Netzwerkfähige Geräte unter dem Weihnachtsbaum

Netzwerktipps www.michael-floessel.deAlle Jahre wieder! So kann man es nennen :-D Bei vielen Bekannten lagen Tabletts, Smartphones oder Notebooks unter dem Tannenbaum. Das heißt meist für mich, dass hier dann und wann das Telefon klingelt. Fast identisches Begehren des Anrufers: Wie komme ich mit meinem neuen XXX-Gerät ins Internet?

 

So richtig interessant wird es, wenn derjenige lange vorher mal den Tipp aus einer bestimmten Zeitschrift befolgte und seinen Router so ‚richtig abgesichert‘ hat :shock: Er hat dann zwar keine Ahnung, was er da wirklich angestellt hat, weiß aber, dass nun alles korrekt und sicher ist. Als ich das Teil irgendwann vorher eingerichtet habe, lag der Schwerpunkt auf leichter Bedienung UND maximal möglicher Sicherheit. Aber DHCP und SSID eingeschaltet sind böse, sagt ja die Zeitung. Gut wäre es auch, wenn man sich seine Passwörter so merkt, dass sie auch nach dem ‚verbessern‘ der Einstellungen länger bekannt sind.

So richtig motivierend wird es, wenn durch das vergessen der Passwörter einfach nichts anderes mehr möglich ist, als den Router zurück zu sezten. Völlig. Habe ich schon erwähnt, dass dies alles telefonisch passierte? Und das Telefon an DEM Router angeschlossen ist? Was passiert dann nach dem Reset des Routers? Na? Richtig! Das Gesprächt ist schlagartig beendet :mrgreen: Gut übrigens für die Bilanz seines Mobilfunkanbieters ;-)

Na egal, nach rund 1 1/2 Stunden ist er wieder glücklich im Netz. Sein neues Nexus kann im Internet rumtoben und schneller als vorher ist das Netzwerk auch noch. So was…

Immerhin, es haben noch zwei weitere Bekannte angerufen, mit denen war ich in 10 Minuten durch! Beides Smartphones, beide nur eben in’s WLAN bringen und den Unterschied zwischen Datenübertragung aus dem Mobilfunknetz und dem eigenen Funknetzwerk erklären.

 


Anzeige:

Elektronik? Bei Reichelt ;-)

Aktive Bauelemente

Relais

Messtechnik



 

 

 

Lötkolben = Aufpassen!

Kabelschaden durch Lötkolben - www.michael-floessel.deWenn man ‚mal eben‚ den Lötkolben anwirft, daneben noch ‚ganz schnell‚ das Notebook stellt, weil man ja ‚Ruck Zuck‚ was nachsehen will, DANN sollte man aufpassen, wo das Netzteilkabel lang läuft. Über den Lötkolben ist jedenfalls keine so tolle Idee… Zum Glück noch schnell genug gerochen :shock:

Wo ist mein Schrumpfschlauch? ;-)

 

 

Werkzeug

www.michael-floessel.deIn letzter Zeit bin ich des öfteren gefragt worden, was man für die hier im Blog beschrieben Basteleien denn mindestens an Werkzeug braucht und was das alles kostet.

Nun, die Frage kann man schlecht pauschal beantworten, jeder entwickelt im Laufe solcher Arbeiten bestimmte Techniken, die auch bestimmte Werkzeuge benötigen. Ich kenne Menschen, die mit einem einfachen Bastelmesser nicht zurecht kommen, andere bringen sich mit dem Lötkolben beinahe um. Trotzdem hat jeder am Ende ein sehr gutes Ergebnis auf dem Tisch stehen.

Ich versuche mal, eine Liste des (meiner Meinung nach) notwendigsten Werkzeuges aufzustellen. Hier sollte man nicht unbedingt immer das billigste kaufen, das teuerste aber auch nicht. Ich habe z.B. Sekundenkleber für 5€ pro Tube im Baumarkt gesehen, im Euroshop 5 Tuben für 1€. Beide kleben gleich. Bei Pinzetten wiederum kann ich nur empfehlen wirklich gute zu kaufen, mit denen meisten Billigversionen kann man bestenfalls Einzelteile beim Lackieren festhalten. Oft kann man eine Entscheidung schon treffen, wenn man das Werkzeug einmal in der Hand hält. Man fühlt meist, ob man Müll oder nutzbares vor sich hat.

Also mal zur Liste:

  • Pinzetten
  • Seitenschneider (oder Saitenschneider :-) )
  • Minibohrmaschine (muss nicht Proxxon oder Dremel sein, sollte aber sauber und kraftvoll laufen).
  • Bastelmesser, besser ein Satz mit wechselbaren Klingen
  • Diverse Kleber (Sekundenkleber, Ruderer, Pattex)
  • Schieblehre (digital ist heute auch nicht mehr teuer)
  • Bohrer ab 0,5 mm
  • Diverser Schleifeinsätze für die Minibohrmaschine, auch Trennscheiben etc.
  • Kleine Zangen
  • Für feinste Löcher einen Handbohrer
  • Ein Lötkolben mit regelbarer Temperatur (-450°)
  • Lötzinn in verschiedenen Stärken
  • Lotabsaugpumpe
  • Entlötlitze
  • Diverse Litzen und Kabel.

Je nachdem welche Qualität man eben nimmt, kostet die Grundausstattung so um 200 €, mehr geht natürlich immer ;-) Wobei die Liste unter Garantie nicht vollständig ist. Aber man muss ja auch nicht alles auf einmal anschaffen. Möchte jemand nur einen Gebäudebausatz aufbauen, braucht er ja keine Lötstation. Wie gesagt, pauschal schwer zu beantworten.

www.michael-floessel.deEine Bohrmaschine von Einhell, die ich mal als Angebot im Baumarkt erstanden habe. Waren so um 30€ incl. biegsame Welle, Bohrern, Trennscheiben etc..

Für 5€ habe ich noch ein Proxxon Schnellspannfutter hinzu gekauft weil das Gewinde passt, etwas an der Bohrfutteraufnahme gebastelt und gut war’s. Ich benutze sie schon seit mehreren Jahren, einzig die biegsame Welle will bei guter Schmierung gehalten werden. Bei Bohrungen unter 1 mm greife ich aber lieber zu der Proxxon im Hintergrund.

www.michael-floessel.deWer etwas weiter gehen möchte, kann auch noch ein Airbrush-Set kaufen.  Aber Vorsicht, das ist eine Welt für sich! Ich habe vor längerer Zeit mal ein Billigset in der Bucht für ganz kleines Geld ersteigert, mit dem ich meine Kleinstarbeiten erledigen kann. Für einen gehobenen Anspruch ist es aber indiskutabel. Der Güde Kompressor leistet im ‚Kurzschluss‘ zwar rund 3 Bar, im Lackierbetrieb kommt er aber auf kaum mehr als 1,2 Bar Dauerdruck. Zum Lackieren von Kleinteilen, Karosserien in 1:87 und zum Altern diverser Modelle OK, für größere Flächen aber nicht unbedingt.

Dazu kommen noch verschiedene ‚Helferlein‘ wie Tischschraubstock, ‚Dritte Hand‘, Leuchtlupe und mein selbst gebauter Lichttisch. Einfach so Dinge, die man irgendwann auf dem Wühltisch entdeckt oder sich selber baut.

www.michael-floessel.de- -KAFFEE!

 

Und ohne Kaffee, geht GAR NIX :mrgreen:

 

 

Akkus ohne Loetfahnen

Ich bin mehrfach gefragt worden, wie ich die Anschluesse an diversen Akkus behandle. Da in den meisten Modellen wenig Platz ist, kann man eine einfache Halterung nicht verwenden, also bleibt nur löten.

Kontaktflaeche anschleifen (Minibohrmaschine mit Fraese, Trennscheibe etc.)

Angeschliffene Stelle verzinnen

Folgendes hat sich bei mir immer bewaehrt:

Vorzugsweise kein bleifreies Lötzinn

Hohe Temperatur auf den Loetkolben (400 Grad) geben

Eine Loetspitze, welche die Temperatur gut ableitet

Angeschliffenen Bereich am Akku verzinnen

Kabel und Kontakte die an die Akkus sollen vorher verzinnen

KURZ (!) aber beherzt und zügig löten!

Auf jeden Fall darauf achten, dass die Zelle nicht mehr Hitze abbekommt als nötig.

Die ganze Prozedur laesst sich so durchfuehren, das der Akku dabei bestenfalls warm wird, keinsesfalls so lange ‚rumbraten‘, bis man ihn nicht mehr anfassen kann. Mit ein klein wenig Loeterfahrung ist das eigentlich zu machen. Hat bisher bei mir mit allen Typen funktioniert.

Related posts: