IP / WLAN Kamera SUNLUXY SL-C702 (und andere..) ohne App einrichten

sunluxy_640bAus aktuellem Anlass ein kleiner Beitrag zum Einrichten einer IP/WLAN-Kamera mit Bordmitteln.

Im aktuellen Fall ging/geht es um eine „SUNLUXY SL-C702“, eine recht gutes Gerät für recht kleines Geld. Das gleiche Vorgehen ist aber auch erfolgreich bei Maginon IPC-10 AC, IPC-100 AC, D-Link  DCS-5222L und eigentlich allem, was sich als ganz normales Netzwerkgerät aufrufen lässt.

 

 

Was man braucht:

  • Das Handbuch oder die Kenntnis, mit welchem Benutzernamen und Passwort das Gerät ab Werk ausgestattet ist. Von Vorteil ist auch die MAC-Adresse aber nicht zwingend notwendig.
  • Einen Router, der DHCP-Adressen vergibt und eine Liste aufführen kann, welche Geräte aktuell verbunden sind (kenne keinen, der dies nicht kann).
  • Ein LAN-Kabel.

So wird’s gemacht:

  1. Kamera auspacken bzw. Werksreset
  2. Gerät einschalten bzw. mit Strom versorgen
  3. LAN-Kabel an Router und Kamera anschließen
  4. Warten, bis alles gestartet ist… ;-)
  5. In den Router einloggen und sehen, welches/ob ein neues oder unbekanntes Gerät auftaucht. (Handbuch Router?! :-) )

In der Regel sieht so ein Eintrag in etwa so aus (Beispieladressen):

Gerät                            IP

192.168.0.223      –      192.168.0.223

192.168.0.23        –      192.168.0.23

Irgendein PC        –       192.168.0.55

724_a

Im Speedport W724V findet man die linke Ansicht unter „Heimnetzwerk ->> Heimnetzwerk (LAN) ->> Übersicht der Geräte im Heimnetzwerk“.

Wer sich nie mit seinem Netzwerk beschäftigt hat, muss evtl. etwas mehr Mühe aufbringen. In der Regel führt ein Klick auf einen der Einträge zu weiteren Informationen, unter anderem auch der MAC-Adresse des gefundenen Kandidaten. Diese ist irgendwo auf der Kamera (oder eben dem zu entdeckenden Gerät) vermerkt, sind sie identisch, ist es dir richtige Adresse. Kommt man an diese Daten nicht heran, hilft testen. Dazu eine der Adressen in einen Internetbrowser eingeben und sehen, welches Gerät sich meldet. Alternativ das LAN-Kabel von der Kamera trennen und sehen, wer verschwindet (aktualisieren der Routerseite nicht vergessen).

Ist die Identität der Kamera geklärt also die IP-Adresse in den Browser eingeben und unter Verwendung von Benutzernamen und Passwort einloggen. Hier würde ich (…) als erstes eine feste IP Adresse und einen angepassten Port festlegen, dann ist geklärt, wie das Gerät zu erreichen ist. Anschließend sollten Benutzername und Passwort geändert werden. Nun steht dem Einrichten des Funknetzwerkes nichts mehr im Wege. Aktiviert wird das WLAN in aller Regel erst, wenn das Netzwerkkabel entfernt und die Kamera neu gestartet wird.

Viele Kameras verlangen bei der EIngabe der Adresse auch den Port, so etwas sieht dann so aus:

IP-Adresse:Port, als Beispiel http://192.168.178.101:8822 für Port 8822 an IP 192.168.178.101.

sunluxy_640aNoch ein paar Angaben zur SUNLUXY SL-C702

 

 

 

HTTP Port ab Werk: 81

RTSP Port: 10554

ONVIF V2.0 Port: 10080

Beispiel-URL für Videozugriff:

rtsp://IP-Adresse:10554/tcp/av0_0 -> 1280×720

rtsp://IP-Adresse:10554/tcp/av0_1 -> 640×360

http://IP-Adresse:Port/videostream.cgi

Ansonsten bekommt man natürlich auch ganz normal Zugriff über die Browserseite unter IP-Adresse:Port. Nach Aufruf eines der angebotenen Links erscheint im unteren Bereich das berühmte Zahnradsymbol für die Einstellungen.

Bei IPSPYCONNECT und CD365CAM finden sich weiter Informationen und auch der eine oder andere Download. Wer die Einrichtung via Android-App durchführen möchte, findet diese im Playstore als NetCam. Dazu kann ich wenig schreiben, habe sie noch nicht großartig benutzt ;-)

 

 

 

Dies und das zum 17-f258ng Notebook, AMD A10 & Co, Bluescreens

HP_17f258ng-geraetNach einigen Wochen täglichem werkeln mit dem HP 17-f258ng Notebook, hat man ja auch mit seinen ‚Macken‘ einige Erfahrungen gesammelt. Ich schreibe einfach mal lose auf, was mir bisher im Gedächtnis geblieben ist.

 

Bluescreens

An sich arbeitet das Gerät zuverlässig, einzig sporadisch auftretende Bluescreens sind bzw. waren in den ersten Tagen eher nervig. Oft traten sie auf, wenn das Notebook aus dem Standby oder Ruhezustand erweckt wurde. Seltener mitten im Betrieb, gelegentlich aber auch dies. In einigen ersten Vermutungen (auch nach auswerten diverser Logfiles des Betriebssystems) hatte ich den Grafikkartentreiber im Verdacht. Etliche Versuche mit allen möglichen Catalysttreibern brachten aber keine Besserung, eher wurde es schlimmer. Eher Zufällig habe ich eine Verschlimmerung der Abstürze beobachten können, wenn eine Quelle im Netzwerk nicht schnell genug geantwortet hat. Sei es nun, das Ordner mit vielen Files im Heimnetzwerk auf meinem NAS eher zu träge kamen oder bei Google+ bzw. Facebook die Seite nicht schnell genug aufgebaut werden konnte, nach einigen Sekunden in denen der Rechner sehr ausgelastet schien, kam der berüchtigte blaue Schirm.

Ein ähnliches Verhalten trat auf, wenn die Verbindung zum WLAN nach dem Ruhezustand nicht schnell genug aufgebaut wurde. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe in einem schnellen (und bisher einzigen) Versuch den WLAN/Bluetoothtreiber von HP gegen die Variante von Lenovo ersetzt, seitdem ist Ruhe :-)

Coolsense

Bei den verschiedenen Versuchen mit meinen Benchmarkprogrammen habe ich festgestellt, dass die Ergebnisse oft (etwas) besser ausfallen, wenn Coolsense nicht installiert bzw. abgeschaltet ist. Bei der Suche nach der oben erwähnten Ursache für die Bluescreens hatte ich dieses deinstalliert, ich lasse es weg und habe gefühlt den Eindruck, das System läuft flüssiger. Vorsicht, rein subjektives Empfinden ;-)

Übertakten/Turbo Modus

Vorsicht, bei dem was jetzt kommt! Auch wenn das Tool direkt von AMD stammt und augenscheinlich beim HP 17-f258 Notebook einsetzbar ist, sollte man sich im klaren darüber sein, dass man seinen Computer damit ruinieren kann! Ich habe KEINE großen Tests mit den Möglichkeiten gemacht und erwähne es hier nur der Vollständigkeit halber und weil ich in einigen Mails gefragt wurde, ob ich etwas zum Thema ‚Turbomode‘ sagen kann. Kann ich nebenbei nicht, bin kein großer Anhänger vom Takten über die Spezifikationen hinaus. Also überlegt was Ihr macht, ich übernehme keine Garantie! 

Ohne jetzt dazu viele Worte zu verlieren, mit dem Tool „AMD-Overdrive“ ist es möglich, auch noch das letzte Quentchen Leistung aus seinem System herauszuholen. Auf der verlinkten Seite ist, etwa in der Mitte, der Download zu finden.

Wie oben gesagt Vorsicht, ich selber habe noch keinerlei Erfahrungen mit den Übertaktungsmöglichkeiten des Notebooks gesammelt!

 

 


Mobiles Oszilloskop mit WLAN

Wer sich noch etwas zu Weihnachten schenken (lassen :mrgreen: ) und gerne via WLAN auf Messergebnisse zugreifen möchte, sollte sich den verlinkten Artikel bei ‚Elektronik-Praxis‘ vielleicht mal näher ansehen:

Mobiles Oszilloskop mit WLAN

Eigentlich erstaunlich, dass noch niemand vorher auf die Idee gekommen ist. Oder besser gesagt, im für den privaten Rahmen erschwinglichen Breich so etwas auf dem Markt hat ;-) OK, es hat jetzt mit u. a. 10 MHz nicht unbedingt High-End-Spezifikationen, für die meisten Anwendungen sollte es aber durchaus ausreichend sein. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, Messdaten auf mobile Geräte zu übertragen. Schaut einfach in den verlinkten Artikel.

 

 

 

Lokale Medien vom PC/Notebook zu Chromecast™ streamen

MF-Videostream__ChromecastSeit ich meinen Chromecast-Stick am TV stecken habe, suche ich eine Möglichkeit, von allen Festplatten im Netzwerk möglichst SIMPEL (!) die Medien auf den Fernseher zu bringen. Auf Android Geräten habe ich da diverse Erfolge verbuchen können, mit dem PC bzw. Notebook unter Windows waren die Erfolge eher bescheiden. Ehe jetzt jemand fragt, meinen Favoriten auf den Androiden habe ich noch immer nicht gefunden ;-)

Aus Zeitmangel habe ich mich bisher nicht allzu intensiv mit dem Thema befasst, Fernsehen ist bei mir immer meist irgendwie Hintergrundrauschen und da ich aus der 80’er-Videorekordergeneration stamme, muss es mit ‚Film einlegen & Play drücken‘ getan sein. Jedenfalls annähernd. Ich kann nicht von allen anderen im Haushalt verlangen, dass sie Server konfigurieren und Ports verwalten, nur um mal gelegentlich einen Film zu sehen.

chromecasttv_minipicJedenfalls ist die Chrome-App „Videostream for Google Chromecast™“ so ein Kandidat. Auch die einzige, mit der ich so schnell problemlose Ergebnisse erhalte, dass ich vorerst dabei bleiben werde. Wer ein paar Extras haben möchte kann auch auf die Pro-Version sezten, bsher komme ich mit der kostenlosen Version ganz gut aus.

Die App ist zu finden im Chrome Web Store. Einfach nach dem Namen „Videostream for Google Chromecast™“ suchen und installieren.

Einen guten und hilfreichen Artikel dazu gibt es auch hier:

Lokale Medien zu Chromecast streamen mit Videostream.

Das einzige Problem, auf das ich gestoßen bin, ist die Windows Firewall. Um es aus dem oberen Artikel vorwegzunehmen, hier die schnelle Lösung für die Ungeduldigen, welche nur die Windows eigene Firewall im Wege haben.

Konsole als Administrator öffnen und folgendes eingeben:

netsh advfirewall firewall add rule name=“Videostream Chrome“ dir=in action=allow protocol=TCP localport=5556

Andere „Sicherheitssoftware“ habe ich nicht, mit den angegebenen Daten sollte man aber auch bei alternativen Produkten zurechtkommen. Die komplette Einrichtung hat rund 10 Minuten gedauert, incl. Kaffee holen :mrgreen:

Gestartet wird das Vergnügen einfach aus den Chrome-Apps heraus. Nun Film auswählen (ich schaue gerade völlig ruckelfrei Dateien aus dem NAS per WLAN) und auf den vorhandenen Chromecast™ streamen.

Happy Casting ;-)

 

 

 

Chromecast

chromecast_minipicSo manchesmal geht’s mir auf den Keks:

Man findet etwas im Web (oder sonstwo) und möchte es anderen Leuten im Raum zeigen. Da mein TV keinen Netzwerkanschluss besitzt, bleibt nur die Möglichkeit, alles auf einen Datenträger zu packen und an den DVD/Bluray/TV/???-USB Port zu stöpseln oder die ganze Bande vor’s Laptop zu setzen… NERVIG! Noch blöder, wenn es sich um irgendeinen Webinhalt handelt, da wird es dann echt Arbeit oder geht schlicht nicht.

Um so etwas ein wenig komfortabler zu gestalten (und weil 35€ nun noch recht zivil sind), habe ich mir einen Chromecast-Stick zugelegt. Mal sehen, wie gut er mit meinen Wünschen klar kommt. Was ich will? All das, was ich in Cloud, WWW und im lokalen Netzwerk finde allen ‚zeigbar‘ machen. Ich erwarte keine Wunder, es wird Kompromisse geben, das ist mir klar. Ich habe in den letzten 20 Jahren von VGA-TV Wandler bis Android Smartphone schon vieles getestet, immer gab es einen Pferdefuß.


CHROMECAST bei Reichelt (Anzeige)

Mitgeliefert wurde alles, was man braucht, eher mehr.

  • Chromecast-Stick
  • USB -> Micro-USB Kabel (Stromversorgung)
  • HDMI-Verlängerung, gut wenn es am Port zu eng wird
  • USB-Steckernetzteil 800mA

Die komplette Lieferung incl. Inhalt kommt recht hochwertig daher, nichts wirkt billig.

chromecasttv_minipicDas Installieren läuft auch recht easy. Chromecast in HDMI-Port, Strom über USB vom TV oder eben dem mitgelieferten Netzteil, auf den gewählten TV-Eingang schalten und den Anweisungen folgen.

Der Stick gibt eine URL vor, von der aus die Installationssoftware geladen wird. Zeitgleich stellt er wohl für die ersten Schritte ein eigenes WLAN bereit, mit dessen Hilfe die Einrichtung erfolgt. Ich musste mein Notebook übrigens kurzfristig auf DHCP umstellen, ein Verbinden war sonst nicht möglich! Nun wird konfiguriert, der Chromecast-Stick wird in das eigentliche WLAN eingebunden. Die Anweisungen sind auf deutsch! Ich denke, jeder dürfte mit den einzelnen Schritten zurechtkommen.

Läuft alles, kommen noch einige Minuten Wartezeit und auch einige Reboots des Sticks hinzu – er besorgt sich seine Updates.

Da ich noch keine Ahnung habe WIE ich nun WAS auf den TV übertragen kann, habe ich mir das „Google Cast“-Plugin für den Chromebrowser installiert. Es bindet sich mit einem kleinen Symbol oben im Browser ein und bietet die Möglichkeit, das aktuelle Tab auf den Chromecast zu übertragen. Funktioniert, die Qualität ist aber im ersten Anlauf nun nicht soooo der Burner… OK, abwarten… Hab ja noch rein gar nichts eingestellt.

Werde die Geschichte in den nächsten Tagen aufmerksam testen, mehr danach! :-)
 
 

NETIO4 All – eine intelligente Steckdose

Net_IO_ArtikelNicht selten komme ich in die Verlegenheit, das in meiner Kellerwerkstatt noch irgendetwas ohne meine Beteiligung beendet werden will, sinnlos daneben stehen und warten muss ich aber auch nicht unbedingt haben.

 

Manchmal ist der PC länger beschäftigt, ein anderes Mal hängen noch Akkus am Ladegerät, in jeden Fall wird Strom benötigt. Nun bin ich aber auch niemand, der gerne alle Geräte einfach Energie vor sich hin verbrauchen lässt, die Sicherheit noch gar nicht betrachtet. Gerade wenn Akkus unbeaufsichtigt vor sich hin laden bin ich immer etwas misstrauisch, auch wenn in den Jahren so gut wie nie etwas auffälliges geschehen ist.

Net_IO_Artikel_ASchön wäre bzw. ist also eine Lösung, mit der ich von anderer Stelle aus meine Geräte Ein-/Ausschalten kann. Noch schöner ist es, wenn man durch unerwartete Umstände zu einem Gerät kommt, welches dieses per LAN, WLAN und (theoretisch) sogar Bluetooth 4.0/LE) erledigen kann.

 

In diesem Falle ist dies die „NETIO4 All“ Steckdosenleiste (PDU) von ‚KOUKAA‘. Ich habe eigentlich Hemmungen das Gerät als Steckdosenleiste zu bezeichnen, das ist einfach zu niedrig angesetzt. Für die ausführlichen Daten -> Link zum Hersteller!

Net_IO_Artikel_SKurz gesagt, eine eierlegende Wollmilchsau für mich. Neben den vier, per Netzwerk und direkt, schaltbaren Steckdosen, kann diese Version auch noch den Stromverbauch der angeschlossenen Last messen und, fast schon selbstverständlich, verschiedene Zeitfunktionen bedienen. Abgerundet wird der Funktionsumfang durch einen Watchdog. Angeschlossene Geräte mit Netzwerkfähigkeit können so in einstellbaren Zeitspannen angepingt und bei Bedarf neu gestartet werden. Einfach ausschalten – warten – einschalten. Sollte der Watchdog wiederholt auslösen, kann der an dieser Steckdose betriebene Verbraucher einfach dauerhaft aktiv oder inaktiv bleiben. Abgerundet wird die Funktion durch die Möglichkeit per Email benachrichtigt zu werden, wenn ein Ereignis eingetreten ist.

Net_IO_Artikel_BFür die erste Inbetriebnahme habe ich die Leiste per U-PNP gefunden, eingebunden via DHCP. Da dies in meinem Heimnetzwerk ungünstig ist, hat das Gerät gleich beim ersten Anschluss eine feste IP-Adresse bekommen. Ich greife per WLAN darauf zu, eine Funktion als Accesspoint ginge auch, brauche ich aber im Moment nicht. Lediglich für die Inbetriebnahme musste die NETIO an ein LAN-Kabel. Der gleichzeitige Anschluss LAN/WLAN ist auch möglich, die kabelgebundene Verbindung wird dann als Backupanschluss genutzt, wenn das WiFi-Netz aus irgendeinem Grund nicht verfügbar sein sollte.

Da ich meinen Arbeitsplatz zufällig auch in vier einzelne Stromkreise aufgeteilt habe, kann ich nun recht bequem die einzelnen Stränge beliebig ausschalten, egal von wo. Ich habe Messplatz, Computer, Maschinen und Licht auf eigene Verteiler gelegt, ist schon ein schöner Luxus, bestimmte Aufgaben aus anderen Räumen schalten zu können :mrgreen: Ein bisschen Einarbeitung ist allerdings Pflicht, die mitgelieferte Dokumentation ist, nun ja, eher dürftig ;-)

Für die eigene Einarbeitung darf die NETIO zunächst meinen Router, eine Telefonstation, den WLAN-Drucker und mein NAS bedienen. Alles Geräte, die ich nicht immer eingeschaltet lassen will, zu denen ich aber immer hinlaufen muss, wenn sie denn doch benötigt werden. Ausnahme ist natürlich der Router ;-) Kein Router -> kein Netzwerk -> keine IP-Steckdose. Für ihn nutze ich allerdings die Zeitschaltfunktion, einmal täglich gibt’s einen Neustart. Evtl. ordne ihm ihm auch einen Watchdog zu, allerdings soll die Steckdosenleiste ja in den Keller… Vielleicht doch eine zweite kaufen?!..? Mal sehen…

Net_IO_Artikel_ScreenAdministriert wird die NETIO4 Schaltleiste über den Webbrowser und/oder die passende Android-App (Playstore) bzw. die IOS Version, die ich mangels Apfel-Gerät allerdings nicht testen kann. Im Manual befinden sich QR-Codes, welche die Informationen zum Download der jeweiligen Mobilprogramme bieten. Die Bedienoberfläche ist dabei aufgeräumt und intuitiv zu bedienen, lediglich das Einloggen schlägt gelegentlich fehl bzw. es dauert etwas, bis der Anmeldeschirm angezeigt wird, jedenfalls wenn nicht der Ethernetanschluss benutzt wird.

00AA-NETIO4-A

Im obersten Menü werden die grundlegenden Schaltfunktionen und die Bedingungen für die einzelnen Steckdosen festgelegt. Schalten, Watchdog und Timer können für jeden einzelnen Anschluss getrennt konfiguriert und genutzt werden.

 

00AA-NETIO4-BBluetooth an oder aus… Bisher habe ich allerdings noch keine Möglichkeit gefunden, per BT Zugriffe zu erzeugen. Tablet, Telefon und Notebook finden kein Gerät.

 

 

00AA-NETIO4-CDie Benutzerverwaltung für Zugriffsberechtigte. Es können verschiedene Administrationsrechte festgelegt werden.

 

 

00AA-NETIO4-DNatürlich kann auch jede Dose ein eigenes Zeitprofil bekommen. Einmal erstellt, kann es unterschiedlich zugewiesen werden. Da mein Router gelegentlich neu gestartet werden will, lasse ich dies z. B. um 4 Uhr morgens erledigen.

00AA-NETIO4-EZusätzlich kann die ‚NETIO4 All‘ noch auf weitere Ereignisse reagieren, hier habe ich aber (noch) nichts genutzt oder getestet.

 

 

00AA-NETIO4-FDie Netzwerkverwaltung und einige Grundfunktionen wie Uhrzeit und Maileinstellungen. Eigentlich selbsterklärend, wenn man die Seite vor Augen hat. WLAN oder nicht und mit welchen Parameter und wie spät, all diese Funktionen eben :-)

 

00AA-NETIO4-GWas wann und manchmal auch warum geschehen ist, findet sich im Protokoll. Interessant ist auch die Möglichkeit, täglich das Protokoll per Mail an eine beliebige Adresse zu versenden.

 

Die beiden Antennen dienen übrigens für die Bluetooth- und WLAN  Verbindungen, jeweils eine Antenne für BT und eine für’s Funknetzwerk.

Abgerundet wird die Bedienung durch den Wippenschalter, mit dem das komplette Gerät abgeschaltet werden kann, ebenso durch eine rücksetzbare Sicherung. Pro Steckdose können 8 Ampere geschaltet werden, maximal 16A für das komplette Gerät. Die Stromaufnahme liegt laut Hersteller ‚KOUKAAM‘ bei ca. 4,1W.

OK, soweit mal eine kleine Übersicht zur „NETIO4 All“ :-D Das Gerät ist in den Farben Schwarz und Silber erhältlich, ebenfalls in einer günstigeren Variante ohne Bluetooth und Strommessfunktion.

Speedport W724 die II.

Speedport_W_724V-von_vorneDa soll mal einer sagen, die Telekom wäre nicht schnell! Jedenfalls, wenn es um das Versenden von Hardware geht :mrgreen: Gestern online bestellt – heute geliefert!

Um eines gleich am Anfang vorweg zu nehmen: In meinem Fall funktioniert der Speedport W724V besser, als der W921V und seinerzeit der W920V. Jedenfalls bei den ersten Tests. OK, ich habe auch schon erlebt, dass ein Gerät, gerade im Netzwerk, erst nach einiger Zeit seine Mucken zeigt, das halte ich aber in diesem Falle für unwahrscheinlich. Warum? Weil der 724 schon bei der Installation wesentlich agiler reagiert, als es der W921V nach allen Versuchen ihn zum Beschleunigen zu bewegen, reagiert. Geliefert wurde übrigens der „Typ A“, ich weiß noch nicht, ob das nun Vorteile oder Nachteile hat.

Jedenfalls betreibe ich auch den natürlich an meinem VDSL25/Annex-J Anschluss. Leisten muss er, neben LAN/WLAN, auch das IP-Telefonieren an 2 DECT Telefonen (Sinus 501 und 701K), die Entertainversorgung zum Fernsehen und den Datenverkehr über eine per USB angeschlossene 750GB Festplatte. Weil möglich und praktisch, biete ich auch den Hot-Spot an, laut Telekom habe ich hierdurch ja keine Nachteile. Ich bezweifle zwar, dass sich hier am Popo der Nation viele dafür interessieren, ich mach’s jedenfalls ;-)

Speedport_W_724V-von_hintenWas mir hier auch besser gefällt, ist die Anordnung der USB-Buchsen. Je nach Montage hat man so die Möglichkeit, wenigstens an eine gut heranzukommen, allerdings dürfte dies bei jedem Nutzer anders empfunden werden.

 

Von der Administrativen Seite betrachtet, hat sich leider nicht viel verändert. Die Einstellmöglichkeiten des Gerätes sind sehr dürftig, viel mehr als die Grundeinstellungen kann man nicht erreichen. Optisch tut sich da auf dem Monitor gegenüber dem W921V nicht viel. Wenigstens habe ich, wie geschrieben, mit dem 724 die alten Probleme nicht mehr. Das Laden von Webseiten mit vielen Inhalten geht so schnell, wie ich es eigentlich gewohnt bin, das Ansprechen der USB- und ebenfalls angeschlossenen NAS-Laufwerke deutlich zügiger. Auch die Gedenkminute beim Aufruf der Konfiguration, welche der 921 gerne eingelegt hat, ist verschwunden. Zu guter Letzt klappt auch der Dateitransfer im LAN/WLAN wieder vernünftig. Mit dem W921V war es z.B. kaum möglich, Thumbnails aus Fotoordnern auf Netzwerklaufwerken zu erstellen, das hat entweder ewig gedauert oder ist irgendwann stehen geblieben. Turboschnell geht das jetzt auch nicht, aber es ist erträglich. OK, soviel für jetzt, wir werden sehen :-)

Speedport W921V – Good bye?

speedport_w921v_www.michael-floessel.de_fotoEs ist noch nicht so lange her, da brauchte ich nach dem Umzug einen neuen Router. Hier in Fürth gibt’s an meinem Anschluss nur Annex-J, der alte W920V kann das nicht. Also fiel die Wahl auf den Speedport W921V, ich habe es ja mal erwähnt. Nach gut 4 Monaten kann ich nun sagen, die Telekom kann die Kiste wiederbekommen. Zum Glück ein Mietgerät, wäre es gekauft, würde ich mir ein Loch in den Bauch ärgern. Ich kann an meinem LAN/WLAN rumstellen, verändern und was weis ich noch alles, irgendwie ist die gefühlte Geschwindigkeit und das komplette Netzwerkverhalten einfach träge. Auch der Aufbau bestimmter Seiten aus dem WWW hakt des öfteren, macht einfach keinen Spaß so.

Mal eine Liste der negativen Punkte:

  • Kleine Dateien werden im LAN und WAN sehr langsam geladen und gesendet.
  • Nach dem Wählen dauert eine Telefonverbindung sehr lange.
  • Alle 2-3 Tage resetten des Routers, sonst hakt das komplette Netzwerk.
  • So gut wie keine tiefergehenden Einstellungen im Router möglich.
  • Firewall nicht konfigurierbar.
  • Zugriff aus dem LAN über ‚draussen‘ in’s LAN nicht möglich, z. B. um den eigenen Server via Webzugriff zu testen.
  • Webseitenaufbau mit vielen kleinen Inhalten unerträglich schleppend. Bilder laden aus einer Vorschau z. B. eine Katastrophe.
  • WLAN sehr schwankend in Verbindungsqualität und Geschwindigkeit.

Der einzige Pluspunkt, den der 921V gegenüber dem alten W920V bietet, ist der höhere Datendurchsatz beim Kopieren großer Dateien in LAN und WLAN, auch eine angeschlossene USB-Festplatte schafft hier mehr als am Vorgängermodell. Aber alles andere, kann ich nur als unzureichend bezeichnen.  Nebenbei ist der Aufbau der Benutzeroberfläche dermaßen ‚kundenfreundlich‘, dass ich mir ständig einen Wolf suche. Mag ja sein, dass es für viele Menschen so schöner ist, ich hätte gerne etwas für Fortgeschrittene oder zumindest was konfigurierbares. Kann ja gut sein, dass man verhindern möchte, dass die Router kaputt konfiguriert werden, so ist es aber doch noch schlimmer. Für Entertain/ 2 PC Haushalte vielleicht nutzbar, für Anwender mit einer gewissen Anforderung an das eigene Netzwerk eine Krücke. Ne, so geht der wieder zurück. Vielleicht schau ich mir mal den W724V an. Aber ich bin ziemlich sicher, der sieht in der Bedienbarkeit ähnlich aus…

 

 

 

Windows, Netzwerk, Einstellungen, Registry, Tweaks, System

Regsitry-Tweak-Tipp-Sammlung-www.michael-floessel.deIhr kennt das alle:

Das Computersystem arbeitet an sich gut, so ein paar Kleinigkeiten könnten aber schneller reagieren oder waren früher irgendwie besser, früher war ja alles besser :mrgreen: Oft  liegt es daran, dass eine  Treiberinstallation, ein Update oder auch ein Programm Werte in der Registry geändert hat. Vielleicht sind auch bestimmte Werte einfach noch nie optimal eingestellt  gewesen,  es besteht im Prinzip eine Menge Optimierungspotential. Und hier ist dann auch das Problem, es besteht eben auch eine Menge Problempotential. Also erst einmal die Warnung: An der Registry nur herumspielen, wenn man weiß, was man macht! Vorher das Backup aktualisieren, die alte Registrierung sichern und nicht an allen Ecken gleichzeitig drehen! Ich übernehme keine Verantwortung für das, was evtl. durch das Nachempfinden der Tipps entstehen kann. Und immer daran denken, dass bestimmte Einstellungen nicht für jedes System verfügbar sind oder von selbigem vertragen werden!

 

Und hier dann auch eine kleine Einschränkung zu dem Bericht hier, dies wird keine „Alles zur Registrierung was man wissen muss“-Anleitung, das wird einfach eine Sammlung aller Tipps, die ich zu dem Thema habe und noch finden werde. So wie es mir unter die Finger kommt, unsortiert für XP, Vista, Win 7, Win 8 und Win X. Einfach deswegen, weil dieser Beitrag nicht fertig werden kann. Zu viel… Ich werde diesen Artikel rechts in die Rubrik „Feste Artikel“ packen und immer dann updaten, wenn ich was gefunden habe.

Ich weiß, es gibt reichlich Tools, die solche Änderungen komfortabel möglich machen, aber leider sind viele rechte Blackboxen. Es wird nicht eine Einstellung geändert, es wird immer gleich an mehreren Ecken gedreht. Oft unnötig, noch öfter auch an denen, die vorher besser gesetzt waren. Und so gut wie nie erfährt man, was da im Detail angepasst wurde. Am liebsten sind mir die Freeware-Tools, die dann nach ein paar Tagen gar nicht mehr kostenlos sind, sondern zur weiteren Nutzung Geld sehen wollen. Die man dann vielleicht wieder entfernt ohne zu wissen, ob die vom Programm vorgenommenen Settings nun noch bestehen oder nicht. Ne, nicht mein Fall!

Wie gesagt, ich werde hier keine große Sortierung oder Beschreibung einfügen, im Zweifel nutzt die Suchfunktion des Browsers, meist mit <F3>. Kann sein, dass ich das alles mal anders aufbaue, im Moment jedenfalls nicht ;-) Die Liste soll dazu dienen Tipps zu sammeln, nicht um planlos den Computer zu verschlimmbessern :-) Ach ja, Win 8 nutze ich derzeit nicht, wenn eine Einstellung kompatibel ist, weiß ich das wahrscheinlich nicht. Es kann ohnehin immer vorkommen, dass es mir nicht bekannt ist, in welchen Windows Versionen welcher Registryeintrag gültig ist. So, nu aber…

Registry Tweaks:

Funktion: Run, automatisch startende Programme

Windows Version: Mehrere

Einstellung:

HKEY_LOCAL_MACHINE/SOFTWARE/Microsoft/Windows/CurrentVersion/Run

 

Funktion: Kill, aktive Dienste beim Herunterfahren schneller beenden.

Windows Version: Vista, 7

Einstellung:

HKEY_Local_Machine/System/ControlSet001/Control -> WaitToKillServiceTimeout

Hier den Wert in Millisekunden angeben, nach dem das Programm automatisch ‚gekillt‘ wird. Vorsicht, manche Programme brauchen einfach länger um z.B. geöffnete Dateien noch sicher zu speichern. Empfohlen: 5000-1000ms.

 

Funktion: Menüs beschleunigen

Windows Version: Vista, 7

Einstellung:

HKEY_CURRENT_USER/Control Panel/Desktop -> MenuShowDelay

Einstellung  wieder in Millisekunden

 

Fortsetzung folgt… ;-) 

 

 

Wireshark, LAN Search Pro, Netspeed Monitor, JPerf, Wifi Analyzer: Tools, die in das Netzwerk blicken – computerwoche.de

Das Netzwerk ist schon eine Sache für sich. So gut wie jeder nutzt es, bestenfalls aber geben einige Leuchtdioden eine grobe Auskunft darüber, was (oder zumindest ob) sich etwas regt.

Die ‚Computerwoche‘ hat in einem Artikel mal einige Tools für den PC hervorgehoben, welche einen Einblick in die Aktivitäten von Lan und Wlan gewähren:

Wireshark, LAN Search Pro, Netspeed Monitor, JPerf, Wifi Analyzer: Tools, die in das Netzwerk blicken – computerwoche.de.

Für einige der Tools ist es sicherlich von Vorteil, wenn man sich ein wenig mit der Materie auskennt. Allerdings ist mit Hilfe von Google und Co recht schnell der eine oder andere Begriff entwirrt, es ist halt ein bisschen aufwändiger. Andererseits hat man ja meist einen guten Grund sein Netzwerk genauer unter die Lupe zu nehmen, diese Zeit sollte vielleicht investiert werden ;-)

 

 

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