Kühlung aus der Powerbank

Propeller an PowerbankEine frische Brise zum Mitnehmen

Ja, ich weiß, im Augenblick schreibe ich hier nicht so arg viel, es fehlt einfach die Zeit für größere Elektronikunternehmungen, das ändert sich aber auch wieder.

Eigentlich habe ich beim oder im Desasterkreis auch eher die Story um diese Powerbank-Ventilator-Konstruktion beschrieben, irgendwie muss das aber auch hier in die technische Abteilung, da ich mich ja auch hier gerade mit dem Thema mobile 5 V Versorgungen schon auseinandergesetzt habe.

Immerhin bin ich auch mit der Effizienz dieser “Kühlung 2 go“ nicht unzufrieden, nach rund 180 Minuten Betrieb steht der Akkustand bei der (vermeintlichen) 10.000 mA/h Powerbank noch auf 90 %. Geht doch, oder? Für einen Arbeitstag am Schreibtisch, dürfte es auf jeden Fall ausreichen.

Rein rechnerisch sollten rund 25 Stunden Betrieb möglich sein, jedenfalls wenn man sich wirklich auf die Herstellerangabe vom 10.000 mA/h der Powerbank und den rund 400 mA Stromaufnahme des Ventilators verlässt. Nun, es wird sich zeigen. Immerhin ist es eine gute Möglichkeit, die Kapazität des Akkus zu testen ;-)

 

 

 

Raspberry Pi – Problem beim Update (apt-key)

PWR ACT LED Raspberry Pi2 Pi3 B +Problem mit dem apt-key von deb.sury.org

Beim Versuch, die Software auf meinem Pi 3 aktuell zu halten, ist mal wieder ein Fehler aufgetreten. Mit etwas experimentieren, ein wenig Recherche im Web und “Trial-and-Error“ habe ich das Problem folgendermaßen lösen können:

 

Fehlermeldung:

Die folgenden Signaturen waren ungültig: EXPKEYSIG B188E2B695BD4743 DEB.SURY.ORG Automatic Signing Key <deb@sury.org>

Lösung:

sudo apt-key del B188E2B695BD4743

sudo curl -sSL -o /etc/apt/trusted.gpg.d/php.gpg https://packages.sury.org/php/apt.gpg

sudo apt update

Der problemlösende Tipp kam von hier, herzlichen Dank :-)

 

 

 

 

desasterkreis.de -> Neue Rubrik: Tipps & Infos! Heute: © und ™ als Zeichen in WordPress-Texten

linklogo© und ™ als Zeichen in WordPress-Texten

Ich muss mal wieder eine kleine Anleihe beim eigenen Text machen. Ursprünglich als allgemeiner Hinweis gedacht, stelle ich nun fest, dass so ein Beitrag auch hier sinnvoll ist. Der Klick auf das Bild führt um Blogbeitrag bei desasterkreis.de.

Für die Ungeduldigen packe ich aber den Kerntext auch hier in diesen Artikel ;-)

Das “ “ und das “ © “ hier bei und mit WordPress, weil ich mir das zum verrecken nicht merken kann.

  1. In den reinen Textbearbeitungsmodus schalten.
  2. Dort (beispielsweise) für ““  &#0153; und für “©&#0169; eingeben.

Um also das © – Zeichen zu erhalten, muss EXAKT
&#0169;
incl. Sonderzeichen als Zeichenkette verwendet werden, Textmodus nicht vergessen. In der visuellen Ansicht erscheint die entsprechende Ausgabe.

Kleines Beispiel: Tippt man “ Name &#0169; “, erscheint im Browser “ Name © “, natürlich alles ohne Anführungszeichen.

Auf diese Weise erhält man auch alle anderen möglichen Symbole, man muss nur die Codes kennen (Link zu Wikipedia), ich habe hier die dezimalen Werte der Steuerzeichen verwendet.

Viele Sonderzeichen lassen sich allerdings auch einfacher erreichen, es ist halt davon abhängig, was man braucht.

 


Wie macht man etwas richtig oder auch besser gar nicht? Tja, wer weiß das schon? ;-) Klar, es gibt unzählige Seiten im Netz, die sich ausschließlich solchen Problemen widmen, keine Frage. Ich habe …

Quelle: Neue Rubrik: Tipps & Infos! Heute: © und ™ als Zeichen in WordPress-Texten

 

 

Raspberry Pi – Problem bei “apt-get update“

PWR ACT LED Raspberry Pi2 Pi3 B +Problem bei “apt-get update“

Vor einigen Tagen habe ich meine Raspberry Pi Anordnung etwas umgestrickt.

Der alte Pi 2 ist temporär außer Betrieb und nur noch die 3er Version soll nun alle Aufgaben im heimischen Netzwerk übernehmen. Da er meine diversen Server für DLNA, NAS und auch ein kleines WordPress-CMS mühelos alleine schafft, kann so etwas Kabelsalat eingespart werden, nebenbei ist schlicht eine Installation weniger zu pflegen.

Seit dieser Aktion ist er auch zusätzlich an das kabelgebundene Netzwerk angeschlossen, so kann ich diverse Aufgaben an unterschiedliche Netzwerkinterfaces binden und muss auch bei Ausfall des Funknetzwerkes nicht gleich einen Bildschirm anklemmen, wenn ich via SSH oder VNC nichts mehr ausrichten kann.

Probleme beim Update der Quellen

Leider hat sich in den letzten Tagen ein kleines Problem aufgetan. Beim Versuch, das System mittels ‚apt-get update‘ auf dem Laufenden zu halten, tut sich zunächst nichts, der Fortschritt bleibt bei 0% stehen und irgendwann erscheint die folgende Meldung:

E: The repository ‚http://archive.raspberrypi.org/debian stretch Release‘ does no longer have a Release file.
N: Updating from such a repository can’t be done securely, and is therefore disabled by default.
N: See apt-secure(8) manpage for repository creation and user configuration details.

Nun, zunächst habe ich einen Fehler bei der Verbindung zur Quelle vermutet, was aber nicht der Fall ist.

Diverse Recherchen im WWW führen mal hier und mal dorthin, nichts passt wirklich. Ganz schnell wird auch geraten, Raspbian Stretch in die Tonne zu kloppen und Buster zu installieren, alles andere würde eh nicht lange halten. Nebenbei will ich das System aber in erster Linie für meine Einsatzzwecke nutzen und mich nicht vom System nutzen lassen, um über die Feiertage mein Linuxwissen zu vertiefen oder alles neu einzurichten ;-) Also weitersuchen, Google zu gezielten Ergebnissen überreden, Log’s lesen, Scripte sichten, all das Zeug eben.

In einem kleinen Post, bei dem der Autor nicht wirklich für voll genommen wird, berichtet er von einem ähnlichen Problem. Er hat ganz simpel auch von Wlan auf LAN umgestellt und ein ziemlich ähnliches Fehlerbild zu vermelden. Leider habe ich mir die URL nicht gemerkt, aber immerhin existiert nun ein Indiz für eine erneute Fehlersuche ;-)

Raspi IPv4/6Lösung

Ich mach’s kurz …

Bei der Inbetriebnahme des LAN-Anschlusses habe ich nur eben schnell die manuelle IPv4-Adresse vergeben, ohne explizit IPv6 zu deaktivieren, wie ich es aus Kompatibilitätsgründen hier eigentlich immer mache. Nun, ein Haken bei “Disable IPv6“ hat das Problem aus der Welt geschafft, das Maschinchen erledigt wieder brav seine Aktualisierungen.

Wenn jemand weiß, was da genau hinter steckt, wäre ich für eine Mail oder einen Kommentar dankbar :-)

 

 

 

Der smarte TV und die gar nicht so smarte Eingabe von Text

USB-Funk-Tastatur

Mach es doch per USB

Der Beitrag hier ist jetzt wieder mehr eine Anregung als eine Idee, denn wahrscheinlich sind schon wieder Dutzende Menschen vor mir ganz selbstverständlich auf diese Idee gekommen, nur ich nicht :mrgreen:

Jedenfalls gehöre ich seit ein paar Wochen zu den Menschen, die nun auch über einen Smart-TV verfügen. Das ist doch selbstverständlich? Ne, für mich eigentlich nicht. Ich betrachte Fernseher immer eher als Monitor mit Lautsprechern, die Intelligenz kommt durch die Peripherie. Muss so ein Ding der Jugend in den 80ern sein, Videorekorder und Co lassen Grüßen. Allerdings haben wir auch einiges an technischen Weiterentwicklungen in der Medienwelt zu verzeichnen, DLNA und Streaming gehören mittlerweile zum Alltag und wenn ein neuer TV ohnehin fällig ist, dann soll er das auch können.

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Immer wieder, nach jedem großen Windows 10 Update: Die Webcam streikt.

Die Webcam im Streik?

Eigentlich vermeide ich es ja lieber, eigene Blogbeiträge mehrfach zu posten. Da ich aber in den letzten Wochen doch einige Mails bekommen habe, die sich um dieses oder ähnliche Probleme drehen, zitiere ich mich nun einfach selber ;-)

Leider bekomme ich nur von wenigen Lesern am Ende ein finales Feedback, ob es denn nun daran lag oder nicht. Hier am HP-Notebook kann ich jedenfalls fast immer davon ausgehen, dass nach größeren Windows 10 Updates die Kamera wie unten beschrieben aussteigt und der User händisch eingreifen muss.

Fehlerbild:

Eine Anwendung greift auf die Kamera zu, die Staus-LED springt kurz an und das war es auch schon. Die zugreifende Anwendung stürzt ab oder friert ein, die LED geht aus. Spielereien an den Treibern bringen nichts, am System selber ist alles wie immer und in der Vergangenheit lief das Gerät fehlerfrei.

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AMD Radeon R7 M260/265 nach Windows 10 Update

R7 260/265Updatezicken

Ja, ich nutze ihn immer noch, den guten alten Pavilion 17F-258 ng ;-)

Abgesehen von einem nun doch schon nennenswerten Alter, läuft das Gerät eben zuverlässig. Wenn nur nicht Windows bei den Updates immer der Meinung wäre, es mit den Einstellungen und Treibern besser zu wissen :roll:

Wenn also nach einer solchen Zwangsverbesserung des Systems der Desktops verändert wirkt und/oder das Startmenü hakt oder gar nicht auftaucht, checkt die aktiven Grafikkartentreiber.

Es ist nicht das erste Mal, dass ich einen AMD Radeon R7 M265 Treiber ungefragt in den aktiven Einstellungen finde, wo eigentlich der AMD Radeon R7 M260 hingehört. Höher gleich besser? Nein! Mit dem 265er läuft der Pavilion schlich, entschuldigt das Wort, Scheiße!

Roundabout werkelt der Rechner mit der Treiberversion „amd-catalyst-15.7.1-win10-64bit“ immer noch am schnellsten und stabilsten. Zu finden im und beim Treiber Center vom AMD. Ein paar Zeilen zum Treiber, habe ich vor ein paar Jahren schon getippt ;-) Sollte vorher bereits das passende 260er-Paket aktiv installiert gewesen sein, kann man die richtige Version einfach aus den im System vorhandenen Treiber wieder hervorholen. Dazu im Gerätemanager die Funktion ‚Treiber aktualisieren‘ wählen und den mit der 260 im Namen, aus den bereits auf dem System vorhandenen Versionen auswählen. Während des Vorgangs wird der Bildschirm kurz schwarz, nicht erschrecken!

Nebenbei will nach dem Update auch die Webcam wieder nur Fehler produzieren, die Lösung zu diesem Problem, habe ich hier notiert.

Ich könnte mir vorstellen, dass manche Probleme im Ansatz auch auf anderen Maschinen hier ihre Ursachen finden, vielleicht hilft es ja :-)

 

 

 

Von Festplatten, MBR, GPT, NTFS und Partitionen größer 2 Gigabyte

michael-floessel.de - USB HDD 2.5Dieser Beitrag

Ich schreibe diesen Artikel eigentlich mit einem gewissen Unbehagen.

Warum?

Weil ich bei jeder dritten Zeile bemerkt habe, dass man eigentlich noch einen eigenen ergänzenden Beitrag zusätzlich tippen müsste. Allerdings ist zur Festplatteneinrichtung so gut wie alles im Netz beschrieben und man selber weiß ohnehin nie, welcher Leser nun, was schon kennt.

Andersherum erhebe ich eigentlich nie den Anspruch darauf, Komplettanleitungen und Step-by-Step-Manuale zu schreiben, so ein bisschen Eigenarbeit setze ich einfach gelegentlich voraus. Wie auch immer, unterm Strich nutze ich meine Texterei hier ja auch als eigene Gedächtnisstütze, also stelle ich das Ganze nun online. Im Sinne der Sicherheit der eigenen Daten, ist bei Zweifeln, dass tiefere Einlesen in die Materie ohnehin von Vorteil. Am Besten dürfte sein, Ihr seht es einfach als Anregung und Bericht, nicht als Anleitung ;-)

Die Größe der Festplatte

Gerade bei Medienplayern ist die Möglichkeit, eine Festplatte anzuschließen, ja ein gern genutztes Feature. Hunderte von Filmstunden können bequem mit der Fernbedienung abgerufen werden, vor allem dann, wenn man nicht das Onlineangebot diverser Dienste nutzen kann oder will.

MBR (Master Boot Record) vs. GPT (GUID Partitionstabelle)

Wenn, ja wenn, da nicht das Problem mit der maximalen Größe der Partitionen wäre. Ein nicht kleiner Teil der Wiedergabegeräte unterstützt nur FAT oder NTFS, welches eben bei einer Partitionsgröße von knapp 2,2 Terabyte die Segel streicht. FAT-formatierte Partitionen sind auch keine Lösung, die maximale Dateigröße von 4 GB, ist für viele Filme einfach zu gering. Kein Problem, könnte man meinen, dann werden eben mehrere Partitionen angelegt und alles NTFS formatiert. Da lauert aber gleich die nächste Falle: viele Player verstehen eigentlich nur eine Partitionstabelle im MBR Modus. Um mehr zu erreichen, müsste es schon das GPT-Format sein. Ich will jetzt gar nicht lange, auf diesen Begriffen rumreiten, mir geht es einfach darum kurz zu erwähnen, dass man das Problemchen gelegentlich umgehen kann. Warum? Weil ich an ganz vielen Stellen gelesen habe, dass es eben garantiert nicht machbar ist, hier aber im Moment bei verschiedenen 3 bzw. 4 Terabyteplatten hervorragend funktioniert.

Natürlich kann es immer sein, dass ich nur besonderes Glück oder die passenden Geräte habe. Wie auch immer, es ist eben nicht so, dass es partout unmöglich ist. Wie gewöhnlich die Warnung vorweg: Wer auch immer da nun selber experimentiert, sollte seine Daten sichern und sich klar sein, dass es immer möglich ist, dass ich falschliege und die eigenen Bits und Bytes im Nirwana verschwinden. Sprich, ich übernehme keine Garantie für irgendwas.

Woran erfolgreich getestet?

LG BP620 3D Blu-ray-Player

LG BP420 3D-Blu-ray-Player

Raspberry Pi 2

Rsapberry Pi 3

Toshiba TV 32Hl833G

Noch eine Anmerkung: Ich weiß, dass auch Emulationen, Sektorgrößen und der technische Aufbau der Controller eine Rolle spielen. Nach einigen Spezifikationen dürfte gar nichts funktionieren. Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass die Hummel eben doch fliegen kann, obwohl auch das ja auf den ersten Blick nicht funktionieren kann. Mir ist ziemlich egal, ob es nun klappt weil undokumentierte Funktionen in internen Chips stecken oder sonst was. Ich will einfach nur erwähnen, dass es hier bisher immer erfolgreich funktioniert hat, mehrere 2-GB-NTFS Partitionen  mit Master Boot Record (MBR) anzulegen, die dann auch funktionieren. Ich habe sämtliche Daten, teils mehrfach, von Platte A über B, nach C kopiert, ohne das irgendetwas nicht les- oder schreibbar war. Ehe also nun jemand frustriert seine Player oder seine Festplatte in die Mülltonne pfeffert, sollte man es doch wenigstens versuchen, oder? Im übelsten Fall ist man am Ende nicht weiter als vorher, hat es aber wenigstens versucht ;-)

Welche Festplatten waren da im Rennen?

Intenso Memory 4TB Center (Modell aus 2020)

Intenso Memory 3TB Center (Modell aus 2017)

Intenso Memory 3TB Center (Modell aus 2014)

Diverse Festplatten an diversen USB-SATA-Controllern aus Fernost, ich habe nicht alle notiert.

Mehr Infos zu den verwendeten Controllern?

Habe ich nicht bzw. will ich gar nicht aufführen. In der Zeit, die ich hätte aufbringen müssen da Details zusammenzuschreiben, habe ich lieber getestet, ob es geht oder nicht. Viele Recherchen anhand der technischen Daten haben nämlich ergeben, dass es eben nicht geht. Dummerweise habe ich das vorher gar nicht gewusst, als ich 2014 die erste 3 Terabyte-HDD an den LG-Player angehängt habe. Es funktionierte zunächst nicht, also habe ich so lange gewerkelt, bis es eben hingehauen hat. Wenn wirklich viel Interesse besteht, mache ich mir die Mühe vielleicht noch, genauere Daten zu notieren. Mir geht es hier jetzt, wie gesagt, nicht um technische Spitzfindigkeiten, eher darum denen noch eine Hoffnung zu geben, die unter Umständen auf ein paar Hundert Euro Fehlinvestition sitzen.

Ein kleiner Wermutstropfen

Die finale Einrichtung habe ich unter Linux vorgenommen, aktuell speziell mit Raspbian auf dem Raspberry Pi3. Beim ersten Anlauf 2014 besaß ich den aber noch nicht, da ist alles unter Windows gelaufen, ich weiß aber nicht mehr, mit welchem Zusatzprogramm. Sicherlich war es Freeware, für einmalig benutzte Programme, gebe ich schlicht nie Geld aus. Steinigt mich, hasst mich, da muss im Zweifel mal selber ein wenig recherchiert werden. Vermutlich kommt man auch mit einer Linux-Live Version auf Stick oder CD-/DVD zurecht, das habe ich aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht wirklich getestet.

DatentraegerverwaltungWie denn nun?

Platte an den Windows (10) PC anklemmen.

Rechte Maustaste auf Start -> Datenträgerverwaltung

Passende Festplatte auswählen, unten links mit der rechten Maustaste prüfen, ob „Zu MBR-Datenträger konvertieren“ auswählbar ist. Wenn ja, sollte dies erledigt werden, die diversen Player werden sonst nichts erkennen können. Unter Linux klappt dies wahrscheinlich auch, habe ich aber nie versucht.

Die erste Partition nach Wunsch anlegen, immer dran denken, mehr als knapp über 2 GB gehen nicht. Es sollte allerdings kein Problem sein, beide Partitionen auch unter Linux beziehungsweise GParted zu erstellen, auch das habe ich schon gemacht, vorzugsweise wenn die HDD ohnehin schon am entsprechenden Computer hängt.

Unter Windows war es das nun eigentlich schon, Windows wird sich nämlich weigern, den noch unbenutzten Festplattenplatz zuzuweisen.

Nun die Platte an einem Linux in Betrieb nehmen. Dort müssen GParted und alle anderen Tools installiert sein, die notwendig sind, um mit NTFS zu arbeiten. Je nach Distribution, empfihelt sich eine Suche in der Paketverwaltung. Verzeiht wenn ich da nicht im Detail eine Step-by-Step Anleitung schreibe, das würde den Rahmen schlicht springen und bei Google und Co, sind unzählige Artikel zu diesen Themen zu finden.

aushaengenWenn die Platte nun in GParted angezeigt wird, kann es notwendig sein diese zunächst auszuhängen (siehe Bild), auf einem Gerät, das gerade vom Betriebssystem verwendet wird, kann natürlich nichts geändert werden.

gparted-aDie gewünschte Partition kann jetzt angelegt werden, natürlich im NTFS-Format. Man sollte drauf achten, dass alle Aktionen zunächst lediglich vermerkt werden, die tatsächliche Ausführung, muss mit einen Klick auf den grünen Haken oben, erst gestartet werden. Das sollte es nun gewesen sein, die Festplatte steht zur Verfügung. Zum Schnelltest kann man nun die HDD auswerfen bzw. abziehen und neu verbinden. Wenn anschließend auch unter Linux alle Partitionen les-/schreibbar mit ein paar Testdatein arbeiten, sollte auch der DVD-/Bluray/-Medienplayer, keine Probleme mehr haben.

Ein paar ergänzende Links

Wie erwähnt, beschränke ich mich im Blogbeitrag auf die Vorgehensweise, ohne näher auf die eigentlichen Hintergründe einzugehen. Was liegt also näher, als auf bereits Geschriebenes zu verlinken? ;-)

GPT/MBR (diskpart.com)

FAT/exFAT/NTFS (heise.de)

Gparted/Live-CD (heise.de)

 

 

 

Das Dilemma mit dem Messen: Der Strom

Strom messen Bild 3Das Problem mit den falschen Werten

Ich bekomme ja des Öfteren Fragen, zu den unterschiedlichsten Elektronik-Projekten, an denen die Menschen so werkeln. Der Löwenanteil hängt inhaltlich mit Fehlfunktionen von Selbstbauten zusammen, meist schon bei der Inbetriebnahme. Da man gerade so aus der Ferne nur Glaskugellesen betreibt, sind Messwerte mit das Wichtigste, was bekannt sein sollte.

Nach all den Jahren habe ich für mich die Erkenntnis gewonnen, dass ein sehr großer Teil der Schwierigkeiten daher kommt, dass es Probleme bei der Messung des real fließenden Stroms gibt. Oft werden Strom und Spannung verwechselt, ich habe da ja auch schon einiges zu geschrieben. Natürlich muss auch der Umgang mit dem Multimeter zielsicher sein, am Ende liegen ansonsten eine ruinierte Schaltung und auch ein defektes Messgerät auf dem Tisch. Das Thema Multimeter ist hier im Blog schon beschrieben, im Internet findet sich auch noch reichlich Stoff zu der Materie.

Hier geht es mir nun darum, anhand eines sehr einfachen Beispiels nochmals zu erläutern, an welcher Stelle gemessen werden muss und wo dabei die Messspitzen anzusetzen sind. Ganz wichtig ist natürlich auch die Einstellung des Messgerätes.

Den Strom direkt messen

Im Bild ist ein einfacher Stromkreis zum Betrieb einer Leuchtdiode skizziert.

Ausgehend von der Stromquelle UB, fließt der Strom durch den Widerstand R1, zur LED D1 und schließlich wieder zurück. Man kann unschwer erkennen, dass eine Unterbrechung dieser Reihe dafür sorgt, dass die LED erlischt, der Stromkreis ist schließlich unterbrochen.

Strom messen Bild 2Genau diese Unterbrechung ist nun auch notwendig, um den Strom zu messen, der in der Schaltung unterwegs ist. Da es sich hier um eine Reihenschaltung handelt, ist es eigentlich völlig egal, an welchem Punkt die Unterbrechung erfolgt, der Strom ist an jeder Stelle der Gleiche. Er geht nicht verloren, er verrichtet lediglich Arbeit und fließt exakt wieder raus, wie herein. Dieser Schnitt bzw. so eine Unterbrechung, ist immer notwendig, wenn der Strom direkt gemessen werden soll, anders geht es nicht! Jedenfalls dann nicht, wenn man mit einem klassischen Multimeter und zwei Messspitzen ans Werk geht, was wohl beim Großteil der Messungen im privaten Bereich, der Fall sein dürfte.

Strom messen Bild 3Wie nun genau mit dem Messgerät zu verfahren ist, kann an dieser Stelle nur grob aufgezeigt werden. Manch günstiges Multimeter besitzt vielleicht gar keinen Strommessbereich, dann ist die direkte Messmethode so nicht möglich! Am Sichersten ist ein Blick ins Handbuch, es gibt mittlerweile zu viele Modell-Varianten, für einen zuverlässigen Hinweis.

Bei Unsicherheiten zum Umgang mit dem Messgerät weise ich noch mal auf den weiter oben verlinkten Artikel zum Thema „Multimeter“ hin, viele Fragen sind vielleicht dort schon beantwortet.

Da hier jetzt davon ausgegangen wird, dass das benutzte Messgerät Ströme messen kann (wäre ja auch blöd für so einen Artikel, wenn das nicht ginge, oder? ;-) ), muss man sich evtl. für einen Messbereich entscheiden. Hier hilft oft wirklich nur ein Blick in das Handbuch oder gegebenenfalls auf den Ein-/Wahlschalter, um festzustellen, welcher maximale Strom in den einzelnen Messbereichen gemessen werden kann und vor allem darf!

Da so eine Leuchtdiode im Allgemeinen nur einige Milliampere benötigt, würde wahrscheinlich ein Messbereich mit einem Maximum vom vielleicht 250 mA ausreichen. Ist aber ein Fehler in der Schaltung oder es besteht der Verdacht auf einen Kurzschluss, empfiehlt es sich, mit dem größten Bereich zu beginnen, um das Multimeter zu schützen. Bei den gängigen Geräten dürfte dies der 10 Ampere Bereich sein.

Um nun zu messen, müssen die Messleitungen in die entsprechenden Buchsen am Messgerät gesteckt werden. Welche das sind, muss wieder der Beschriftung oder der Anleitung entnommen werden, passend zum gewählten Messbereich.

Gehen wir nun davon aus, dass die Unterbrechung des Stromkreises zwischen den Punkten C und D im Bild liegt. Der Punkt C wird verbunden mit dem GND Anschluss, dies ist die negativste Stelle in der Messchaltung.

Wird der 10 A Bereich für die zweite Messspitze genutzt, kommt die Leitung in die entsprechende Buchse und die Spitze zum Messen an Punkt D. Im Milliamperebereich muss die Buchse natürlich, entsprechend dem Multimeter, evtl. gewechselt werden. Moderne Messgeräte erkennen die Polarität automastisch, hat man + und – vertauscht, ist dies für die Messung nicht kritisch, im Display wird höchstens ein – angezeigt. Sollte allerdings ein analoges Gerät genutzt werden, wird der Zeiger in die falsche Richtung ausschlagen.

Natürlich ist in diesem Beispiel das Auftrennen der Leitungen eigentlich Unfug. Selbst die Leitungen, welche die Schaltung mit Strom versorgen, sind ja Teil der Reihenschaltung und es ist natürlich wesentlich weniger umständlich, die Verbindung von der Stromquelle zur Schaltung zu trennen, als auf einer Platine, die Bahnen zu zerschneiden.

Zum Messen muss natürlich auch ein Strom fließen, einschalten also nicht vergessen ;-)

Vorsicht! Auch wenn es hier im Beispiel nur um eine LED mit harmlosen Strömchen geht, kann bei anderen Schaltungen durchaus gefährliches Potential vorhanden sein! Im Zweifel: Finger weg!

Indirekte Messung

Möchte man nun unter allen Umständen das Auftrennen der Leitungen vermeiden, könnte im gezeigten Beispiel, auch die indirekte Messung genutzt werden. In diesem Fall reicht es aus, die Spannung über dem Widerstand zu messen und durch den Wert eben dieses Widerstandes zu teilen. Die Spannung in Volt, geteilt durch den Widerstandswert in Ohm, ergibt den Strom in Ampere.

Auch hier: Vorsicht! Die indirekte Messung ist eine Spannungsmessung (Volt)! Sollte das Multimeter noch auf einen Strommessbereich (Ampere!) eingestellt sein, bedeutet dies eine sehr niederohmige Verbindung bei der Messung. Der Widerstand würde dann praktisch überbrückt und die LED den vollen Strom abbekommen, was sie höchstwahrscheinlich nicht überstehen dürfte.

Wie immer: Seid vorsichtig und viel Erfolg!

 

 

Merker: Speedport Hybrid und leere Anruferliste im Browser

Gigaset A 415Kleiner Tipp:

Wenn nach dem Hinzufügen eines neuen DECT-Telefons an den Speedport-Hybrid, die Anruferliste bei den Telefonie-Einstellungen weiß bleibt, versuchsweise die DECT-Einstellungen zurücksetzen.

Ich habe dabei die Telefone angemeldet gelassen und den entprechenden Haken AKTIVIERT.

 

dhct-telefonie-speedport-hybridZu finden unter:

Einstellungen -> Problembehandlung -> Zurücksetzen der DECT-Einstellungen

Kann man sowas eigentlich verlinken? Test hier ;-)

Anschließend sind die Listen allerdings leer, auch die Einstellungen sollten geprüft werden, immerhin hat man ja einen Reset der Funktionen erzwungen. Sollte also jemand Sorge tragen, dass etwas wichtiges verloren geht, lieber doppelt und dreifach prüfen oder bleiben lassen. Noch wichtig: Die DECT-Pin zum Anmelden, muss neu vergeben werden.

Das Problem trat übrigens seit dem Hinzufügen des Gigaset A415 auf, welches ansonsten völlig problemlos seinen Job verrichtet.