Testanlage – Erste Fahrten

 

OK, gaaaanz frühes Teststadium aber man freut sich doch immer, wenn die ersten Versuche erfolgreich sind.

Leider sind nicht allzuviele Bilder entstanden, beim Umgang mit Kleber und Co ist das Bedienen der Kamera immer etwas problematisch, einige werden das kennen ;-)

Die Pappe auf der Fahrbahn wird auf Dauer nicht bleiben, da ich aber einiges eh wieder aufreißen muss, soll die Straße erst einmal befahrbar sein. Wie gesagt, einfach mal abwarten, was sich so entwickelt…

 

 

 

Osteraktion bei Reichelt

404-oder-muell-weg-ist-wegKein Archiv ist so unzuverlässig wie das Internet!

Ein Klick reicht und eine Information ist verschwunden …

Nun, offensichtlich ist das auch hier der Fall!

Vielleicht hat der ursprüngliche Inhalt, wahrscheinlich ein Link, bei der Quelle seinen Platz verloren oder das MHD ist überschritten. In seltenen Fällen kann ich es auch nicht vertreten, dem Anbieter hier eine Bühne zu bieten, letztendlich ist es egal, weg ist weg :mrgreen:

Zurück zum Start!

 

 

 

Hantek 6022BE und Windows 10

Hantek 6022BE USB Digital Oszilloskop - ArtikelNun hat auch mein Werkstatt-PC Windows 10 als neue Spielwiese, vielleicht auch eher ich ;-)

Soweit hat alles funktioniert, lediglich mein Hantek 6022BE USB-Oszilloskop wird nicht mehr erkannt. Ein erster Blick auf die Herstellerseite offenbart keine Windows 10 Treiber, jedenfalls ist dies nicht dokumentiert. Da ich nicht sicher war, ob ich überhaupt die aktuelle Version schon installiert hatte, habe ich den verfügbaren Treiber mal heruntergeladen, die Installation endet(e) aber in diversen Fehlercodes, je nach Installationsmethode.

Der Grund ist hier wohl eher beim Umgang von Windows 10 mit externen Treibern zu suchen, folgendes brachte in meinem Fall Besserung, das USB-Oszilloskop läuft:

Vorweg noch ein möglicher Weg, sollte man die erweiterten Einstellungen nicht auf Anhieb finden:

way_2_settings_aStart- bzw. Windowskachel -> Einstellungen.

 

 

way_2_settings_bHier geht’s weiter mit „System, Anzeige…“.

 

 

 

way_2_settings_cUnten dann „Info“ anklicken.

 

 

 

usb-hantek-w10__aIn der Auswahl finden sich „Erweiterte Systemeinstellungen“…

 

 

 

way_2_settings_c2

… in der Mitte unten schließlich „Systeminfo“, welches angeklickt werden will.

 

 

Ich weiß das es auch einfacher geht, dieser Weg sollte aber auf allen Computern funktionieren ;-)

usb-hantek-w10__a

Ist man endlich bei „Erweiterte Systemeinstellung angekommen“…

 

 

 

usb-hantek-w10__b… führt der Weg über den Reiter „Hardware“ -> „Geräteinstallationseinstellungen“.

 

 

 

usb-hantek-w10__c

Legt man nun hier fest, dass zu installierende Software selbst festgelegt wird und nie Treiber vom Windowsupdate installiert werden, kann der Hantektreiber gestartet werden. Hier zumindest… :mrgreen:

 

Diese Einstellung hatte den positiven Nebeneffekt, dass Windows nicht von sich aus Treiber überschrieben hat, welche ich lieber vom Hersteller selbst installieren will bzw. habe. Natürlich muss man sich an so eine geänderte Einstellung erinnern, wenn es an anderer Stelle Probleme mit irgendwelchen Treibern oder Geräten gibt!

Zusammenfassend: In den erweiterten Systemeinstellungen Windows dahingehend entschärfen, dass man selber Herr der Treiber bleibt :-D Zum Verhalten unter Windows 8/8.1 kann ich übrigens nichts aussagen, habe ich bisher nicht wirklich besessen!

 

 


 

 

Tablet, Smartphone, Ladung & Kabelquerschnitt

artikelbild_micro_usb_ladedatenkabelDas Xperia™ ist ein tolles Gerät, nicht so dolle sind die Nutzungsstunden, welche mit einer Akkuladung möglich sind.

Wenn ich mit dem Gerät intensivere Aufgaben in Angriff nehme, hängt es deshalb oft direkt am Ladekabel. Hier kommt es regelmäßig vor, dass der Akku schneller entladen wird, als es das USB-Netzteil schafft ihn wieder zu füllen. Zusätzlich benötige ich meist für den stationären Einsatz eine Anschlussleitung mit min. 1,5 Meter Länge, damit wird meist gar nicht mehr geladen, selbst bei abgeschaltetem Tablet dauert es ewig, bis die zuständige Anzeige ein paar Prozent mehr meldet.

Man muss nun kein Elektroniker sein um sich vorzustellen, dass in einem langen dünnen Kabel mehr Verluste entstehen, als bei einem kurzen mit höherem Querschnitt. Leider findet man bei den Herstellern zu gut wie keine Angaben zum Verbauten Innenleben ihrer Lade- bzw. Datenkabel, genaue Informationen dazu kann ich also leider auch nicht anführen. Auf dem oberen Foto lässt sich der Unterschied nebenbei recht gut erkennen.

Sicher ist hier bei meiner Gerätekombi vor Ort jedenfalls, dass eine hochwertigere Lösung, besser gesagt eine mit größerem Leitungsquerschnitt, das Problem gelöst hat :-) Ich habe unten eine entsprechende Lösung auf Amazon verlinkt (Ja: Werbung, gibt ja auch andere Anbieter, wenn man den Laden nicht mag ;-) ), die jetzt hier im Einsatz ist. Mit dem Micro-USB-Kabel findet selbst an einem 1,2A Steckernetzteil noch eine Aufladung statt. Nur mal so als Tipp, wenn jemand mit dem selben Problem zu kämpfen hat! Es handelt sich übrigens um keine reines Ladekabel, ich lege Wert darauf, dass ich hier immer auch Daten übertragen kann, man nutzt das vorhandene Material ja schließlich auch für andere Geräteverbindungen :-D

 

 

Elektor Elektronik-News – NEU: Raspberry Pi 2 mit Quadcore und 1 GB RAM Elektor

Mal wieder was für die Raspberry Pi Fans:

Elektor Elektronik-News – NEU: Raspberry Pi 2 mit Quadcore und 1 GB RAM Elektor.

Habe ja selber immer noch keinen, der Artikel fiel mir nur gerade ins Auge :-)

 

 

 

 

Mehr zum Pi

 

LED mit vier Hochstromchips für die Bühne

Ich bin immer wieder erstaunt, was mittlerweile aus Leuchtdioden herausgeholt werden kann:

LED mit vier Hochstromchips für die Bühne

Wenn ich da mal wieder an meine ersten Experimente mit roten LEDs denke, welche gerade eben so hell leuchteten, dass man bei Tageslicht die Funktion bemerkte :-)

 

 

 

Ist Bluetooth bald nicht mehr bezahlbar?

Habe gerade bei ‚Elektronik-Praxis‘ den folgend verlinkten Artikel entdeckt:

Ist Bluetooth bald nicht mehr bezahlbar?

Aus dem Bauch raus der sofortige Eindruck, dass man (mal wieder) meint, cleverer als der Rest der Welt zu sein. Statt ‚Geiz ist geil‘ eben ‚Gier ist geil‘. Eigentlich verwunderlich, dass es nicht öfter passiert, dass eine schon funktionierende Struktur hintenrum noch irgendwie Geld produzieren soll, wenn das auch vielleicht vorher gar nicht geplant war.

Obwohl, und da kann mir keiner was anderes erzählen, mit DE-Mail und Namensverwandten soll dies ja auch versucht werden, scheint nur nicht so recht zu funktionieren. Kann ja nicht angehen, dass täglich Millionen Mails durch die Leitungen wandern, ohne das sich noch jemand ohne viel Mühe die Taschen zusätzlich vollstopfen kann ;-) Eben meine persönliche Meinung! Und ebenso persönlich kann ich auch ohne ‚Blauzahn‘ :-)

 

 

 

ESO – EMS Knowledge Base – Entwicklung

Zugegeben, bei elektronischen Arbeiten im heimischen Hobbykeller wird man eher von Hand löten und bestücken. Zusätzlich ist irgendwann der Punkt erreicht, an dem ein manuelles „Handling“ von bestimmten Baugrößen einfach nicht mehr machbar ist.

Aus der Vergangenheit kenne ich das Fertigen von Schaltungsträgern via Automat, ein Vorgang, der mich immer wieder fasziniert. Für Interessierte und Leute mit Bedarf, stelle ich mal ein Video ein, welches Einblicke in diverse professionelle Platinenfertigungstechniken gewährt.

 

OK, die Grenze zwischen Firmenauftritt und Allgemeininformation ist vielleicht verschwommen, trotzdem möchte ich auf die Knowledge Base hinweisen, die von der Firma ‚ESO Electronic‘ angeboten wird:

ESO – EMS Knowledge Base – Entwicklung.

 

 

 

21 zu 8

MF-Blog_21_zu_8Klassiker:
Lok soll noch schnell fahrfähig gemacht werden, hat eine 21-polige Decoderschnittstelle und kein passender Decoder vorhanden, der auch Selectrix ’spricht‘.

 

Ehe ich nun jede Strippe einzeln anlöte, bastel ich doch lieber einen „21 zu 8“ Adapter… Ich denke falls der Decoder mal gewechselt werden muss, bin ich froh über diese Maßnahme ;-) Ich erspar mir jetzt einfach mal, die Belegung der Anschlüsse zu posten, Google ist ja nun wirklich voll mit allen noch so exotischen Varianten…

 
 
 

Lampen, LEDs, Helligkeit, Poti, Trimmer…

MFB-Poti-SammlungMit einer gewissen Regelmäßigkeit bekomme ich Mails, in denen über Probleme bei der Einstellung der Helligkeit von LEDs und Glühlampen im Bereich Modellbahn berichtet wird.

In fast allen Fällen liegt die Ursache beim Anschluss des einstellbaren Widerstandes, der fast ausschließlich von den Fragestellern in solchen Anwendungsfällen benutzt wird.

Natürlich gibt es auch ‚edlere‘ Lösungen, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Die Frage ist eben, ob ein solcher Aufwand lohnt, um einen Wagen oder eine Lok oder sonstwas zu beleuchten.

Die typischen Fragen:

Auf Platz 1:

Wenn ich die Helligkeit voll aufdrehe, werden die Leuchtdioden zerstört.

Auf Platz 2:

Mir brennt oft das Poti durch.

Auf Platz 3:

Immer noch zu hell.

Kurz mal das Thema durchgebrannte LED. Sie wird zerstört, weil einfach zu viel Strom geflossen ist. Ich habe an anderer Stelle schon etwas dazu geschrieben und verweise, der Vollständigkeit halber, noch einmal auf den Beitrag. Diese Grundregeln gelten natürlich auch dann, wenn der Widerstand veränderlich ist.

 

Zuerst einige Informationen zum Aufbau gängiger Potis bzw. Trimmer. Nebenbei ist in der Funktion eigentlich kein Unterschied, es sind eben einstellbare Widerstände. Geläufig ist die Bezeichnung Poti, wenn der Benutzer ständig Zugriff auf das Bauteil besitzt (z. B. mit einer Achse und Bedienknopf) oder einmalig justiert wird und anschließend in dieser Position verbleibt, hier spricht man vom Trimmer. Es gibt neben der Belastbarkeit und den verwendeten Materialien noch die Charakteristik als Unterscheidungsmerkmal. In der Linearversion (lin,B) ist der Einstellwert gleichmäßig linear über die Schleiffläche verteilt, die lograrithmische (log,A) Variante stellt die Aufteilung eben logarithmisch (welch Wunder :mrgreen: ) zur Verfügung.

trimmer

Das Foto zeigt einen Trimmer in klassischer Bauform. Hat er beispielsweise einen Wert von 1000 Ohm, sind diese fest zwischen den Beinen „A“ und „C“ zu messen. Dieser Wert wird sich nicht ändern, wenn der Einstellschlitz in der Mitte verdreht wird. Anders sieht dies beim Anschluss „B“ aus. An ihm ist der Schleifer herausgeführt, der mechanisch verschiedene Positionen auf dem Festwiderstand abgreift. Steht der Regler in der Mitte, wird man also rund 500 Ohm zwischen den Punkten „A“/“B“ und auch „B“/“C“ messen. Verstellt man nun den Winkel mehr in die eine oder andere Richtung, entstehen unterschiedliche Werte. Da sich die 1000 Ohm an sich nicht ändern, wird der Wert sich immer so ändern, dass in der Summe eben diese 1000 Ohm erscheinen. Weiter in Richtung „A“ gedreht, wird der Widerstand zwischen „A“ / „B“ kleiner, zeitgleich „B“/“C“ größer, umgekehrt in der Gegenrichtung.

 

trimmer-schemaIn der schematischen Darstellung lässt sich das Verhalten recht gut erkennen. So wird natürlich auch klar, dass es bei maximaler Einstellung in die ‚falsche‘ Richtung möglich ist, einen Widerstand von annähernd 0 Ohm zu erzeugen, der Schleifer liegt direkt am Einspeisepunkt und die Wirkung ist die gleiche, als hätte man einen einfachen Draht verwendet.

Wird also der Trimmer als Vorwiderstand einer LED genutzt, ist in diesem Fall die Leuchtdiode unter Umständen direkt mit der Versorgungsspannung verbunden – sie wird zerstört. Natürlich kann dies auch passieren, wenn der Wert einfach zu gering eingestellt ist, der Strom zum Leuchtmittel ist zu hoch. Im ungünstigsten Fall kann auch der einstellbare Widerstand gleich mit ruiniert werden. Ist der nun fließende Strom aus irgendeinem Grund sehr hoch, kann der Übergangspunkt Schleifer/Widerstandsbahn nicht mehr standhalten und wird, zumindest an dieser Stelle, zerstört. Hat es den Schleifer erwischt, kann er nicht mehr vernünftig über die Bahn gleiten und eine sensible Justierung wird nahezu unmöglich.

Womit auch gleich der zweite Punkt zu nennen ist, der den Trimmer killen kann, die maximale Belastung.

Jetzt kann man fragen, wie man mit den paar Lämpchen ein doch recht solides Bauteil wie einen Widerstand kaputt bekommen soll. Nun ja, die Menge macht’s!

Der geschilderte Vorgang ist zwar eher nicht die Regel, kann aber doch vorkommen wie ich sehe. Beschrieben wurde ein Waggon, welcher mit Stromabnahme von den Gleisen versehen ist, welcher auch gleich den Rest des Zuges (also die Wagenbeleuchtung) mit Strom versorgt. Leider konnte nicht mehr sicher geklärt werden, auf welche Weise alles miteinander verschaltet war. Wahrscheinlich waren aber nur der Schleifabgriff und einer der Festanschlüsse eines 470 Ohm Trimmers angeschlossen, also ein einstellbarer Vorwiderstand von 0-470 Ohm.

In den insg. 4 Waggons saßen allerdings keine Leuchtdioden, sondern jeweils 4 Stück der altbekannten Glühlämpchen. Jede dieser Lampen hat wohl eine Stromaufnahme von rund 60 mA. 4 x 4 Lampen x 60 mA = 960 mA Maximalstromaufnahme. OK, der Strom sinkt, wenn der Widerstand steigt, leider liegen keine Messwerte vor. Aber wenn man einmal davon ausgeht, dass bei einem Spannungsabfall am Trimmer von geschätzt 3V und einem Strom von überschlagen 600 mA immer noch eine Leistung von rund 1,8 W  in Wärme umgesetzt werden will, ist das für einen gängigen Trimmer auf Dauer einfach zu viel. Selbst wenn jeder Wagen einen eigenen Einstellwiderstand hätte, kommt doch einiges Zusammen.

Fazit: Auch Kleinvieh macht Mist ;-)

Mit LEDs wäre die Gefahr zwar kleiner, aber immer noch gegeben. Gerade wenn aus Miniaturisierungsgründen SMD-Trimmer genutzt werden, würde ich nicht von 0,5 W Belastbarkeit ausgehen. Bei einer Spannung von 15V DC auf dem Gleis und rund 3V LED Spannung, müssen am Trimmer  12V abfallen. Angenommen durch die Einstellung fließen noch 10 mA/LED, sind das 40 mA x 12V = 480 mW Leistung bei Parallelschaltund der Leuchtdioden und diese dann in Reihe zum Einstellwiderstand. Hat man nun einen 1/4 Watt SMD Trimmer, also max. 250mW, kann man sich leicht ausrechnen, das dies schiefgehen wird. Wahrscheinlich nicht sofort, aber irgendwann…

Zu helles Licht in den Häusern und Wagen…

Tja, die modernen Leuchtdioden… :-D In den meisten Fällen hatten die Schreiber der Mailbeiträge Vorwiderstände um etwa 1 kOhm vor ihren LEDs. Überschlagen sind dies bei 15V auf dem Gleis rund 12 mA, die durch die LED fließen. Bei den aktuellen LED-Typen reicht allerdings ein Bruchteil davon völlig aus. Ich würde, auch im Hinblick auf die Belastung, immer generell einen 2,2 kOhm Widerstand in Reihe zu JEDER LED schalten, dies sorgt auf jeden Fall dafür, dass auch bei voller Spannung keine Zerstörung erfolgen kann. Diese ‚LED+Widerstand‘-Schaltung(en) dann parallel schalten und anschließend in Reihe an einen 10 kOhm Trimmer gelegt, sollten einen brauchbaren Einstellbereich bieten. Noch günstiger ist es, mehrere LEDs in Reihe zu schalten, so wird der Spannungsabfall am Poti reduziert, eine reine Rechengeschichte ;-)

So, dieses zu vielen Worten um ein einfaches Bauteil :-) Ich weiß, dass einige Beispiele am Maximum gewählt sind. Die an mich herangetragenen Nachrichten zeigen mir aber, dass so etwas durchaus vorkommt. Immerhin ist z. B. das ‚Modellbahnen‘ für die meisten Menschen eine Freizeitbeschäftiigung, keine Wissenschaft, dennoch aber sehr stark mit der Elektronik verbunden. Niemand kann aber von jedem Modellbahner verlangen, dass er sämtliche Schaltungskniffe und Bauteile kennt, weil er eben dieses Hobby hat. Nebenbei habe ich für den Interessierten hier noch einige Tipps zum Umgang mit Leuchtdioden.