Mach mal was mit Bügelperlen: Noch ein Emoji

Bügelperlen Emoji (2)Eines alleine geht gar nicht!

Irgendwie ist uns aufgefallen, dass so ein Symbol ohne Rand völlig anders wirkt, als eben eines mit. Da auch der erste Kollege nicht so einsam sein soll, kommt noch nun also Verstärkung hinzu.

 

 

Entwurf Teelichhalter 3D Drucker & BügelperlenDie erste Zeichnung für den 3D-Druck ist auch erstellt, allerdings muss ich zum Einen PET-Filament ordern (höhere Temperaturbeständigkeit) und zum Anderen braucht es für die Testerei wirklich verschiedene Motive, um die Wirkung abzuschätzen, später soll auch transparentes Material zum Einsatz kommen.

Wie gesagt, wir fangen erst mal ganz einfach an. Auf eine Aktualisierung der unglaublich komplexen Vorlage habe ich übrigens verzichtet, ich glaube, man erkennt die Ergänzungen auch so ;-)

 

 

 

 

 

 

Mach mal was mit Bügelperlen: Ein Emoji (für den Anfang)

Bügelperlen EmojiExperimente und Miniprojekte

Manchmal sieht man ja etwas und denkt sich, dass da irgendwie noch mehr mit gemacht werden kann.

Ich habe in der letzten Zeit meiner Tochter hin und wieder über die Schulter geschaut, wenn sie diverse Motive mit Bügelperlen realisiert, gerade dann, wenn etwas für mich dabei entsteht. Bitte wundert Euch auch nicht, dass immer wieder mal ein Link zum Desasterkreis geht, es passt einfach zu viel auf beide Seiten :-)

Einer meiner ersten Gedanken dabei ist aber immer, dass die Beschränkung auf zwei Dimensionen eigentlich schade ist, da kann man doch mehr draus schaffen. Jedenfalls dann, wenn man ohne Klebstoff auskommen möchte, was irgendwie (für uns) Usus bei solchen DIY-Aktionen ist.

Nun, wir haben beschlossen, irgendwie den 3D-Drucker mit ins Rennen zu nehmen. Um den Startschuss abzufeuern, muss zunächst ein einfaches Motiv her, welches sich gut in weitere Ideen integrieren ist. Was liegt bei Menschen mit Drang ins weltweite Netzwerk also näher, als ein Emoji zu kreieren? ;-)

Emoji Bügelperlen (einfache Vorlage)Hier nun Teil eins unseres Weekend-Mini-Projektes:

Das Emoji samt einfacher Vorlage. Nach und nach kommen die weiteren Schritte. Erwartet nun am Anfang bitte keine Wunder, am Ende dieses ersten Versuches wird ein Teelichthalter stehen, allerdings wirklich nur aus Bügelperlen und später Filament. Die weiteren Schritte sind schon auf dem Wege der Realisierung, allerdings machen wir das alles Schritt für Schritt, kleinere Fehlschläge sind bereits eingeplant. Bitte nicht wundern, dass der kleine Grinsekerl da auf den Fotos unten einen Hals hat, das muss am Ende so sein. ;-)

Allerdings wäre ich ja nicht ich, wenn im Kopf nicht der ein- oder andere Gedanke an Leuchtdioden herumspuken würde :mrgreen:

 

 

 

 

Raspberry Pi – Problem bei “apt-get update“

PWR ACT LED Raspberry Pi2 Pi3 B +Problem bei “apt-get update“

Vor einigen Tagen habe ich meine Raspberry Pi Anordnung etwas umgestrickt.

Der alte Pi 2 ist temporär außer Betrieb und nur noch die 3er Version soll nun alle Aufgaben im heimischen Netzwerk übernehmen. Da er meine diversen Server für DLNA, NAS und auch ein kleines WordPress-CMS mühelos alleine schafft, kann so etwas Kabelsalat eingespart werden, nebenbei ist schlicht eine Installation weniger zu pflegen.

Seit dieser Aktion ist er auch zusätzlich an das kabelgebundene Netzwerk angeschlossen, so kann ich diverse Aufgaben an unterschiedliche Netzwerkinterfaces binden und muss auch bei Ausfall des Funknetzwerkes nicht gleich einen Bildschirm anklemmen, wenn ich via SSH oder VNC nichts mehr ausrichten kann.

Probleme beim Update der Quellen

Leider hat sich in den letzten Tagen ein kleines Problem aufgetan. Beim Versuch, das System mittels ‚apt-get update‘ auf dem Laufenden zu halten, tut sich zunächst nichts, der Fortschritt bleibt bei 0% stehen und irgendwann erscheint die folgende Meldung:

E: The repository ‚http://archive.raspberrypi.org/debian stretch Release‘ does no longer have a Release file.
N: Updating from such a repository can’t be done securely, and is therefore disabled by default.
N: See apt-secure(8) manpage for repository creation and user configuration details.

Nun, zunächst habe ich einen Fehler bei der Verbindung zur Quelle vermutet, was aber nicht der Fall ist.

Diverse Recherchen im WWW führen mal hier und mal dorthin, nichts passt wirklich. Ganz schnell wird auch geraten, Raspbian Stretch in die Tonne zu kloppen und Buster zu installieren, alles andere würde eh nicht lange halten. Nebenbei will ich das System aber in erster Linie für meine Einsatzzwecke nutzen und mich nicht vom System nutzen lassen, um über die Feiertage mein Linuxwissen zu vertiefen oder alles neu einzurichten ;-) Also weitersuchen, Google zu gezielten Ergebnissen überreden, Log’s lesen, Scripte sichten, all das Zeug eben.

In einem kleinen Post, bei dem der Autor nicht wirklich für voll genommen wird, berichtet er von einem ähnlichen Problem. Er hat ganz simpel auch von Wlan auf LAN umgestellt und ein ziemlich ähnliches Fehlerbild zu vermelden. Leider habe ich mir die URL nicht gemerkt, aber immerhin existiert nun ein Indiz für eine erneute Fehlersuche ;-)

Raspi IPv4/6Lösung

Ich mach’s kurz …

Bei der Inbetriebnahme des LAN-Anschlusses habe ich nur eben schnell die manuelle IPv4-Adresse vergeben, ohne explizit IPv6 zu deaktivieren, wie ich es aus Kompatibilitätsgründen hier eigentlich immer mache. Nun, ein Haken bei “Disable IPv6“ hat das Problem aus der Welt geschafft, das Maschinchen erledigt wieder brav seine Aktualisierungen.

Wenn jemand weiß, was da genau hinter steckt, wäre ich für eine Mail oder einen Kommentar dankbar :-)

 

 

 

Der smarte TV und die gar nicht so smarte Eingabe von Text

USB-Funk-Tastatur

Mach es doch per USB

Der Beitrag hier ist jetzt wieder mehr eine Anregung als eine Idee, denn wahrscheinlich sind schon wieder Dutzende Menschen vor mir ganz selbstverständlich auf diese Idee gekommen, nur ich nicht :mrgreen:

Jedenfalls gehöre ich seit ein paar Wochen zu den Menschen, die nun auch über einen Smart-TV verfügen. Das ist doch selbstverständlich? Ne, für mich eigentlich nicht. Ich betrachte Fernseher immer eher als Monitor mit Lautsprechern, die Intelligenz kommt durch die Peripherie. Muss so ein Ding der Jugend in den 80ern sein, Videorekorder und Co lassen Grüßen. Allerdings haben wir auch einiges an technischen Weiterentwicklungen in der Medienwelt zu verzeichnen, DLNA und Streaming gehören mittlerweile zum Alltag und wenn ein neuer TV ohnehin fällig ist, dann soll er das auch können.

Weiterlesen

Was sind das für Teile und fehlt da nicht eines?

Die Klebedinger ...Fundstück

Bei einer kleinen Beschäftigungstherapie während des Wartens am PC, habe ich, neben dem Erfassen der im anderen Artikel erwähnten und wichtigen Fotos, auch ein wenig meinen Kram sortiert von links nach recht geräumt.

 

In einer der unerwartet auftauchenden Schachteln, die sich bei solchen Aktivitäten komischerweise immer aus dem Nichts erheben, hat sich dann die Konstruktion vom Foto gezeigt.

Es handelt sich offenbar um eine Transportbox für SD-Karten, auf die drei Anti-Rutsch-Gummifüße gepappt sind. Final kann das bei mir eigentlich nichts anderes bedeuten, als das irgendwo nun ein zuvor zerlegtes Gerät existiert, welches mit erhöhter Rutschgefahr einhergeht. Vielleicht ist es aber prinzipiell sicher, leidet aber unter Wackelanfällen, immerhin sind da nur drei Anti-Rutsch-Dinger zu sehen, mindestens eines ist also immer noch dort, wo es hingehört. Ich mein‘, das kann ja nur so sein, oder? Wo sind denn bitte ab Werk nur drei Füße drunter? Eben!

Es bleibt die Ungewissheit :shock:

 

;-)

 

 

 

 

PET Filament im Colido D1315, eine Ergänzung

Rotes PET-Filament, ein Versuch!Temperatur PET

Wir haben ja nun die Jahreszeit erreicht, in der die Zimmertemperatur ohne fremde Energiequellen doch recht schnell in Richtung Keller geht.

Es scheint so, als wenn auch die Temperatur beim 3D-Druck mit dem PET Filament etwas erhöht werden möchte.

Meine bisherigen 245 °C für Layer eins und 237 °C beim Rest des Objektes scheinen etwas zu gering auszufallen. Aktuell habe ich die Werte auf 249° beim Start bzw. 243° C für den Rest erhöht. Sehr viele Versuche sind mit den neuen Einstellungen noch nicht erfolgt, es scheint aber gegen etwas zähen Filamentfluss zu helfen, den ich zuvor festgestellt habe. Mal sehen …

Und nein, ich bin nicht zu geizig zum Heizen, wenn überhaupt, dann nur sparsam :mrgreen:

 

 

PET Filament im Colido D1315!

Rotes PET-Filament, ein Versuch!PET statt PLA!

Das Wichtigste gleich zu Beginn:

Es funktioniert :-)

Wie berichtet, habe ich meine Neugier gewinnen lassen und zum ersten Mal den Versuch unternommen, mit PET statt PLA Filament zu drucken. Da der Colido D1315 kein beheiztes Druckbett besitzt, hatte ich bisher so meine Zweifel, ob etwas anderes als PLA-Filament funktioniert. 3D-Druck kann ja auch nett an die Geldbörse gehen, ich halte mich da mittlerweile etwas zurück :mrgreen:

Eigentlich bin ich davon ausgegangen, die komplette 500 Gramm Rolle würde für die diversen Tests draufgehen, weil eben so einiges an den Einstellungen geändert werden muss. Tja, da bin ich von größeren Problemen ausgegangen, als sich final wirklich gezeigt haben.

Ehrlich gesagt, haben sich überhaupt keine Probleme ergeben, im Gegenteil. Klar, die Temperatureinstellungen müssen angepasst werden. Ich arbeite aktuell mit 245 °C für das erste Layer, beim Rest geht es dann herunter auf 237 °C. Das Druckbett, eher das Blue-Tape, besprühe ich vor dem Druck mit einem Schuss Haarspray, das war es auch schon an Vorbereitung, alle anderen Slicereinstellungen kann ich so stehen lassen.

Fazit

Das Druckergebnis ist sehr gut! Auch wenn ich bisher keine sehr aufwendigen oder komplexen Teile gedruckt habe, ist das Ergebnis für mich durchaus überzeugend. Von Warping oder verziehen keine Spur, die Maße des fertigen Drucks liegen deutlich näher an der Vorlage. Bei den nächsten Drucken werde ich natürlich auch hier und da an ein wenig experimentieren, ein paar winzige Verbesserungen kann man ja immer herauskitzeln ;-)

Sorry auch für die etwas grottigen Fotos, ich war bei den Bildern eher aufs Drucken konzentriert und das glänzende Material, ist nicht gerade kooperativ, wenn man keinen großen Aufwand betreiben will ;-)

 

 

PET Filament im Colido D1315?

PET Filament transparent rotPET statt PLA?

Bisher habe ich eigentlich immer nur mit PLA-Filament gearbeitet. Da der Colido D1315 3D-Drucker kein beheiztes Druckbett besitzt, lief es immer nach dem Motto „never touch a running system“ ;-)

Nun, gerade eben halte ich eine Rolle transparentes PET-Filament in der Farbe Rot in Händen, jetzt wird es spannend.

Zu bekommen ist das Material wohl unter dem Namen „BASICFIL PET 1.75mm 500 g, TRANSPARENT (clear), 3D Drucker Filament“ bei Amazon (dies ist KEIN Affiliate-Link, er dient lediglich der Information!). Sollte jemand dort bestellen, auf die Farbe achten. Beim Erstellen dieses Textes, war rot wahrscheinlich gerade nicht zu bekommen.

Wie auch immer, ich werde berichten! 

 

 

 

 

 

Nur mal eben den Pi an einen anderen Ort stellen

Raspberry Pi 2B+Geht ja ganz schnell

Mein Pi2 B+ treibt hier ein unauffälliges Dasein als Verwalter eines 3 TB-USB-Netzlaufwerks. Er benötigt wenig Platz, arbeitet 24/7 und ist wirklich anspruchslos.

Was mich schon seit längerer Zeit etwas stört, ist die Tatsache, dass er via DLAN im Netzwerk hängt, obwohl dies eigentlich nicht mehr notwendig ist. Blöderweise muss er in ein anderes Zimmer in die Nähe des Routers, um dies endlich zu ändern.

Nun kann man ja an einem Samstag durchaus auf die Idee kommen, endlich Auf- und umzuräumen, um dieses kleine Ärgernis zu beseitigen.

Also Platz schaffen, Steckdosen für Pi und Festplatte einrichten und am alten Standort alles entfernen. Viel Aufwand ist es eigentlich nicht, lediglich 2 x Strom, 1 x USB und 1 x LAN ausstecken und mit dem Kram ins andere Zimmer wechseln. OK, ein bisschen Befestigung muss auch erledigt werden.

Am neuen  Standort stellt man dann alles ordentlich auf, befestigt alle Strippen mit Sorgfalt und Ordnung, schaltet das Zeug ein und, wie kann es anders sein, der Raspberry Pi taucht im Netzwerk nicht auf.

Kein SSH, kein Samba-Server – NIX. Da an dem Teil kein Monitor hängt, er wird headless betrieben, wird es nun fummelig. Was tun? Einen Bildschirm mühsam anschließen, den Pi zu einem solchen bringen oder alles wieder zurückbauen?

OK, Schritt eins ist: Alle Kabel wieder ab, Sichtprüfung und das Spiel beginnt von vorne. Aber trotz LAN-Kabel tauschen und Neustart des Routers bis hin zum Ersetzen der anderen Verbindungsleitungen, bleibt das Ergebnis unverändert: NIX GEHT.

Was macht man also? Testweise kommt alles wieder dorthin, wo es früher so lange war. Für den schnellen Test, ohne große Mühe, eben die fliegende Verkabelung dran und booten – alles OK! Kein Problem weit und breit, irgendwie fühlt man sich veralbert.

Der Raspi läuft, ist im LAN ordnungsgemäß vertreten und macht, was er soll.

Also gleich der nächste Versuch. Wieder alles nach nebenan, nur schnell zusammengestrickt und einschalten. Neues Ergebnis: Alles funktioniert! :shock:

Es handelt sich 1:1 um die gleiche Konstruktion wie beim ersten Anlauf, lediglich die Ordnung ist auf der Strecke geblieben. Test hier, Versuch da – das System macht alles mit.

Also traut man sich dann irgendwann, auch wieder aufzuräumen, das Chaos kann ja so nicht liegen bleiben.

Lange Rede, kurzer Sinn: Das Ding läuft immer noch.

Woran es gelegen hat? Was mich über eine Stunde lang ratlos gemacht hat? Ich weiß es nicht. So richtig Vertrauen in den Frieden, habe ich allerdings auch noch nicht. Wenn weiterhin alles glatt läuft, muss ich zwingend versuchen, den Fehler zu reproduzieren :mrgreen:

 

Mehr zum Pi

 

Der Widerstand: Wer braucht „dicke Dinger“?

Artikelfoto Widerstand - www.michael-floessel.deIch schreibe diesen Artikel vornehmlich wieder für all jene Elektronikbegeisterte, die gerne mit diesem Hobby ihre Freizeit verbringen. Die gerne löten und sich an kleinen Schaltungen erfreuen, welche man eben im eigenen Hobbykeller realisieren kann. Soweit möglich, umgehe ich die tiefe Theorie der Physik. Es geht mir, wie oft, eher darum, etwas Transparenz zu schaffen. Na, zumindest einen kleinen Teil dazu beizutragen ;-)

Ehrlich ist es doch auch so: Um eine LED leuchten zu lassen, muss nicht unbedingt ein Elektronenmodell bemüht werden. Kann man machen, muss man aber nicht. Umgekehrt ist es aber leider auch so, dass ständiges „Try & Error“ eher frustrierend und unter Umständen auch gefährlich ist. Meist kommt man über einen gewissen Grad an Zufallserfolgen nicht hinaus.

Ist auch ziemlich egal, ich schreib‘ das jetzt hier mal auf. Auslöser für den Gedanken diesen Blogpost nun zu tippen, sind mal wieder die Frage- und Kritikmails. Um genau zu sein, eine bestimmte.

Über die Weihnachtstage habe ich erneut die elektrische Post etwas sortiert und bemerkt, dass neben den Leuchtdioden, auch die Widerstände mit einigen Fehleinschätzungen verwendet werden. Im Gegensatz zur LED, quittiert ein Widerstand nicht gleich den Dienst bei fehlerhaftem Einsatz, weshalb falsche Anwendungen oder Dimensionierungen oft unbemerkt bleiben. Die Ausnahme bildet natürlich eine extreme Überlastung, dann haben auch diese Bauelemente keine Chance :-) Die lange Vorgeschichte schreibe ich jetzt übrigens nur, weil ich natürlich wieder die, sicherlich manchmal angebrachten aber zum Artikelumfang unpassenden, Bemerkungen in der Art von „…wer das nicht weiß, sollte die Finger von der Elektronik lassen“ vor mir sehe. Ihr versteht vielleicht, was ich meine…

Leider sind viele Fehlinformationen sehr tief verankert, wie ich mit dem folgendem Beispiel mal anführen möchte.

KFZ Buchse mit USB-AdapterDas Ding mit der Dimensionierung

 

Der Beginn eines längeren Nachrichtenaustausches, war in etwa der folgende Satz: „… da ja die Batterie im Auto so viele Ampere hat, muss ein Widerstand rein, der eben auch sehr groß sein dürfte.“

Planerisch war vom Schreiber der permanente Anschluss eines USB-Ladeadapters beabsichtigt der, parallel zum Zigarettenanzünder, fest angeschlossen werden sollte. Als sozusagen „Spannungsreglung“, hatte der Schreiber einen Hochlastwiderstand in Reihe zum Ladeadapter vorgesehen. Weil die zu ladenden Geräte keine 46 Ampere benötigen und seine Batterie ja immer soviel Power bringt, muss man wohl was gegen den Strom unternehmen. Kern der Frage war eine Bezugsquelle für entsprechende, in den Abmessungen kleine, Hochlastwiderstände. Besser mit noch mehr Power, eben wegen der vielen Ampere. Das der wohl bereits vorhandene Ladeadapter schon alles notwendige mitbringt, ging zunächst völlig unter.

Der Schreiber hatte schon in diversen (Facebook?) Gruppen gefragt, war aber mit den Antworten nicht einverstanden. Ich kann mir natürlich gut vorstellen, was da los war.

Die Fehleinschätzung, dass eine Autobatterie zu viel Strom für orgnungsgemäß betriebene und dafür vorgesehene Geräte liefert, ließ sich noch gut mit Erklärungen korrigieren. Das aber grundsätzlich nicht die Belastungsfähigkeit einzelner Bauteile, der Leitsungsfähigkeit der Stromquelle überlegen sein muss, wollte er mir nicht glauben.

Lediglich die Erkenntnis, dass ja der Ladeadapter schon die Wandlung von 12V zu 5V vornimmt, leuchtete ein. Ebenso der Umstand, dass es doch ein wenig anderer Technik bedarf, wenn die bekannten Adapter größenmäßig durchaus in die geschlossene Faust passen. Pure Widerstände können das nicht sein.

Der Gedankenfehler lag eher bei der Tatsache, dass das Teil eben nicht an der Steckbuchse des Autos, sonder fest verdrahtet montiert werden sollte. Irgendwie war da wohl etwas Verwirrung über die Regelelekronik entstanden. Prinzipiell kam der Fehler eben daher, dass er eigentlich nicht über einen Laderegler, sondern über einen Vorwiderstand nachgegrübelt hat, die von ihm gefundenen Bauteile aber bestenfalls zum Maschinenraum der Titanic gepasst hätten. Da lief dann alles irgendwann durcheinander. Im Grunde sollte eigentlich nur das besagte Ladegerät aus dem Gehäuse entfernt und irgendwo im Fahrzeug montiert werden. Die Diskussion zog sich allerdings über einige Tage hin, immer wieder endete alles mit Fragen zum Vorwiderstand.

Klar, wenn die Grundvoraussetzungen falsch interpretiert werden, kann man sogar mit unpassenden Zahlen zu überprüfbaren Rechenergebnissen kommen.

In der Rechnung des Schreibers, liefert eben die Batterie besagte 46 Ampere bei 12 Volt. USB-Schnittstellen in solchen Ladeadaptern stellen 5V zur Verfügung, sein Adapter maximal 2 Ampere pro Port, 2 Ports besitzt das Teil. Er ging nun von folgendem aus:

12V – 5V = 7V, die zuviel sind. Die Batterie bringt 46 Ampere, bleiben abzüglich der 2 x 2 Ampere für die beiden Ladebuchsen 42 Ampere übrig. U * I = P soll also konkret bedeuten: 7V  * 42 A = 294 Watt. Tja, und er suchte eben Widerstände, die das „verpacken“. Uff! Am Ende ist das Projekt übrigens gescheitert, die eckigen Löcher für die USB-Buchsen waren wohl doch die ärgste Hürde, nun gut.

Um die Sache abzurunden noch eine kleine Erläuterung, wo welcher Wert bei solchen Berechnungen hingehört. Der Stom muss dem entsprechen, was im Maximalfall fließen kann. Daneben ist entscheidend, welche Spannung dann real am Widerstand abfällt.

Einfache LED Schaltung mit VorwiderstandBeispiel:

Eine klassische grüne LED, max. 20mA

Spannung an der LED = 2V

Speisespannung 12V

Spannungsabfall am Vorwiderstand dann folgerichtig 10V

Bei U * I = P, sind dies dann 10V x 0,02A = 0,2W = 200mW. Der klassische 1/4 Watt Widerstand, würde bestens passen. Man muss eben das in die Berechnung einbeziehen, was auch real ist.

Würde der Vorwiderstand so gewählt, dass nur 10mA fließen, wäre auch die Leistung halbiert, welche in dem Widerstand in Wärme umgesetzt wird. Dann sind es eben nur noch 100mW, die das Bauteil an Belastung ertragen muss. Völlig unabhängig davon, ob die Batterie oder das Netzteil nun 1 oder 10 Ampere liefern könnten.

Es käme ja auch niemand auf die Idee, Widerstände in die Zuleitungen zum Fernseher zu installieren, nur weil der Power auf der Leitung, auch für die Waschmaschine ausreicht, oder?

Ich habe schon des öfteren ausführlichere Hinweise zur Berechnung von Bauteilen hier veröffentlicht, zum Abschluss eine kleine Liste, bzw. die Links dazu:

Strom, Spannung, Widerstand, Kennzeichnungen – 1

Strom, Spannung, Widerstand, Kennzeichnungen – 2

Lampen, LEDs, Helligkeit, Poti, Trimmer…

Berechnung des Stromverbrauchs mal zerlegt

Eselsbrücke: Farbcodes auf Widerständen