Slic3r – Colido D1315 – Einstellungen

Gelegentlich schreibe ich ja auch Beiträge über den Colido D1315, also meinen 3D-Drucker. Seitdem finde ich überdurchschnittlich oft Fragen zu den Slicer-Einstellungen im Posteingang, traue mich aber nie wirklich, diese eindeutig zu beantworten.

Mit jedem neuen Druck findet sich eigentlich immer noch eine (virtuelle) Schraube, an der man drehen kann. Vieles ist absolut vom Modell und auch dem verwendeten Filament abhängig, anderes wirklich wieder von den Einstellungen in der Software und auch der Temperatur beim Druck.

Lange Rede kurzer Sinn: Ich nutze Slic3r und stelle mal ein paar Screenshots von meinen Settings ein, mit denen ich bei einer Schichtdicke von 0,2mm als Ausgangspunkt gute Erfahrungen gemacht habe, Änderungen basieren eigentlich immer auf diesen Werten.

 

 

Grundsätzlich kann man für andere Schichtdicken auf diesen Einstellungen aufbauen, erfahrungsgemäß müssen bei dickeren Schichten die Filamentmengen unter „Advanced“ eher reduziert werden. Für die Geschwindigkeit sollte man nach dem Motto „feiner = langsamer“ vorgehen. Es ist eben doch vieles „Try & Error“, vielleicht hilft’s ja wem ;-)

 

 

 

 

 

3D Druck und Murphy

In der Regel bleibe ich, gerade beim Start eines 3D-Druckes, in der Nähe des Gerätes. Man weiß ja nie… Allerdings habe ich mittlerweile doch einiges an Übung, Fehlstarts gibt es eher selten, wird schon klappen.

Es sei denn, der Paketbote klingelt und ich muss schnell zur Tür… Dann, natürlich, geht’s von vorne bis hinten schief…

Ich brauchte eigentlich nur eine Motorhalterung, Optik fast egal, funktionieren sollte sie, also was „schnelles“. Prompt falsche Einstellung für den Slicer erwischt bzw. eingetippt (0,003 mm für erste Layer waren wohl doch zu wenig. Keine Ahnung, was ich eingetippt hab‘ :-( ), es schellt an der Tür, Druck beginnt gerade – das Ergebnis sieht man oben.

 

OK, im zweiten Anlauf alles soweit im grünen Bereich.

Neuer Merker an mich:

Schnell und Murphy = Lass das!

;-)

 

 

 

 

 

 

 

 

Software Colido D1315

Die mit dem „D1315“ mitgelieferte Software „Print-Rite 1.5.5“, ist nicht mehr die neueste.

Um nicht mit 3 neuen Baustellen beschäftigt zu sein, habe ich mich bis gestern mit eben dieser befasst.

Der D1315 ist aber nicht besonders gut bei den vorgefertigten Einstellungen berücksichtigt, das ist mit der Version „Print-Rite CoLiDo Repetier-host 2.0.1 for Windows“ besser geworden. Auf den ersten Blick scheint sich das komplette Druckverhalten gebessert zu haben, bestimmte kleinere Problemchen treten bisher nicht mehr auf.

 

Hier geht’s zu den anderen Beiträgen zum und vom Colido D1315 ;-)

 

 

 

Der Colido D1315 – (M)ein 3D-Drucker

Manchmal kommt man ja an ein Gerät, wie die berühmte Jungfrau zum noch berühmteren Kind, aktuell ein 3D Drucker.

Nun, OK – nicht ganz Kind und Jungfrau, aber fast…

Besitzen wollte ich so ein feines Teil schon länger, Geld ausgeben nicht zwingend. Zeit für eine umfangreiche Einarbeitung ist ebenfalls Mangelware, also eher etwas für die nicht so nahe Zukunft. Im häuslichen Umfeld habe ich natürlich schon laut genug gejammert erwähnt, dass ein 3D-Drucker ach so sinnvoll wäre, man kann seine Wünsche ja nicht unerwähnt lassen :mrgreen:

Irgendwie hat(te) mir die Thematik zuviel Bastelcharakter, was man so lesen kann, klingt für mich oftmals nach „Try & Error“. Andersherum ist so eine Fummelei ja genau mein Ding, dann bleibt noch immer das Zeitproblem. Was ich gar nicht mag, ist es einfach Dinge nachzudrucken, welche von fremder Hand entworfen wurden, selbst ist der Mann! Also steht auch das Suchen geeigneter Software und die Einarbeitung auf dem Programm, mit der man Druckbares hervorbringen kann.

Das war bisher mein Stand der Dinge in Sachen 3D-Druck. Wenn man allerdings plötzlich noch zwei Leute aus dem Familenkreise als Beteiligte, vor allem an den Kosten, neben sich sitzen hat, sieht die Geschichte plötzlich anders aus.

Kurzum: Die Wahl fiel auf den Colido D1315! (Die Anschaffung ist übrigens auch der Grund für die wenigen Blogbeiträge der letzten Wochen, ich war beschäftigt ;-) )

Natürlich kann ich so ein Gerät hier in Zukunft nicht unerwähnt lassen, im Gegenteil. Allerdings bin ich noch viel zuviel blutiger Anfänger, um hier Tipps oder Ratschläge zu geben. Ich kann zwar mittlerweile auf eine Reihe erfolgreicher Druckergebnisse zurückgreifen, auf eine Menge Misserfolge aber auch… Kurz: Das hier (samt dem sicherlich folgenden) wird weder eine Anleitung zum 3D-Druck noch eine Geräteempfehlung! Es wird einfach ein Bericht zu meinen persönlichen Erlebnissen mit dem Thema. Erfahrungsgemäß kommt man allerdings irgendwann an einen Punkt, an dem irgendetwas auftritt, was jemand anderem hilft oder wo man selber einen entscheidenden Hinweis erhält, wie auch immer.

Das Gerät und alles, was zu dem Thema gehört, wird einfach tagebuchmäßig aufgebaut und bekommt eine eigene Rubrik. Ohne Sortierung, ohne Planung der Berichte – eben so, wie ich es erlebe. Ansonsten kann ich später immer noch irgendetwas in Richtung „FAQ“ erstellen, man wird sehen.

Wer Interesse an meinen Erkenntnissen hat mag es lesen, vielleicht habe ich ja schon ein Problem verursacht, das jemand anderes noch nicht hatte :-D

Der Colido D1315

Informationen vom Hersteller, ich hoffe, die Links bleiben intakt…

(Der Link geht jetzt zum D1315 Plus, die ursprüngliche Version ist wohl nicht mehr online. Freunde, Kundenbindung geht anders! :-( )

Warum gerade dieser?

Ganz einfach: Er war der preiswerteste!

Mehr als Technische Daten der Hersteller vergleichen kann ich mangels Erfahrung und Vergleichsmöglichkeiten nicht, also habe ich das gewählt, was mir technisch sinnvoll erschien UND das bezahlbarste war. Nach doch reichlicher Recherche schien (und scheint) mir das Verhältnis Leistung und Preis OK, irgendwann kann man nichts mehr vergleichen, dann kauft man oder lässt es.

Einige Eckdaten lt. Hersteller:

Drucktechnik: Fused Deposition Modeling (FDM)
Druckabmessungen: 130*150mm (max. Durchmesser 130mm)
Genauigkeit ± 0.05mm
Filamentdurchmesser: 1.75mm
Düsendurchmesser: 0.4mm
Druckbett: PMMA Plattform, unbeheizt, Haftklebeband
Gerätemaße: 250*445 mm
Gewicht: 4.5 KG
Software: Repetier
Datenformate: ,stl, .g-code
Leistungsaufnahme: Max. 30W

Nicht zuletzt haben mich die 30W Leistungsaufnahme bei der Kaufentscheidung unterstützt, so ein Gerät arbeitet stundenlang und man finanziert mit der Stromrechnung schon genug Unsinn, den niemand braucht.

Das nicht beheizte Druckbett hat bisher keine Probleme bereitet, korrekte Justage des Druckers vorausgesetzt. Bisher habe ich, mehr aus Neugier, nur den mittleren Streifen des Haftklebebebandes einmal ersetzt, es sind um die 50 kleinere Objekte darauf entstanden. Da hält sich der Aufwand also in Grenzen. Natürlich habe ich keinen Vergleich zu den Varianten mit Heizung, bisher jedenfalls vermisse ich sie nicht.

Ein Display ist ebenfalls NICHT vorhanden, wurde bislang allerdings von mir auch nicht vermisst. Der steuernde PC steht direkt daneben, auf dem Bildschirm sehe ich alle Informationen, die ich aktuell brauche. Kann gut sein, dass ich mit steigenden Ansprüchen an den 3D-Druck mehr Komfort benötige, dann muss es aber vielleicht auch ein „dickeres“ Gerät sein.

Tja, soweit für den Anfang und ein kleiner Ausblick auf das, was hier im Blog demnächst kommt.

 

Hier geht’s zu den anderen Beiträgen zum und vom Colido D1315 ;-)

 

 

3D-Drucker mit Unibody-Rahmen für 179 Dollar angekündigt

linklogoDas Gerät dürfte dann einige Abnehmer finden:

3D-Drucker mit Unibody-Rahmen für 179 Dollar angekündigt.

 

Wenn ich allerdings mal so in die Vergangenheit blicke, war es mit den normalen Druckern ja nicht viel anders. Für meinen ersten Farbtintendrucker waren weit über 500 DM fällig und ich habe damals beileibe nicht zum Erscheinungstag gekauft …. :-D

 

 

 



 

 

3D-Druck: Diese zehn Seiten musst du kennen | t3n

Hab da zufällig einen Beitrag mir einigen Links zum Thema 3D-Drucker entdeckt:

3D-Druck: Diese zehn Seiten musst du kennen | t3n.

Eher als Lesezeichen für mich, vielleicht kann’s ja noch jemand brauchen :-)

 

 

Bisschen Werbung ;-)
NEO 3D – German RepRap 3D Drucker – Fertiggerät bei Reichelt für 699€

 

CES: 3D-Drucker werden billiger | c’t Hacks

Ich sag’s ja, die Versuchung ist groß ;-) :

CES: 3D-Drucker werden billiger | c’t Hacks.

So langsam werde ich wohl damit anfangen, mich in das Thema mal richtig einzulesen. Vermutlich sind neben den eigentlichen Geräten vor allem die verwendeten Protokolle und nutzbaren Programme ein größeres Unterfangen…

 

 



 

FreeSculpt 3D-Pen – 3D Stift

3D-StiftManchmal möchte man ja gern Material zum Verarbeiten haben, wo keines ist. Z. B. an einem Car-System Auto für die Modellbahn, weil gerade da kein Achslager mehr ist, wo eigentlich eines hingehört oder vor ein paar Minuten noch war.

Im konkreten Fall ist mir die Antriebsachse eines LKW aus dem Lager gefallen. Als Lager dient ein Messingrohrstückchen mit 1 mm Innendurchmesser, in diesem lief die Achse. Durch Verschleiß ist dies aus dem Kunststoff gebrochen, jetzt ist nicht mehr genug Material vorhanden, um das Röhrchen vernünftig wieder einzukleben.

Vor ein paar Wochen ist mir irgendwo ein Artikel zu einem 3D-Stift ins Auge gefallen. Mit diesem kann man angeblich so ‚einfach‘ Material zeichnen, wie mit einem 3D-Drucker.

Irgendwie habe ich auch gerade den „haben will“ Virus, ich riskiere es mal mit dem Gerät. Geliefert wird recht schnell, so auf den ersten Blick ein recht brauchbares Teil. Handbuch ist auch auf Deutsch, im Lieferumfang alles für einen ersten Test incl. 3 verschiedenen Filamentstücken von ca. 1m Länge. Also auspacken, Stecker rein, aufheizen und warten. Laut Handbuch ist die Kontroll-LED blau wenn das Gerät bereit bzw. aufgeheizt ist, hier ist sie grün. Kann ich mit leben, habe halt nur eben die blaue gesucht.

3D-Stift-1Von der Handhabung her fühle ich mich ein wenig an eine Heissklebepistole erinnert, die Materialzufuhr ist ähnlich aber motorisiert. Sicherlich bedarf es doch einiger Übung, um mit dem Gerät produktiv umzugehen, ein paar erste (Zeichen…?) Versuche auf einem Korkstückchen gelingen aber so halbwegs, das links ist wirklich der allererste Versuch. Auf einer glatten Oberfläche hat’s übrigens gar nicht funktioniert, wenn das Material nicht ein wenig am Untergrund haftet, macht es was es will :-D An den oben erwähnten LKW wage ich mich jetzt noch nicht heran…. :mrgreen: Allerdings habe ich an einem meiner Multimeter eine fehlende Gewindebuchse des Gehäuses auf Anhieb restaurieren können, habe quasi das Gewinde um die Schraube herum gemalt, das Ergebnis kann ich aber leider nicht zeigen, die Ecke lies sich nicht wirklich so knippsen, dass man was erkennen kann. Unterm Strich ist der Stift aber mit ein wenig Übung sicher zu so einigem fähig. Irgendwo zwischen Heißklebepistole und 3D Drucker :-D Das Handling ist gut, die technischen Daten finden sich unter dem oberen Link zu Amazon. Nebenbei, das ist KEIN Werbelink, habe ihn über diesen Link bei Amazon bestellt und von Pearl erhalten, aktuell scheint aber alles vergriffen zu sein….?!?

Für 70€ ein Werkzeug, dass sich hier für mich bezahlt machen wird. Passendes 1,75mm Filament gibt es in diversen Farben für ca. 25€ pro Kilo, habe aber noch keines nachbestellt und kann somit dazu aktuell nichts schreiben.

 
 

3D Drucker – Reichelt – 699,-

404-oder-muell-weg-ist-wegKein Archiv ist so unzuverlässig wie das Internet!

Ein Klick reicht und eine Information ist verschwunden …

Nun, offensichtlich ist das auch hier der Fall!

Vielleicht hat der ursprüngliche Inhalt, wahrscheinlich ein Link, bei der Quelle seinen Platz verloren oder das MHD ist überschritten. In seltenen Fällen kann ich es auch nicht vertreten, dem Anbieter hier eine Bühne zu bieten, letztendlich ist es egal, weg ist weg :mrgreen:

Zurück zum Start!

 

 

 

Smartphone: Hüllen aus dem 3D-Drucker ausprobiert – News – CHIP Online

Mal etwas aus der Praxis zum Thema 3D-Drucker:

Smartphone: Hüllen aus dem 3D-Drucker ausprobiert – News – CHIP Online.

OK, vielleicht nicht die beste Anwendung für so ein Gerät, aber immerhin etwas aus dem Alltag :-)

 


reichelt elektronik – Elektronik und PC-Technik