Jedenfalls die Möglichkeit, eine eigene Schaltung mit dem PC ’sprechen‘ zu lassen. RS232 Schnittstelle und ein kleiner PIC Controller, ein bisschen Software und gut
Ich habe einige Mails bekommen, in denen das Grundthema eben die Kommunikation zwischen Selbstbauhardware und Computer ist. Besser gesagt, eine aktuelle bzw. moderne Möglichkeit per USB Schnittstelle.
Ich selber habe mich damit aber schon länger nicht mehr auseinander gesetzt, bin also im Augenblick nicht der richtige Ansprechpartner.
Interessierte, die das Projekt noch nicht kennen, sollten sich mal bei Sprut das Thema USB-4-all ansehen. Ich werde mir die Schaltung auf jeden Fall in der nächsten Zeit mal aufbauen.
Wenn man Scheinwerfer, Leuchtstoffröhren, Flutlichter und solche Dinge im Modell simulieren möchte, können Doppelkern oder Doppelchip LEDs sehr gute Ergebnisse liefern.
Dabei stecken eigentlich nur 2 weiße LEDs in einem Gehäuse, lassen sich aber komplett einzeln ansteuern. In meiner KFZ Werkstatt kommen sie z.B. als Beleuchtung zum Einsatz, welche zwei nebeneinander liegende Leuchtstoffröhren simuliert.
Unten im Artikel mal der Blick auf die Unterseite des angehenden Modells. Fast alles ist verschraubt, geklebt wird bei mir nur, wenn es wirklich nicht anders geht. Lösbare Verbindungen sind im Fehlerfall (und nicht nur da) einfach nicht zu ersetzen.
Zum Verdeutlichen der Montage/Demontage der Bühne noch ein paar bewegte Bilder.
Richtung festlegen und Reset drücken, die Bühne fährt unendlich in die gewählte Richtung. Ein erneuter Reset stoppt den Ablauf und die Bühne arbeitet normal weiter. Wird nur eine Richtungstaste gedrückt, beginnt der Servicemode nach Ablauf des Programms.
Der hart arbeitende Mechaniker in der Werkstatt schleift an der Karosserie eines alten Mercedes-Busses.
Rechts neben der kleinen Figur sind einige LEDs in verschiedenen Farben direkt in schwarze Kupferlackdrähte eingelötet. Bei aufgesetztem Dach sind diese vor dem grauen Boden so gut wie nicht zu sehen.
Zu Beginn ein paar Erläuterungen zur Technik der Hebebühne. Schleifender Mechaniker, Tor und Licht kommen in den nächsten Tagen.
Auch weitere Details werden nach und nach noch folgen. Da dies ein Langzeitprojekt ist (auch für den Blog), fällt mir vieles nicht auf Anhieb ein. Aber wenn Ihr was vermisst – einfach mailen oder kommentieren Ich denke, der rote Faden durch die Geschichte wird sich noch bilden.
Die Hebebühne
Die Bühne wird mittels eines ‚gehackten‘ Servos angetrieben. ‚Hack‘ in dem Sinne, dass es eigentlich kein Servo mehr ist, sondern ein durchlaufender Motor mit Getriebe. Im Prinzip treibt der Motor des Servos über sein Getriebe eine 3mm Gewindestange an. In die Plattform der Bühne ist eine 3mm Mutter eingearbeitet, welche von der Gewindestange nach oben bzw. unten gezwungen wird, wenn sich die Stange dreht.
Auf der anderen Seite wird die Bühne durch eine Messinghülse geführt, die auf einem Messingröhrchen gleitet. Gewindestange und auch die Führung sind nicht präzise ausgearbeitet, deswegen wackelt die Bühne noch sehr. Das werde ich aber erst in Angriff nehmen, wenn sicher ist, dass alles fehlerfrei arbeitet.
Weil ich mitunter recht kuriose Mails zu dem Thema bekomme, noch ein paar kurze Sätze zur Ergänzung des LED Artikels, das Ganze im ‚FAQ‘ Stil.
F:
Wie bekomme ich denn meine 2…3V an die LED, wenn doch der Widerstand davor ist?
A:
Hier handelt es sich um ein Verständnisproblem. Wenn ich nach dem Ohmschen Gesetz (U=R*I) den Vorwiderstand berechne, lege ich den Strom für die LED fest. Die entsprechende Spannung stellt sich quasi von alleine ein (Kennlinie Diode). Dabei hängt es von eben dieser Kennline ab, welche Spannung bei einem bestimmten Strom an der LED abfällt (bei einer grünen sind das eben typisch um 2V bei 15mA)! Habe ich nur eine Spannungsquelle von 1,5V, kann ich natürlich keine 2V an der LED erwarten. Stehen nur 12V zur Verfügung, werden bei richtiger Berechnung des Vorwiderstandes 10V am Widerstand, 2V an der LED abfallen. Je höher der durch den Widerstand festgelegte Maximalstrom, desto größer die Spannung an der LED. Ich bringe in den nächsten Tagen mal ein Beispiel zur Kennlinie
F:
Ich habe eine 12V LED gekauft, welchen Vorwiderstand muss ich nehmen.
A:
Mir ist keine (Standard) LED bekannt, die in diesem Bereich arbeitet. Ich vermute, es ist schon ein Vorwiderstand irgendwo in der Leitung montiert. Es gibt auch Versionen, die einen Widerstand im Gehäuse integriert haben.
F:
Kann ich eine LED direkt an 230V betreiben? Wie groß muss der Widerstand sein?
A:
Generell geht das, ja! Aber versuch das nicht nur mit einem Vorwiderstand, das reicht nicht aus! Und wenn Du nicht genau weißt, was Du da vorhast, LASS DAS SEIN! Finger weg von der Netzspannung, wenn Du kein ausgebildeter E-Fachmann bist!
Wenn ich mit dem Vorwiderstand 20mA festlege, wie viel verbraucht denn dann die LED?
A:
Wenn der Strom auf 20mA begrenzt ist, wird durch die LED nicht mehr fließen können. Oder habe ich die Frage falsch verstanden?
F:
Wie lange hält eine LED?
A:
Bei korrekten Betriebsbedingungen 10 Jahre und länger. Hier kann bei Herstellern die etwas auf sich halten, auch das Datenblatt bzw. die Spezifizierung der Serie weiterhelfen. In der Regel fallen LEDs aber nicht plötzlich aus, sie werden langsam immer schwächer. Ausnahmen bestätigen die Regel
Nach den positiven Anregungen, die ich in den letzten Tagen erhalten habe, werde ich die Werkstatt weiter ausbauen und dies hier entsprechend dokumentieren. In den nächsten Tagen muss ich das angehende Modell erstmal wieder in Betrieb nehmen und auf ‚Standschäden‘ prüfen. Sobald ich Ergebnisse und vielleicht auch weitere Bilder bzw. Videos habe, kommen die natürlich in den Blog.
Danke für die durchgehend positiven Nachrichten bzw. Ermutigungen!