Och nö… Der liebe Smartphoneakku

Das Problem bei den aktuellen Smartphones mit fest verbautem Akku ist:

Richtig!

Der fest verbaute Akku :-(

Da entscheide ich mich zum ersten Mal bei der Vertragsverlängerung gegen ein neues Gerät, macht ein paar Wochen später der Akku schlapp… Toll.

Klar, mit ein bisschen Zeit und Mühe kriege ich auch den beim Xperia™ Z1 Compact ersetzt – Habe aber im Moment keine Zeit für Mühe! So’n Dreck!!!

Mit ständig abschaltendem Gerät geht’s jedenfalls auch nicht, also muss doch zunächst mal Ersatz her… Musste mich jetzt einfach mal ausheulen: Mimimi :!:

 

 

 

 

Eine Spur von Sommer…^^

wwwwam37°C sagt das Widget auf dem Windows-Dekstop bzw. der Server von weathernetwork.com…

 

 

 

 

wwwwamhome

… 33,7° meint das eigene Außenthermometer im Schatten…

 

 

 

 

wwwwamandroid

… ebenfalls 37° die wetter.com App, wahrscheinlich liegen die gleichen Quellen zugrunde, wie bei weathernetwork :-D Bisher liegen die per Internet übermittelten Werte klar vorn!

Fazit: Es ist warm, es ist Sommer! 

Warum mich das so freut? Es ist das erste Mal seit Jahren, dass ich an so einem Hitzetag frei habe :mrgreen: Nebenbei, bis ca. 12:00 Uhr hab ich noch was im Garten gemacht, Aktivität wurde mangels Ironman-Fähigkeiten eingestellt :cool: Will sagen: Übertreibt’s bei dem Wetter nicht!

Ach ja, falls wer fragt: Das sind die Wetterdaten aus 64658 Fürth im Odenwald am 4.7.2015 gegen 17 Uhr, es soll ja noch andere Orte mit diesem Namen geben ;-)

 

 



 

 

Speedport W724 die II.

Speedport_W_724V-von_vorneDa soll mal einer sagen, die Telekom wäre nicht schnell! Jedenfalls, wenn es um das Versenden von Hardware geht :mrgreen: Gestern online bestellt – heute geliefert!

Um eines gleich am Anfang vorweg zu nehmen: In meinem Fall funktioniert der Speedport W724V besser, als der W921V und seinerzeit der W920V. Jedenfalls bei den ersten Tests. OK, ich habe auch schon erlebt, dass ein Gerät, gerade im Netzwerk, erst nach einiger Zeit seine Mucken zeigt, das halte ich aber in diesem Falle für unwahrscheinlich. Warum? Weil der 724 schon bei der Installation wesentlich agiler reagiert, als es der W921V nach allen Versuchen ihn zum Beschleunigen zu bewegen, reagiert. Geliefert wurde übrigens der „Typ A“, ich weiß noch nicht, ob das nun Vorteile oder Nachteile hat.

Jedenfalls betreibe ich auch den natürlich an meinem VDSL25/Annex-J Anschluss. Leisten muss er, neben LAN/WLAN, auch das IP-Telefonieren an 2 DECT Telefonen (Sinus 501 und 701K), die Entertainversorgung zum Fernsehen und den Datenverkehr über eine per USB angeschlossene 750GB Festplatte. Weil möglich und praktisch, biete ich auch den Hot-Spot an, laut Telekom habe ich hierdurch ja keine Nachteile. Ich bezweifle zwar, dass sich hier am Popo der Nation viele dafür interessieren, ich mach’s jedenfalls ;-)

Speedport_W_724V-von_hintenWas mir hier auch besser gefällt, ist die Anordnung der USB-Buchsen. Je nach Montage hat man so die Möglichkeit, wenigstens an eine gut heranzukommen, allerdings dürfte dies bei jedem Nutzer anders empfunden werden.

 

Von der Administrativen Seite betrachtet, hat sich leider nicht viel verändert. Die Einstellmöglichkeiten des Gerätes sind sehr dürftig, viel mehr als die Grundeinstellungen kann man nicht erreichen. Optisch tut sich da auf dem Monitor gegenüber dem W921V nicht viel. Wenigstens habe ich, wie geschrieben, mit dem 724 die alten Probleme nicht mehr. Das Laden von Webseiten mit vielen Inhalten geht so schnell, wie ich es eigentlich gewohnt bin, das Ansprechen der USB- und ebenfalls angeschlossenen NAS-Laufwerke deutlich zügiger. Auch die Gedenkminute beim Aufruf der Konfiguration, welche der 921 gerne eingelegt hat, ist verschwunden. Zu guter Letzt klappt auch der Dateitransfer im LAN/WLAN wieder vernünftig. Mit dem W921V war es z.B. kaum möglich, Thumbnails aus Fotoordnern auf Netzwerklaufwerken zu erstellen, das hat entweder ewig gedauert oder ist irgendwann stehen geblieben. Turboschnell geht das jetzt auch nicht, aber es ist erträglich. OK, soviel für jetzt, wir werden sehen :-)

Elektronik Tipps: Transistor und Gleichstromverstärkung (B)

Artikelbild Elektronik Tipps - www.michael-floessel.de

Im Artikel zur Funktion eines Transistors war die Rede vom Verstärkungsfaktor ‚B‘.

‚B‘ gibt an, um ein wievielfaches der Collectorstrom (also der Srom vom Collector zum Emitter) höher ist, als der Basisstrom.

 

 

Schaltbild Transistor

Nehmen wir das mal ein wenig auseinander. Wenn in einem Transistor von der Basis zum Emitter KEIN Strom fließt, ist er gesperrt. Vom Collector kann also auch kein Strom zum Emitter fließen.

Jetzt gibt es bei jedem Transistor einen Bereich, in dem ein (meist recht geringer) Stromfluß von der Basis den Transistor leitend macht. Dies bedeutet, dass auch ein Strom vom Collector zu Emitter fließen kann. Aber wie hoch wird dieser sein? Hier kommt ‚B‘ ins Spiel. Ein ‚B‘ von 100 würde bedeuten, dass bei einem Basisstrom von 1mA einen Collectorstrom von 100mA fließen kann. Natürlich nur dann, wenn dieser möglich ist. Wird durch weitere Bauteile in der Schaltung (z.B. ein Widerstand am Emitter) der Stromfluss schon begrenzt, dann wird auch nur dieser max. mögliche Strom fließen. Dabei muss man immer beachten, das sich am Emitter der Stromkreis schließt! Ein Dort vorhandener Widerstand wird den Basisstrom UND den Collectorstrom beeinflussen! Allerdings ist meist der Basisstrom so gering, das z.B. ein Vorwiderstand der LED (siehe unteres Schaltbild) von 560 Ohm keine allzugroße Auswirkung auf den Basisstrom hätte. Arbeitet man aber aus irgendwelchen Gründen an den Grenzwerten des Transistors, kann dies schon zum Tragen kommen.

Transistor_Beispiel

In diesem Schaltbild ist eine einfache Ansteuerung einer LED aufgeführt. Der Vorwiderstand R2 der LED ist so dimensioniert, dass bei voll geöffnetem Transistor nur die max. zulässigen 20mA für die LED fließen. Irgendwann hätte es also keinen Sinn den Basisstrom weiter zu erhöhen, wenn der maximale Strom durch die LED bereits erreicht ist.

Wie in der Transistorfunktion schon beschrieben, ist irgendwann keine Erhöhung des Collectorstromes mehr möglich, der Transistor ist so weit offen, wie es geht. Wird nun der Basisstrom weiter erhöht, wird der Transistor übersteuert. Arbeitet der Transistor als Schalter (also nur LED ein oder aus), ist dies meist in bestimmten Grenzen erwünscht um sicher zu stellen, dass der Collectorstrom sein Maximum erreicht hat. Allerdings sollte man das in Grenzen halten (einige %), um das Bauteil nicht zu zerstören.

Um so etwas genau abzustimmen, muss unbedingt das Datenblatt des entspr. Types zu Rate gezogen werden. Hier kann man anhand von Daten und Diagrammen ermitteln, ab welchem Basisstrom der Transistor leitend wird und wo sein Maximum liegt.

Innerhalb dieser Grenzen liegt dann der aussteuerbare Bereich. Das heißt, dass zwischen dem Punkt, ab dem der Transistor öffnet und dem, an dem er völlig leitend ist, jede Basisstromänderung eine Collectorstromänderung um den Faktor ‚B‘ bewirkt. Dies wird u. a. beim Audioverstärker ausgenutzt, um mit einem schwachen Musiksignal (z.B. vom MP3 Player) einen großen Lautsprecher zum Schwingen zu bringen. Leider ist dazu noch einiges an weiterer Elektronik notwendig. Unter anderem deshalb, weil der Aussteuerbereich eines einzigen Transistors dazu viel zu gering ist.

Hier kommt dann auch die Spannung von der Basis zum Emitter zum tragen.

Schaltbild Transistor

Die Strecke Basis-> Emitter (B-E), kommt einer Diodenstrecke gleich. Dies bedeutet nun, das der Bereich, in dem der Transistor leitend wird, dort eine Spannung von ca. 0,6-0,7V benötigt. Darunter wird kein ausreichender Basisstrom fließen und der Transistor nicht arbeiten. Ein typischer Kleinsignaltransistor hat seinen Aussteuerbereich ca. bei 0,6-0,9V Spannung an B-E. Darunter leitet er nicht, darüber wird er übersteuert. Daran kann man vielleicht schon erkennen welcher Aufwand nötig werden kann, um einen Spannungsbereich von z.B. 0-2V auf 0-24V im Aussteuerbereich zu verstärken. Dazu kommt aber auch noch ein eigener Blogbeitrag :-D Zusätzlich muss man im Hinterkopf behalten, das kaum zwei identische Tranistoren auch absolut den gleichen ‚B‘ besitzen. Oft wird schon im Datenblatt eine Toleranz für ‚B‘ angegeben, z.B. 100-140. Durch die Exemplarstreuung ist dies nicht zu vermeiden. Will man also unbedingt so haargenau in diesem Bereich arbeiten, muss einiges an Abstimmmöglichkeiten geschaffen werden.

Im Modellbaubereich und der Digitaltechnik ist der Transistor aber zum Glück zu 99% als Schalter eingesetzt, an oder aus. Hier kommt man fast immer mit einfachen Faustformeln oder groben Überschlagsrechnungen aus.

Analog zum fließenden Wasser kann man sich ‚B‘ als Größe des Schiebers in einem Wasserhahn vorstellen. Und auch hier ist es eben so, dass es keinen Sinn macht, den Hahn noch weiter zu öffnen, wenn der Wasserstrahl nicht mehr stärker werden kann. Umgekehrt eben kein Wasserfluss. wenn der Wasserhahn geschlossen ist.

Zum guten Schluss noch die Formel zur Collectorstromberechnung anhand von ‚B‘:

IC=IB*B

  • IC=Collectorstrom
  • IB=Basisstrom
  • B=Verstärkungfaktor ‚B‘

Eigentlich ja auch logisch:

Multipliziert man den Basisstrom mit ‚B‘, bekommt man den Collectorstrom als Ergebnis.