Berechnung LED Vorwiderstand

Der Strom muss schon passen!

OK, offensichtlich gibt es Bedarf … ;-)

Grüne LED

Vorweg, eine LED sollte IMMER einen Vorwiderstand haben!

Ich weiß, dass es auch z.B. Fernbedienungen gibt, in denen die Sende IR-LED direkt über einen FET an der Betriebsspannung hängt.

 

In diesen Fällen ist einfach der Innenwiderstand der Batterie ausgenutzt worden oder der RDSon des FET’s. Trotzdem keine ’saubere‘ Lösung …

Einfache LED Schaltung mit VorwiderstandGehen wir mal von folgendem Schaltbild aus:

Einfacher LED Anschluss mit Vorwiderstand.

 

 

Hat man keine eindeutigen Daten zur LED zur Hand, kann man von folgenden Kerndaten ausgehen:

  • Blau Weiß:         3V, max. 20mA
  • Rot, Grün, Gelb:  2V, max.20mA

Mir ist klar, dass es nicht immer genau 2V oder 3V sind, aber da man ohnehin meist auf einen Standardwiderstand einer E-Reihe zurückgreifen muss und diesen immer eine Stufe über dem berechneten Wert nehmen sollte wird, kommt das auf ’nen Schnaps‘ nicht an! Ich empfehle ohnehin, nur mit 10-15 mA zu rechnen, das schont die Stromquelle (spart Energie! ;-) ) und man ist eben auf der sicheren Seite!

Ebenso sind moderne LEDs hell genug, man muss sie nicht immer am Limit betreiben. Wenn man wirklich alles herausholen möchte, ist das Datenblatt zur LED Pflicht! Hier im Beispiel gehe ich aber von normalen 3 bzw. 5 mm LEDs aus!

Wobei ich für den schnellen Einsatz mit folgenden Werten immer klargekommen bin:

  • -5V    220R
  • -12V  560R
  • -24V 1500R

OK, zum Rechnen :-)

Man nimmt die Betriebsspannung, zieht den zu erwartenden Spannungsabfall der LED ab und teilt das Ergebnis durch den max. Strom -> U=R*I

Darauf achten, dass man richtig mit den Kommastellen umgeht! 1Ampere = 1000mA.

Beispiel mit 12V, 2V LED Spannung und 15mA LED Strom:

12V-2V = 10V (Die sollen am Vorwiderstand abfallen!)

10V : 15 mA = 666,6 Ohm

Im Taschenrechner ist aber 10:0,015 einzugeben, die 0,015 sind 15mA (in Ampere!)

nächstliegender Wert in z.B. der E12 Reihe wären 680 Ohm.

 

 

555-CMOS: 50%-Duty-Cycle-Generator (555 astabile Kippstufe Multivibrator)

NE555Das 555-Timer IC ist DAS Bauteil, wenn es um einfache aber zuverlässige Takterzeugung geht. Wie vieles ist es mittlerweile in die Jahre gekommen, ‚Elektronik-Kompendium‘ hat einen interessanten Artikel online, der sich mit den erweiterten und aktuellen Möglichkeiten des IC’s bzw. dessen Grundfunktion befasst:

555-CMOS: 50%-Duty-Cycle-Generator – 555, CMOS,Kippstufe Multivibrator.

 

Im Beitrag finden sich einige Tipps und Informationen, die den Standardumfang der klassischen Applikationen doch erheblich erweitern. Auch werden einige Vorteile der CMOS-Version gegenüber der bipolaren Variante aufgezeigt.

 

 

 
 

 

Anode/Kathode bei SMD LEDs

Eine klassische LED.Wo ist denn hier was?

Da es zu diesem Thema immer wieder Fragen gibt, habe ich einfach mal ein paar Fotos von SMD-LEDs beschriftet.

Die Sammlung zeigt natürlich nicht annähernd alle Bauformen, aber für den schnellen Blick kann sie trotzdem helfen.

Bei normalen 3-mm- oder 5-mm-LEDs sieht die Sache oft etwas anders aus. Dazu gibt es hier im Blog auch den passenden Beitrag zu bedrahteten LEDs und ihrer Polung.

Um was es geht

Problem:
Bei SMD-LEDs ist nicht immer sofort klar, welche Seite Anode und welche Seite Kathode ist.

Lösung:
Die Fotos zeigen einige beschriftete SMD-LEDs und markieren dort Anode und Kathode direkt am Bauteil.

Merksatz:
Anode ist Plus, Kathode ist Minus.

Wichtig:
Die Bilder helfen bei typischen Bauformen, ersetzen aber nicht das Datenblatt. Im Zweifel besser messen oder vorsichtig mit passendem Vorwiderstand testen.

Anode und Kathode bei SMD-LEDs

Bei SMD-LEDs gibt es leider nicht den einen immer gültigen Trick, der bei jeder Bauform passt. Manche LEDs haben eine Markierung auf der Unterseite, manche eine abgeschrägte Ecke, manche eine farbige Fläche, manche sehen auf den ersten Blick einfach nur nach „viel zu klein“ aus.

Genau deshalb sind solche Fotos manchmal praktischer als lange Erklärungen. Man schaut auf das Bauteil, schaut auf die Markierung und hat wenigstens eine Richtung.

Und denkt dran:

  • Anode = positiv = Plus = +
  • Kathode = negativ = Minus = –

Sicherheit bringt aber immer nur das Datenblatt. Wenn das nicht vorhanden ist, hilft im Zweifel messen oder vorsichtig Spannung über einen passenden Vorwiderstand anlegen.

Ein paar beschriftete Beispiele

Funktioniert als schnelle Hilfe

Mehr soll dieser kleine Beitrag gar nicht sein. Kein vollständiges LED-Kompendium, keine Datenblatt-Sammlung und keine Garantie für jede exotische SMD-LED, die irgendwo aus einer Bastelkiste fällt.

Aber wenn man eine typische SMD-LED vor sich liegen hat und schnell wissen will, wo Plus und Minus sein könnten, helfen solche Bilder eben doch. Genau dafür stehen sie hier.

 


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@Job – Mercedes O6600H 1:87

Mercedes O6600H 1:87Einige Car-System Fahrzeuge haben den Umzug der MWO-Ruhrgebietsanlage von Oberhausen nach Fürth nicht besonders gut überstanden. Da die Liste der Ausgaben lang, die verfügbare Zeit aber (wie immer und überall ;-) ) kurz ist, mussten einige Arbeiten auf „machen wir später“ verschoben werden. So auch die Reparatur des ‚Mercedes O6600H‘. Von A wie Akku bis Z wie Zahnrad – alles neu :-D

 

 

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@Job: Foto HOAG

HOAG MWOEinfach so (mal wieder) ein Foto aus der Hochofen AG (HOAG) auf der Oberhausener Anlage der MWO :-)

 

 

 

 

 

 

 

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Elektor Elektronik-News – Modernes Treiber-Array Elektor

Elektronik-A002Ein Tipp für alle, die eine Alternative zum ULN2003 suchen:

Elektor Elektronik-News – Modernes Treiber-Array Elektor.

 

 

Der TPL7407L ist Inhalt des Artikels, laut Datenblatt für Mikrocontroller mit 1,5 – 5V Betriebsspannung geeignet. Die 4V-Angabe im Artikel scheint ein Schreibfehler zu sein.

@Job: der Blick vom Leitstand

Blick vom Leitstand der MWO Blick vom Leitstand der MWO Blick vom Leitstand der MWO

 

 

 

 

Da ich schon des öfteren gefragt wurde, wie denn die Modellbahnwelt aufgebaut ist, einfach mal drei Bilder mit der Aussicht, die ich vom Leitstand über die Halle habe. Leider nicht die besten Fotos, bei Gelegenheit werfe ich bessere in den Blog.  Der Blick geht von links über die Oberhausener Anlage, mittig Schweiz/Deutschland und rechts der Eingangsbereich mit Kirmes und einem Teil von Dürnstein. Ich habe längst nicht alles erfassen können, immerhin über 2000qm! Am besten ist natürlich, Ihr kommt selber gucken :mrgreen:

Wo? Modellbahnwelt-Odenwald ;-)

 
 


 
 

Chromecast

chromecast_minipicSo manchesmal geht’s mir auf den Keks:

Man findet etwas im Web (oder sonstwo) und möchte es anderen Leuten im Raum zeigen. Da mein TV keinen Netzwerkanschluss besitzt, bleibt nur die Möglichkeit, alles auf einen Datenträger zu packen und an den DVD/Bluray/TV/???-USB Port zu stöpseln oder die ganze Bande vor’s Laptop zu setzen… NERVIG! Noch blöder, wenn es sich um irgendeinen Webinhalt handelt, da wird es dann echt Arbeit oder geht schlicht nicht.

Um so etwas ein wenig komfortabler zu gestalten (und weil 35€ nun noch recht zivil sind), habe ich mir einen Chromecast-Stick zugelegt. Mal sehen, wie gut er mit meinen Wünschen klar kommt. Was ich will? All das, was ich in Cloud, WWW und im lokalen Netzwerk finde allen ‚zeigbar‘ machen. Ich erwarte keine Wunder, es wird Kompromisse geben, das ist mir klar. Ich habe in den letzten 20 Jahren von VGA-TV Wandler bis Android Smartphone schon vieles getestet, immer gab es einen Pferdefuß.

Mitgeliefert wurde alles, was man braucht, eher mehr.

  • Chromecast-Stick
  • USB -> Micro-USB Kabel (Stromversorgung)
  • HDMI-Verlängerung, gut wenn es am Port zu eng wird
  • USB-Steckernetzteil 800mA

Die komplette Lieferung incl. Inhalt kommt recht hochwertig daher, nichts wirkt billig.

chromecasttv_minipicDas Installieren läuft auch recht easy. Chromecast in HDMI-Port, Strom über USB vom TV oder eben dem mitgelieferten Netzteil, auf den gewählten TV-Eingang schalten und den Anweisungen folgen.

Der Stick gibt eine URL vor, von der aus die Installationssoftware geladen wird. Zeitgleich stellt er wohl für die ersten Schritte ein eigenes WLAN bereit, mit dessen Hilfe die Einrichtung erfolgt. Ich musste mein Notebook übrigens kurzfristig auf DHCP umstellen, ein Verbinden war sonst nicht möglich! Nun wird konfiguriert, der Chromecast-Stick wird in das eigentliche WLAN eingebunden. Die Anweisungen sind auf deutsch! Ich denke, jeder dürfte mit den einzelnen Schritten zurechtkommen.

Läuft alles, kommen noch einige Minuten Wartezeit und auch einige Reboots des Sticks hinzu – er besorgt sich seine Updates.

Da ich noch keine Ahnung habe WIE ich nun WAS auf den TV übertragen kann, habe ich mir das „Google Cast“-Plugin für den Chromebrowser installiert. Es bindet sich mit einem kleinen Symbol oben im Browser ein und bietet die Möglichkeit, das aktuelle Tab auf den Chromecast zu übertragen. Funktioniert, die Qualität ist aber im ersten Anlauf nun nicht soooo der Burner… OK, abwarten… Hab ja noch rein gar nichts eingestellt.

Werde die Geschichte in den nächsten Tagen aufmerksam testen, mehr danach! :-)