Wenn eine Bluetooth-Maus die Klappe nicht (mehr) halten kann …

Wiederbelebung einer BluetoothmausMichael Floessel/michael-floessel.deOhne Haltenase hält halt nix!

Da rastet doch glatt der Deckel vom Batteriefach der Maus nicht mehr ein, die Batterien rollen über den Tisch und so geht das nicht.

Warum passiert sowas eigentlich immer dann, wenn man eigentlich etwas anderes fertigstellen will? :roll:

Schmeiß weg, kauf neu? Ne, nicht mit mir!

Keine Angst, ich springe jetzt nicht auf den Zug auf, erst mal 10 Minuten Predigt zur Nachhaltigkeit zu halten, weil man damit so wunderbar Preissteigerungen rechtfertigen kann, aber eins ist sicher:

Auch wenn Speedlink diese Bluetooth-Maus wahrscheinlich schon lange nicht mehr im Programm hat; das Teil hat bis heute rund 13 Jahre brav durchgehalten! (Ne, das ist keine Werbung!)

Im Ernst, dieses Gerät da auf dem Foto, das ist meine erste Bluetooth-Maus. Ich erinnere mich sogar noch an den Tag, an dem ich sie im Saturn im Centro-Oberhausen erstanden habe, weil das ein ziemlich bemerkenswerter Tag war.

Die Modellbahnwelt Oberhausen als mein Brötchengeber unterzog sich einem Betreiberwechsel und man hat sich jede monetäre Ausgabe in der Zeit zweimal überlegt. Ok, der weitere Verlauf der Story mit der Modellbahn hat mich schließlich hier in den Odenwald gebracht, aber ich schweife ab, glaube ich wenigstens :mrgreen:

Jedenfalls hängen an dem Gerät so einige Erinnerungen, sie wird immer noch gebraucht und wenn ich mir den damaligen Preis vor Augen halte … 2009 waren BT-Mäuse noch nicht wirklich günstig.

Also soll sie noch eine lange Zeit den Dienst verrichten können, aus Gründen der aktuell gehypten Nachhaltigkeit sowieso und überhaupt mag ich Bluetooth-Mäuse, sie sparen einfach Kabelsalat und USB-Steckplätze ein.

Die Bluetooth-Maus ist tot, es lebe die Bluetooth-Maus! Ok, zugegeben, das Ur-Problem einer abgerissenen Haltenase ist schon ein paar Jahre alt.

Seinerzeit habe ich mit einer zusätzlichen Schraube in der Mitte vom/am Deckel für Abhilfe gesorgt.

Leider hat dieses Provisorium jetzt auch nach einigen Jahren schlappgemacht, siehe Foto. Die Reparatur muss sozusagen repariert werden.

Was macht also der findige Bastler, wenn er außerhalb der Umschulung mal ausnahmsweise nicht in Heidelberg im Internat wohnt?

Richtig!

Er geht in den seit Jahren eher brachliegenden Bastelkeller und sucht Material und Werkzeug zusammen. Was einst teure Modellzüge in 1:87 wiederhergestellt hat, kann bei einer Maus nur gut sein!

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Wenn man „mal eben“ MS-Teams anwerfen möchte …

teams-problem-aufgetreten-cache-leerenPlötzlich geht nichts!

Die (blöde) Situation:

Man möchte zu einem Meeting, Unterricht oder sonst was, bei dem sich mehrere Leute online treffen, die eben per Computer miteinander kommunizieren müssen oder sollen.

Wir hier auf dem Campus in Heidelberg nutzen dazu „Teams“ von der Firma Microsoft. Es ist vielleicht nicht das beste Tool dafür, aber im Allgemeinen funktioniert es, und da es so vorgegeben ist, muss man ohnehin damit leben, wenn man kein Selbstgespräch führen möchte.

Unzählige Male wurde schon auf diesem Wege kommuniziert, alles virtuell und online. Man wartet darauf, dass Teams sich öffnet und den virtuellen Raum freigibt, aber anstatt den Start der Besprechung abzuschließen, unterhält einen die Software mit dem informativen Text: „Es ist ein Problem aufgetreten!“ :shock:

Chef, Team, Frau, Mann oder Freundin – alle warten und vermissen einen schmerzlich. Ok, bei manchen Leuten sind die anderen Teilnehmer vielleicht froh, wenn er oder sie mal NICHT dabei ist, aber das lasse ich jetzt mal offen :mrgreen:

Lösche den Cache!

Ich weiß nicht, ob dies nun die ultimative Lösung ist, HIER hat es allerdings schon mehrfach für Abhilfe gesorgt, den Cache von Teams zu löschen. Immerhin sind da mehrere Gigabyte vergangener Information hinterlegt, vermutlich belegt das Berücksichtigen dieser Daten beim Start einfach zu viele Ressourcen.

Wie auch immer, so mache ich das:

    • Eingabezeile mit „Windows + R“ öffnen
    • %appdata%\Microsoft eingeben.
    • Im sich öffnenden Ordner „Teams“ löschen oder den entsprechenden Unterordner leeren.

Anschließend sollte (…) das ungeduldig erwartete Gespräch in der virtuellen Welt beginnen können ;-)

 

 

Kühlung aus der Powerbank

Propeller an PowerbankEine frische Brise zum Mitnehmen

Ja, ich weiß, im Augenblick schreibe ich hier nicht so arg viel, es fehlt einfach die Zeit für größere Elektronikunternehmungen, das ändert sich aber auch wieder.

Eigentlich habe ich beim oder im Desasterkreis auch eher die Story um diese Powerbank-Ventilator-Konstruktion beschrieben, irgendwie muss das aber auch hier in die technische Abteilung, da ich mich ja auch hier gerade mit dem Thema mobile 5 V Versorgungen schon auseinandergesetzt habe.

Immerhin bin ich auch mit der Effizienz dieser “Kühlung 2 go“ nicht unzufrieden, nach rund 180 Minuten Betrieb steht der Akkustand bei der (vermeintlichen) 10.000 mA/h Powerbank noch auf 90 %. Geht doch, oder? Für einen Arbeitstag am Schreibtisch, dürfte es auf jeden Fall ausreichen.

Rein rechnerisch sollten rund 25 Stunden Betrieb möglich sein, jedenfalls wenn man sich wirklich auf die Herstellerangabe vom 10.000 mA/h der Powerbank und den rund 400 mA Stromaufnahme des Ventilators verlässt. Nun, es wird sich zeigen. Immerhin ist es eine gute Möglichkeit, die Kapazität des Akkus zu testen ;-)

 

 

 

Raspberry Pi – Problem beim Update (apt-key)

PWR ACT LED Raspberry Pi2 Pi3 B +Problem mit dem apt-key von deb.sury.org

Beim Versuch, die Software auf meinem Pi 3 aktuell zu halten, ist mal wieder ein Fehler aufgetreten. Mit etwas experimentieren, ein wenig Recherche im Web und “Trial-and-Error“ habe ich das Problem folgendermaßen lösen können:

 

Fehlermeldung:

Die folgenden Signaturen waren ungültig: EXPKEYSIG B188E2B695BD4743 DEB.SURY.ORG Automatic Signing Key <deb@sury.org>

Lösung:

sudo apt-key del B188E2B695BD4743

sudo curl -sSL -o /etc/apt/trusted.gpg.d/php.gpg https://packages.sury.org/php/apt.gpg

sudo apt update

Der problemlösende Tipp kam von hier, herzlichen Dank :-)

 

 

 

 

Mach mal was mit Bügelperlen: Es werde Licht!

Ein kleiner Teelichthalter-Gag

Es ist entflammt!

Wir haben dann tatsächlich unsere Idee(n) umgesetzt, die Halterung gedruckt, alles zusammengesteckt und angezündet. Also, ein Teelicht angezündet und in die Halterung gesteckt, nicht falsch verstehen ;-)

Der Teelichthalter - romatisch beleuchtet ;-) Sieht doch nett aus, oder?

Dem 3D-Druck-Erzeugnis geht es gut, die Bügelperlen haben alles überstanden und bei rund 4 cm Abstand Flamme <> Material sind keine Probleme zu melden, jedenfalls bei PET-Filament.

 

 

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Mach mal was mit Bügelperlen: Noch ein Emoji

Bügelperlen Emoji (2)Eines alleine geht gar nicht!

Irgendwie ist uns aufgefallen, dass so ein Symbol ohne Rand völlig anders wirkt, als eben eines mit. Da auch der erste Kollege nicht so einsam sein soll, kommt noch nun also Verstärkung hinzu.

 

 

Entwurf Teelichhalter 3D Drucker & BügelperlenDie erste Zeichnung für den 3D-Druck ist auch erstellt, allerdings muss ich zum Einen PET-Filament ordern (höhere Temperaturbeständigkeit) und zum Anderen braucht es für die Testerei wirklich verschiedene Motive, um die Wirkung abzuschätzen, später soll auch transparentes Material zum Einsatz kommen.

Wie gesagt, wir fangen erst mal ganz einfach an. Auf eine Aktualisierung der unglaublich komplexen Vorlage habe ich übrigens verzichtet, ich glaube, man erkennt die Ergänzungen auch so ;-)

 

 

 

 

Mach mal was mit Bügelperlen: Ein Emoji (für den Anfang)

Bügelperlen EmojiExperimente und Miniprojekte

Manchmal sieht man ja etwas und denkt sich, dass da irgendwie noch mehr mit gemacht werden kann.

Ich habe in der letzten Zeit meiner Tochter hin und wieder über die Schulter geschaut, wenn sie diverse Motive mit Bügelperlen realisiert, gerade dann, wenn etwas für mich dabei entsteht. Bitte wundert Euch auch nicht, dass immer wieder mal ein Link zum Desasterkreis geht, es passt einfach zu viel auf beide Seiten :-)

Einer meiner ersten Gedanken dabei ist aber immer, dass die Beschränkung auf zwei Dimensionen eigentlich schade ist, da kann man doch mehr draus schaffen. Jedenfalls dann, wenn man ohne Klebstoff auskommen möchte, was irgendwie (für uns) Usus bei solchen DIY-Aktionen ist.

Nun, wir haben beschlossen, irgendwie den 3D-Drucker mit ins Rennen zu nehmen. Um den Startschuss abzufeuern, muss zunächst ein einfaches Motiv her, welches sich gut in weitere Ideen integrieren ist. Was liegt bei Menschen mit Drang ins weltweite Netzwerk also näher, als ein Emoji zu kreieren? ;-)

Emoji Bügelperlen (einfache Vorlage)Hier nun Teil eins unseres Weekend-Mini-Projektes:

Das Emoji samt einfacher Vorlage. Nach und nach kommen die weiteren Schritte. Erwartet nun am Anfang bitte keine Wunder, am Ende dieses ersten Versuches wird ein Teelichthalter stehen, allerdings wirklich nur aus Bügelperlen und später Filament. Die weiteren Schritte sind schon auf dem Wege der Realisierung, allerdings machen wir das alles Schritt für Schritt, kleinere Fehlschläge sind bereits eingeplant. Bitte nicht wundern, dass der kleine Grinsekerl da auf den Fotos unten einen Hals hat, das muss am Ende so sein. ;-)

Allerdings wäre ich ja nicht ich, wenn im Kopf nicht der ein- oder andere Gedanke an Leuchtdioden herumspuken würde :mrgreen:

 

 

 

 

Raspberry Pi – Problem bei “apt-get update“

PWR ACT LED Raspberry Pi2 Pi3 B +Problem bei “apt-get update“

Vor einigen Tagen habe ich meine Raspberry Pi Anordnung etwas umgestrickt.

Der alte Pi 2 ist temporär außer Betrieb und nur noch die 3er Version soll nun alle Aufgaben im heimischen Netzwerk übernehmen. Da er meine diversen Server für DLNA, NAS und auch ein kleines WordPress-CMS mühelos alleine schafft, kann so etwas Kabelsalat eingespart werden, nebenbei ist schlicht eine Installation weniger zu pflegen.

Seit dieser Aktion ist er auch zusätzlich an das kabelgebundene Netzwerk angeschlossen, so kann ich diverse Aufgaben an unterschiedliche Netzwerkinterfaces binden und muss auch bei Ausfall des Funknetzwerkes nicht gleich einen Bildschirm anklemmen, wenn ich via SSH oder VNC nichts mehr ausrichten kann.

Probleme beim Update der Quellen

Leider hat sich in den letzten Tagen ein kleines Problem aufgetan. Beim Versuch, das System mittels ‚apt-get update‘ auf dem Laufenden zu halten, tut sich zunächst nichts, der Fortschritt bleibt bei 0% stehen und irgendwann erscheint die folgende Meldung:

E: The repository ‚http://archive.raspberrypi.org/debian stretch Release‘ does no longer have a Release file.
N: Updating from such a repository can’t be done securely, and is therefore disabled by default.
N: See apt-secure(8) manpage for repository creation and user configuration details.

Nun, zunächst habe ich einen Fehler bei der Verbindung zur Quelle vermutet, was aber nicht der Fall ist.

Diverse Recherchen im WWW führen mal hier und mal dorthin, nichts passt wirklich. Ganz schnell wird auch geraten, Raspbian Stretch in die Tonne zu kloppen und Buster zu installieren, alles andere würde eh nicht lange halten. Nebenbei will ich das System aber in erster Linie für meine Einsatzzwecke nutzen und mich nicht vom System nutzen lassen, um über die Feiertage mein Linuxwissen zu vertiefen oder alles neu einzurichten ;-) Also weitersuchen, Google zu gezielten Ergebnissen überreden, Log’s lesen, Scripte sichten, all das Zeug eben.

In einem kleinen Post, bei dem der Autor nicht wirklich für voll genommen wird, berichtet er von einem ähnlichen Problem. Er hat ganz simpel auch von Wlan auf LAN umgestellt und ein ziemlich ähnliches Fehlerbild zu vermelden. Leider habe ich mir die URL nicht gemerkt, aber immerhin existiert nun ein Indiz für eine erneute Fehlersuche ;-)

Raspi IPv4/6Lösung

Ich mach’s kurz …

Bei der Inbetriebnahme des LAN-Anschlusses habe ich nur eben schnell die manuelle IPv4-Adresse vergeben, ohne explizit IPv6 zu deaktivieren, wie ich es aus Kompatibilitätsgründen hier eigentlich immer mache. Nun, ein Haken bei “Disable IPv6“ hat das Problem aus der Welt geschafft, das Maschinchen erledigt wieder brav seine Aktualisierungen.

Wenn jemand weiß, was da genau hinter steckt, wäre ich für eine Mail oder einen Kommentar dankbar :-)

 

 

 

Der smarte TV und die gar nicht so smarte Eingabe von Text

USB-Funk-Tastatur

Mach es doch per USB

Der Beitrag hier ist jetzt wieder mehr eine Anregung als eine Idee, denn wahrscheinlich sind schon wieder Dutzende Menschen vor mir ganz selbstverständlich auf diese Idee gekommen, nur ich nicht :mrgreen:

Jedenfalls gehöre ich seit ein paar Wochen zu den Menschen, die nun auch über einen Smart-TV verfügen. Das ist doch selbstverständlich? Ne, für mich eigentlich nicht. Ich betrachte Fernseher immer eher als Monitor mit Lautsprechern, die Intelligenz kommt durch die Peripherie. Muss so ein Ding der Jugend in den 80ern sein, Videorekorder und Co lassen Grüßen. Allerdings haben wir auch einiges an technischen Weiterentwicklungen in der Medienwelt zu verzeichnen, DLNA und Streaming gehören mittlerweile zum Alltag und wenn ein neuer TV ohnehin fällig ist, dann soll er das auch können.

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Was sind das für Teile und fehlt da nicht eines?

Die Klebedinger ...Fundstück

Bei einer kleinen Beschäftigungstherapie während des Wartens am PC, habe ich, neben dem Erfassen der im anderen Artikel erwähnten und wichtigen Fotos, auch ein wenig meinen Kram sortiert von links nach recht geräumt.

 

In einer der unerwartet auftauchenden Schachteln, die sich bei solchen Aktivitäten komischerweise immer aus dem Nichts erheben, hat sich dann die Konstruktion vom Foto gezeigt.

Es handelt sich offenbar um eine Transportbox für SD-Karten, auf die drei Anti-Rutsch-Gummifüße gepappt sind. Final kann das bei mir eigentlich nichts anderes bedeuten, als das irgendwo nun ein zuvor zerlegtes Gerät existiert, welches mit erhöhter Rutschgefahr einhergeht. Vielleicht ist es aber prinzipiell sicher, leidet aber unter Wackelanfällen, immerhin sind da nur drei Anti-Rutsch-Dinger zu sehen, mindestens eines ist also immer noch dort, wo es hingehört. Ich mein‘, das kann ja nur so sein, oder? Wo sind denn bitte ab Werk nur drei Füße drunter? Eben!

Es bleibt die Ungewissheit :shock:

 

;-)