Dreibeiniger 2-A-Schaltregler ersetzt lineare Regler im TO220-Gehäuse

7805_artikelfoto_www.michael-floessel.deVielleicht interessant, wenn der alte 7812 (oder vergleichbare) nicht die optimale Lösung sind oder waren:

Quelle Elektor: Dreibeiniger 2-A-Schaltregler ersetzt lineare Regler im TO220-Gehäuse

 

 

Die neue Die neue R-78B-Reihe soll pinkompatibel mit den Linearreglern sein, ein paar zusätzliche Informationen in dem verlinkten Elektor Artikel, Details beim und vom Hersteller im Datenblatt.

 

 

 

 

 

 

 

Schaltender Ersatz für 78XX mit 0,5 A – ELEKTOR.de | Elektronik

7805_artikelfoto_www.michael-floessel.deSo richtig Effizient sind sie ja nicht, die Spannungsregler der 78xx Reihe. Sicher, für eine schnelle und zuverlässige Lösung sind sie immer gut zu gebrauchen, spätestens bei verhältnismäßigen hohen Eingangsspannungen und/oder höheren Ausgangsströmen treten gerne Probleme auf.

Dies haben natürlich auch die Halbleiterhersteller erkannt und pinkompatible Schaltregler auf den Markt gebracht, die im Idealfall einfach das alte Bauteil ersetzen:

Schaltender Ersatz für 78XX mit 0,5 A – ELEKTOR.de | Elektronik

In vielen Fällen dürfte man mit 500mA auskommen, ich selber kann mir hier einige Schaltungen vorstellen, in denen ich die alten 7805 ersetzen werde. Schon alleine wegen der Tatsache, dass ich mir so manchen Kühlkörper sparen kann. Mal sehen wann die P8705-S zu bekommen sind, bei den üblichen Verdächtigen für Privatanwender habe ich die Regler noch nicht finden können. Hier noch der Link mit weiteren Informationen vom Hersteller und der Link zum Datasheet. Die weiteren Varianten der Reglerserie sind ebefalls auf der Herstellerseite zu finden.


reichelt elektronik – Elektronik und PC-Technik

Tipp: LM317T, einfacher Spannungsregler

LM 317 T

Da ich oft auf einstellbare Spannungsquellen zu Bastelzwecken angesprochen werde, hier ein Vorschlag für eine preiswerte Lösung. Für die meisten Modellbauexperimente und Elektronikbasteleien, sollte das Teil eigentlich ausreichen.

LM317T, einfacher Spannungsregler, Fehler, InformationenEr ist schon ein paar Jährchen alt und hat seine Schwächen, reicht aber in vielen Fällen aus:

Der LM317T

Eigentlich ist er ein integrierter Schaltkreis. Also ein IC, welches eine komplette Spannungsregelung enthält. Braucht man eine einstellbare Ausgangsspannung und kommt mit max. 1,5 Ampere an Strom aus (typabhängig), ist er eine günstige Lösung, welche mit 4-5 externen Bauteilen zufrieden ist, um ein geregeltes Netzteil aufzubauen. Jedenfalls dann, wenn man keine Besonderheiten in die Schaltung einfügt, bzw. davon verlangt.

Link zum Datenblatt!

Eckdaten:

  • 1,2V – 37V Ausgangsspannung (max. ca. 3V unter Eingangsspannung)
  • max. 40V Eingangsspannung
  • max. 1,5 Ampere, je nach Typ
  • interne Strombegrenzung
lm317t_beispiel

Hier eine einfache Beispielschaltung für eine einstellbare Ausgangsspannung von 1,2V – ca. 20V. Geht man von 1 Ampere maximalem Ausgangsstrom aus, liegt man eigentlich immer richtig. Allerdings sollte ein Auge auf die Temperatur des 317 geworfen werden, ein mittlerer Kühlkörper schadet sicher nicht. Vor allem dann, wenn bei gering eingestellter Ausgangsspannung ein höherer Strom fließt. P = U * I!

Wenn man also bei z.B. 24V Eingangsspannung nur 2V am Ausgang benötigt, dabei aber 1A an Strom fließt, sind das immerhin rund 22 W, die das IC da verbraten muss.

LM317T Belegung

 

Ach ja, auf die Anschlüsse achten! Von links nach rechts sind das Adjust, Out, In!

 

 

 

Es gibt natürlich mittlerweile viele Lösungen, die effizienter und auch eleganter arbeiten als der alte 317T., für eine preiswerte und vor allem mit geringem Aufwand zu realisierende Lösung, betrachte ich ihn aber immer noch als gute Wahl.