Was macht der Modellbahner zwischen den Öffnungstagen? | Oder eher: Wenig Zeit für den eigenen Blog

Gelegentlich fragt man sich ja, was Mitarbeiter einer Modellbahnausstellung so an den Tagen machen, wenn kein Besucherbetrieb stattfindet ;-) Also zum Beispiel:

 

Hunderte von Achsen wechseln Auch wenn sie sehr lange halten, irgendwann sind die Teile einfach fertig.     Gelegentlich fehlt es an Zusammenhalt…         ̷…

Quelle: Was macht der Modellbahner zwischen den Öffnungstagen? | Blog der Modellbahnwelt Odenwald

 

 

 


 

 

 

Petroleumofen Tonysun R95-BMB – Heizung in Werkstatt, Gewächshaus und Garage?

Pertoleum-Ofen-Tonysun-R95-BMB-www.michael-floessel.deManchmal kommt man in die Situation, dass man sich auch im Winter an Orten aufhalten will oder muss, an denen es nicht besonders warm ist (Ich weiß, das ist die Erkenntnis :mrgreen: ). Mit geht es gegenwärtig so in Keller und Garage. In der Garage wenn ich mal was an den Rollern zu frickeln habe, im Keller bei meinen Modellbau- bzw. Elektronikprojekten. Entweder ist keine Heizung verfügbar oder unwirtschaftlich, gerade im Hinblick auf die Strompreise. OK, ein Heizkörper im Kellervorraum ist vorhanden, aber da würden schon einige Liter Öl vergehen, ehe die gewünschte Wirkung einsetzt.

 

Um es auch an kalten Tagen aushalten zu können, ist meine Wahl auf einen Petroleumofen gefallen, Typ Tonysun R95-BMB. Jedenfalls denke ich das, als Typ ist nur R95-BMB im Manual angegeben, WWW Suchen ergaben als Marke eben Tonysun.

Man geht zwar ein paar Kompromisse bei Geruch und Lüftung ein, das habe ich aber mal riskiert. Richtig günstig ist Petroleum allerdings auch nicht, aber transportabler als Gasflaschen, wobei ich mich auch wegen der Kondenswasserbildung gegen Gas entscheiden habe. Mir ist klar, dass solche Dinge eher zum Campingzubehör gehören, aber dafür zu sorgen, dass ich auch ausreichend Luft bekomme, kriege ich gerade noch hin. Nebenbei sind in Garage und Keller genügend Lüftungsöffnungen, wahrscheinlich könnte ich auch zwei von den Dingern betreiben.

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Recht praktisch finde ich die Tankanzeige, das Teil scheint sogar verhältnismäßig genau zu sein. Rechts daneben der Einfüllstutzen für das Brennmaterial.

 

 

 

 

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Der Heizer in Betrieb. Ganz nebenbei kann man auf den oberen Deckel auch noch einen Topf stellen um zu kochen, das ist aber nicht so mein primärer Anwendungszweck ;-)

 

 

 

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Mal näher dran…

 

 

 

 

 

 

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… und von oben. Bei solchen Fotos aufpassen, das kann ganz schnell eine Augenbraue kosten :-D

 

 

 

 

 

Meine Erfahrungswerte sind bisher sehr gut. Der Keller hat so ca. 20 – 22m² Fläche, der Tonysun kann ihn komplett aufheizen. Bis die hinteren Ecken des Raumes warm werden kann es dauern, beim letzten Test so ca. 0,3 – 0,4°C/Stunde Temperaturanstieg der Luft in Brusthöhe, das kommt auf die Umgebung an. Gemessen allerdings an einer Außenmauer/ Erdreich. Im Umkreis 1,5m um den Ofen ist es sofort nach 5-10 min so warm, das man keinen Pullover mehr braucht, ich zumindest nicht ;-) Die Regulierung der Flamme braucht etwas Übung. Nach dem Zünden dauert es 5-10 Minuten, bis der Brenner ‚da‘ ist. Ich stelle ihn dann immer wieder mal nach, eben so, dass das obere Drahtgeflecht in Glut gehalten wird. Soll es mal wärmer sein, bis knapp unter die Flämmelgrenze. Dreht man zuweit auf, bildet sich über dem Glühkorb eine Flamme, dann war’s zu dolle.

Der Verbrauch hält sich in Grenzen, der Preis für Petroleum und gleichartiges leider nicht. Da ich den Ofen aber nur gelegentlich brauche, geht’s. Es gibt verschiedene Versionen des Tonysun, meiner hat anscheinend ca. 3 Liter Tankinhalt, die im Manual angegeben 5 Liter passen mit Sicherheit nicht rein. Jedenfalls nicht, wenn man bei „Full“ auf der Tankanzeige das Befüllen stoppt. Mit vollem Tank schaffe ich aber mindestens 10 Stunden heizen, darin meist zwei Kaltstartvorgänge, ganz leer habe ich ihn, aus Rücksicht auf den Docht, noch nie werden lassen.

Die Heizleistung liegt (Herstellerangabe) bei ca. 8000 BTU (Umrechnung / Bedeutung), ca. 2,4 kW. Zum verwendbaren Brennmaterial kann ich noch nicht viel sagen, es gibt unzählige Tipps vom Grillanzünder bis zum Lampenöl in den entsprechenden Foren, ich habe bisher nur eine Sorte versucht, das Zeug heißt ‚Spezial-Petroleum‘. Auf dem Tankdeckel steht Kerosine, wer weiß, was da noch alles funktioniert… Von allem was schnell entflammbar ist würde ich aber die Finger lassen! Nebenbei auch nicht im Betrieb den Einfülldeckel öffnen, der zusätzliche Sauerstoff lässt die Flamme recht heftig reagieren :shock:

Kaufen kann man die Heizung (und vergleichbare?!) so ab roundabout 35€. Ich habe keine Ahnung, ob meiner Nachbauten hat oder der Nachbau von etwas anderem ist… Er funktioniert und ist dicht, das ist das einzige, was für mich zählt. Wie irgendwo schon jemand schrieb: Millionen frierende Chinesen im Winter können nicht irren :mrgreen:

Und noch ein paar Tipps, für alle Fälle:

Wo immer ein Gerät benutzt wird welches eine Flamme erzeugt – Sorgt für ordentliche Luftzufuhr! Ich rede jetzt von Luft zum Atmen, also nehmt das Ernst!

Nebenbei ist die Kiste wahrscheinlich nichts für empfindliche Nasen. Je nach Petroleum und Einstellung kann der Tonysun anscheinend recht stark stinken. Ich kann das im Moment nicht bestätigen, bin da aber nicht sehr empfindlich und habe kaum Erfahrungen, mit den verschiedenen Füllmitteln. Aber glaubt mir, seit ich nicht mehr rauche (bzw. mit dem Dampfen begonnen habe), reagiert meine Riecheinheit recht sensibel. Muss ja nix heissen…  Knoblauchfahnen und kalten Rauch finde ich jedenfalls schlimmer ;-)

Mit Kanistern ab einer gewissen Größe wird das Einfüllen eine Sauerei. Also am besten etwas mit Ausgießer oder kleinere Behälter nutzen.

Nicht durch die Gegend schleppen, wenn der Ofen heizt!

Zum Abschalten Docht ganz herunterdrehen (Regler nach links), es kann ein paar Minuten dauern, bis die Flammen erloschen sind.

Nicht nachfüllen, wenn er arbeitet oder noch heiß ist!

 

 

 

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Die Bastelecke – der Tagebuch PC – kalter Kaffee

Jaja, ich weiß – schon wieder der Umzug :-D Aber es ist eben so, ein derart einschneidender Vorgang ist nicht in 2 Tagen erledigt. Vieles kann ich mittlerweile wieder in Angriff nehmen, oft fällt einem allerdings erst während der Arbeit auf, was noch alles fehlt oder den Umzug eben doch nicht so gut überstanden hat.

So z.B. der Tagebuch PC bzw. die Computerecke im allgemeinen. War bisher eher provisorisch aufgebaut, ich wollte halt überhaupt wieder was machen können. Leider hat der PC einige Macken abbekommen und auch so gefiel mir das Ganze nicht so recht.

EDV-in-Bastelecke-fruehes-stadiumErst mal alles aufgestellt und einschaltfertig gemacht, mehr aber auch nicht ;-) Macht keinen Spaß so…

 

 

EDV-in-Bastelecke-fast-fertigAlso noch ein paar freie Tage dazu verwendet, etwas Ordnung ins Chaos zu bringen. Dank an Stefan, dessen ausgedienter PC (besser einige Teile) haben meinem Bastel-PC zu vernünftiger Funktion verholfen. Nicht neu, nicht schnell – aber zuverlässig :mrgreen:

 

Im Moment werkelt in dem Rechner noch der alte AMD XP 2400+, auf dem Motherboard, das normalerweise in den Tower gehört, haben die Elkos ‚dicke Backen‘ :-( Na, mal sehen ob sich da was lohnt… Ist ja nicht so, als wenn der Rest vom Haushalt im Keller nicht auch noch untergebracht wäre, zumindest temporär. Da erspar ich mir aber ein Foto ;-) Also alles der Reihe nach!

Seht mir also bitte nach, wenn ich immer noch nicht ganz so schnell auf Anfragen reagiere! Immer wenn ich denke jetzt haste Zeit, dann muss vorher noch irgendwas repariert, installiert oder umgestellt werden. Wird alles besser!!!

Nebenbei, ich bin ja auch irgendwo geizig, deswegen ist das mit dem Heizen im Keller übrigens so eine Sache. Im Allgemeinen geht’s ganz gut, nur der Kaffee wird schnell kalt ;-) Aber man ist ja Bastler, siehe auch unteres Foto, die untere rechte Ecke :-D :-D :-D


reichelt elektronik – Elektronik und PC-Technik

Werkzeug

www.michael-floessel.deIn letzter Zeit bin ich des öfteren gefragt worden, was man für die hier im Blog beschrieben Basteleien denn mindestens an Werkzeug braucht und was das alles kostet.

Nun, die Frage kann man schlecht pauschal beantworten, jeder entwickelt im Laufe solcher Arbeiten bestimmte Techniken, die auch bestimmte Werkzeuge benötigen. Ich kenne Menschen, die mit einem einfachen Bastelmesser nicht zurecht kommen, andere bringen sich mit dem Lötkolben beinahe um. Trotzdem hat jeder am Ende ein sehr gutes Ergebnis auf dem Tisch stehen.

Ich versuche mal, eine Liste des (meiner Meinung nach) notwendigsten Werkzeuges aufzustellen. Hier sollte man nicht unbedingt immer das billigste kaufen, das teuerste aber auch nicht. Ich habe z.B. Sekundenkleber für 5€ pro Tube im Baumarkt gesehen, im Euroshop 5 Tuben für 1€. Beide kleben gleich. Bei Pinzetten wiederum kann ich nur empfehlen wirklich gute zu kaufen, mit denen meisten Billigversionen kann man bestenfalls Einzelteile beim Lackieren festhalten. Oft kann man eine Entscheidung schon treffen, wenn man das Werkzeug einmal in der Hand hält. Man fühlt meist, ob man Müll oder nutzbares vor sich hat.

Also mal zur Liste:

  • Pinzetten
  • Seitenschneider (oder Saitenschneider :-) )
  • Minibohrmaschine (muss nicht Proxxon oder Dremel sein, sollte aber sauber und kraftvoll laufen).
  • Bastelmesser, besser ein Satz mit wechselbaren Klingen
  • Diverse Kleber (Sekundenkleber, Ruderer, Pattex)
  • Schieblehre (digital ist heute auch nicht mehr teuer)
  • Bohrer ab 0,5 mm
  • Diverser Schleifeinsätze für die Minibohrmaschine, auch Trennscheiben etc.
  • Kleine Zangen
  • Für feinste Löcher einen Handbohrer
  • Ein Lötkolben mit regelbarer Temperatur (-450°)
  • Lötzinn in verschiedenen Stärken
  • Lotabsaugpumpe
  • Entlötlitze
  • Diverse Litzen und Kabel.

Je nachdem welche Qualität man eben nimmt, kostet die Grundausstattung so um 200 €, mehr geht natürlich immer ;-) Wobei die Liste unter Garantie nicht vollständig ist. Aber man muss ja auch nicht alles auf einmal anschaffen. Möchte jemand nur einen Gebäudebausatz aufbauen, braucht er ja keine Lötstation. Wie gesagt, pauschal schwer zu beantworten.

www.michael-floessel.deEine Bohrmaschine von Einhell, die ich mal als Angebot im Baumarkt erstanden habe. Waren so um 30€ incl. biegsame Welle, Bohrern, Trennscheiben etc..

Für 5€ habe ich noch ein Proxxon Schnellspannfutter hinzu gekauft weil das Gewinde passt, etwas an der Bohrfutteraufnahme gebastelt und gut war’s. Ich benutze sie schon seit mehreren Jahren, einzig die biegsame Welle will bei guter Schmierung gehalten werden. Bei Bohrungen unter 1 mm greife ich aber lieber zu der Proxxon im Hintergrund.

www.michael-floessel.deWer etwas weiter gehen möchte, kann auch noch ein Airbrush-Set kaufen.  Aber Vorsicht, das ist eine Welt für sich! Ich habe vor längerer Zeit mal ein Billigset in der Bucht für ganz kleines Geld ersteigert, mit dem ich meine Kleinstarbeiten erledigen kann. Für einen gehobenen Anspruch ist es aber indiskutabel. Der Güde Kompressor leistet im ‚Kurzschluss‘ zwar rund 3 Bar, im Lackierbetrieb kommt er aber auf kaum mehr als 1,2 Bar Dauerdruck. Zum Lackieren von Kleinteilen, Karosserien in 1:87 und zum Altern diverser Modelle OK, für größere Flächen aber nicht unbedingt.

Dazu kommen noch verschiedene ‚Helferlein‘ wie Tischschraubstock, ‚Dritte Hand‘, Leuchtlupe und mein selbst gebauter Lichttisch. Einfach so Dinge, die man irgendwann auf dem Wühltisch entdeckt oder sich selber baut.

www.michael-floessel.de- -KAFFEE!

 

Und ohne Kaffee, geht GAR NIX :mrgreen:

 

 

KFZ Werkstatt in 1:87, Servicemode der Hebebühne

Zum Verdeutlichen der Montage/Demontage der Bühne noch ein paar bewegte Bilder.

Richtung festlegen und Reset drücken, die Bühne fährt unendlich in die gewählte Richtung. Ein erneuter Reset stoppt den Ablauf und die Bühne arbeitet normal weiter. Wird nur eine Richtungstaste gedrückt, beginnt der Servicemode nach Ablauf des Programms.

 

KFZ Werkstatt in 1:87, der Mechaniker

Artikelfoto zur KFZ Werkstatt in H0/1:87

 

Ein paar Zeilen zum arbeitenden Preiser.

 

 

Der hart arbeitende Mechaniker in der Werkstatt schleift an der Karosserie eines alten Merzedes-Busses. Rechts neben dem Preiser sind einige LEDs in verschiedenen Farben direkt in schwarze Kupferlackdrähte eingelötet. Bei aufgesetztem Dach sind diese vor dem grauen Boden so gut wie nicht zu sehen.

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Weiteres zur KFZ Werkstatt in 1:87, Prinzip der Bühne

Artikelfoto zur KFZ Werkstatt in H0/1:87

Zu Beginn ein paar Erläuterungen zur Technik der Hebebühne. Schleifender Mechaniker, Tor und Licht kommen in den nächsten Tagen.

Auch weitere Details werden nach und nach noch folgen. Da dies ein Langzeitprojekt ist (auch für den Blog), fällt mir vieles nicht auf Anhieb ein. Aber wenn Ihr was vermisst – einfach mailen oder kommentieren ;-) Ich denke, der rote Faden durch die Geschichte wird sich noch bilden.

Die Hebebühne

Die Bühne wird mittels eines ‚gehackten‘ Servos angetrieben. ‚Hack‘ in dem Sinne, dass es eigentlich kein Servo mehr ist, sondern ein durchlaufender Motor mit Getriebe. Im Prinzip treibt der Motor des Servos über sein Getriebe eine 3mm Gewindestange an. In die Plattform der Bühne ist eine 3mm Mutter eingearbeitet, welche von der Gewindestange nach oben bzw. unten gezwungen wird, wenn sich die Stange dreht.

KFZ-Wekstatt www.michael-floessel.de

Auf der anderen Seite wird die Bühne durch eine Messinghülse geführt, die auf einem Messingröhrchen gleitet. Gewindestange und auch die Führung sind nicht präzise ausgearbeitet, deswegen wackelt die Bühne noch sehr. Das werde ich aber erst in Angriff nehmen, wenn sicher ist, dass alles fehlerfrei arbeitet.

 

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Nochmal Murphy

Irgendwie habe ich ja hier schon an Geister geglaubt. Nun will ich gerade die KFZ Werkstatt mal in Betrieb nehmen, da merke ich, dass da was fehlt.

Das Tor ist weg! Einfach nicht da…

Alles war zusammen in einem Karton gelagert, selbst die 1mm Stifte, die ich noch für irgendwas nutzen wollte, sind da. Aber das Tor nicht.

Das Tor war aus Platinenmaterial geschnitten. Ich hoffe jetzt nur, dass ich im vergangenen Jahr nicht mal ein Stück brauchte, in den Karton gesehen habe und dachte, dass ich das sowieso nicht mehr benutze :-(

Aber Mensch, so blöde bin ich doch nun auch wieder nicht…

PS: Die µSD Karte ist auch immer noch nicht aufgetaucht…