Ladeprobleme Ego-T Akku

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Bitte auf die roten Hinweise unten im Artikel achten!

So, damit bin ich leider auch schon beim ersten Problem, welches bei zwei von drei Ladegeräten der Ego-T E-Zigaretten aufgetaucht ist. Ja, mittlerweile sind wir Dampfer im Haushalt zu dritt :-)

Das Ladegerät weigerte sich, den Akku zu laden. Nach Anschrauben des selbigen blinkt er zwar auf, die Ladeanzeige des Ladeadapters bleibt aber grün. Ob nun wirklich eine Ladung stattfindet ist nicht sicher, jedenfalls möchte ich das so nicht lassen. Wie ich die diversen integrierten Schaltungen zum Lithium Akku laden kenne, wird da kein großer Ladestrom fließen. Im weiteren Verlauf wurde der Akku gar nicht mehr erkannt bzw. reagierte nicht mehr.

Die einfache Lösung:

Auf den Kontakten des Akkus oder des Ladegerätes (und damit auf beiden :-D ), befindet sich Liquid. Irgendwann ist der Schmierfilm so dick, dass es eben keinen Stromfluss mehr gibt. Also einfach ein Tuch nehmen, Kontakte reinigen – fertig. Für die Innenseite des Akkus am besten einen Zahnstocher oder ähnliches mit einem weichen Tuch umwickeln und auch mal das Innengewinde reinigen. Mit etwas Glück, reicht das schon.

Die kompliziertere Lösung:

Eher was für die Bastler unter uns ;-) Das Problem besteht offenbar darin, dass einige Akkus nach dem Einschrauben den in der Mitte liegenden Pol nicht  mehr erreichen.

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Ich habe das Ladegerät mal zerlegt, man ist ja neugierig :mrgreen:

Hier liegt das Problem allerdings nicht, die Elektronik arbeitet. Gehäuse musste aber runter, will ja nix anschmoren…

 

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Der eigentliche Ladekontakt. Er hat in meinem Falle keine Berührung mehr mit seiner Gegenseite.

Also mal etwas anschleifen…

 

 

 

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… und einen kleinen Lötpunkt aufsetzen, dieser überbrückt die Differenz. Nur ein klein wenig, nur kurz. Akku vorsichtig wieder hereindrehen, nicht zu dolle, der Kontakt im Ladegerät ist ja nun dicker. Es besteht die Gefahr, dass man die Kontakte auf der Gegenseite eindrückt, also mit Gefühl und nur schrauben, bis die LED rot wird, also die Ladung beginnt!!!

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Läuft!

Sei noch zu erwähnen, dass auch andere Ursachen für Ladeprobleme verantwortlich sein können, im Zweifel lieber die Finger davon lassen.

 

Und wie immer, nachmachen auf eigene Gefahr! Akkus können bei falscher Handhabung gefährlich werden! Wenn ein Akku absolut nicht mehr zum Laden bewegt werden kann, ist er wahrscheinlich defekt und die Sicherheitsmaßnahmen der Elektronik verhindern die Ladung! Es besteht Feuer- und Explosionsgefahr!



reichelt elektronik – Elektronik und PC-Technik

Ladegerät als Sicherheitsrisiko? – ELEKTOR.de | Elektronik

Klar, je intelligenter die Ladetechniken bzw. die zum Laden genutzte Anschlussvarianten werden, desto eher gibt es die Möglichkeit, Unsinn damit zu veranstalten:

Ladegerät als Sicherheitsrisiko? – ELEKTOR.de | Elektronik

Bei Geräten, in die simpel einfach eine Gleichspannung eingespeist wird, dürfte das Problem eher nicht vorhanden sein. Aktuelle Smartphones und Tablet-PC’s haben aber oft Systemstecker, die ggf. auch gleich die Datenverbindung zu Hostgeräten wie dem PC herstellen. Da kann man nicht mehr sicher sein, dass hier wirklich nur der Akku geladen wird, wenn man mit der selben Leitung ’nur‘ am Ladegerät hängt.


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Eher für Insider…

2.4er-lcd-car-system-ladegeraetZugegeben, ist eher ein Foto für Insider :-) Auf jedenfall ein persönlicher Gag.

Ich denke, ab und an wird hier jemand vorbeischauen, dem dieser Anblick etwas sagt ;-) Wenn derjenige mag, kann er ja mal einen Kommentar hinterlassen :mrgreen:

Für die Neugierigen: Das ist auch Ladegerät für’s Car System, 2.4V mit LCD Display. Ebenfalls eine Eigenentwicklung, führe ich aber nicht mehr weiter, die neuen Fahrzeuge werden nur noch mit 1.2V Akkus bestückt. Da aber noch reichlich 2.4V Fahrzeuge im Bestand sind, bleibt’s erst einmal in Betrieb.

 

 

Test des experimentellen Ladegerätes für’s Modellbahn Car System

Multilader_Car_SystemMittlerweile hat mein experimentelles Ladegerät für das Modellbahn Car System seine erste Testphase im Ausstellungsbetrieb hinter sich. Ich bin mit den Ergebnissen recht zufrieden, ein paar Kleinigkeiten an der Software sind noch zu verbessern, geht aber erst wieder, wenn ich in Fürth bin. Auch bessere Anschlusskabel müssen noch dran, ist aber kein doller Aufwand. Wenn die letzten Änderungen durchgeführt sind und ich richtige Dokumentationen erstellt habe, kommt das Ladegerät hier in den Blog zum Nachbau. Wie ich schon einigen Interessierten per Mail schrieb, kostet die Schaltung pro Modul keine 3€ an Bauteilen, die Hauptplatine ist ebenfalls nicht teurer.

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