Desasterkreis.de – (K)eine Ansischtssache

Scrrenshot desasterkreis.deIch muss mal wieder was verlinken.

Manchmal gehen einem ja Ideen und Gedanken durch den Kopf, welche man irgendwie verwerten möchte, leider aber nicht weiß wie, vor allem wo.

 

Ein Blog ist für solche Geschichten sicherlich eine gute Idee, allerdings ist es immer schwer bis unmöglich, jedes Thema universell unterzubringen. Man könnte auf einer schon existierenden Plattform aktiv werden, da passt es aber inhaltlich nicht. Alternativ gibt es Angebote im Netz, auf denen man sich austoben könnte, da ist man aber wieder sehr abhängig. Unter dem Strich: Bastel selber was. Es kann schon ein Desaster sein, wenn sich solche Dinge im Kreis drehen, ein Desasterkreis eben ;-)

 

 

 

 

 

 

Ein frohes Weihnachtsfest an Euch alle und ein paar Gedanken!

Heute ist der 24. Dezember 2016, der heilige Abend, ab morgen ist Weihnachten.

Wie in jedem Jahr wünsche ich Euch allen eine friedliche Weihnacht!

 

 

Nicht der Geschenke wegen, das meiste was wir alle gerne hätten, kaufen wir über das Jahr selber, die wertvollsten Wünsche sind meist auch mit Geld nicht zu bekommen, sie sind nicht käuflich!

Gelegentlich werde ich gefragt, warum ich (auch) zu jedem Adventssonntag eine guten Wunsch auf die Reise schicke oder eben ein frohes Fest wünsche, würde ja eh jeder machen.

Ja, kann sein… Mir kommt es aber nicht darauf an, einen weiteren Beitrag für den Blog zu erstellen, da erreichen andere Artikel mehr Leser. Nein, für mich persönlich ist Weihnachten eines der wenigen Ereignisse im Kalender, welche die Gelegenheit bieten, die eigenen und persönlichen Erinnerungen und Erwartungen durchscheinen zu lassen, an die folgenden Generationen zu vermitteln und mit ganz klassischen Werten zu bewahren. Man darf auch mal sentimental sein ;-)

Natürlich ändert sich das äußere Erscheinungsbild des Festes im Laufe der Jahre! Aus Kerzen werden Leuchtdioden, in der Dekoration existiert mehr Elektronik, als in mancher Kaffeemaschine. Dies sind aber eigentlich nur Randerscheinungen, wer Weihnachten an Menge und Wert der Geschenke und Effekte festmacht, wird von einer gewissen Besinnlichkeit wahrscheinlich ohnehin nicht erfasst, ebensowenig die Menschen, die ein einziges mal im Jahr in die Kirche laufen, weil „das wird immer so gemacht„.

Ich will mal das Hollywood-Klischee des „an Weihnachten soll jeder was von sich selber geben“ bemühen, um welches es ja wirklich gehen sollte. Nun, das klappt sicher nicht damit, dass das eigene Fenster heller leuchten muss, als das des Nachbarn. Damit erfüllt man eher die selbst auferlegten Erwartungen, um „besser“ zu sein als dieser und jener.

Ne, für mich ist Weihnachten ein (nicht nur) leicht wehmütiger Blick in die Kindheit, auf vergangene Feste und vielleicht noch zu erfüllende Hoffnungen, das Zusammensein mit der engsten Familie, in Dankbarkeit für jeden, der noch dabei sein will und kann.

Kann man auch an anderen Tagen im Jahr machen? Klar! Aber da ist eben nicht Weihnachten ;-)

Frohe Weihnachten!

 

 

 

 

 

 

Technik und Alltag und Gedanken

OK, ich habe diesen Beitrag gepostet, weil ich viele der Inhalte wirklich nachvollziehen kann. Irgendwie hat mich aber auch nachdenklich gemacht, was sich so dahinter verbirgt, was mich selber verändert hat und betrifft.

Ein paar Gedanken:

Onlinebanking

Früher war es für mich selbstverständlich. Gehe zur Bank, ziehe Auszüge, hole Geld ab. Anfangs sogar ohne Geldautomat, den gab es einfach noch nicht. Heute bekomme ich eine SMS, wenn es eine Buchung auf dem Konto gibt, ggf. muss ich mal zur Filiale oder dem Automaten und Bares mitnehmen. Oft auch nicht, vieles wird einfach überwiesen und nicht eingezahlt, online natürlich. Das meiste seines Geldes hat man ja gar nicht mehr in der Hand.

Tablet, Smartphone & Co

SMS, WhatsApp, Email – Kommunikation war nie so einfach, die Privatsphäre aber auch nie so störanfällig. Immer erreichbar, immer verfügbar. Noch vor ein paar Jahren war ich einfach nicht da, wenn ich nicht Zuhause war. Da hatte ich sogar den Anrufbeantworter nach einiger Zeit abgeschafft, ich wollte nicht der Neugier erliegen, wer da evtl. etwas von mir wollte. Selbst das Fotoalbum ist dank Cloud und Speicherkarte eigentlich immer dabei…

TV, IPTV, Sat und Medien

Mit ein bisschen Mühe, mal mehr – mal weniger, kann man heute in kurzer Zeit so ziemlich jeden Film, Musiktitel oder TV-Beitrag verfügbar haben. Einen einigermaßen schnellen Internetzugang vorausgesetzt. So kultverdächtige Dinge wie geplanter Kinobesuch oder der Videoabend mit vorhergehendem Besuch der Videothek sind ja mittlerweile die Ausnahme. Ich kann hier mit meinem T-Entertain z. B. parallel mehrfache Aufnahmen über Monate hinweg planen, soviel kann man eigentlich gar nicht mehr bewusst ansehen und in sich aufnehmen.

Die Aufzählung kann man noch um unendlich viele Punkte erweitern, keine Frage. Aber ist das alles wirklich von Nachteil? OK, sollte die weltweite Vernetzung mal zusammenbrechen, sind 99,9% der genannten Möglichkeiten schlagartig nicht mehr verfügbar! Aber wie wahrscheinlich ist, dass dies geschieht? Eher klein, oder?

Ansonsten ist aber auch viel Zeitersparnis und natürlich auch Bequemlichkeit mit all diesen Techniken möglich! Benötigtes Wissen bzw. gewünschte Informationen sind in wenigen Minuten erhältlich, man muss nur wissen wie und wo man suchen muss. Und die Kriminalität? Ja, auch die hat neue Wege gefunden! Aber eins galt auch früher: Augen auf! Ich will keine Opfer zu Tätern machen, bis auf wenige Ausnahmen sind es aber doch meist Unachtsamkeit und Leichtsinn, die es den Tätern erst möglich machen, zuschlagen zu können. Das klappt in Wirklichkeit auch im ‚echten‘ Alltag.

Verdrehte Welt oder Fortschritt? Nur mal so… ;-)

 

 


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