Bluetooth-Tastatur seit 2015

Die CHERRY KW 6000 Bluetooth-Tastatur begleitet mich seit 2015 und wird bis heute an Tablet, Raspberry Pi und gelegentlich am Smartphone genutzt.Elf Jahre alt, Akku fit, Tasten vertauscht

Eigentlich wollte ich nur herausfinden, warum meine Bluetooth-Tastatur am Lenovo Tab M11 gelegentlich nicht mehr richtig erkannt wird und Android plötzlich SwiftKey einblendet, obwohl eine echte Tastatur direkt davorliegt.

Bei der Suche im eigenen Blog bin ich dann über meinen damaligen Beitrag zur Anschaffung gestolpert und war etwas erstaunt: Die CHERRY begleitet mich laut Artikel bereits seit 2015.

Mehr als elf Jahre später tippt sie immer noch hervorragend, selbst der fest eingebaute Akku ist weiterhin fit. Seine tatsächliche Restkapazität habe ich natürlich nicht vermessen, im normalen Alltag fällt er aber auch nach dieser Zeit nicht negativ auf.

Das aktuelle Bluetooth-Problem kommt nach meinen bisherigen Beobachtungen übrigens nicht von der Tastatur, sondern vom Lenovo Tab M11. Die CHERRY macht zuverlässig ihren Job, sie hat unter Android nur einige Eigenheiten bei der Tastenbelegung, die man erst einmal finden muss.

CHERRY KW 6000 unter Android, kurz zusammengefasst

Bei meiner Bluetooth-Tastatur sind unter Android die beiden Tasten für < > und ^ ° gegeneinander vertauscht.

Beschriftung und Position Ausgabe unter Android
< >, Taste links neben Y ^, mit Shift °
^ °, Taste links neben 1 <, mit Shift >
@ rechte Alt-Taste und Q

Die Multimediafunktionen der oberen Tastenreihe funktionieren direkt. Für normale Befehle von F1 bis F12 muss zusätzlich Fn gedrückt werden.

Einen funktionierenden Fn-Lock habe ich bisher nicht gefunden, auch ctrl + Fn ändert den Modus nicht dauerhaft.

Bluetooth-Tastaturen waren 2013 noch ein Abenteuer

Meine ersten Beiträge zu Bluetooth-Tastaturen stammen sogar schon aus dem Jahr 2013. Damals ging es in Bluetooth Maus und Tastatur am Xperia Tablet Z um eine günstige Kombination, mit der aus dem Tablet ein kleiner mobiler Arbeitsplatz werden sollte.

Kurz darauf folgte der Artikel „@“ und Bluetooth-Tastatur und Funktionen, weil Sonderzeichen, Funktionstasten und Betriebssystem bereits damals nicht unbedingt derselben Meinung waren.

Bezahlbare Bluetooth-Tastaturen gab es zwar, etwas Bezahlbares und gleichzeitig Vernünftiges zu finden, war allerdings gar nicht so einfach. Auf der einen Seite standen günstige No-Name-Modelle, auf der anderen teures Zubehör, häufig mit deutlicher Ausrichtung auf Apple und das iPad.

Mehrere der billigen Tastaturen hielten bei mir ungefähr ein Jahr, danach lagen sie im Müll. 2015 kam deshalb die CHERRY JK-0600DE ins Haus, die unter dem Produktnamen CHERRY KW 6000 angeboten wurde.

Damals hätte ich kaum darauf gewettet, dass genau diese Tastatur mehr als elf Jahre später noch regelmäßig auf meinem Tisch liegt.

Tablet, Raspberry Pi und gelegentlich das Handy

Die CHERRY war bei mir nie dauerhaft mit einem einzigen Gerät verbunden. Sie lief im Laufe der Jahre an verschiedenen Tablets, wurde immer wieder am Raspberry Pi eingesetzt und gelegentlich auch mit dem Smartphone gekoppelt.

Am Tablet ergibt sie zusammen mit einem Ständer einen kleinen Schreibplatz, der kaum Raum benötigt, am Raspberry Pi ist sie praktisch, wenn nicht dauerhaft eine ausgewachsene PC-Tastatur herumliegen soll. Beim Handy nutze ich sie eher selten, bei längeren Eingaben ist richtiges Tippen allerdings deutlich angenehmer, als einen halben Roman auf Glas zu klopfen.

Für solche Einsätze ist die KW 6000 nach wie vor ziemlich passend. Sie ist extrem flach, benötigt kaum Platz und besitzt für meinen Geschmack einen sehr angenehmen Anschlag. Trotz des Alters wirkt sie weder ausgelutscht noch klapprig, auch die Beschriftung ist noch ordentlich zu erkennen.

Beim Akku hatte ich nach über einem Jahrzehnt eigentlich mit deutlich mehr Verschleiß gerechnet. Natürlich wird er nicht mehr die ursprüngliche Kapazität besitzen, geladen werden muss die Tastatur im normalen Einsatz aber weiterhin so selten, dass mich das Thema nicht beschäftigt.

Meine deutsche Ausführung trägt die Kennung JK-0600DE, verkauft wurde das Modell unter dem Produktnamen CHERRY KW 6000.CHERRY KW 6000 und JK-0600DE

Auf der Tastatur selbst steht nicht groß und deutlich „KW 6000“, weshalb die Bezeichnung bei einer Suche nicht unbedingt sofort weiterhilft. Meine deutsche Ausführung trägt die Kennung JK-0600DE, verkauft wurde das Modell unter dem Produktnamen CHERRY KW 6000.

Die Tastatur wurde deutlich in Richtung Apple und iPad entwickelt, funktioniert aber auch unter Android, am Raspberry Pi und am Smartphone grundsätzlich problemlos. Die Apple-orientierte Beschriftung trifft unter Android nur auf eine deutsche PC-Belegung, wodurch einige Zeichen nicht dort erscheinen, wo man sie laut Aufdruck erwarten würde.

< > und ^ ° sind unter Android vertauscht< > und ^ ° sind unter Android vertauscht

Der wichtigste Fund betrifft die beiden Tasten links neben Y und links neben 1.

Auf der Taste links neben Y stehen < und >. Unter Android erzeugt sie bei mir aber ^, zusammen mit Shift folgt °.

Die Taste links neben 1 ist mit ^ und ° beschriftet. Sie liefert unter Android stattdessen <, zusammen mit Shift entsteht >.

Es fehlt also keines der vier Zeichen, die beiden Tastenplätze sind schlicht gegeneinander vertauscht. Hat man das einmal herausgefunden, lässt sich damit problemlos arbeiten, vorher kann man allerdings eine Weile nach den spitzen Klammern suchen.

Das @ funktioniert wie bei einer normalen deutschen PC-Tastatur über die rechte Alt-Taste zusammen mit Q.

ctrl heißt auf dieser Tastatur wirklich ctrl

Die betreffende Taste ist auf meiner CHERRY tatsächlich mit ctrl beschriftet, deshalb schreibe ich hier auch ctrl und nicht Strg.

Das spielt vor allem bei der Suche nach einem Fn-Lock eine Rolle. Die Multimediafunktionen der oberen Tastenreihe funktionieren unter Android korrekt und sind als Hauptfunktion hinterlegt. Für normale F-Tasten von F1 bis F12 muss zusätzlich Fn gedrückt werden.

Ein dauerhafter Wechsel dieser Belegung ist mir bisher nicht gelungen. ctrl + Fn funktioniert nicht, einen anderen verlässlichen Fn-Lock habe ich ebenfalls nicht gefunden.

Vermutlich verarbeitet die Tastatur die Fn-Umschaltung intern, bevor Android überhaupt etwas davon mitbekommt. Sicher belegen kann ich das nicht, über die Einstellungen des Betriebssystems ließ sich die Priorität jedenfalls nicht ändern.

Warum SwiftKey plötzlich erscheint

Passend zu den Bluetooth-Aussetzern erschien SwiftKey gelegentlich mitten während der Nutzung auf dem Display, obwohl Android so eingestellt ist, dass bei angeschlossener physischer Tastatur keine Bildschirmtastatur eingeblendet werden soll.

Vermutlich verliert das Lenovo kurzzeitig die Bluetooth-Verbindung und erkennt dadurch keine Hardwaretastatur mehr. SwiftKey wird eingeblendet, beim nächsten Tastendruck meldet sich die CHERRY wieder, die Bildschirmtastatur bleibt aber trotzdem sichtbar.

Das ist eine Vermutung anhand des beobachteten Ablaufs, keine bewiesene Fehlerursache. Seit dem Abschalten der Energiesparfunktionen ist es bisher nicht wieder passiert.

Die CHERRY selbst macht dabei nur das, was sie seit Jahren macht: Sie wartet darauf, dass das angeschlossene Gerät wieder weiß, dass es sie kennt.

Nach USB-C war wohl Schluss mit Einheitlichkeit

Man möchte den Deutschen erklären, dass sie die Deckel nicht mehr vollständig von ihren Colaflaschen abdrehen können sollen, weltweit darf aber weiterhin jeder Hersteller Tastaturen beschriften und belegen, wie es ihm gerade in den Kram passt.

Nach USB-C war mit der Einheitlichkeit offenbar schon wieder Schluss. :mrgreen:

Eine feste Position für <, >, ^, ° oder einen einheitlichen Fn-Lock wäre vermutlich kein unlösbares technisches Problem gewesen. Stattdessen darf man bei jeder Kombination aus Tastatur und Betriebssystem neu herausfinden, welcher Aufdruck gerade eher als freundlicher Vorschlag gedacht ist :roll:

Neu kaufen kann man natürlich immer

Natürlich könnte ich mir heute eine neue Bluetooth-Tastatur kaufen, die besser auf Android zugeschnitten ist, mehrere Geräte gleichzeitig speichern kann und vielleicht sogar einen funktionierenden Fn-Lock besitzt.

Man kann allerdings auch Geld verbrennen, nur damit das Portemonnaie anschließend dünner ist, obwohl vorher lediglich zu viel Hartgeld darin steckte.

Die CHERRY funktioniert, sie tippt sich hervorragend, der Akku hält und ihre Eigenheiten kenne ich inzwischen. Warum sollte sie also weg? (Ja, das ist eher meine innere Argumentationskette gegen „Kaufe eine neue Tastatur!“, als ein Rat hier im Blog :mrgreen: )

Fazit

Technik muss nicht ersetzt werden, nur weil irgendwo etwas Neueres im Regal liegt. Häufig lohnt es sich mehr, herauszufinden, wie das vorhandene Gerät tickt, seine Besonderheiten zu beherrschen und das Geld für etwas aufzuheben, das wirklich kaputt ist.

Beherrsche, was Du hast, das spart Geld. ;-)

 


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Externer Zehnerblock & NumLock?

Kleines Notebook mit externer Zehnertastatur und Trackball. Im Beitrag geht es darum, den Zahlenblock auch ohne NumLock zu nutzen.Die Zahlen dürfen bleiben, die Buchstaben aber auch

Manchmal hat man ein Notebook vor sich, an dem eigentlich alles perfekt wäre, würde nicht der Zehnerblock fehlen. Oder eben eine Tastatur, die genau an der Stelle aufhört, an der es interessant wird. Warum bietet man so etwas überhaupt an?

Ja, ich weiß, es gibt Menschen, die den nicht nutzen, aber ich lebe nach dem Motto: „Ein Leben ohne Zehnerblock ist möglich, aber nicht sinnvoll.“ :mrgreen:

Kurz gesagt

Problem:
Eine externe Zehnertastatur schreibt ohne NumLock keine Zahlen, sondern Navigationsfunktionen. Wird NumLock eingeschaltet, verändert sich bei manchen kleinen Notebooks aber gleichzeitig die normale Buchstabentastatur.

Lösung:
Ein kleines AutoHotkey-v2-Skript fängt die Numpad-Signale ab und schickt stattdessen die gewünschten Ziffern und Rechenzeichen an Windows.

Getestet mit:
Windows 10/11, AutoHotkey v2, externer Zehnertastatur und einem kleinen Notebook, bei dem der eingebaute NumLock-Zahlenblock in der Buchstabentastatur liegt.

Wichtig:
Das funktioniert bei meiner Kombination sauber. Exotische Zehnertastaturen können andere Tastensignale senden und brauchen dann eventuell eine Anpassung im Skript.

Klar, so einen externen Zehnerblock kann man sich zusätzlich mit Kabel oder Bluetooth anschaffen, das wäre normalerweise keine große Sache, nur besitzt mein kleines, lüfterloses Notebook einen in die Buchstabentastatur eingebauten Zahlenblock. NumLock an bedeutet dort also, dass Teile der normalen Tastatur plötzlich Zahlen statt Buchstaben schreiben.

Also NumLock einschalten, Zahlen tippen, wieder ausschalten, normal weiterschreiben und bei den nächsten Zahlen beginnt das Spiel von vorne. Das ist doch, sorry, scheiße! :roll:

Aber wer Lösungen sucht, der wird sie auch finden.

Lange Rede, kurzer Sinn, hier ist ein Weg, der auf meinem Gerät funktioniert.

Warum der Zahlenblock keine Zahlen schreibt

Bei ausgeschaltetem NumLock senden gewöhnliche Zehnertastaturen keine Ziffern, sondern die ebenfalls auf den Tasten liegenden Navigationsfunktionen. Aus der Null wird beispielsweise „Einfügen“, aus der Eins „Ende“, die Zwei wird zur Pfeiltaste nach unten und so weiter.

  • 0 sendet Einfügen
  • 1 sendet Ende
  • 2 sendet Pfeil nach unten
  • 3 sendet Bild nach unten
  • 4 sendet Pfeil nach links
  • 5 sendet die Clear-Funktion
  • 6 sendet Pfeil nach rechts
  • 7 sendet Pos1
  • 8 sendet Pfeil nach oben
  • 9 sendet Bild nach oben
  • Das Dezimalzeichen sendet Entfernen

Die externe Tastatur macht also nichts falsch. Sie hält sich schlicht an den Zustand von NumLock. Dummerweise gilt dieser Zustand gleichzeitig für den eingebauten Zahlenblock meines Notebooks.

AutoHotkey v2 installieren

Gelöst habe ich das kostenlos mit AutoHotkey v2. Das Programm lässt sich über die offizielle AutoHotkey-v2-Seite herunterladen.

  1. Die offizielle Seite öffnen.
  2. Den aktuellen Installer für AutoHotkey v2 herunterladen.
  3. Die heruntergeladene Installationsdatei starten.
  4. Die normale Standardinstallation durchführen.

Für diese kleine Lösung müssen weder besondere Komponenten ausgewählt noch irgendwelche geheimnisvollen Einstellungen verändert werden. Wichtig ist allerdings, wirklich AutoHotkey v2 und nicht die ältere Version 1 zu installieren, weil sich die Schreibweisen der beiden Versionen unterscheiden.

Die Skriptdatei erstellen

Nun wird eine einfache Textdatei benötigt, die anschließend die Dateiendung .ahk erhält.

  1. An einer passenden Stelle einen neuen Ordner oder direkt eine neue Textdatei erstellen.
  2. Die Datei in numpad-fix.ahk umbenennen.
  3. Die Datei mit dem Windows-Editor oder einem anderen reinen Texteditor öffnen.
  4. Den folgenden Inhalt vollständig einfügen und speichern.

Wichtig ist die Dateiendung. Die Datei darf nicht heimlich numpad-fix.ahk.txt heißen, auch wenn Windows gerne so tut, als wäre alles in Ordnung.

Unter Windows 11 findet sich die Anzeige der Endungen im Explorer unter „Anzeigen“, „Einblenden“, „Dateinamenerweiterungen“. Unter Windows 10 gibt es im Explorer unter „Ansicht“ das entsprechende Kontrollkästchen „Dateinamenerweiterungen“.

#Requires AutoHotkey v2.0
#SingleInstance Force

NumpadIns::Send "0"
NumpadEnd::Send "1"
NumpadDown::Send "2"
NumpadPgDn::Send "3"
NumpadLeft::Send "4"
NumpadClear::Send "5"
NumpadRight::Send "6"
NumpadHome::Send "7"
NumpadUp::Send "8"
NumpadPgUp::Send "9"

NumpadDel::Send ","

NumpadDiv::Send "/"
NumpadMult::Send "*"
NumpadSub::Send "-"
NumpadAdd::Send "+"
NumpadEnter::Send "{Enter}"

Das Skript fängt die Navigationssignale der Zehnertastatur ab und schickt stattdessen die gewünschten Ziffern und Rechenzeichen an Windows. NumLock selbst wird dabei nicht eingeschaltet, die normale Notebook-Tastatur bleibt also von der Aktion verschont.

Die Zeile #Requires AutoHotkey v2.0 sorgt zusätzlich dafür, dass das Skript nicht versehentlich mit einer ungeeigneten AutoHotkey-Version gestartet wird. #SingleInstance Force verhindert, dass sich das gleiche Skript mehrfach übereinander stapelt.

Ausprobieren

  1. NumLock ausschalten.
  2. Die Datei numpad-fix.ahk doppelt anklicken.
  3. Prüfen, ob das AutoHotkey-Symbol unten im Windows-Infobereich erscheint.
  4. Die externe Zehnertastatur in einem Texteditor oder Eingabefeld testen.

Bei mir schreibt der externe Zahlenblock nun seine Zahlen, während die normale Notebook-Tastatur weiterhin Buchstaben produziert. Genau so war der Plan.

Zum Beenden genügt ein Rechtsklick auf das AutoHotkey-Symbol im Infobereich. Dort kann das Skript beendet oder nach einer Änderung neu geladen werden.

Das Skript automatisch starten

Damit ich nicht nach jedem Windows-Start selbst daran denken muss, liegt eine Verknüpfung zum Skript im Autostartordner. Das funktioniert unter Windows 10 und Windows 11 erfreulich unspektakulär.

  1. Mit der rechten Maustaste eine Verknüpfung zu numpad-fix.ahk erstellen.
  2. Die Tastenkombination Win + R drücken.
  3. shell:startup eingeben und mit Enter bestätigen.
  4. Die Verknüpfung in den geöffneten Ordner verschieben oder kopieren.

Beim nächsten Anmelden an Windows sollte das Skript automatisch gestartet werden. Am besten einmal neu anmelden oder den Rechner neu starten und kontrollieren, ob das AutoHotkey-Symbol erscheint.

Wenn es nicht funktioniert

  • Prüfen, ob wirklich AutoHotkey v2 und nicht Version 1 installiert wurde.
  • Kontrollieren, ob die Datei tatsächlich numpad-fix.ahk und nicht numpad-fix.ahk.txt heißt.
  • Nachsehen, ob das AutoHotkey-Symbol im Windows-Infobereich vorhanden ist.
  • Falls ein Punkt statt eines Kommas benötigt wird, NumpadDel::Send "," im Skript in NumpadDel::Send "." ändern.
  • Nach Änderungen das Skript speichern und neu starten oder über das AutoHotkey-Symbol neu laden.
  • Ungewöhnliche Zehnertastaturen können andere Tastensignale senden. In diesem Fall muss das Skript entsprechend angepasst werden.

Funktioniert, jedenfalls hier

Auf meinem Notebook und mit meiner externen Zehnertastatur funktioniert die Lösung genau wie gewünscht. NumLock bleibt ausgeschaltet, der externe Zahlenblock schreibt trotzdem Zahlen und die Buchstabentastatur benimmt sich weiterhin wie eine Buchstabentastatur.

Ob sich jede noch so exotische Zehnertastatur genauso verhält, kann ich natürlich nicht versprechen. Einige Modelle besitzen zusätzliche Tasten oder senden abweichende Tastencodes.

Immerhin steht nun auch für mich selbst nachvollziehbar im Blog, warum AutoHotkey mit Windows startet und was diese Datei namens numpad-fix.ahk eigentlich soll. In einem Jahr hätte ich das sonst garantiert wieder vergessen. :mrgreen:

 

   

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Mach mal neu: Acer Nitro 5 Akku

Mach mal neu: Acer Nitro 5 AkkuDas Szenario und ein Nitro 5

Eine der Töchter kommt recht verzweifelt daher und lamentiert, dass ihr knapp 3 Jahre altes Notebook, ein Acer Nitro 5, nur noch Zicken macht, piept, von alleine herunterfährt und überhaupt spinnt.

Kurze Diagnose – lange Hoffnung

Es dürfte am Akku liegen, jedenfalls deutet alles darauf hin. Das Netzteil scheidet aus, weil man zum Glück ein baugleiches Gerät bei der anderen Tochter hat und gegenchecken kann. Aber sehr schnelles Aufladen, kaum noch Laufzeit und die eine oder andere Meldung zur mangelnden Akkuleistung legen den Verdacht schon nahe, dass es eben der Stromspeicher ist, der da für Unmut sorgt. So richtig sicher kann man eh erst sein, wenn das Ersatzteil eingebaut ist… :roll:

Weiterlesen

FRITZ!Box 7530AX Update 8.02

FRITZ!Box UpdateFRITZ!Box Update auf Version 8.02 verfügbar

Vielleicht ganz spannend für die Nutzer der Fritzbox 7530AX: Ein neues Update ist jetzt verfügbar.

Folgende Verbesserungen sind genannt:

  • Benutzeroberfläche:Grafische Darstellung der Verbindungen auf der Übersicht (Startseite)
  • Neuer Online-Monitor informiert zur Auslastung der Internetverbindung und zur
  • Auslastung durch einzelne Netzwerkgeräte
  • Internet: Auch IPv6-Daten können nun über einen Wireguard®-VPN-Tunnel übertragen werden
  • Mesh: Grafische Übersicht aller mit der FRITZ!Box verbundenen Geräte in neuem
  • Design und mit zusätzlichen Funktionen
  • Push Service: überarbeitetes Design und mehr Komfort

Wer die Änderungen im Detail nachlesen möchte oder das Update durchführen will, findet die entsprechenden Informationen und Dateien im Fritzbox-Downloadbereich.

    

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WordPress auf dem Pi – Neue IP

Ein Raspberry Pi 5 (B) - Neuer Pi, neue IPMein Merker zur neuen Domain oder IP Adresse

Kurz, mal wieder eher für mich als sozusagen Reminder, aber vielleicht auch für andere eine schnelle Notiz, wenn ein Problem bestehen mit/bei einer neuen IP-Adresse auftreten sollte.

Ändert sich die IP-Adresse eines Servers (NGINX oder Apache), dann muss mal das neben dem eigentlichen Server auch der WordPress-Installation mitteilen, sonst gibt es einen Fehler, „Error 503“ zum Beispiel.

Meine Lösung, die auch funktioniert hat

Im WordPress-Verzeichnis die „wp-config.php“ öffnen und die unten folgenden Zeilen hinzufügen.

Ich habe das unterhalb der Einträge zur Festlegung der Datenbanken gemacht, weil mir im Kopf herumschwebt, dass dies nicht am Anfang oder am Ende der Datei geschehen soll. Groß experimentiert habe ich nicht, ich wollte, dass der Server nach dem Umzug vom Raspberry Pi 2 auf die Version 5 funktioniert und keine Abhandlung zu WordPress untersuchen ;-)

Also folgendes eintragen:

define(‚WP_SITEURL‘, ‚http://deine.domain.de:8001‘);
define(‚WP_HOME‘, ‚http://deine.domain.de:8001‘);

In der Regel sind diese Einträge tatsächlich nicht vorhanden, müssen also wirklich hinzugefügt werden.

Für den Merker hier dient „deine.domain.de:8001“ natürlich nur symbolisch. In der Regel läuft der Server ja auf Port 80, was wahrscheinlich dann ohne explizite Angabe des Ports funktioniert. In meinem Fall sollte es eben ein alternativer Port sein, deshalb der Zusatz.

Wie gesagt, es hat funktioniert, mehr kann ich nicht dazu schreiben. Natürlich muss man Zugriff auf die PHP-Datei haben, aber denke einfach, wenn man mit seinem ganzen Server umzieht, dann ist das gegeben.

Ach ja, doch … Server neu starten nicht vergessen, sonst wird das nichts. Ich weiß, warum ich das extra erwähne. Zusätzlich sollte man auch die Portweiterleitung im Router im Hinterkopf haben, so sie denn nötig ist :mrgreen:

 


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Legion 5 17IMH: M.2 SSD Update

Lenovo Legion 5 17IMH: 2 x M.2Ergänzung zur zweiten M.2-SSD im
Legion 5 17IMH05 Notebook

Ich habe ja vor einiger Zeit mal kurz umrissen, wo eine zweite M.2-SSD im Legion 5 17IMH05 einen festen Platz findet.

Da ich nun Gelegenheit hatte, an und in einem weiteren dieser Geräte so einen Datenträger zu verbauen, liefere ich einfach noch ein paar Fotos nach.

Lenovo Legion 5 17IMH: 2 x M.2Nach dem Öffnen

Dieser Anblick offenbart sich einem nach dem Entfernen der unteren Gehäuseschale.

Links erkennt man den Dummy für eine 3,5-Zoll SSD, das Ding fliegt samt Flachbandkabel komplett raus.

 

Wer natürlich keine M.2-SSD, sondern eine mechanische Festplatte oder eben auch eine SSD im 3,5-Zoll-Format irgendwann nutzen möchte, sollte Kabel und Rahmen sicher verwahren ;-)

Lenovo Legion 5 17IMH: 2 x M.2 Montagorte

Links grün eingekreist der zukünftige Platz für die M.2, der Dummy ist noch montiert.

Unten etwas weiter rechts der Montagewinkel, der benötigt wird, um eine M.2-SSD auch mechanisch zu befestigen.

Also die Halterung dort abschrauben und, siehe nächstes Foto, einfach einklemmen. Die Halterung selbst wird später nicht verschraubt.

Lenovo Legion 5 17IMH: 2 x M.2 MontagorteSo sieht dann der M.2-Platz aus, wenn alles vorbereitet ist.

Sicherlich kein Hexenwerk, aber wenn man wie ich, siehe auch den oben verlinkten ursprünglichen Blogbeitrag, nicht weiß, dass die Halterung da ist, dann ist die M.2 schlicht nicht sicher zu montieren. Ok, gut, dass Lenovo da alles mitliefert.

Fertig ;-)

Erledigt, so sollte das am Ende aussehen ;-)

Ich weiß nicht, wie lange der Link funktioniert, hier aber für alle Fälle der Verweis zum Gerät bei Lenovo.

 

Lenovo Legion 5 17IMH: 2 x M.2

Intel M.2 SSD2 x M.2-SSD im
Legion 5 17IMH05 Notebook

Irgendwann kommt wohl bei jedem User, der intensiv mit seinem Computer arbeitet, der Tag, an dem es eng wird auf der Festplatte.

Ok, Festplatte ist ja auch so ein Begriff, sagen wir mal lieber „Massenspeicher“ :mrgreen:

Modern und schnell, nur mit einer SSD

Vor gut 10 Jahren hat bei mir die erste SSD Einzug gehalten und ich muss sagen, für mich persönlich war das ein Meilenstein. Die gute OCZ Agility III ist übrigens immer noch im Einsatz, dies sei aber nur mal am Rande erwähnt.

Ich persönlich habe tatsächlich nur noch im Ausnahmefall wirklich Interesse an mechanisch arbeitenden Festplatten, zu viele sind mir in den letzten Jahren von heute auf morgen ausgefallen, oft ohne Vorwarnung und von der Geschwindigkeit will ich noch gar nicht reden.

Bei SSD’s habe ich das so tatsächlich noch nie erlebt. Ok, vielleicht hatte ich bisher einfach nur Glück, eigentlich ist’s mir aber auch egal, funktionieren muss es.

 

Wie auch immer, wenn es nicht gerade ausschließlich darum geht, möglichst preiswert terrabyteweise Daten zu sichern, dann setze ich alleine schon aus Geschwindigkeitsgründen auf rein elektronische Datenträger, SSD’s eben.

Es würde den Umfang meines kleinen Tipps hier sprengen, aber wer sich für ein paar Details zu den Technologien interessiert, dem lege ich diesen Artikel bei „techstage.de“ ans Herz :-)

Erweiterungsplatz SSD / M.2 Modul Lenovo Legion 17IMHLenovo Legion 5 17imh mit einer zweiten m.2 SSD aufrüsten

Der Lenovo Legion 5 17IMH hier vor mir auf dem Tisch, kann intern nun wahlweise mit einer zusätzlichen normalen 2.5 Zoll SSD ODER eben einer M.2 Version erweitert werden.

Wird die Lösung für eine Standard-SSD nicht benötigt, werden die entsprechenden Platzhalter einfach ausgebaut und sinnvollerweise sicher verwahrt.

In dem Fall hier soll es eine M.2 SSD werden. Dort, wo der gelbe Kreis zu sehen ist, muss sie hin.

Tja, der Steckplatz ist da, aber wie soll das gute Stück sicher befestigt werden?

Steckt man sie einfach nur ein, federt sie natürlich hoch und das war’s auch schon, ohne Weiteres hält da nix.

Halterung M.2 SSD Lenovo Legion 17IMHDer Trick

Schaut man sich allerdings im Innenleben des Notebooks etwas um, dann springt einem dieses, zunächst nutzlos erscheinende, Stück Blech ins Auge.

Ich selber musste auch eine Weile im Netz recherchieren, ehe ich begriffen habe, dass die Halterung für das M.2-Modul bereits im Gerät vorhanden und kein extra Zubehör ist. Lediglich umgesetzt werden muss sie, die Halterung.

Ich würde übrigens gerne den Artikel hier verlinken, in dem ich den ursprünglichen Tipp gefunden habe, weiß aber leider nicht mehr, wo das war …

Der „Winkel“ wird einfach abgeschraubt, entsprechend der Größe des neuen Datenträgers in die Blechnasen unterhalb der zukünftigen M.2 eingehakt (Siehe Foto unten) und die das Laufwerk kann mit der entsprechenden Schraube gesichert werden.

Legion-M.2-fertig montiertPasst und hält

Wenn alles sauber eingerastet ist, passt die Geschichte erstaunlich gut und das Thema Zweitlaufwerk ist erledigt ;-)

Update:

Hier noch ein paar ergänzende Worte und Bilder.

 

 

 

 

TP-Link TL-WN822N (EU) Version 6 – Rapsberry Pi (2) (Buster)

tp-link_tl_wn822n_topTreiber & Funktion

Die gute Nachricht vorweg:

Er läuft auf dem Raspberry Pi 2 unter Debian „Buster“, der WLAN-Adapter „TP-Link TL-WN822N“, und das sogar recht gut.

(Link zum Hersteller)

Kurze Anmerkung:

Unter Windows 10 habe ich ihn auch ganz kurz in Betrieb genommen.

Eher um zu schauen, ober er überhaupt arbeitet, weil sich unter Linux zunächst nichts gerührt hat. Mehr, als dass er dabei sofort erkannt wurde, kann ich aber ehrlich gesagt nicht berichten. Der Empfang scheint ebenfalls brauchbar, das ist aber auch schon das ganze Testergebnis unter Windows.

Direkt nach dem Anstecken tut sich unter Debian-Buster zunächst nichts, Folgendes ist noch auszuführen:

Mit Root-Rechten die Datei

„/etc/modprobe.d/blacklist-rtl8xxxu.conf“

in einem Texteditor öffnen und die Zeile

„blacklist rtl8xxxu“

mit einem „#“ auskommentieren.

Am Ende steht dort also sie Zeile:

„# blacklist rtl8xxxu“

(Natürlich ohne die beiden “ “ ;-) )

Anschließend das Abspeichern nicht vergessen und den Raspi neu starten. Nach dem Reboot sollte er sofort die verfügbaren WLAN-Netzwerke im 2.4 GHz Bereich auflisten können, die 5 GHz Frequenzen kann der TL-WN822N ja sowieso nicht.

Andere Betriebssysteme und Raspberrys habe ich ebenfalls nicht getestet, hier bei mir musste nur der vorhandene WLAN-Adapter schnell nach einem Defekt des alten USB-Sticks wieder an und in das Netzwerk. Wie sich das mit neueren oder eben auch älteren Debian-Versionen verhält? Keine Ahnung :mrgreen:

tp-link_tl_wn822n_bottomMein Modell, siehe auch Foto rechts:

TP-Link TL-WN822N (EU) Version 6

 

 

 

Wenn man „mal eben“ MS-Teams anwerfen möchte …

teams-problem-aufgetreten-cache-leerenPlötzlich geht nichts!

Die (blöde) Situation:

Man möchte zu einem Meeting, Unterricht oder sonst was, bei dem sich mehrere Leute online treffen, die eben per Computer miteinander kommunizieren müssen oder sollen.

Wir hier auf dem Campus in Heidelberg nutzen dazu „Teams“ von der Firma Microsoft. Es ist vielleicht nicht das beste Tool dafür, aber im Allgemeinen funktioniert es, und da es so vorgegeben ist, muss man ohnehin damit leben, wenn man kein Selbstgespräch führen möchte.

Unzählige Male wurde schon auf diesem Wege kommuniziert, alles virtuell und online. Man wartet darauf, dass Teams sich öffnet und den virtuellen Raum freigibt, aber anstatt den Start der Besprechung abzuschließen, unterhält einen die Software mit dem informativen Text: „Es ist ein Problem aufgetreten!“ :shock:

Chef, Team, Frau, Mann oder Freundin – alle warten und vermissen einen schmerzlich. Ok, bei manchen Leuten sind die anderen Teilnehmer vielleicht froh, wenn er oder sie mal NICHT dabei ist, aber das lasse ich jetzt mal offen :mrgreen:

Lösche den Cache!

Ich weiß nicht, ob dies nun die ultimative Lösung ist, HIER hat es allerdings schon mehrfach für Abhilfe gesorgt, den Cache von Teams zu löschen. Immerhin sind da mehrere Gigabyte vergangener Information hinterlegt, vermutlich belegt das Berücksichtigen dieser Daten beim Start einfach zu viele Ressourcen.

Wie auch immer, so mache ich das:

    • Eingabezeile mit „Windows + R“ öffnen
    • %appdata%\Microsoft eingeben.
    • Im sich öffnenden Ordner „Teams“ löschen oder den entsprechenden Unterordner leeren.

Anschließend sollte (…) das ungeduldig erwartete Gespräch in der virtuellen Welt beginnen können ;-)

 

 

Google sagt mir: „Google Drive für den Desktop ist bald da“

google-meldungNerv mich nicht!

Seit einigen Tagen begrüßen mich meine Computer bei jedem Neustart mit der dort rechts zu erkennenden Meldung „Google Drive für den Desktop ist bald da“.

Ja, Weihnachten kommt auch, aber da muss ich nicht jeden Morgen eine Meldung zu erhalten. Es reicht völlig, wenn ich gelegentlich erinnert werde, so irgendwann im Grundschulalter ist das geschehen, hält noch heute an, ich bin nämlich nicht völlig verblödet.

Nicht, dass das nun ein unlösbares Problem ist, aber es nervt. Noch völlig davon abgesehen, dass Google anscheinend das Wort „Schließen“ nicht wirklich richtig darstellen will (dass sie es können, bezweifle ich nicht), ist irgendwie lediglich sicher, dass meine Version von „Google Backup & Sync“ dies auslöst.

Ein Klick auf „Weitere Informationen“ bringt den Text aus diesem Link hier auf den Schirm, der mich aber an dieser Stelle schlicht nicht weiterbringt! Welche von all den Informationen betrifft mich? Muss ich etwas installieren? Muss ich ein Produkt deinstallieren? Geht das von alleine? Wo bekomme ich Ersatz her? Wann beginnt etwas, wann endet es?

Wenn da etwas Neues kommt, dann erwarte ich einen Link zum Download der Dateien oder einen Button zum Update.

Dass man aber weiterhin als Privatperson „Google Backup & Sync“ downloaden muss, um das neue „Google Drive“ zu erhalten, das wird nicht erwähnt. Ich vermute es jedenfalls, weil es keinen anderen Downloadlink gibt und ich mir das jetzt einfach nicht zumute. Überhaupt wird dem privaten Benutzer, der die Google-Cloud nutzt, nicht wirklich kurz und verständlich mitgeteilt, warum man plötzlich sein nicht vorhandenes Unternehmen an Teams knüpfen kann und wer „Drive“ nun wirklich nutzen kann.

Sorry, Google, aber ich hänge nicht 24 Stunden am Tag in Euren Produktinfos herum, um zu sehen, was Ihr wieder ändert. Eine Langzeitbeziehung zu Euch lehne ich derweil ohnehin ab. Google+, Sketchup und noch reichlich andere Produkte haben mir persönlich gezeigt, dass Ihr weder planbar, noch zuverlässig seid. Zumindest dann nicht, wenn man MIT seiner IT-Umgebung arbeiten möchte und nicht DAFÜR!

Ich nutze Eure Produkte eigentlich gerne, schaue aber immer schon zu Beginn, welche Alternativen es gibt, die mich nach einiger Zeit NICHT mit diversen Vorhaben alleine lassen, für die es dann keine Werkzeuge mehr gibt. Völlig unabhängig davon, kommt Ihr in den Beschreibungen einfach nicht auf den Punkt. Es gibt zu jedem Produkt unzählig viel Text, mit unglaublich wenig nutzbarer Information. Es liegt an den Übersetzungen? Kann vielleicht sein, aber wer mit deutschsprachigen Usern Geld verdient, der muss auch deutschsprachig liefern oder Informationen von Menschen erstellen lassen, die nicht jeden Tag metertief in der Firmenphilosophie stecken.

Ne, Google, auch wenn es nur eine Meldung ist, das empfinde ich wieder mal als Luftnummer, einfach die eine zu viel.

Aber wisst Ihr was?

Ich denke, ich komme in Zukunft auch ganz gut ohne Eure Cloud auf dem PC aus. Dann habe ich ein Produkt weniger, mit dem ich besser nicht allzu lange plane!

Aber keine Sorge, die Würgetaktik der Dropbox hat vor einiger Zeit schon bei mir den gleichen Effekt bewirkt (um mal bei den Clouds zu bleiben, die Namen von Produkten und Herstellern fallen mir gerade gar nicht mehr ein).

Nebenbei gibt es außer mir bestimmt noch andere Menschen, die einfach eine simple Cloud benötigen, die datensicher (…) ein Laufwerk anbietet, mit dem ich meine Dateien extern gelagert weltweit synchronisieren kann.

Überhaupt würde ich mir wünschen, dass eine gut funktionierende Software einfach gepflegt und nicht bis zur Unbedienbarkeit aufgebläht wird, nur, um einem im Moment etwas merkwürdigen Zeitgeist zu entsprechen. Einem Zeitgeist, der in der Realität jeden Tag beweist, dass er nicht funktioniert und nur von denen gepflegt wird, die außer ihren Vorstellungen von den Wünschen anderer, keine Ahnung haben was sinnvoll ist.

Ok, das sieht vielleicht nicht jeder so, aber ich, und das reicht mir völlig ;-)

*Dieser Benutzer klickt nun auf „Deinstallieren* … :mrgreen: