Die Bezüge im Artikel sind leider nicht mehr im ursprünglichen Inhalt verfügbar oder erscheinen anderweitig unpassend!
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Wenn nicht gerade Ausstellungsbetrieb angesagt ist, die Modellbahnwelt also Ruhetag hat, ist für die technische Truppe natürlich bauen und reparieren angesagt. Da durch den Feiertag in der vergangenen Woche recht wenig Zeit dazu war, mussten wir einige Arbeiten ohne großen Testzeitraum durchführen. Um so mehr freut man sich natürlich, wenn die Technik dann auch ohne Netz und doppelten Boden durchhält ![]()
Für große Fotosessions bleibt da kaum Zeit, ich stelle trotzdem einfach mal einige Fotoimpressionen in den Blog, eher mal wieder für mich als Gedächtnisstütze
Bitte entschuldigt die unterirdische Qualität einiger Bilder, sie sind alle (mehr oder weniger) im Vorbeigehen mit dem Handy geschossen. Sind nicht nur Aufnahmen von der ehemaligen Oberhausener Anlage, wer mehr sehen möchte, einfach mal hinfahren
Ich werde noch weitere Bilder in besserer Qualität in den Blog stellen, im Moment habe ich aber einfach keine anderen
Vielleicht gefällt’s ja trotzdem dem einen oder anderen…
Um den Traffic etwas in Grenzen zu halten habe ich die Fotos auf die ‚2. Seite‘ gelegt, einfach auf „Weiterlesen“ klicken!
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Der übliche Blogleser ist ja recht neugierig
Seit ich kurz die aktuell im Bau befindliche OKtoRail Modellbahnanlage erwähnte, trudeln hier gelegentlich Emails ein, in denen nach weiteren Informationen gefragt wird.
Glücklicherweise hat sich auch die WAZ für das Thema interessiert und einen Artikel zum Projekt veröffentlicht, so muss ich nicht alles immer wieder neu erklären, schaut einfach mal rein:
Das riesige Miniaturprojekt – Revier im Liliputformat entsteht – Essen | WAZ.de.
Weitere Informationen und aktuelles zum Status des Anlagenbaus könnt Ihr natürlich auch direkt auf der OKtoRail Homepage in Erfahrung bringen!
Neben den Bauberichten sind dort auch Links zu weiteren Berichten und wissenswertes rund um das Konzept und die Idee zu finden.
An dieser Stelle auch vielen Dank an Philipp und Marvin, die wirklich viel Mühe in die Dokumentation und den Webauftritt investieren!
Mit dem PR4402 kann man schon experimentieren Ich habe in diesem Artikel eine Schaltung mit dem PR4402 angesprochen, mit der aus einer Akkuspannung von 1,2V die benötigte Spannung für weiße/blaue LEDs von rund 3.1V erzeugt werden kann.
Bisher habe ich mich (fast) immer darauf beschränkt, mit diesem Schaltwandler oder Step-up-Konverter max. 2 weiße LEDs und einen Mikrocontroller zu versorgen.
Durch Blogleser Heiko (
) kam jetzt u. a. die Frage auf, wo wohl die Grenzen der Schaltung liegen, wenn man diese mit mehreren Leuchtdioden betreiben will, die einfach parallel am Ausgang liegen.
Da ich dieses „Spielchen“ bisher nicht bis an’s Limit getrieben habe, ist es nun Zeit für einen (schnellen) Test. Der Fokus liegt hier allerdings NICHT auf der maximalen Helligkeit, sondern mit welcher Anzahl an LEDs die Schaltung noch im Modellbau eingesetzt werden kann.
In diesem Bereich hat man oft den Effekt, dass voll ausgereizte Leuchtdioden ohnehin zu hell sind, eher ist Platzmangel das Problem. Also ist man versucht, möglichst viele LEDs mit nur einer Schaltung zu versorgen, genau das Ziel dieses Versuchs. Man möge mir den etwas schlampigen Versuchsaufbau verzeihen, soll ja nicht für die Ewigkeit sein ![]()
Schema der Wandlerschaltung, folgende Modifikationen bitte berücksichtigen:
L1 =4,7 µH, R1 entfernt bzw. überbrückt, Z-Diode D2 entfernt.
Oberseite des Step-Up-Wandlers. Da ich die Schaltung öfter einsetze, habe ich vor einiger Zeit einige Platinen fertigen lassen. Leider hab ich im Laufe der Zeit einige Bauteilanpassungen durchführen müssen, die Bestückung ist nun etwas improvisiert ![]()

Wenn es eine Oberseite gibt, existiert natürlich auch eine Unterseite ![]()
Kurze Übersicht über den kompletten Aufbau. Wie gesagt, alles auf die Schnelle zusammengebastelt.
Und wie hier schon zu sehen:
Maximal 8 LEDs sind bei dieser Art des Schaltungsaufbaus möglich. Nummer 9 ist auch noch aufgeleuchtet, allerdings mit deutlicher Reduzierung der Gesamthelligkeit.
Ich würde sagen, bei 8 LEDs liegt das Limit, wenn man die Schaltung nicht in die Knie zwingen will.
Wer auf Nummer Sicher gehen will, sollte bei 6-7 Stück bleiben. Die benutzten Leuchtdioden stammen übrigens aus einem Restpostensortiment, leider habe ich keine genaue Bezeichnung dazu.
Bisher haben alle Dioden aus dieser Serie aber immer mit 1-20 mA hervorragend funktioniert. Einzig bekannte Daten sind If = 20 mA, Uf = 3,0 V, Standardwerte eben. Ich denke aber, dass sich alle anderen ‚Normal 3V LEDs‘ ähnlich verhalten werden.
Zusammengefasste Daten:
Sicherlich alles ein wenig improvisiert, für einen groben Überblick sollte es aber ausreichen. Natürlich wird hier der PR4402 absolut jenseits seiner Spezifikationen betrieben, rechnet also durchaus ggf. mit negativen Ergebnissen.
Auch über die Lebensdauer kann ich nichts sagen, mir liegen bei dieser Beschaltung keinerlei Langzeiterfahrungen vor. Ich lasse den Aufbau allerdings mal in Betrieb, wenn’s Ausfälle gibt, kommt das selbstverständlich in den Blog.
Die Bauteile an sich sind nicht kritisch. Lediglich der PR4402 muss
natürlich eben dieser sein, andere Induktivitäten können den maximal
verfügbaren Ausgangsstrom der Schaltung reduzieren, siehe auch Datenblatt
zum PR4402.
Wenn man keine Platzprobleme hat, ist natürlich auch keine
SMD Technik notwendig. Ich habe diese Schaltung und diverse Modifikationen schon
mit allen möglichen Restmaterialien aufgebaut, fliegend und auch auf
Lochraster.
Lediglich der Ausgangskondensator sollte 1 µF nicht übersteigen,
sonst kann die Schaltung Probleme mit dem Anschwingen bekommen. Die Leiterbahnen sind so kurz wie möglich zu halten und nach Möglichkeit auf einen zentralen Massepunkt achten.
Also folgende Situation:
Man bekommt ein Modell einer Feuerwehr in die Finger, welches seit 2-3 Jahren nicht mehr in Betrieb war. Es hat vorher definitiv funktioniert! Also schließt man es einfach mal an… Allerdings scheint das Gebäude in der Zeit seine eigene Funktion entwickelt zu haben ![]()
Da sind wohl doch noch ein paar Handgriffe notwendig…
Unten im Artikel mal der Blick auf die Unterseite des angehenden Modells. Fast alles ist verschraubt, geklebt wird bei mir nur, wenn es wirklich nicht anders geht. Lösbare Verbindungen sind im Fehlerfall (und nicht nur da) einfach nicht zu ersetzen.