Low Cost PC – Athlon 5350 – Sempron 3850

lc-pc-artikellMir ist mal wieder ein kompletter PC in die Finger gekommen. Nein, keine High-End Gamingmachine, eher das Gegenteil: Ein AMD-System, das auf geringen Strombedarf und ausreichende Leistung als Arbeitsgerät ausgelegt ist.

 

Zum Einsatz kommt als CPU der Sempron 3850 (und später der Athlon 5350) aus der ‚Kabini‘-Serie, so das ich die Gelegenheit hatte, mal ganz privat die Leistungen solcher Systeme zu erleben. Einige detailliertere Informationen zu den Prozessoren auch bei Heise.

Mir geht es in diesem Beitrag nicht in erster Linie um die tiefsten technischen Geheimnisse der Hardware, die ist auf den einschlägigen Seiten mehr als analysiert. Ich wollte einfach einmal sehen, was sich mit Hardware in dieser Preisklasse so erwarten lässt :-)

Kleine Info am Rande: Einige der Verweise sind Affiliatelinks, diese gehen aber immer zu den Artikeln, welche beim Test auch zum Einsatz gekommen sind. Natürlich vorbehaltlich der Änderungen, die auf den jeweiligen Seiten inzwischen erfolgt sein könn(t)en.



 

Zunächst mal die Hardware des Systems zu Anfang meines Experimentes, so wie der Besitzer das Gerät erstanden hat:

Aufrüst Computer mit 3 Jahren Garantie! | Quad-Core! AMD Kabini 4x 1300 MHz | 4096MB DDR3 | AMD Radeon HD 8280 2048 MB mit DirectX11 Technology | USB 3.0 | AM1 Mainboard | 6 USB-Anschlüsse | GDATA Internet Security 2014 | #4682

Die Kerndaten in der Übersicht:

CPU: AMD Sempron  3850, Sockel AM1, 4 x 1,3 Ghz

Mainboard: BIOSTAR AM1ML Version 7.1

RAM: 4GB DDR3-1333

Grafik:Radeon HD 8280, in CPU integriert.

Anschlüsse: 1 x PCIe (1x), 1 x PCIe (16x/4x), 4 x BSB 2, 2 x USB 3, VGA, 2 x SATA, 2 x DDR 1600 Slot, Lautsprecher, Mikrofon, Line.

Das besondere an diesen Athlons oder Semprons ist  eigentlich der Umstand, dass es sich um APU’s (Accelerated Processing Unit) handelt. Im Prinzip ist alles im Chip untergebracht. Die eigentliche CPU, die Grafikeinheit, selbst die weiteren Schnittstellen und Controller für RAM, Laufwerke und Co. Aus diesem Grund sind auch die passenden Motherboards recht günstig, da muss ja nicht mehr viel drauf ;-)

Im aktuellen Beispiel heißt das aber auch: Maximal 2 SATA Geräte wie Festplatte nebst DVD-Brenner und (bis auf einen kleinen PCIe 1x und den PCIx16 Setckplatz, der nur 4x bietet) keine weiteren Kartensteckplätze. Eigentlich aber auch ausreichend, bis auf eine WLAN-Karte ist alles da, was gebraucht wurde. Zum Netzwerk funken kommt übrigens diese hier zum Einsatz:
CSL – 300Mbps Wireless PCIe Netzwerkkarte | PCI-Express Schnittstelle/Adapter | WPA/WPA2 / WPA-PSK/WPA2-PSK | Windows 7 + Windows 8 / MacOS

Kein Überflieger, kommt aber im 2.4 GHz Bereich mit recht guter Verbindung selbst aus dem Keller durch eine Decke klar.

Da das System ohne Festplatte und Betriebssystem geliefert wurde, muss etwas aus dem Bestand herhalten. Bestückt mit einer SSD Typ ‚SanDisk Ultra Plus 128GB‘ und Windows 7 Home Premium ist alles drin, was der erste Start benötigt. Der Umstand, dass ich ein externes DVD-Laufwerk habe, hat die Sache natürlich erleichtert ;-)


Die SSD gibt’s bei Reichelt, zum jetzigen Zeitpunkt für ca. 58 Euro zzgl. Versand:

SanDisk SSD 128GB


2.5/3.5 Zoll Montagerahmen für 2 SSD’s:


Die Installation von Windows und Treibern ist unkritisch. Das System bootet von der Installations-DVD, anschließend die mit dem Computer gelieferte Treiber CD zur weiteren Installation nutzen und das war’s auch schon. Eigentlich… wenn da nicht die Windows Updates währen. Ein gescheites Testen war nicht möglich, schließlich soll ja alles aktuell sein. Bis Windows seinen aktuellsten Stand hat, gehen rund 200 Updates und gefühlte 50 Systemstarts einher, da muss man wohl durch :mrgreen:

So, da mir alles zusammen für einen Beitrag doch zu umfangreich wird, geht es weiter mit Teil 2!