5V aus 1,2V für ein paar Cent…

12-50v_mit_ohne_usbDas Problem:

Versorgt werden kann oder muss die Elektronik aus einem 1,2V Akku oder einer 1,5V Batterie, 3V müssen aber mindestens für die Schaltung vorhanden sein. OK, muss es sehr individuell sein, lohnt vielleicht ein Selbstbau, es geht aber auch anders.

Für unter 6€ gibt es unter anderem bei Amazon „Step-Up“ Wandler im 10er-Pack, die aus einer gewöhnlichen Batterie-/Akkuspannung von 1,5 bzw. 1,2V  die gewünschten 5V erzeugen, eine passende USB-Buchse ist gleich mit dran, mit etwas Geschick und einem brauchbaren Lötkolben ist diese allerdings recht gut zu entfernen. Wer nicht unbedingt mit Modellen 1:87 und kleiner beschäftigt ist, findet die Anschlussmöglichkeit ja vielleicht sogar gut :mrgreen:

12-50v_dmm_messKleiner improvisierter Messaufbau, so anspruchsvoll ist’s ja nicht :-)

 

 

 

 

12-50v_dmm_uin

1,2V rein…

 

 

 

 

 

12-50v_dmm_uout…5,1V raus. Die Stromaufnahme im Leerlauf liegt übrigens bei 17mA.

 

 

 

12-50v_lang24,5mm lang

 

 

 

 

 

12-50v_breit

18mm breit

 

 

 

 

12-50v_dick3,5mm dick bzw. stark.

 

 

 

 

 

Ausgangsseitiges Verhalten bei 1,2V am Eingang:

Eingangsstrom:     Laststrom:     Ausgangsspannung:

130mA                        20mA                   5,14V

300mA                        60mA                   4,97V

510mA                      100mA                   4,75V

730mA                      158mA                   3,34V

Eine wirklich umfangreiche Messtabelle habe ich nicht erstellt, die Werte hängen extrem von der Spannung am Eingang und deren Stabilität ab. Die oberen Angaben sind bei Verwendung eines neuen/vollen 1,2V NiMH-Akku entstanden, bei einer Versorgung über Batterie bzw. Netzteil oder auch höheren Eingangsspannung ist der belastbare Bereich größer, ehe die für mich relevanten 3,3V am Ausgang unterschritten werden. Ich muss dabei allerdings die Kirche im Dorf lassen, in der Regel versorge ich im Modellbau mit so einer Schaltung weiße LEDs und Mikrocontroller, kaum über 10-20mA Gesamtstromaufnahme, eher weniger. Die aktuellen Leuchtdioden sind schon bei ca. 1mA ausreichend hell, der Controller selber ist noch genügsamer. Für meine Zwecke vollkommen OK, unten die Links zur Bezugsquelle.

Fazit:

Für kleine Lasten absolut ausreichend, wenn ich mehrere hundert mA am Ausgang brauche, würde ich zu anderen Lösungen greifen! Im aktuellen Beispiel muss aber auch immer der Preis von ca. 0,6€/Platine im Auge behalten werden!

 

 

Maximal mögliche Spannungserhöhung mit Boost-Schaltreglern – Elektronikpraxis

Step Up Wandler KK34063A

Gerade in Zeiten, in denen viele Geräte mit kleinen Spannungen arbeiten kommt man schnell in die Verlegenheit, zum Ansteuern einer weiteren Technologie sehr viel Aufwand betreiben zu müssen, wenn diese mit einer höheren Spannung versorgt oder angesprochen werden will. Natürlich kann man diese mit einem eigenen Netzteil versorgen und ist somit unabhängiger von der Peripherie. Oft ist es aber einfacher in ein Projekt gleich die Möglichkeit einzufügen, die benötigte höhere Spannung gleich mit zu erzeugen.  ‚Elektronikpraxis‘ hat sich in einem Artikel mal mit einigen Aspekten der „aus wenig Spannung mach viel“ Thematik von Boost Schaltreglern auseinander gesetzt:

Maximal mögliche Spannungserhöhung mit Boost-Schaltreglern.

Ich selber habe lange Zeit einen Bogen um alle schaltenden Stromversorgungen gemacht. Meine ersten Berührungen mit den Techniken waren eher Fehlschläge :-) Wenn man sich mit dem Themenbereich aber einmal beschäftigt hat, sind viele der Schaltungen wesentlich weniger problembehaftet als die Linearen Gegenstücke, von z.B. deutlich kleineren Induktivitäten mal ganz zu schweigen.

 


reichelt elektronik – Elektronik und PC-Technik