Mobiles Oszilloskop mit WLAN

Wer sich noch etwas zu Weihnachten schenken (lassen :mrgreen: ) und gerne via WLAN auf Messergebnisse zugreifen möchte, sollte sich den verlinkten Artikel bei ‚Elektronik-Praxis‘ vielleicht mal näher ansehen:

Mobiles Oszilloskop mit WLAN

Eigentlich erstaunlich, dass noch niemand vorher auf die Idee gekommen ist. Oder besser gesagt, im für den privaten Rahmen erschwinglichen Breich so etwas auf dem Markt hat ;-) OK, es hat jetzt mit u. a. 10 MHz nicht unbedingt High-End-Spezifikationen, für die meisten Anwendungen sollte es aber durchaus ausreichend sein. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, Messdaten auf mobile Geräte zu übertragen. Schaut einfach in den verlinkten Artikel.

 

 

 

Welcher Tastkopf passt zu welcher Messaufgabe?

MF-Blog-Tastkopf_ANicht jedes Signal kann mit jedem Tastkopf optimal auf dem Oszilloskop dargestellt werden. Aktiv, passiv, Last am Signal – all dies möchte beachtet werden, es ist doch sehr ärgerlich, wenn das Messgerät das Messergebnis beeinflusst.

 

 

‚Elektronik-Praxis‘ hat auch hierzu einen Artikel verfasst, welcher auf die genannte Problematik eingeht:

Welcher Tastkopf passt zu welcher Messaufgabe?.

Gerade (aber nicht nur) für Anwender, die nicht täglich mit dem optischen Darstellen von Signalen beschäftigt sind, ein informationsreicher Artikel.

 

 

 

 

Den passiven Tastkopf ohne Probleme sicher einsetzen

Wer elektrische Signale sichtbar machen möchte, kommt um den Einsatz eines Oszilloskopes kaum herum. Dabei ist ein Tastkopf Grundausstattung, ‚Elektronikpraxis‘ hat zu dem Teil einen informativen Text verfasst:

Den passiven Tastkopf ohne Probleme sicher einsetzen.

Bestimmte Effekte werden im Hobbykeller wahrscheinlich eher selten auftreten, ein verfälschtes Signal ist aber im Minimum ärgerlich, die ganze Messung ist ja dann u. U. für die Katz‘ ;-) Abgesehen davon kosten diese Messgeräte auch nicht wenig Geld, vernünftige Ergebnisse sind doch wünschenwert, oder? ;-)

 
 

Hantek 6022BE USB Digital Oszilloskop

Hantek 6022BE USB Digital Oszilloskop - Artikel

Ich habe im Augenblick die Gelegenheit, mal das “Hantek 6022BE USB Digital Oszilloskop“ testen zu können. Im Moment habe ich leider keine allzu hochfrequenten Geräte auf dem Tisch liegen, die derzeitigen Projekte bewegen sich eher im kHz-Bereich. Trotzdem möchte ich an dieser Stelle mal die Gelegenheit nutzen, um einen kurzen Beitrag zu dem Gerät zu schreiben. Ich habe mich ein wenig im Internet umgesehen und Rezensionen zu dem Gerät gefunden, die von ‚geht gar nicht‘ bis ‚genial‘ reichen. Meist bezieht sich das auf die mitgelieferte Software, weniger auf das Gerät an sich. Ich sehe das aus der Perspektive, dass ein analoges Scope selbst gebraucht bei eBay & Co noch deutlich mehr kosten kann, als das Hantek neu. Bei den üblichen Verdächtigen geht es für um 70€ über den Versandtisch, das ist wahrlich nicht viel.

 

Eckdaten:

  • 2 Kanäle
  • Bandbreite 20MHz (-3dB)
  • Max. Abtastrate: 48MSa/s
  • Speicher: 1Mbyte/channel
  • 2 Tastköpfe im Lieferumfang
  • Stromversorgung über USB

Mehr Informationen auch beim Hersteller.

Hantek 6022BE USB Digital Oszilloskop - Tastkopf

Neben den 2 Tastköpfen findet sich auch das USB-Kabel zum Datenaustausch im Lieferumfang. Es besitzt 2 Anschlüsse um ggf. den Strombedarf zu decken, das Gerät selber benötigt ansonsten keine weitere Stromversorgung. Nebenbei habe ich an einem aktiven USB 2.0 Hub bisher nichts anderes benötigt, als ein normales A-B USB Kabel. An stromschwachen USB Ports kann das natürlich anders aussehen. Die Softwareinstallation von der mitgelieferten CD ist völlig problemlos, installiert habe ich bisher unter Windows XP und Vista in den jeweiligen 32 Bit Versionen. Mein erster Test ist übrigens am Amilo gelaufen, einem 11 Jahre alten Notebook über eine USB 2.0 PCMCIA Karte, selbst an der Kiste ist das USB-Oszilloskop benutzbar ;-) Etwas weniger zäh arbeitet es sich allerdings dann doch an einem neueren Computer :mrgreen:

Hantek 6022BE USB Digital Oszilloskop - Screenshot

 

Ich persönlich habe bisher bei der Software keine Funktionen vermisst. Wer mit einem Standardoszilloskop klarkommt, sollte auch in der Bildschirmvariante keine Probleme haben.

Wie gesagt, ich habe im Augenblick keine Anwendung, welche mit hohen Frequenzen oder kurzen Impulsen arbeitet, die das Hantek in Probleme bringen könnte. Alle meine derzeitigen Arbeiten liegen im NF Bereich oder beinhalten Impulse im Millisekundenbereich, damit kommt das beschriebene Equipment bestens zurecht.

Mein bisheriges Fazit: In dieser Preisklasse absolut OK! Sobald sich Zeit und Gelegenheit bieten, werde ich einen ausführlicheren Artikel zum Thema nachreichen.

Habe hier noch eine Erfahrung hinzugefügt :-), hier noch etwas zum Thema Win 10 und die Treiber!