschaffen, das wäre normalerweise keine große Sache, nur besitzt mein kleines, lüfterloses Notebook einen in die Buchstabentastatur eingebauten Zahlenblock. NumLock an bedeutet dort also, dass Teile der normalen Tastatur plötzlich Zahlen statt Buchstaben schreiben.

Also NumLock einschalten, Zahlen tippen, wieder ausschalten, normal weiterschreiben und bei den nächsten Zahlen beginnt das Spiel von vorne. Das ist doch, sorry, scheiße! :roll:

Aber wer Lösungen sucht, der wird sie auch finden.

Lange Rede, kurzer Sinn, hier ist ein Weg, der auf meinem Gerät funktioniert.

Warum der Zahlenblock keine Zahlen schreibt

Bei ausgeschaltetem NumLock senden gewöhnliche Zehnertastaturen keine Ziffern, sondern die ebenfalls auf den Tasten liegenden Navigationsfunktionen. Aus der Null wird beispielsweise „Einfügen“, aus der Eins „Ende“, die Zwei wird zur Pfeiltaste nach unten und so weiter.

  • 0 sendet Einfügen
  • 1 sendet Ende
  • 2 sendet Pfeil nach unten
  • 3 sendet Bild nach unten
  • 4 sendet Pfeil nach links
  • 5 sendet die Clear-Funktion
  • 6 sendet Pfeil nach rechts
  • 7 sendet Pos1
  • 8 sendet Pfeil nach oben
  • 9 sendet Bild nach oben
  • Das Dezimalzeichen sendet Entfernen

Die externe Tastatur macht also nichts falsch. Sie hält sich schlicht an den Zustand von NumLock. Dummerweise gilt dieser Zustand gleichzeitig für den eingebauten Zahlenblock meines Notebooks.

AutoHotkey v2 installieren

Gelöst habe ich das kostenlos mit AutoHotkey v2. Das Programm lässt sich über die offizielle AutoHotkey-v2-Seite herunterladen.

  1. Die offizielle Seite öffnen.
  2. Den aktuellen Installer für AutoHotkey v2 herunterladen.
  3. Die heruntergeladene Installationsdatei starten.
  4. Die normale Standardinstallation durchführen.

Für diese kleine Lösung müssen weder besondere Komponenten ausgewählt noch irgendwelche geheimnisvollen Einstellungen verändert werden. Wichtig ist allerdings, wirklich AutoHotkey v2 und nicht die ältere Version 1 zu installieren, weil sich die Schreibweisen der beiden Versionen unterscheiden.

Die Skriptdatei erstellen

Nun wird eine einfache Textdatei benötigt, die anschließend die Dateiendung .ahk erhält.

  1. An einer passenden Stelle einen neuen Ordner oder direkt eine neue Textdatei erstellen.
  2. Die Datei in numpad-fix.ahk umbenennen.
  3. Die Datei mit dem Windows-Editor oder einem anderen reinen Texteditor öffnen.
  4. Den folgenden Inhalt vollständig einfügen und speichern.

Wichtig ist die Dateiendung. Die Datei darf nicht heimlich numpad-fix.ahk.txt heißen, auch wenn Windows gerne so tut, als wäre alles in Ordnung.

Unter Windows 11 findet sich die Anzeige der Endungen im Explorer unter „Anzeigen“, „Einblenden“, „Dateinamenerweiterungen“. Unter Windows 10 gibt es im Explorer unter „Ansicht“ das entsprechende Kontrollkästchen „Dateinamenerweiterungen“.

#Requires AutoHotkey v2.0
#SingleInstance Force

NumpadIns::Send "0"
NumpadEnd::Send "1"
NumpadDown::Send "2"
NumpadPgDn::Send "3"
NumpadLeft::Send "4"
NumpadClear::Send "5"
NumpadRight::Send "6"
NumpadHome::Send "7"
NumpadUp::Send "8"
NumpadPgUp::Send "9"

NumpadDel::Send ","

NumpadDiv::Send "/"
NumpadMult::Send "*"
NumpadSub::Send "-"
NumpadAdd::Send "+"
NumpadEnter::Send "{Enter}"

Das Skript fängt die Navigationssignale der Zehnertastatur ab und schickt stattdessen die gewünschten Ziffern und Rechenzeichen an Windows. NumLock selbst wird dabei nicht eingeschaltet, die normale Notebook-Tastatur bleibt also von der Aktion verschont.

Die Zeile #Requires AutoHotkey v2.0 sorgt zusätzlich dafür, dass das Skript nicht versehentlich mit einer ungeeigneten AutoHotkey-Version gestartet wird. #SingleInstance Force verhindert, dass sich das gleiche Skript mehrfach übereinander stapelt.

Ausprobieren

  1. NumLock ausschalten.
  2. Die Datei numpad-fix.ahk doppelt anklicken.
  3. Prüfen, ob das AutoHotkey-Symbol unten im Windows-Infobereich erscheint.
  4. Die externe Zehnertastatur in einem Texteditor oder Eingabefeld testen.

Bei mir schreibt der externe Zahlenblock nun seine Zahlen, während die normale Notebook-Tastatur weiterhin Buchstaben produziert. Genau so war der Plan.

Zum Beenden genügt ein Rechtsklick auf das AutoHotkey-Symbol im Infobereich. Dort kann das Skript beendet oder nach einer Änderung neu geladen werden.

Das Skript automatisch starten

Damit ich nicht nach jedem Windows-Start selbst daran denken muss, liegt eine Verknüpfung zum Skript im Autostartordner. Das funktioniert unter Windows 10 und Windows 11 erfreulich unspektakulär.

  1. Mit der rechten Maustaste eine Verknüpfung zu numpad-fix.ahk erstellen.
  2. Die Tastenkombination Win + R drücken.
  3. shell:startup eingeben und mit Enter bestätigen.
  4. Die Verknüpfung in den geöffneten Ordner verschieben oder kopieren.

Beim nächsten Anmelden an Windows sollte das Skript automatisch gestartet werden. Am besten einmal neu anmelden oder den Rechner neu starten und kontrollieren, ob das AutoHotkey-Symbol erscheint.

Wenn es nicht funktioniert

  • Prüfen, ob wirklich AutoHotkey v2 und nicht Version 1 installiert wurde.
  • Kontrollieren, ob die Datei tatsächlich numpad-fix.ahk und nicht numpad-fix.ahk.txt heißt.
  • Nachsehen, ob das AutoHotkey-Symbol im Windows-Infobereich vorhanden ist.
  • Falls ein Punkt statt eines Kommas benötigt wird, NumpadDel::Send "," im Skript in NumpadDel::Send "." ändern.
  • Nach Änderungen das Skript speichern und neu starten oder über das AutoHotkey-Symbol neu laden.
  • Ungewöhnliche Zehnertastaturen können andere Tastensignale senden. In diesem Fall muss das Skript entsprechend angepasst werden.

Funktioniert, jedenfalls hier

Auf meinem Notebook und mit meiner externen Zehnertastatur funktioniert die Lösung genau wie gewünscht. NumLock bleibt ausgeschaltet, der externe Zahlenblock schreibt trotzdem Zahlen und die Buchstabentastatur benimmt sich weiterhin wie eine Buchstabentastatur.

Ob sich jede noch so exotische Zehnertastatur genauso verhält, kann ich natürlich nicht versprechen. Einige Modelle besitzen zusätzliche Tasten oder senden abweichende Tastencodes.

Immerhin steht nun auch für mich selbst nachvollziehbar im Blog, warum AutoHotkey mit Windows startet und was diese Datei namens numpad-fix.ahk eigentlich soll. In einem Jahr hätte ich das sonst garantiert wieder vergessen. :mrgreen:

 

   

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Frohe Ostern auch im Jahr 2026!

Frohe OsternJa, da haben wir ihn, den Ostersonntag

Also, kurz gesagt:

Ich wünsche Euch ein frohes Osterfest und ein paar möglichst ruhige Feiertage.

Wer frei hat, möge die Zeit genießen, wer arbeiten muss, dem drücke ich die Daumen für eine angenehme Schicht und einen baldigen Feierabend.

Lasst es Euch gutgehen, esst nicht alles auf einmal weg und schaut lieber noch mal nach, ob auch wirklich alle Eier gefunden wurden. :mrgreen:

Frohe Ostern Euch allen! ;-)

   

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Heute Nacht fehlt 1 Stunde

Sommerzeit 2026Sommerzeit, Uhr vorstellen

Nicht vergessen:

Heute Nacht wird wieder an der Uhr gedreht.

Aus 2 Uhr werden 3 Uhr.

Die meisten Geräte machen das inzwischen von alleine, aber eben nicht alle. Irgendwo in Küche, Auto, Werkstatt oder am alten Wecker findet man morgen erfahrungsgemäß doch wieder einen Kandidaten, der noch auf gestern steht ;-)

Ich schreibe mir den Merker also lieber selbst hier hin, bevor ich morgen auf irgendeine Anzeige starre und mich wundere.

Schön ist der Unsinn natürlich trotzdem nicht. Eine Stunde weniger bleibt eine Stunde weniger :roll:

 


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Alte Raspberry Pis, was nun?

Raspberry Pi 5, der aktuelle ArbeiterNur was macht man noch mit ihnen?

Aktuell ist bei mir die Lage eigentlich klar.

Mein Raspberry Pi 5 hat ja seinen (den) Job.

Der werkelt als privater Web-, Media- und Fileserver vor sich hin, hängt an einer M.2-SSD und macht im Großen und Ganzen genau das, was er soll. Schnell genug ist er auch, also alles gut.

Pi 5 mit SSD im EinsatzFast alles

Denn wie das mit Technik eben so ist, bleibt nach einem Upgrade nie nur Begeisterung übrig, sondern auch ein kleiner Haufen Altbestand mit beleidigtem Gesichtsausdruck ;-)

In meinem Fall heißt der Haufen nicht Elektroschrott, sondern Raspberry Pi 2 und Raspberry Pi 3.

Beide sind noch da, beide sind nicht kaputt, beide könnten im Grunde sofort wieder irgendetwas Sinnvolles tun. Der 3er hat sogar eine eigene USB-SSD, für alle gibt es eine Bluetooth-Tastatur und einen kleinen Full-HD-Monitor, falls der Fernzugriff mal wieder meint, heute lieber nicht. Es mangelt also weder an Hardware noch an gutem Willen.

Einer von den alten KandidatenEs mangelt an der entscheidenden Idee

Und genau das ist der Punkt, an dem solche kleinen Kisten irgendwann landen. Solange sie neu sind, hat man sofort tausend Pläne. Server hier, Freigabe da, Medienzeug, Testsystem, Spielwiese, ach komm, WordPress geht auch noch. Später steht dann das nächste Modell auf dem Tisch, macht alles flotter, eleganter und mit weniger Gebastel, und plötzlich sitzen die älteren Geräte da wie ausgelernte Fachkräfte ohne Einsatzplan.

Was eigentlich ziemlich unfair ist.

Denn wenn man ehrlich ist, können auch die alten Pis immer noch mehr, als man im Alltag wirklich braucht. Sie sind nicht nutzlos. Sie sind nur aus dem Rampenlicht gefallen, weil daneben jetzt ein 5er steht, der den dicken Max machen darf.

Der Pi 2 ist dabei so ein Kandidat, bei dem man fast automatisch unterschätzt, was er noch kann. Natürlich ist das kein Rennwagen mehr. Muss er aber auch nicht sein. Nicht jede Aufgabe im Heimnetz verlangt nach Raketenstart und Benchmark-Geschrei. Manches soll einfach nur still laufen und keinen Unsinn machen.

Der 3er hängt irgendwo dazwischen. Schon deutlich angenehmer, immer noch absolut brauchbar, aber eben momentan auch ohne festen Job. Und das ist fast der größere Vorwurf als jede technische Schwäche. Eine Maschine, die nichts zu tun hat, wirkt automatisch überholt, selbst dann, wenn sie es gar nicht wirklich ist.

Vielleicht liegt genau da der Denkfehler

Vielleicht muss ein alter Raspberry Pi gar nicht mithalten, sondern einfach nur eine saubere Aufgabe bekommen.

Einen festen Platz. Einen kleinen Dienst. Irgendwas, das dauerhaft Sinn ergibt und nicht nur für drei Tage nach guter Idee klingt.

Genau an der Stelle wird es bei mir gerade interessant. Ich merke nämlich, dass das Thema noch nicht durch ist. Im Gegenteil. Je länger die beiden hier herumliegen, desto mehr arbeitet es im Hinterkopf. Nicht laut, nicht mit großem Masterplan und ganz sicher nicht mit irgendeinem hypernervösen Youtube-Bastelgehampel, bei dem am Ende wieder drei Kabel, vier Adapter und ein halber Nervenzusammenbruch übrig bleiben.

Eher anders

Mehr in Richtung: Da liegt brauchbare Technik herum. Zu schade für die Schublade. Also muss da wieder was draus werden.

Nur was genau, das ist eben noch die offene Baustelle.

Der Pi 5 hat längst seinen Platz gefunden. Der 2er und der 3er warten noch darauf, dass mir für sie etwas einfällt, das nicht nur nett klingt, sondern im Alltag auch wirklich bleibt.

Und ich fürchte fast, genau daraus wird noch was. Also, irgendwann … praktischerweise heute oder morgen, weil … Geduld war noch nie meine Stärke :roll:

Nicht heute, nicht in diesem Beitrag, aber das Thema ist definitiv noch nicht erledigt.

Die beiden alten Dinger kriegen wieder Arbeit.

Ich weiß nur gerade selbst noch nicht welche :mrgreen:


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Tschüss 2025, willkommen 2026

Die KI hat mir das Bild gebaut: Silvester über der Stadt, und vorne liegt die Elektronik 😁 Mal kurz winken, ehe der Kalender umklappt

So, da stehen wir wieder am Jahresende.

Gefühlt war gestern noch „Ach komm, ist ja erst Januar“, und jetzt guckt einen der Kalender an, als hätte man ihn irgendwo unterwegs verloren. :roll:

Ich mach’s kurz

Kommt gut ins neue Jahr. Ob Ihr heute Krach macht, gemütlich auf dem Sofa versackt oder einfach nur froh seid, wenn endlich wieder Ruhe einkehrt, macht es genau so, wie es für Euch passt.

Für mich war 2025 ein besonderes Jahr. Nicht unbedingt laut, aber ziemlich… richtungsweisend. Da sind ein paar Dinge passiert, die sich noch nicht mal komplett in Worte pressen lassen, aber sie zeigen schon irgendwo hin. Ob 2026 daraus wirklich „mehr“ macht, muss sich erst noch beweisen. Wir reden einfach später drüber. :mrgreen:

In diesem Sinne

Alles Gute für 2026, und bis drüben! :-)


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Heiligabend 2025, einige Zeilen

Heiligabend 2025, ein paar ZeilenHeiligabend

Heute ist Heiligabend.
Der Tag, an dem für viele gefühlt schon Weihnachten ist.

Kalendertechnisch stimmt das natürlich nicht.
Weihnachten beginnt erst morgen, mit dem ersten Weihnachtstag. Heute ist eben der Abend davor.

Trotzdem ist es dieser Moment, an dem man kurz innehält.
Ob bewusst oder nebenbei.
Zwischen dem, was erledigt ist, und dem, was noch kommt.

Egal, wie dieser Tag bei euch aussieht, ob ruhig, voll, technisch, familiär oder irgendwo dazwischen:

Ich wünsche euch einen angenehmen Heiligabend.

Macht es euch passend.
Und morgen, ja morgen, ist dann wirklich Weihnachten ;-)

 


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Tradition mit Kerze Nummer 1

Adventskranz mit einer brennenden roten Kerze im DunkelnDer 1. Advent 2025

Hier im Blog hat sich über die Zeit eine feste Gewohnheit eingeschlichen:

Zum ersten Advent gibt es ein paar Zeilen, ein paar Wünsche und ein kleines Stück Vorweihnachtsstimmung.

Wie lange das schon so läuft, sieht man ganz gut am Beitrag zum Advent 2012.

Zeit …

Seitdem ist viel passiert. Unzählige Tassen Kaffee, diverse Baustellen im Alltag, neue Themen, neue Technik. Trotzdem fühlt sich dieser Sonntag immer wieder ein bisschen besonders an. Die restliche Welt dreht sich weiter, aber für einen Moment darf es leiser werden.

Eben noch Sommer im Kopf, warme Abende, jetzt Kerzenlicht am Tisch, Lichterkram im Fenster und irgendwo im Hintergrund die Gefahr, dass „Last Christmas“ um die Ecke kommt. Der bekannte Countdown in Richtung Weihnachten läuft damit offiziell wieder an.

Bei mir steht eine Tasse Kaffee und der restliche Kram muss kurz warten. Ein paar Minuten Pause, einmal durchatmen, mehr ist es nicht und genau das tut gut.

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen ruhigen ersten Advent, ein wenig Zeit für Euch selbst und den einen oder anderen Moment, der sich einfach gut anfühlt ;-)

    

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Winterzeit – endlich!

Winterzeit - endlich!Einfach die Stunde wiederholen

Ja, ich weiß … der letzte Eintrag hier ist ein paar Tage her, alte Eier sozusagen.

Aber, ich kann es mir nicht nehmen lassen, euch zu sagen, dass heute Nacht die Uhren wieder eine Stunde zurückgedreht werden.

Also, nicht, dass ihr sagt, ich hätte es nicht erwähnt ;-)

Bitte, gerne :mrgreen:

    

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Frohe Ostern 2025!

Frohe OsternFrohe Ostern

Ostern ist da – lasset die Spiele der Eier beginnen ;-)

Ne, im Ernst:

Ich wünsche Euch allen frohe Ostern, sucht bitte, bis ihr alle Eier gefunden habt :mrgreen:

    

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