ESO – EMS Knowledge Base – Entwicklung

Zugegeben, bei elektronischen Arbeiten im heimischen Hobbykeller wird man eher von Hand löten und bestücken. Zusätzlich ist irgendwann der Punkt erreicht, an dem ein manuelles „Handling“ von bestimmten Baugrößen einfach nicht mehr machbar ist.

Aus der Vergangenheit kenne ich das Fertigen von Schaltungsträgern via Automat, ein Vorgang, der mich immer wieder fasziniert. Für Interessierte und Leute mit Bedarf, stelle ich mal ein Video ein, welches Einblicke in diverse professionelle Platinenfertigungstechniken gewährt.

 

OK, die Grenze zwischen Firmenauftritt und Allgemeininformation ist vielleicht verschwommen, trotzdem möchte ich auf die Knowledge Base hinweisen, die von der Firma ‚ESO Electronic‘ angeboten wird:

ESO – EMS Knowledge Base – Entwicklung.

 

 

 

Anode/Kathode bei SMD LEDs

Da es auch zu diesem Thema immer wieder Fragen gibt, habe ich einfach mal ein paar Fotos von SMD LEDs beschriftet. Die Sammlung beinhaltet aber garantiert nicht annähernd alle Bauformen! Bei 3 bzw. 5mm LEDs sieht’s übrigens so aus.

Sicherheit bringt aber immer nur das Datenblatt, im Zweifel auch durchmessen bzw. über einen Vorwiderstand Spannung anlegen!

Und denkt dran:

  • Anode=positiv=(+)
  • Kathode=negativ=(-)

 

 

 

 

SMD 2 THT Spider :-)

SMD2THT_SpiderSo manches mal wäre es gut, wenn moderne Elektronik etwas größer wäre. Im aktuellen Fall möchte ich gerne eine Versuchsplatine auf Lochraster aufbauen. Das passende IC steht mir aber nur als SMD-Version zur Verfügung, also dann wieder ein wenig frickeln, SMD goes THT eben :-)

Am Rande erwähnt: Ich habe es nicht so mit den Spinnentieren…! Den biologischen, lebenden, krabbelnden… Ihr könnt Euch vielleicht vorstellen, dass man durchaus mal zusammenzucken kann, wenn das abgebildete Teil im (noch dunklen) Keller auf dem Arbeitstisch liegt :mrgreen:

Im ersten Anlauf wollte ich zunächst eine Adapterlösung mit Sockel bauen, für die aktuelle Anwendung ist das aber unnötig bzw. vielleicht sogar von Nachteil.

SMD2THT_HeaderAlso IC einspannen und verzinnen…

 

 

SMD2THT_Holder… mit Kupferlackdraht etwas anschlussfreundlicher gestalten…

 

 

 

 

 

SMD2THT_Spider… ekeliges Aussehen erzeugen…

 

 

 

 

 

 

SMD2THT_Top

 

und montieren!

 

 

 

 

 

 

 

SMD2THT_Bottom

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufbauen will ich übrigens mal wieder einen Spannungswandler von 1,2V auf mindestens 3V, wahrscheinlich deutlich höher. Diesmal mit dem PR4404 statt dem PR4402, dieser kann rund 300mA liefern, also deutlich mehr als der 4402. Neben dem Vorteil wenige externe Bauteile zu benötigen, reizt mich einfach die Tatsache, dass die Bauteile eigentlich als LED-Treiber gedacht sind ;-) Wenn’s funktioniert, werdet Ihr es hier lesen :-D

 

 

Sieben Sünden beim Leiterplatten-Design

Entwicklungsplatine IrDiS - www.michael-floessel.deIrgendwann kommt ein (Hobby) Elektroniker mal in die Verlegenheit, dass er eine Platine fertigen lassen will oder muss. Geeignete Software gibt es im Netz, teilweise sogar kostenlos, wenn man einige Einschränkungen akzeptieren kann, welche bei kleineren Projekten meist ohnehin keine tragende Rolle spielen. Je nach Umfang, kann so ein Vorhaben auch schon einige Euros aus der Geldbörse ziehen, man sollte sich so gut wie es geht vorbereiten, Fehler sind meist nur mit viel Mühe zu beheben, wenn überhaupt. Elektronikpraxis hat hier (mal wieder :-) ) das Problem erkannt und Tipps erarbeitet, welche helfen können, Fehler zu vermeiden:

Sieben Sünden beim Leiterplatten-Design.

Ich habe selber schon erlebt, dass nach der Lieferung der Platinen auf einmal die Pads eines Bauteiles spiegelverkehrt sind, trotz aller Sorgfalt im Vorfeld. Das ist nicht nur ärgerlich, im schlimmsten Fall sind die PCB’s reif zur Entsorgung. Ebenso schön ist es, wenn eine Schaltung nur beim Labormuster funktioniert, nicht aber bei der gedruckten Schaltung. Schuld kann z. B. das Design der Leiterbahnen sein, vielleicht eine Einstreuung der Nachbarbahn oder eine Masseschleife? Ärgerlich allemal!

 
 

 

 
 

Android App: ElectroDroid

electrodroid_screenshot_app_android_www.michael-floessel.deAls Elektroniker hat man ja des öfteren (wenn nicht immer) auch mit Mathematik und Berechnungen zu tun. Daneben gibt es auch Farbcodes, Simulatoren und andere Dinge, die man nicht immer im Kopf hat. Hier gibt’s ElectroDroid (Goolge Play), eine nette App, die sich als Helferlein für diese Sachen bereitstellt. Zusätzlich noch der Link zur Entwicklerseite, es gibt wohl weitere Versionen für andere Betriebssysteme. Ich habe mich allerdings nur um die Androidversion gekümmert, schaut am besten selber mal nach ;-)

Das Tool gibt es in einer kostenlosen und einer Pro Version, welche dann 1,99€ kosten will. Bisher habe ich nur die Free-Version installiert, sie hat bislang für mich völlig ausgereicht.

Einige der Funktionen:

  • Widerstandsfarbcode
  • SMD Widerstandscode
  • Spulenfarbcodes
  • Ohmsches Gesetz
  • Blindwiderstand
  • Spannungsteiler
  • Vorwiderstände LED
  • NE 555
  • LM 317
  • Verlustleistung
  • noch einige mehr!

Eine gute Wahl, um einige Dinge von seinem Androiden erledigen zu lassen :-)

 

Wenn man darüber hinaus noch günstiges Elektronikzubehör sucht, ist Reichelt immer eine gute Wahl: 



reichelt elektronik – Elektronik und PC-Technik


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Emails und Erklärungen zu elektronischen Bauteilen

Artikelbild Elektronik Tipps - www.michael-floessel.deSo, nach ein paar Tagen Nachlässigkeit zu dem Thema, habe ich mir mal wieder die Nachrichten im Maileingang vorgenommen.Einiges ist wie immer der Rubrik ‚Vermischtes‘ zuzuordnen, oben in der Liste stehen aber seit ein paar Wochen die Probleme rund um elektronische Bauteile, deren Einsatz und vor allem deren Funktion. Eien extremen Anstieg verzeichne ich nach dem ‚LED Lauflicht‘ Artikel. Sehr viele Blogleser wollen doch mehr als eine LED pro Pin am µController betreiben, der PIC schafft das aber eben nicht bzw. kann/soll nicht so viel Strom liefern.

Ich kann sehr gut verstehen, dass der Frust riesig sein muss, wenn man mit viel Zeit und Mühe eine Schaltung aufgebaut hat und diese am Ende nicht funktioniert. Noch schlimmer, man hat richtig Geld investiert und das Ganze geht in Rauch auf. Ich mache einfach mal eine kleine Aufzählung der Topthemen, also der Probleme, die wenigstens zwei mal aufgeschlagen sind:

  • Transistor schaltet/arbeitet nicht
  • Richtigen Anschlusspin finden
  • Widerstand wird sehr warm
  • Diode blitzt nurkurz auf (1N4148,LED)
  • Elko bekommt dicke Backen/stinkt/wird warm
  • PIC/IC/xxx wird sehr warm
  • Spannung zu hoch, zu niedrig
  • Größeren Verbraucher mit Controller schalten
  • +/- umschalten ohne Schalter, Relais

Das Problem ist natürlich, dass man, um mit Elektronik arbeiten zu können, gewisse Kenntnisse haben muss, um erfolgreich selber nach Bedarf seine Schaltungen bauen zu können. Nun kann aber nicht jeder Modellbahner, Modellbauer, Hobbylöter etc. auch Elektroniker sein oder ‚mal eben‘ eine Ausbildung nachschieben :-) Für die meisten elektronischen Eigenlösungen ist dies aber auch gar nicht nötig. Ein wenig technisches Interesse reicht oft aus.

Aus diesen Gründen werde ich versuchen, hier eine Art Mini-Bauteil-Kurs aufzubauen. Die grundlegenden Funktionen mit, wenn möglich, Tipps zur Fehlervermeidung und auch ein wenig Theorie. Ohne Anspruch auf Perfektion und wahrscheinlich auch mit Beispielen, die einem professionellen Ausbilder die Tränen in die Augen treiben könnten ;-) Es geht ja auch nicht darum, eine Prüfung mit diesem Wissen zu bestehen oder seinen Lebensunterhalt damit zu verdienen, es geht einfach darum, die Bauteile mit denen man werkeln möchte, ein wenig besser kennen zu lernen. Nebenbei findet man vielleicht auch einen Tipp, wie man ein Vorhaben realisieren könnte, das bisher nur an der der passenden Elektronik gescheitert ist. Alles nur im Bereich bis 24V, also nichts wirklich gefährliches. Trotzdem schon einmal der Hinweis: KLICK!

In vielen Büchern und auch während meiner Ausbildung startet das Thema Elektronik oft mit den physikalischen Grundlagen. Elektronen und Protonen, negatives und positives, geladenes und ungeladenes. Diese Dinge lasse ich aus! Wenn man nicht gerade sehr spezielle Vorhaben angehen möchte, spielt z.B. das Wissen über einen P/N Übergang keine große Rolle. Da soll ein Transistor schalten oder verstärken, eine Diode leiten oder sperren. In einigen Fällen geht es nicht ganz ohne Hintergrundtheorie, ich versuche dieses aber so kurz wie möglich zu halten. Wer verstärktes Interesse an der Elektronik verspürt, kann sich ja immer noch tiefer in die Materie einarbeiten, interessante Themen gibt es reichlich.

Die lose und ohne Reihenfolge auftretenden Beiträge kommen übrigens in die Rubrik ‚Tipps und Tricks‘. Wie oft und umfangreich die Beiträge erscheinen werden weis ich noch nicht. Das erstellen der Artikel ist recht aufwändig, auch werden zu vielen Bauteilen mehrere Teilartikel erscheinen, manchmal ist es eben viel Stoff. Ich werde mit dem NPN Transistor beginnen und habe bei der Vorbereitung schon bemerkt, dass diese Themen nicht in 10 Minuten zu behandeln sind.

Bitte nehmt diesen Artikel auch als Ausgleich für die Antworten in den Mails, in denen nur ‚ich versuche mich darum zu kümmern‚ stand :mrgreen:

 

Einfaches Lauflicht auf Lochraster mit PIC 16F688 und SMD LEDs – Teil 3

Lauflicht PIC 16F688 mit SMD LEDs auf Lochraster - www.michael-floessel.deSo, hier nun der letzte Teil zum 8-Kanal Lauflicht.

Unten aufgeführt der Stromlaufplan und der Download der .Zip Datei mit dem kompletten MPLAB Projekt und einem Snapshot der Config-Bits, da die Konfiguration mit Rücksicht auf die evtl. verwendeten Brenner nicht im Code enthalten ist. Die entsprechenden Bits also bitte beim Brennen setzen!

Im Download enthalten:

  • Der MPLAB Workspace
  • Die Fotos zum Platinenaufbau
  • Einfacher Stromlaufplan
  • Screenshot Stromlaufplan

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