Bluetooth-Tastatur seit 2015

Die CHERRY KW 6000 Bluetooth-Tastatur begleitet mich seit 2015 und wird bis heute an Tablet, Raspberry Pi und gelegentlich am Smartphone genutzt.Elf Jahre alt, Akku fit, Tasten vertauscht

Eigentlich wollte ich nur herausfinden, warum meine Bluetooth-Tastatur am Lenovo Tab M11 gelegentlich nicht mehr richtig erkannt wird und Android plötzlich SwiftKey einblendet, obwohl eine echte Tastatur direkt davorliegt.

Bei der Suche im eigenen Blog bin ich dann über meinen damaligen Beitrag zur Anschaffung gestolpert und war etwas erstaunt: Die CHERRY begleitet mich laut Artikel bereits seit 2015.

Mehr als elf Jahre später tippt sie immer noch hervorragend, selbst der fest eingebaute Akku ist weiterhin fit. Seine tatsächliche Restkapazität habe ich natürlich nicht vermessen, im normalen Alltag fällt er aber auch nach dieser Zeit nicht negativ auf.

Das aktuelle Bluetooth-Problem kommt nach meinen bisherigen Beobachtungen übrigens nicht von der Tastatur, sondern vom Lenovo Tab M11. Die CHERRY macht zuverlässig ihren Job, sie hat unter Android nur einige Eigenheiten bei der Tastenbelegung, die man erst einmal finden muss.

CHERRY KW 6000 unter Android, kurz zusammengefasst

Bei meiner Bluetooth-Tastatur sind unter Android die beiden Tasten für < > und ^ ° gegeneinander vertauscht.

Beschriftung und Position Ausgabe unter Android
< >, Taste links neben Y ^, mit Shift °
^ °, Taste links neben 1 <, mit Shift >
@ rechte Alt-Taste und Q

Die Multimediafunktionen der oberen Tastenreihe funktionieren direkt. Für normale Befehle von F1 bis F12 muss zusätzlich Fn gedrückt werden.

Einen funktionierenden Fn-Lock habe ich bisher nicht gefunden, auch ctrl + Fn ändert den Modus nicht dauerhaft.

Bluetooth-Tastaturen waren 2013 noch ein Abenteuer

Meine ersten Beiträge zu Bluetooth-Tastaturen stammen sogar schon aus dem Jahr 2013. Damals ging es in Bluetooth Maus und Tastatur am Xperia Tablet Z um eine günstige Kombination, mit der aus dem Tablet ein kleiner mobiler Arbeitsplatz werden sollte.

Kurz darauf folgte der Artikel „@“ und Bluetooth-Tastatur und Funktionen, weil Sonderzeichen, Funktionstasten und Betriebssystem bereits damals nicht unbedingt derselben Meinung waren.

Bezahlbare Bluetooth-Tastaturen gab es zwar, etwas Bezahlbares und gleichzeitig Vernünftiges zu finden, war allerdings gar nicht so einfach. Auf der einen Seite standen günstige No-Name-Modelle, auf der anderen teures Zubehör, häufig mit deutlicher Ausrichtung auf Apple und das iPad.

Mehrere der billigen Tastaturen hielten bei mir ungefähr ein Jahr, danach lagen sie im Müll. 2015 kam deshalb die CHERRY JK-0600DE ins Haus, die unter dem Produktnamen CHERRY KW 6000 angeboten wurde.

Damals hätte ich kaum darauf gewettet, dass genau diese Tastatur mehr als elf Jahre später noch regelmäßig auf meinem Tisch liegt.

Tablet, Raspberry Pi und gelegentlich das Handy

Die CHERRY war bei mir nie dauerhaft mit einem einzigen Gerät verbunden. Sie lief im Laufe der Jahre an verschiedenen Tablets, wurde immer wieder am Raspberry Pi eingesetzt und gelegentlich auch mit dem Smartphone gekoppelt.

Am Tablet ergibt sie zusammen mit einem Ständer einen kleinen Schreibplatz, der kaum Raum benötigt, am Raspberry Pi ist sie praktisch, wenn nicht dauerhaft eine ausgewachsene PC-Tastatur herumliegen soll. Beim Handy nutze ich sie eher selten, bei längeren Eingaben ist richtiges Tippen allerdings deutlich angenehmer, als einen halben Roman auf Glas zu klopfen.

Für solche Einsätze ist die KW 6000 nach wie vor ziemlich passend. Sie ist extrem flach, benötigt kaum Platz und besitzt für meinen Geschmack einen sehr angenehmen Anschlag. Trotz des Alters wirkt sie weder ausgelutscht noch klapprig, auch die Beschriftung ist noch ordentlich zu erkennen.

Beim Akku hatte ich nach über einem Jahrzehnt eigentlich mit deutlich mehr Verschleiß gerechnet. Natürlich wird er nicht mehr die ursprüngliche Kapazität besitzen, geladen werden muss die Tastatur im normalen Einsatz aber weiterhin so selten, dass mich das Thema nicht beschäftigt.

Meine deutsche Ausführung trägt die Kennung JK-0600DE, verkauft wurde das Modell unter dem Produktnamen CHERRY KW 6000.CHERRY KW 6000 und JK-0600DE

Auf der Tastatur selbst steht nicht groß und deutlich „KW 6000“, weshalb die Bezeichnung bei einer Suche nicht unbedingt sofort weiterhilft. Meine deutsche Ausführung trägt die Kennung JK-0600DE, verkauft wurde das Modell unter dem Produktnamen CHERRY KW 6000.

Die Tastatur wurde deutlich in Richtung Apple und iPad entwickelt, funktioniert aber auch unter Android, am Raspberry Pi und am Smartphone grundsätzlich problemlos. Die Apple-orientierte Beschriftung trifft unter Android nur auf eine deutsche PC-Belegung, wodurch einige Zeichen nicht dort erscheinen, wo man sie laut Aufdruck erwarten würde.

< > und ^ ° sind unter Android vertauscht< > und ^ ° sind unter Android vertauscht

Der wichtigste Fund betrifft die beiden Tasten links neben Y und links neben 1.

Auf der Taste links neben Y stehen < und >. Unter Android erzeugt sie bei mir aber ^, zusammen mit Shift folgt °.

Die Taste links neben 1 ist mit ^ und ° beschriftet. Sie liefert unter Android stattdessen <, zusammen mit Shift entsteht >.

Es fehlt also keines der vier Zeichen, die beiden Tastenplätze sind schlicht gegeneinander vertauscht. Hat man das einmal herausgefunden, lässt sich damit problemlos arbeiten, vorher kann man allerdings eine Weile nach den spitzen Klammern suchen.

Das @ funktioniert wie bei einer normalen deutschen PC-Tastatur über die rechte Alt-Taste zusammen mit Q.

ctrl heißt auf dieser Tastatur wirklich ctrl

Die betreffende Taste ist auf meiner CHERRY tatsächlich mit ctrl beschriftet, deshalb schreibe ich hier auch ctrl und nicht Strg.

Das spielt vor allem bei der Suche nach einem Fn-Lock eine Rolle. Die Multimediafunktionen der oberen Tastenreihe funktionieren unter Android korrekt und sind als Hauptfunktion hinterlegt. Für normale F-Tasten von F1 bis F12 muss zusätzlich Fn gedrückt werden.

Ein dauerhafter Wechsel dieser Belegung ist mir bisher nicht gelungen. ctrl + Fn funktioniert nicht, einen anderen verlässlichen Fn-Lock habe ich ebenfalls nicht gefunden.

Vermutlich verarbeitet die Tastatur die Fn-Umschaltung intern, bevor Android überhaupt etwas davon mitbekommt. Sicher belegen kann ich das nicht, über die Einstellungen des Betriebssystems ließ sich die Priorität jedenfalls nicht ändern.

Warum SwiftKey plötzlich erscheint

Passend zu den Bluetooth-Aussetzern erschien SwiftKey gelegentlich mitten während der Nutzung auf dem Display, obwohl Android so eingestellt ist, dass bei angeschlossener physischer Tastatur keine Bildschirmtastatur eingeblendet werden soll.

Vermutlich verliert das Lenovo kurzzeitig die Bluetooth-Verbindung und erkennt dadurch keine Hardwaretastatur mehr. SwiftKey wird eingeblendet, beim nächsten Tastendruck meldet sich die CHERRY wieder, die Bildschirmtastatur bleibt aber trotzdem sichtbar.

Das ist eine Vermutung anhand des beobachteten Ablaufs, keine bewiesene Fehlerursache. Seit dem Abschalten der Energiesparfunktionen ist es bisher nicht wieder passiert.

Die CHERRY selbst macht dabei nur das, was sie seit Jahren macht: Sie wartet darauf, dass das angeschlossene Gerät wieder weiß, dass es sie kennt.

Nach USB-C war wohl Schluss mit Einheitlichkeit

Man möchte den Deutschen erklären, dass sie die Deckel nicht mehr vollständig von ihren Colaflaschen abdrehen können sollen, weltweit darf aber weiterhin jeder Hersteller Tastaturen beschriften und belegen, wie es ihm gerade in den Kram passt.

Nach USB-C war mit der Einheitlichkeit offenbar schon wieder Schluss. :mrgreen:

Eine feste Position für <, >, ^, ° oder einen einheitlichen Fn-Lock wäre vermutlich kein unlösbares technisches Problem gewesen. Stattdessen darf man bei jeder Kombination aus Tastatur und Betriebssystem neu herausfinden, welcher Aufdruck gerade eher als freundlicher Vorschlag gedacht ist :roll:

Neu kaufen kann man natürlich immer

Natürlich könnte ich mir heute eine neue Bluetooth-Tastatur kaufen, die besser auf Android zugeschnitten ist, mehrere Geräte gleichzeitig speichern kann und vielleicht sogar einen funktionierenden Fn-Lock besitzt.

Man kann allerdings auch Geld verbrennen, nur damit das Portemonnaie anschließend dünner ist, obwohl vorher lediglich zu viel Hartgeld darin steckte.

Die CHERRY funktioniert, sie tippt sich hervorragend, der Akku hält und ihre Eigenheiten kenne ich inzwischen. Warum sollte sie also weg? (Ja, das ist eher meine innere Argumentationskette gegen „Kaufe eine neue Tastatur!“, als ein Rat hier im Blog :mrgreen: )

Fazit

Technik muss nicht ersetzt werden, nur weil irgendwo etwas Neueres im Regal liegt. Häufig lohnt es sich mehr, herauszufinden, wie das vorhandene Gerät tickt, seine Besonderheiten zu beherrschen und das Geld für etwas aufzuheben, das wirklich kaputt ist.

Beherrsche, was Du hast, das spart Geld. ;-)

 


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Legion 5 17IMH: M.2 SSD Update

Lenovo Legion 5 17IMH: 2 x M.2Ergänzung zur zweiten M.2-SSD im
Legion 5 17IMH05 Notebook

Ich habe ja vor einiger Zeit mal kurz umrissen, wo eine zweite M.2-SSD im Legion 5 17IMH05 einen festen Platz findet.

Da ich nun Gelegenheit hatte, an und in einem weiteren dieser Geräte so einen Datenträger zu verbauen, liefere ich einfach noch ein paar Fotos nach.

Lenovo Legion 5 17IMH: 2 x M.2Nach dem Öffnen

Dieser Anblick offenbart sich einem nach dem Entfernen der unteren Gehäuseschale.

Links erkennt man den Dummy für eine 3,5-Zoll SSD, das Ding fliegt samt Flachbandkabel komplett raus.

 

Wer natürlich keine M.2-SSD, sondern eine mechanische Festplatte oder eben auch eine SSD im 3,5-Zoll-Format irgendwann nutzen möchte, sollte Kabel und Rahmen sicher verwahren ;-)

Lenovo Legion 5 17IMH: 2 x M.2 Montagorte

Links grün eingekreist der zukünftige Platz für die M.2, der Dummy ist noch montiert.

Unten etwas weiter rechts der Montagewinkel, der benötigt wird, um eine M.2-SSD auch mechanisch zu befestigen.

Also die Halterung dort abschrauben und, siehe nächstes Foto, einfach einklemmen. Die Halterung selbst wird später nicht verschraubt.

Lenovo Legion 5 17IMH: 2 x M.2 MontagorteSo sieht dann der M.2-Platz aus, wenn alles vorbereitet ist.

Sicherlich kein Hexenwerk, aber wenn man wie ich, siehe auch den oben verlinkten ursprünglichen Blogbeitrag, nicht weiß, dass die Halterung da ist, dann ist die M.2 schlicht nicht sicher zu montieren. Ok, gut, dass Lenovo da alles mitliefert.

Fertig ;-)

Erledigt, so sollte das am Ende aussehen ;-)

Ich weiß nicht, wie lange der Link funktioniert, hier aber für alle Fälle der Verweis zum Gerät bei Lenovo.

 

Lenovo Legion 5 17IMH: 2 x M.2

Intel M.2 SSD2 x M.2-SSD im
Legion 5 17IMH05 Notebook

Irgendwann kommt wohl bei jedem User, der intensiv mit seinem Computer arbeitet, der Tag, an dem es eng wird auf der Festplatte.

Ok, Festplatte ist ja auch so ein Begriff, sagen wir mal lieber „Massenspeicher“ :mrgreen:

Modern und schnell, nur mit einer SSD

Vor gut 10 Jahren hat bei mir die erste SSD Einzug gehalten und ich muss sagen, für mich persönlich war das ein Meilenstein. Die gute OCZ Agility III ist übrigens immer noch im Einsatz, dies sei aber nur mal am Rande erwähnt.

Ich persönlich habe tatsächlich nur noch im Ausnahmefall wirklich Interesse an mechanisch arbeitenden Festplatten, zu viele sind mir in den letzten Jahren von heute auf morgen ausgefallen, oft ohne Vorwarnung und von der Geschwindigkeit will ich noch gar nicht reden.

Bei SSD’s habe ich das so tatsächlich noch nie erlebt. Ok, vielleicht hatte ich bisher einfach nur Glück, eigentlich ist’s mir aber auch egal, funktionieren muss es.

 

Wie auch immer, wenn es nicht gerade ausschließlich darum geht, möglichst preiswert terrabyteweise Daten zu sichern, dann setze ich alleine schon aus Geschwindigkeitsgründen auf rein elektronische Datenträger, SSD’s eben.

Es würde den Umfang meines kleinen Tipps hier sprengen, aber wer sich für ein paar Details zu den Technologien interessiert, dem lege ich diesen Artikel bei „techstage.de“ ans Herz :-)

Erweiterungsplatz SSD / M.2 Modul Lenovo Legion 17IMHLenovo Legion 5 17imh mit einer zweiten m.2 SSD aufrüsten

Der Lenovo Legion 5 17IMH hier vor mir auf dem Tisch, kann intern nun wahlweise mit einer zusätzlichen normalen 2.5 Zoll SSD ODER eben einer M.2 Version erweitert werden.

Wird die Lösung für eine Standard-SSD nicht benötigt, werden die entsprechenden Platzhalter einfach ausgebaut und sinnvollerweise sicher verwahrt.

In dem Fall hier soll es eine M.2 SSD werden. Dort, wo der gelbe Kreis zu sehen ist, muss sie hin.

Tja, der Steckplatz ist da, aber wie soll das gute Stück sicher befestigt werden?

Steckt man sie einfach nur ein, federt sie natürlich hoch und das war’s auch schon, ohne Weiteres hält da nix.

Halterung M.2 SSD Lenovo Legion 17IMHDer Trick

Schaut man sich allerdings im Innenleben des Notebooks etwas um, dann springt einem dieses, zunächst nutzlos erscheinende, Stück Blech ins Auge.

Ich selber musste auch eine Weile im Netz recherchieren, ehe ich begriffen habe, dass die Halterung für das M.2-Modul bereits im Gerät vorhanden und kein extra Zubehör ist. Lediglich umgesetzt werden muss sie, die Halterung.

Ich würde übrigens gerne den Artikel hier verlinken, in dem ich den ursprünglichen Tipp gefunden habe, weiß aber leider nicht mehr, wo das war …

Der „Winkel“ wird einfach abgeschraubt, entsprechend der Größe des neuen Datenträgers in die Blechnasen unterhalb der zukünftigen M.2 eingehakt (Siehe Foto unten) und die das Laufwerk kann mit der entsprechenden Schraube gesichert werden.

Legion-M.2-fertig montiertPasst und hält

Wenn alles sauber eingerastet ist, passt die Geschichte erstaunlich gut und das Thema Zweitlaufwerk ist erledigt ;-)

Update:

Hier noch ein paar ergänzende Worte und Bilder.

 

 

 

 

Kleines Geschenk der Telekom: 1 Monat kostenlos unlimitiert mobil surfen (bei einigen Verträgen)

symbolic-mobileBei mir ging’s ;-)

Nur kurz, bin eigentlich eher auf dem Sprung.

Telekomkunden mit Handyvertrag sollten mal in ihre „Mein Magenta“ – App schauen.

Aktuell gibt es als kleines Leckerchen einen Monat lang unlimitiertes Surfen als Geschenk.

Wie gesagt, habe gerade eigentlich keine Zeit zum Schreiben, mehr Infos auch bei teltarif.de und natürlich (vor allem) in besagter App.

Ach ja, es erscheint beim Einlösen am Ende der Button “Kostenpflichtig bestellen“, allerdings für 0 Euro, bei mir hat’s gut funktioniert. Nach dem Monat geht es dann normal mit dem Rest vom Volumen weiter.

Ich wollte Euch nur schnell informieren ehe ich es vergesse, schaut einfach mal, ob das was für Euch ist ;-)

 

 

 

Geht noch – Asus Eee PC 1005 PE

wiederbeledung_hardware-1kDa ist er wieder, mein Eee PC 

Menschen, die hier schon lange mitlesen wissen ja wahrscheinlich, dass ich einen gewissen Fimmel für alte Hardware habe. Vielleicht kann ich auch einfach nur schlecht etwas wegwerfen, was im Inneren seiner technischen Seele noch funktioniert.

Da ich umschulungstechnisch aktuell und coronabedingt immer wieder zu Hause online, dann aber wieder im Präsenzunterricht mein Wissen erweitere (oder das versuche … ;-) ), gibt es ein gewisses Synchronisationsproblem mit den Unterlagen.

Alles auf Papier muss gescannt werden, das ausschließlich digitale Material aber müsste auf Papier gedruckt werden, wenn immer alle Informationen “am Mann“ sein sollen.

Da mir das Drucken zum einen zu teuer, zum anderen auch zu aufwendig ist, wird also gescannt. Nur, wie kommt man dann an seine kompletten Aufzeichnungen? Das 17-Zoll Notebook ist mir dafür zu sperrig, ein weiteres Gerät anschaffen finanziell unsinnig und im Moment auch eher nicht drin.

Man erinnert sich!

Allerdings gibt es da ja noch einen alten Bekannten, Ihr erinnert Euch vielleicht. Er steht seit Jahren im Keller, ist nur ganz selten in Betrieb gewesen seither und eigentlich zu schade, um nicht wieder in Aktion zu treten – mein Asus EeePC 1005 PE.

Klar, der Schnellste ist er nicht mehr, aber für ein paar Bilder, PDF’s und Dokumente sollte es allemal reichen. Installiert ist Windows 10, da sehe ich die größte Hürde der Benutzbarkeit, weil das ganze „Klicki-Bunti-Geblähe“ dann doch etwas heftig ist. Natürlich habe ich auch über Tablet & Co nachgedacht, aber die Dinger sind mir einfach zu unproduktiv, wenn es um das Tippen und Netzwerken geht – Konsumspielzeuge halt.

Nun, ein erster Test zeigt, dass der Akkus zwar noch seinen Job macht, aber nach knapp 2 Stunden am Ende ist. Zu seinen besten Zeiten hat der 1005 PE annähernd 10 Stunden ohne Netzteil durchgehalten, also habe ich direkt 25 Euro in einen neuen Akku investiert und zusätzlich noch einmal 22 Eurönchen in eine neue Tastatur, die alte ist, nun ja, sagen wir mal, nicht mehr so toll und ich tippe gerne mit dem Buchstaben “E“, wenn ICH ihn aufrufe, nicht er sich selber ;-)

Der CPU-Lüfter ist ebenfalls vor nicht allzu langer Zeit ersetzt worden, bei der Gelegenheit hat auch die mechanische Festplatte einer SSD weichen müssen, mehr kann ich nicht tun, um die Leistung auf das aktuell technisch Machbare zu heben. Leider kann er nur mit maximal 2 GB RAM umgehen, die natürlich schon lange im Gerät stecken.

In diesem Moment gelangt neben Windows 10 zusätzlich Xubuntu auf den Datenträger, die kommenden Tage werden zeigen, ob das ganze Spielchen noch alltagstauglich einsetzbar ist. Für die Freunde der Retro-Hardware wird dazu natürlich hier etwas zum Lesen auftauchen :-)

(Wobei ich da ja auch wieder ganz modern bin, Nachhaltigkeit und so :mrgreen: )

Nachtrag: Was es mit dem Ei auf sich hat, habe ich in den Desasterkreis gepackt ;-)

 

 

USB, TRIM, SSD, extern & Adapter

ugreen-usb-c-sata-mit-trim-michael-floessel.deUnd es geht doch!

Vorweg, das ist KEIN Werbelink, für den ich irgendwas bekomme!

Da ich aber schon lange das Problem habe, dass der TRIM Befehl von all meinen USB-Adaptern nicht an die SSD übergeben wird, und ich habe einige, möchte ich doch den Link hier nicht auslassen.

Er führt zu Amazon und dort eben zum UGREEN USB-SATA Adapter.

Natürlich weiß ich nicht, ob bei jedem Artikel auch der gleiche Chipsatz verbaut ist, für unter 10 Euro war es mir aber den Versuch wert und es hat sich gelohnt. Unter Windows 10 funktioniert das Erkennen der SSD’s gut, am Pi unter Raspbian weiß ich es noch nicht. Da ich aktuell im Internat sitze und der Raspi daheim den VPN- und DLNA Server spielt, komme ich nur schlecht dran ;-)

 

 

 

Kühlung aus der Powerbank

Propeller an PowerbankEine frische Brise zum Mitnehmen

Ja, ich weiß, im Augenblick schreibe ich hier nicht so arg viel, es fehlt einfach die Zeit für größere Elektronikunternehmungen, das ändert sich aber auch wieder.

Eigentlich habe ich beim oder im Desasterkreis auch eher die Story um diese Powerbank-Ventilator-Konstruktion beschrieben, irgendwie muss das aber auch hier in die technische Abteilung, da ich mich ja auch hier gerade mit dem Thema mobile 5 V Versorgungen schon auseinandergesetzt habe.

Immerhin bin ich auch mit der Effizienz dieser “Kühlung 2 go“ nicht unzufrieden, nach rund 180 Minuten Betrieb steht der Akkustand bei der (vermeintlichen) 10.000 mA/h Powerbank noch auf 90 %. Geht doch, oder? Für einen Arbeitstag am Schreibtisch, dürfte es auf jeden Fall ausreichen.

Rein rechnerisch sollten rund 25 Stunden Betrieb möglich sein, jedenfalls wenn man sich wirklich auf die Herstellerangabe vom 10.000 mA/h der Powerbank und den rund 400 mA Stromaufnahme des Ventilators verlässt. Nun, es wird sich zeigen. Immerhin ist es eine gute Möglichkeit, die Kapazität des Akkus zu testen ;-)

 

 

 

Lenovo Legion 5 17IMH: 1 x BIOS bitte

Lenovo Legion 5 17IMH BIOSRuhe am Sonntag 

Da gibt es im Haushalt 2 absolut identische Geräte, geliefert am gleichen Tag und nur eines meckert, weil ein BIOS-Update am Start ist.

Nun ja, es ist zwar nicht mein Gerät, aber man hilft ja gerne ;-)

Da die “Lenovo Vantage“ Software quasi alles alleine erledigt hat, gibt es allerdings nicht viel zu erzählen. Ein Klick auf “Installieren“, etwas Datentransfer, 2 oder 3 Neustarts und 10 Minuten später ist alles wieder in Betrieb. Veränderungen sind allerdings nicht zu bemerken. Sollte etwas auffallen, melde ich mich …

Für alle, die wissen wollen, was ich damit zu schaffen hatte, habe ich das auch im Desasterkreis erwähnt :mrgreen:

 

 

 

 

 

 

 

Noch ein kleiner, aber unfairer SSD-Vergleich

SSD OCZ Agility 3 240GBDatentransfer der SSD

Ich bin ja doch ein kleiner Retro-Fan, deswegen interessieren mich auch immer die Vergleiche der Leistung alter Hardware gegen die neuen Versionen. Wie gesagt, das ist gelegentlich unfair, aber auch interessant.

Vielleicht erinnert sich noch jemand an meine erste SSD, die OCZ Agility 3. Was war das damals ein Fortschritt! Nebenbei erwähnt, diese SSD ist auch heute noch, nach immerhin rund 9 Jahren im annähernd täglichen Einsatz, bisher sind keinerlei Ausfallerscheinungen zu bemerken.

Ich habe mir mal die Mühe gemacht, die unterschiedlichen Datentransfers kurz nebeneinander aufzulisten.

'ASS SD Benchmark' mit 'Intel Storage Treiber V 8.9.0.1023'Hier die OCZ Agility 3 im Lenovo 3000N200bng. Leider habe ich damals die Vergleiche mit der HDD nicht archiviert, ich war zu scharf darauf, nur noch mit der SSD zu arbeiten. Fragt heute nur nicht mehr nach dem Preis und nicht vergessen, das ist über 8 Jahre her.

 

 

 

 

Auf diesem Foto die Werte der Sandisk SDSSDHP-128G im HP Pavilion 17F-258ng. Da dort ab Werk schon eine SSHD ihren Dienst verrichtet hat, war der Unterschied nicht so extrem zu spüren. Immerhin sind aber seither auch schon wieder rund 5 oder 6 Jahre ins Land gegangen. Allerdings habe ich damals auch schon einige Messungen mit AS SSD-Benchmark veranstaltet. Beteiligt war noch eine Kingston KC300.

Wer es noch nicht kennt oder hat, aber gerne haben würde: AS SSD Benchmark findet sich übrigens hier.

Hier die aktuelle SK Hynix HFM 512 im Lenovo Legion. Das ist nun wieder eine deutlich fühlbare Steigerung mit der M.2 SSD, allerdings hat auch die ganze aktuelle Maschine wesentlich mehr Dampf :-)

 

 

 

 

Da sind schon Unterschiede zu erkennen, oder?

Allerdings ist gefühlt keiner so bedeutsam, wie damals der Umstieg von der 5400-Umdrehungs-Festplatte, auf die erste SSD. Tja, das wollte ich mal so erzählt haben :mrgreen:

 

 

 

Ein kleiner Vergleich vom HP Pavilion 17F-258ng zum Lenovo Legion 5 17IMH

Lenovo Legion 5 17IMH (Legion)Unfair?

Ich weiß, dass dies kein gerechter Vergleich ist, aber wenn man etwas Altes durch eben Neues ersetzt, muss doch mal ein Maßstab her, oder? ;-)

Ich habe nun einfach den HP Pavilion 17F-258ng, gegen den Lenovo Legion 5 17IMH bei Catzilla antreten lassen, die Ergebnisse sind allerdings wenig verwunderlich.

Natürlich kann man mit anderen Benchmarkprogrammen testen, aber mir geht es ja nicht um die absolute Leistung, sondern um das, was nun an Leistungsplus zur Verfügung steht. Ja, ich weiß auch, dass diese Tests nicht die absolute Wahrheit bedeuten, wohin die Reise gehen wird, zeigen sie aber schon.

Pavilion 17F-258ng

Pavilion 17F-258ng

Lenovo Legion 5 17IMH

Lenovo Legion 5 17IMH

Fazit:

Der Lenovo liegt knapp vorne :mrgreen: