Merker: UltraVNC per Shortcut

Eigenschaften einer UltraVNC-Desktopverknüpfung mit IP-Adresse und Passwort als Startparameter.(M)ein Merker zu UltraVNC und Desktopverknüpfungen

Aktuell nutze ich unter Windows das Programm UltraVNC, um von einem Rechner aus auf andere Rechner im Netzwerk zuzugreifen. Genauer gesagt läuft auf den Zielrechnern der UltraVNC-Server, während ich am Arbeitsrechner nur den Viewer starte.

Nun könnte man jedes Mal brav den Viewer öffnen, die Verbindung suchen oder eintippen, das Passwort eingeben und sich dann endlich verbinden. Kann man machen. Muss man aber nicht, wenn man es sich auch ein bisschen bequemer hinlegen kann.

Dieser Beitrag ist deshalb kein großer Ratgeber mit Trommelwirbel, sondern in erster Linie ein Merker für mich selbst. Weil ich im Netz damals einige Tipps zu den Startoptionen gefunden habe, die bei mir schlicht nicht funktioniert haben, steht es nun eben hier. Dann finde ich es wenigstens wieder. :mrgreen:

Um was es geht

Problem:
UltraVNC soll nicht jedes Mal umständlich über Viewer, Verbindungsauswahl und Passworteingabe gestartet werden.

Lösung:
Für jeden Zielrechner wird eine eigene Desktopverknüpfung zum UltraVNC Viewer angelegt, in der IP-Adresse, Port und Passwort direkt als Parameter stehen.

Getestet mit:
UltraVNC Viewer unter Windows und mehreren Rechnern im eigenen Netzwerk.

Wichtig:
Das Passwort steht dabei sichtbar in der Verknüpfung. Das ist bequem, aber nur sinnvoll, wenn niemand Fremdes Zugriff auf den Rechner oder die Verknüpfung hat.

Die Verknüpfung vorbereiten

Zuerst wird eine Verknüpfung zum UltraVNC Viewer benötigt. Entweder legt man eine neue Verknüpfung an oder kopiert eine bereits vorhandene.

Dann werden die Eigenschaften dieser Verknüpfung geöffnet. Interessant ist dort das Feld „Ziel“, denn genau dort werden die zusätzlichen Startparameter eingetragen.

Ein Beispiel kann so aussehen:

"C:\Program Files\uvnc bvba\UltraVNC\vncviewer.exe" -connect 192.168.0.100 -password XXX

Der Pfad zum Viewer, die IP-Adresse und das Passwort müssen natürlich zur eigenen Installation und zum eigenen Netzwerk passen. Das XXX steht hier nur als Platzhalter für das jeweilige Passwort.

Port direkt mit angeben

Wenn der UltraVNC-Server nicht auf dem Standardport läuft, kann der Port direkt hinter der IP-Adresse angegeben werden. Die Trennung erfolgt mit einem Doppelpunkt.

Beispiel:

"C:\Program Files\uvnc bvba\UltraVNC\vncviewer.exe" -connect 192.168.0.100:14159 -password XXX

In entsprechend eingerichteten Netzwerken sollte statt der IP-Adresse auch der Gerätename funktionieren. Bei mir ist die IP-Adresse meist der direktere Weg, weil ich dann genau weiß, wohin die Reise geht.

Mehrere Rechner, mehrere Verknüpfungen

Praktisch wird das Ganze vor allem dann, wenn mehrere Zielrechner vorhanden sind. Für jeden Rechner kann eine eigene Verknüpfung angelegt werden, zum Beispiel mit Namen wie:

  • UltraVNC Werkstatt-PC
  • UltraVNC Wohnzimmer-PC
  • UltraVNC Mini-Server

So genügt später ein Doppelklick auf die passende Verknüpfung und der Viewer startet direkt mit der gewünschten Verbindung. Genau darum ging es mir.

Aber bitte an das Passwort denken

Der bequeme Weg hat natürlich einen Haken: Das Passwort steht in der Verknüpfung. Wer Zugriff auf diese Verknüpfung hat, kann es dort auch sehen.

Für meinen eigenen Rechner im eigenen Netzwerk ist das für mich in Ordnung. Auf fremden Rechnern, gemeinsam genutzten Arbeitsplätzen oder überall dort, wo andere Menschen Zugriff auf den Desktop oder die Dateien haben, würde ich mir das sehr genau überlegen.

Funktioniert, jedenfalls hier

Bei mir erfüllt diese kleine Verknüpfung genau ihren Zweck. Kein langes Suchen, kein erneutes Eintippen, kein Rätselraten, welche Option nun wirklich funktioniert.

Es ist nicht mehr als ein persönlicher Merker, aber genau solche kleinen Merker sind manchmal Gold wert. Vor allem dann, wenn man ein Jahr später wieder vor derselben Frage sitzt und sich denkt: „Da war doch was …“ :mrgreen:


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App: Entertain Remote Control für Androiden

Entertain Remote Control nun endlich auch bei Google Play verfügbar - Telekom Entertain BlogSo, nun ist die App für die Bedienung der Entertain Hardware auch für Android verfügbar. Interessant natürlich nur für Telekom Kunden, die auch die entsprechende Umgebung gebucht haben.

Einen Bericht gibt es auch beim ‚Entertain Blog‘:

Entertain Remote Control nun endlich auch bei Google Play verfügbar – Telekom Entertain Blog.

 

Ich habe mir die App mal installiert und einen ersten Schnelltest durchgeführt. Es ist sicher sinnvoll, sich die Software bei Bedarf einmal selber zu installieren und anzuschauen, irgendwie würde das hier jetzt sonst eher eine Beschreibung der Fernbedienung :-) Über diese Funktionen hinaus gibt es noch die ‚Schnellzugriffe‘ Seite, hier kommt man bei der aktuellen Version an folgende Menüpunkte:

  • Programmübersicht
  • Meine Aufnahmen
  • Empfehlungen
  • TV-Archiv
  • Videos leihen
  • TV-Apps
  • Webradio
  • Hilfe
  • Suche

An dieser Stelle würde ich jetzt gerne kurz Beschreiben, was sich dahinter verbirgt… Kann ich leider nicht, bei den ersten Spielereien ist die App eingefroren bzw. tut nichts mehr. Nach einem manuellen Stoppen des Tasks wird nun der MR 303 nicht mehr gefunden, da muss ich mich noch weiter einarbeiten oder schlimmstenfalls auf ein Update hoffen.

Die App ist relativ umfangreich und gerade erst veröffentlicht, da kann ich Fehler schon verzeihen. Allerdings habe ich bisher das Gefühl, dass man mit der normalen Fernbedienung ausreichend versorgt ist und ‚Entertain Remote Control‘ eher als nette Spielerei anzusehen ist :-D Sehr gewöhnungsbedürftig ist der Umstand, dass man immer vom Handybildschirm auf den TV schauen muss, da ist die normale Bedienung für mich effizienter. In Verbindung mit den weiteren Funktionen, sieht das aber vielleicht anders aus.

Ich werde noch etwas ausführlicher berichten wenn ich herausgefunden habe, wo meine Probleme mit dem Progrämmchen herkommen. Geht im Moment nicht, die Familie hat den Fernseher besetzt :mrgreen:

 Hier noch der Link zur App!