Status LEDs (act/pwr) beim Raspberry Pi 2/3 B+

PWR ACT LED Raspberry Pi2 Pi3 B +Rot und Grün – Der Status vom Raspi

Für einige vielleicht ein alter Hut, für andere evtl. interessant ;-)

Vorweg, getestet habe ich das Vorgehen nur auf dem Raspberry Pi 2 und 3, jeweils die B+ Varianten, OS ist Raspbian Stretch. Mangels Besitz anderer Pi’s, kann ich zu weiteren Boards nichts schreiben.

Beim Start, in der Datei „config.txt“

Wenn man also auf die Idee kommt, dass die rote (pwr) und auch die grüne (act) LED auf dem Raspi mal einen anderen Status anzeigen dürfen und dies direkt beim Start aktiviert werden soll, bieten sich Einträge der Datei config.txt an. Es gibt, wie immer, auch viele weitere Möglichkeiten, hier geht es speziell um eine unkomplizierte Lösung, direkt beim Systemstart. Wer es gerne immer dunkel oder auch flackernd haben möchte, ist damit eigentlich schon fertig. Wenn die LEDs während des Betriebes ihren Modus ändern sollen, wird es ein wenig mehr Aufwand.

Los gehts

Man schnappt  sich also einen Editor und ergänzt in der config.txt folgende Zeilen:

Für die rote LED (pwr):

dtparam=pwr_led_trigger=heartbeat

Sinngleich für die grüne Leuchtdiode (act):

dtparam=act_led_trigger=heartbeat

Ab dem nächsten Neustart blinken beide Dioden in einer Art Herzschlagtakt. Natürlich steht „heartbeat“ hier nur für eine der Möglichkeiten. Mit der Option „none“, bleibt alles duster.

Weitere Optionen finden sich in der Liste unten im Artikel, ich habe NICHT alle getestet!

 

Änderungen erst nach dem Systemstart

Möchte man bestimmte Zustände an unterschiedliche Zeiten binden, z. B. am Tage „heartbeat“ und in der Nacht alles dunkel, empfiehlt es sich, einen Cronjob anzulegen und mit diesem ein zuvor erstelltes Bash-Script aufzurufen.

Ich habe diverse Einträge in der Root-Crontab (sudo crontab -e) angelegt, die wiederrum unterschiedliche Scripte aufrufen:

Beispiel:

Crontab:

0 22 * * * /bin/runledoff.sh

ruft nachfolgendes Schript auf, welches um 22 Uhr die Leuchtdioden abschaltet:

Script:

#!/bin/bash
# System LEDs OFF

echo „none“ >/sys/class/leds/led1/trigger
echo „none“ >/sys/class/leds/led0/trigger

Ich habe der aufzurufenden Datei den Namen „runledoff.sh“ gegeben und sie in /bin/ abgelegt. Gegebenenfalls nicht vergessen, die Datei mit

sudo chmod +x /bin/runledoff.sh

ausführbar zu machen. Wahrscheinlich sollte das Script auch dem User „root“ gehören, dies kann ggf. mit

chown root  /bin/runledoff.sh

erledigt werden. Vielleicht geht es auch mit anderen Besitzern, ich habe es gar nicht erst anders versucht.

Analog dazu können die LEDs mit einer weiteren Datei wieder aktiviert werden. In meinem Fall soll die grüne Diode (act/led0) weiterhin Aktivitäten der SD-Karte, die rote (pwr/led1) den „Heartbeat“ symbolisieren.

Script:

#!/bin/bash
# System LEDs ON

echo „heartbeat“ >/sys/class/leds/led1/trigger
echo „mmc0“ >/sys/class/leds/led0/trigger

Neuen Crontab-Eintrag mit passender Uhrzeit nicht vergessen!

Weitere Optionen/Parameter:

none – No trigger/Aus
kbd-scrolllock – Keyboard scroll lock
kbd-numlock – Keyboard num lock
kbd-capslock – Keyboard caps lock
kbd-kanalock – Keyboard kana lock
kbd-shiftlock – Keyboard shift
kbd-altgrlock – Keyboard altgr
kbd-ctrllock  – Keyboard ctrl
kbd-altlock – Keyboard alt
kbd-shiftllock – Keyboard left shift
kbd-shiftrlock – Keyboard right shift
kbd-ctrlllock – Keyboard left ctrl
kbd-ctrlrlock – Keyboard right ctrl
timer – Flash at 1 second intervals
oneshot – Flash only once
heartbeat – Flash like a heartbeat (1-0-1-00000)
backlight – Always on
gpio – Flash when a certain GPIO is high
cpu0 – Flash on cpu0 usage
cpu1 –  Flash on cpu1 usage
cpu2 – Flash on cpu2 usage
cpu3 – Flash on cpu3 usage
default-on – Always on
[input] – Default state
panic – Flash on kernel panic
mmc0 – Flash on mmc0 (primary SD Card interface) activity
mmc1 – Flash on mmc1 (secondary SD Card interface) activity
rfkill0 – Flash on wifi activity
rfkill1 – Flash on bluetooth activity

Wie oben erwähnt, ist nicht alles persönlich getestet. Bei einigen Parametern weiß ich auch nicht sicher, was sie genau anzeigen bzw., ob es auf jedem Pi funktioniert oder ob dies so schnell geschieht, dass man nichts unterscheiden kann (rfkill z. B.). Wenn ich weitere Einsatzmöglichkeiten oder Details herausfinde, wird diese Liste ergänzt.

 

 

Der Pi, die USB-Festplatte und das Abschalten – Eine Quick & Dirty Lösung

pi-1200usbEin Provisorium

Wieder einmal vorweg muss ich erwähnen, dass ich mir hier eine Notlösung notiere. Es geht sicherlich eleganter, wahrscheinlich liegt es an mir, die Aufgabe nicht sauberer zu lösen. Zumindest zum jetzigen Zeitpunkt ;-)

Das Problem

Ich habe an meinem Pi-2B+ eine 3TB-USB-Festplatte im 3,5 Zoll-Format in Betrieb. Da der Raspi eigentlich als NAS fungiert, soll diese über größere Zeiträume der Inaktivität in den Standby-Modus wechseln, was sie aber von alleine leider nicht erledigt. Am DVD-Player und Windows-PC schon, am Pi aber blöderweise eben nicht.

Versuche

Ich habe mittlerweile hadparm, sdparm, tlp und hd-idle durchgetestet, niemals hat sich der gewünschte Erfolg eingestellt.

Notlösung

Lediglich mit dem Komando „haparm -Y /dev/sda schaltet sie unverzüglich ab. Egal mit welchem -B oder -S, für den Powerlevel bzw. die Spindownzeit ich ansonsten in der hdparm.config arbeite, das Ding bleibt an.

Bei allen anderen Tools außer hdparm, erreiche ich gar nichts. Da ich nach knapp 3 Tagen herumfummeln einfach im Augenblick keine weitere Zeit in diese Geschichte stecken kann und will, lasse ich die Festplatte nun alle drei Stunden via hdparm und crontab in den Standby-Modus wechseln. Das funktioniert gut und scheint(!) auch keine Probleme zu bereiten, wenn gerade Aktivität auf dem Laufwerk herrscht. Es fährt dann allerdings herunter und startet unverzüglich neu. Mehr brauche ich aber eigentlich nicht, also belasse ich es vorerst dabei.

Was vorher noch zu erledigen ist:

Natürlich muss hdparm installiert sein, was mit

sudo apt-get install hdparm -y

schnell zu erledigen ist.

Ein kleines Script sollte erstellt werden, in welchem „hdparm“ aufgerufen wird. Anders als per Script habe ich es gar nicht versucht, da ich mir immer die Möglichkeit offen halten möchte, solche Vorgänge zu erweitern.

In meinem Fall heißt das Script „runcron.sh„, liegt in /bin/, wurde vom User „root“ angelegt und enthält die Zeilen:

#!/bin/bash

sudo /sbin/hdparm -Y /dev/sda

Daran denken, die Datei mit

sudo chmod +x /bin/runcron.sh

ausführbar zu machen ;-)

Ein Cronjob muss eingerichtet werden.

Per

crontab -e

die Tabelle einrichten bzw. die folgende Zeile hinzufügen:

0 */3 * * * /bin/runcron.sh

Der Dateiname ist natürlich Ermessenssache.

Für die Vorarbeiten sind oben zusätzlich Links hinterlegt, hier geht es ja gerade eher nur um Ruhepausen für die HDD.

 

 

 

Nur mal eben den Pi an einen anderen Ort stellen

Raspberry Pi 2B+Geht ja ganz schnell

Mein Pi2 B+ treibt hier ein unauffälliges Dasein als Verwalter eines 3 TB-USB-Netzlaufwerks. Er benötigt wenig Platz, arbeitet 24/7 und ist wirklich anspruchslos.

Was mich schon seit längerer Zeit etwas stört, ist die Tatsache, dass er via DLAN im Netzwerk hängt, obwohl dies eigentlich nicht mehr notwendig ist. Blöderweise muss er in ein anderes Zimmer in die Nähe des Routers, um dies endlich zu ändern.

Nun kann man ja an einem Samstag durchaus auf die Idee kommen, endlich Auf- und umzuräumen, um dieses kleine Ärgernis zu beseitigen.

Also Platz schaffen, Steckdosen für Pi und Festplatte einrichten und am alten Standort alles entfernen. Viel Aufwand ist es eigentlich nicht, lediglich 2 x Strom, 1 x USB und 1 x LAN ausstecken und mit dem Kram ins andere Zimmer wechseln. OK, ein bisschen Befestigung muss auch erledigt werden.

Am neuen  Standort stellt man dann alles ordentlich auf, befestigt alle Strippen mit Sorgfalt und Ordnung, schaltet das Zeug ein und, wie kann es anders sein, der Raspberry Pi taucht im Netzwerk nicht auf.

Kein SSH, kein Samba-Server – NIX. Da an dem Teil kein Monitor hängt, er wird headless betrieben, wird es nun fummelig. Was tun? Einen Bildschirm mühsam anschließen, den Pi zu einem solchen bringen oder alles wieder zurückbauen?

OK, Schritt eins ist: Alle Kabel wieder ab, Sichtprüfung und das Spiel beginnt von vorne. Aber trotz LAN-Kabel tauschen und Neustart des Routers bis hin zum Ersetzen der anderen Verbindungsleitungen, bleibt das Ergebnis unverändert: NIX GEHT.

Was macht man also? Testweise kommt alles wieder dorthin, wo es früher so lange war. Für den schnellen Test, ohne große Mühe, eben die fliegende Verkabelung dran und booten – alles OK! Kein Problem weit und breit, irgendwie fühlt man sich veralbert.

Der Raspi läuft, ist im LAN ordnungsgemäß vertreten und macht, was er soll.

Also gleich der nächste Versuch. Wieder alles nach nebenan, nur schnell zusammengestrickt und einschalten. Neues Ergebnis: Alles funktioniert! :shock:

Es handelt sich 1:1 um die gleiche Konstruktion wie beim ersten Anlauf, lediglich die Ordnung ist auf der Strecke geblieben. Test hier, Versuch da – das System macht alles mit.

Also traut man sich dann irgendwann, auch wieder aufzuräumen, das Chaos kann ja so nicht liegen bleiben.

Lange Rede, kurzer Sinn: Das Ding läuft immer noch.

Woran es gelegen hat? Was mich über eine Stunde lang ratlos gemacht hat? Ich weiß es nicht. So richtig Vertrauen in den Frieden, habe ich allerdings auch noch nicht. Wenn weiterhin alles glatt läuft, muss ich zwingend versuchen, den Fehler zu reproduzieren :mrgreen:

 

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Eine kleine Vorschau auf das, was zu erwarten ist oder: Mach was mit dem Raspberry Pi und Python!

Python Programmierung Raspberry PiStillstand, bitte nicht!

Ich weiß nicht, wie es anderen geht, aber ich habe bei einigen Dingen irgendwann einen Punkt erreicht, an dem es irgendwie nicht mehr vorangeht. Aktuell ist dies auch der Status, beim Raspberry Pi.

Ich habe vom WordPress-Server bis zur eigenen Cloud, alles durchgetestet. Das Einrichten und ansprechen einzelner Hardwareports, stellt auch keine Hürde mehr dar. Sicherlich kommen immer wieder Situationen auf, in denen recherchiert werden muss, das anfängliche ‚Pionierfeeling‘, ist allerdings verschwunden.

Was mich schon zu Beginn, nicht nur beim Pi, immer gestört hat, ist das Nutzen von Ideen aus zweiter Hand. Egal was man macht, irgendwie setzt man oft auf das auf, was andere schon ins Leben gerufen haben.

Als ich vor 15 Jahren mit der PIC-Programmierung begonnen habe, ging es mir nicht anders, ich wollte Eigenständiges hervorbringen, selber von A-Z alle Möglichkeiten offen haben. Genau dieses Bedürfnis, hat sich jetzt bei mir auch mit dem Raspi eingestellt.

Es ist wunderbar, was diese kleine Maschine leisten kann, wenn man denn in der Lage ist, selber die Funktionen zu programmieren und damit zu realisieren, die man sich wünscht. Für klassische Computeranwendungen gibt es leistungsfähigere Geräte, der Pi hat seine Stärken eher in der recht offenen Auslegung. Nur muss man sich eben die Grundlagen programmieren, diese auch zu nutzen. Oft ist allerdings dieses „Wie beginnen?“, eine (r)echte Hürde. Welche Sprache, was ist sinnvoll und, vor allem, wie komme ich wirklich an alle Informationen, die ich brauche?

Manchmal hilft einem da auch der Zufall.

mitp-verlag-logoNun, was soll ich sagen?

Seit heute halte ich ein nagelneues Exemplar „Raspberry Pi programmieren mit Python, von Michael Weigend ISBN: 9783958459120“ in den Händen. Freundlicherweise hat man mir die Lektüre kostenlos zur Verfügung gestellt. Das Buch wird mir, nach dem ersten Eindruck und Durchblättern, meine Ziele deutlich näher bringen. Damit dürften auch die Weichen für die Programmiersprache gestellt sein, in der meine weiteren Himbeerprojekte umgesetzt werden sollen. Vielleicht kommt auch noch Java mit ins Rennen, das wird sich aber noch zeigen. Jedenfalls ist so nun die Entscheidung gefallen, wie es hier im Blog, und auch beim Pi an sich, in den nächsten Wochen weitergeht.

Natürlich kann es sein, dass ich das Buch nicht mag, Python doch nichts für mich ist oder ich mich schlicht blöde anstelle. Ihr könnt die Artikel dann einfach ignorieren und ich kann mir, vor lauter Peinlichkeit, eine Papiertüte über den Kopf ziehen. Aller Wahrscheinlichkeit und dem ersten Blick ins Buch nach, dürfte es so extrem aber nicht werden. Das hoffe ich wenigstens…

Zusammenfassend werde ich also ab demnächst, hier sowohl mit meinen Ergüssen zum Erlernen einer Programmiersprache, wie auch mit meiner ganz persönlichen Meinung zum Buch, in Erscheinung treten.

Mit ziemlicher Sicherheit, wird auch die Hardware stärker in den Vordergrund treten, schließlich muss die Software, die bei so etwas entsteht, ja irgendwie eine Funktion erfüllen. Ich habe da einige Ideen im Kopf, zunächst muss aber mal klar sein, ob meine Fähigkeiten nicht schon beim Einschalten einer Leuchtdiode an ihre Grenzen stoßen ;-)

Eins noch!

Erfahrungsgemäß erhalte ich nach dem Veröffentlichen dieses Beitrages hier wieder Nachrichten mit Hinweisen auf Dutzende Webseiten, die sich mit dem Thema befassen. Es wird auch bemerkt werden, dass man all Dieses online erlernen kann und irgendeine SEO-, Fach- oder Expertenperson bietet mir an, genau jetzt den passenden Content zu Python oder Casinos zu liefern.

Nun, das weiß ich alles selber! Ich bin aber ein Mensch, der beim Lernen ein Buch in der Hand halten will, nein muss! Wo am Ende zahlreiche Haftnotizen und Anmerkungen stehen, Seiten mit Kommentaren gefüllt und Seiten verknickt sind, weil ich mit dem Schinken eingeschlafen bin. Beim Rest? Nein, danke!

 

 

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Eigene Raspberry Pi Gartenbewässerung mit Webseite bauen – tutorials-raspberrypi.de

Es wird sommerlich

Wer zu seinen elektronischen Ambitionen auch gerne im Garten werkelt und obendrein noch ein Freund vom Raspberry Pi ist, sollte sich den verlinkten Artikel ansehen.

Es ist kein ‚mal eben schnell‘ Projekt, lässt sich aber bestimmt auch als Anregung für viele andere, ähnlich nutzbare, Projekte nutzen.

Pi IIDer Raspberry Pi ist großartig, um im Bereich der Hausautomatisierung eingesetzt zu werden. Dazu gehört auch das Bewässern des eigenen (Gemüse-)Gartens. Mittels verschiedener Sensoren und Pumpen kann die Bewässerung gesteuert werden. Mit Hilfe eines kleinen Skripts können wir außerdem viele Anpassungen vornehmen. In diesem Tutorial geht es um die Erstellung einer Raspberry Pi Gartenbewässerung inkl. […]

Quelle: Eigene Raspberry Pi Gartenbewässerung mit Webseite bauen

 

 

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Raspberry Pi Kamera per GPIO Knopfdruck auslösen – tutorials-raspberrypi.de

Foto auf Knopfdruck am Pi

Wer  seine Raspberry Pi Kamera gerne per Knopfdruck auslösen möchte, sollte einen Blick auf diesen Artikel bei ‚tutorials-raspberrypi.de‘ werfen.

Der Aufwand hält sich in Grenzen, getestet habe ich das Beschriebene allerdings auch noch nicht. Derzeit ist bei mir noch nicht einmal eine Kamera am Raspi vorhanden. Wieder ein Punkt, für die lange Liste der Vorhaben ;-)

 

 

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Raspi: Zu meinen Beiträgen

Wie schon erwähnt, werde ich zukünftig einige meiner Erfahrungen mit dem Raspberry Pi hier im Blog notieren. Nicht unbedingt um eine Lücke zu dem Thema im WWW zu füllen, es gibt ja nun nicht wenige Seiten, welche sich um den Pi und seine Eigenheiten kümmern und diese beschreiben.

Ich habe allerdings auch festgestellt, dass man mitunter mehrere Lösungsansätze in mehreren Browsertabs mit unterschiedlichen Vorgehensweisen durchforsten darf, um die Lösung zu einer, vielleicht sehr kleinen,  Aufgabe für sich zu finden. Oft ist es nicht einer der angeführten Tipps, eher eine Mischung, welche man selber erarbeitet, die zum (Teil-) Erfolg führt. Für mich liegt es also nahe, meine Erfahrungen zu notieren. Wenn dies hier im Blog geschieht, kann eventuell noch jemand profitieren, für mich persönlich habe ich es dann auf jeden Fall dokumentiert.

Aus meiner Sicht ist für Menschen mit elektronischen Ambitionen seltener die Hardware der Raspberrys ein Problem, das Leben mit Linux da schon eher. Wie auch immer, ich schreib’s zukünftig mal auf ;-)

Aktuell werkeln hier ein Pi 2B+ und ein Pi 3B+, beide jeweils mit Raspbian. Wenn ich nicht gerade am experimentieren bin, verrichtet der Pi 2 seinen Dienst als 24/7 DLNA und File Server (Samba), der Pi 3 darf seine Fähigkeiten als lokaler Webserver einsetzen.

Im Falle des Pi2 hat sich gezeigt, dass es bei Verwendung diverser WLAN-Sticks immer wieder Verbindungsprobleme gab. Vor allem, wenn z.B. durch einen Routerneustart das Funknetzwerk kurzfristig ganz verschwunden war. Ersatzweise bekam er eine Netzwerkanbindung per günstiger TP-Link DLAN Adapter, das funktioniert seither völlig problemlos, Das DLAN hier kommt auf rund 120 MBit Übertragungsleistung, der Pi2 kann ohnehin nur max. 100 Mbit, das passt :-) Die Verbindung ist stabil, was bei einem Server der Multimediainhalte im Haushalt liefert ja doch das A und O ist. Gespeichert wird alles auf zwei 2.5-Zoll Festplatten, die ihrerseits per aktivem USB-Hub am Raspi hängen. Bereitgestellt wird der Dienst im Heimnetzwerk mit Serviio, einer für mich sehr guten Lösung. In den ersten Tagen habe ich einige Versuche mit Readymedia/Mini-DLNA unternommen, die Summe der kleinen Problemchen war mir aber einfach zu groß.

Der Pi3 läuft momentan als (lokaler) Webserver mit WordPress im 5 GHz WLAN, installiert auf einem 128 GB USB-Stick. Da er von USB-Medien booten kann, habe ich hier den Weg über die SD-Karte erst gar nicht beschritten. Von den Ergebnissen bin ich positiv überrascht, allerdings hat er auch nicht wirklich mit einer hohen Auslastung zu kämpfen. Ich habe schon vor längerer Zeit angefangen, meine Elektronikprojekte lokal per WordPress zu managen, wahrscheinlich wird der Pi3 diese Aufgabe zukünftig fest zugeteilt bekommen, Strom- und platzsparender geht es fast nicht mehr. Da ich mir Anfangs bei der Installation der Serverumgebung für  WordPress, PHP und Co unter Raspbian fast die Ohren gebrochen habe, bin ich mit Hilfe eines Artikels bei techgeeks.de zuverlässig zum Ziel gelangt, vielen Dank an das dortige Team ;-).

Soweit eine kleine Übersicht über das, was meine Raspberrys hier aktuell bewerkstelligen.

 

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Raspberry Pi

RaspiTja, ich habe mich derweil auch in die Welt des Raspberry Pi begeben.

So ganz tagesaktuell ist der Start dieser neuen Rubrik nicht, begonnen hat die Geschichte irgendwann im Februar 2019.

 

 

Leider bin ich gesundheitlich im Augenblick etwas neben der Spur, daher geht’s nicht immer so zügig, mit meinen Ideen und Projekten.

Wie eigentlich immer, werde ich hier eher in einer Art Tagebuch von meinen Erlebnissen mit den Geräten berichten, vieles in der Art „offene Notizen“. Inhaltlich wird es sich neben dem eigentlichen Hardwaresystem natürlich auch um Linux, im speziellen Raspbian, drehen, ohne zu sehr in die Tiefen gehen zu wollen. Ich werde einfach schreiben was ich als Aufgabe gesehen und wie ich auftretende Hürden genommen habe, wenn denn überhaupt. Natürlich ohne Anspruch darauf, die beste Lösung gefunden zu haben, funktionieren muss es eben.

Zum ursprünglichen Pi 2B+ hat sich inzwischen noch ein 3B+ hinzugesellt, auf einem Bein kann man eben nicht stehen, die Familie wusste zusätzlich gut, was ich so an Geburtstagswünschen hatte :-D

Wenn nicht unbedingt wichtig für den jeweiligen Beitrag, schenke ich mir die ganzen „das kann der Pi – so sind die Unterschiede – Dinge“, dies ist z. B. beim Elektronik-Kompendium sehr schön beschrieben, zusätzlich dürfte jeder, der speziellere Informationen zur Thematik sucht bereits wissen, was er da vor sich hat.

Nebenbei werde ich auch einige der alten Rubriken etwas ausdünnen, die Artikel bleiben natürlich online.

Bis demnächst ;-)

 

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