Kleine LED-Spielerei mit RGB-Leuchtdioden

Kleine Elektronikübung am Rande ;-)

 

Das Video unten ist eigentlich eher eine Katastrophe, weder sind die Farben gut getroffen, noch ist beim realen Aufbau ein Flackern zu sehen, besser will es die Kamera auch mit Tricks nicht darstellen… Ich denke aber, um die Arbeitsweise zu illustrieren reicht’s doch. Ursprünglich wollte ich noch nicht einmal einen Blogbeitrag aus dem Ganzen machen, irgendwie ist’s aber nun doch einer geworden :-)

 

Man nehme:

1 x PIC 12F675

1 x RGB LED (OK, ich hab 3 parallel, mit jeweils eigenem Vorwiderstand)

Passende Vorwiderstände für die LED

Ein bisschen elektronischen Kleinkram und irgendeinen durchsichtigen Staubfänger aus dem Haushalt :mrgreen:

Falls jemand den Nachbau startet:

Die Leuchtdioden kommen an die Ports GPIO4, GPIO1 und GPIO0. Welche Farbe an welchen Port ist egal, es kommen alle gleichberechtigt zum Zuge, nur der Farbverlauf ändert sich natürlich.

Hier der .hex-File als .zip Datei (12f675). Config NICHT enthalten, muss beim Brennen festgelegt werden. Interner RC/No Clock, alles andere OFF.

Habe meinem Fall hier die unten an 3. Stelle beworbenen RGB-LED genutzt, Vorwiderstand 220 Ohm für Grün und Blau, 180 Ohm für Rot. Jeweils eine einzelne Leuchtdiode pro Farbe geht auch, andere Farben nach Geschmack, ist ja nur eine kleine Spielerei mit Licht und Farbe.

Da nur 3 Leuchtdioden (bei Beachtung des Gesamtstromes geht natürlich mehr, dazu findet sich auch an anderen stellen im Blog etwas!) angesteuert werden, habe ich keine große Dokumentation erstellt. Einfach Controller im Standardaufbau mit Pullup von 10k an Pin 4 und die Leuchtdioden über jeweils einen Vorwiderstand vom Output-Pin gegen Masse verbauen, Aktiv = High. 100nF Stützkondensator für den PIC nicht vergessen, versorgt wird mit 5V. Bei voller Ansteuerung aller LED sind unter 80mA in meinem Aufbau zu erwarten, das schafft so ziemlich jedes alte Netzteil, stabilisiert sollte es allerdings sein. Progammtechnisch stellt der Ablauf eine ständig wechselnde PWM dar, so wird nur sehr selten der maximale Strom erreicht.

Wie gesagt, kleine Spielerei am Rande, eigentlich wollte ich nur sehen, was die RGB-LED, mit denen ich vollauf zufrieden bin, so leisten. Nachbau wie immer auf eigene Verantwortung ;-)

 

 

 

 

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Was für’s Auge ;-)

Irgendwie kommt mit einer steigenden Anzahl an Lebensjahren die Lupe öfter zum Einsatz… An was das nur liegen mag?

 

 

OK, für den ollen Leistungswiderstand geht’s noch so, das war eher Bequemlichkeit, bei IC’s und SMD-Bauteilen aber… Ja, da wird wohl ein Sehtest fällig ;-)

 

 

 

 

 

 

Was man nicht kaufen kann…

… muss man eben selber bauen :-D

Aktuell ein Fall für den Bewegungssensor.

Ich brauche eine Schaltung, welche nicht nur eine justierbare Empfindlichkeit und Einschaltdauer besitzt, auch die Zeit, die bis zur nächsten Aktivierung mindestens vergangen sein muss, soll variabel sein. Zusätzlich müssen mehrere Aktivierungen erfolgen, ehe erneut eingeschaltet wird. Da ohnehin ein PIC 12F675 einen „intelligenten“ Part übernimmt, halte ich mir die Möglichkeit offen, später eine erkannte Bewegung drahtlos zu übermitteln, mal sehen wie ich da was realisiere.

Nun, die Hardware ist fertig, bei der Software für den Mikrocontroller noch nicht ein einziges Bit :mrgreen:

 

 

 

Taster am Kensington Trackball

kensington-trackball_aFür produktive Arbeiten am PC bzw. Notebook bin ich ein absoluter Fan der Trackballs. Da ich zudem bei längerer Mausbedienung Stress mit dem Handgelenk bekomme, sind die Geräte für mich schon lange Standardwerkzeug. Leider sind gute Exemplare mit Scrollring und vor allem großer Kugel kaum noch zu bekommen, zusätzlich sind sie (un)verhältnismäßig teuer.

Umso ärgerlicher, daß mein treuer Kensington Orbit® langsam aber sicher unter Tastenschwäche leidet. Die Taster reagieren nicht mehr zuverlässig, Ersatz muss her.

kensington-trackball_b

Da ich wegen ein paar Cent für die Ersatzteile keinen neuen Trackball kaufen will, habe ich mir einstweilen mit ein paar Basteleien geholfen, auf Dauer wird das aber eher nichts. Konkret sitzen die Taster  nun leicht höher und etwas versetzt um einen neuen Druckpunkt zu nutzen. Klappt soweit fehlerfrei, fühlt sich aber irgendwie falsch an :-)

Links oben im Bild die genaue Bezeichnung des Teils, vielleicht weiß ja jemand Bezeichnung bzw.Typ der Taster und Bezugsquelle(n) für die Ersatzteilbeschaffung. Ich habe auch Kensington mal kontaktiert, bisher aber keine Antwort erhalten.

kensington-trackball_cZusätzlich ein Foto von Taster „SW1“ auf der noch eingebauten Platine. Es handelt sich wohl um einen 2-poligen Schließer mit mittig gegenüber angeordneten Kontakten.

Blöderweise habe ich vergessen, die Abmessungen zu notieren, würde aber ohnehin nur ungern auf Vergleichstypen zurückgreifen um Probleme mit der Gehäusemechanik zu vermeiden. Na, vielleicht weiß ja jemand was ;-)

 

 

 

 

Infrarot Bewegungsmelder unter 2 Euro (Demarkt PIR)

pir_komplett

Modul von oben

Das Wichtigste zu Beginn:

Ich hinterlege hier alle Informationen zu dem kleinen Modul, welche ich zusammengesucht bzw. ermittelt habe. Weitere Details kenne ich auch nicht. Was von mir nicht benötigt wurde, habe ich demnach wahrscheinlich auch nicht getestet. Ein detailliertes Datenblatt war leider bislang nicht aufzutreiben.

Gesucht habe ich jedenefalls ein Bauteil, welches Bewegungen erfassen kann, die mit einem Mikrocontroller auswertbar sind. Gefunden und gekauft wurde das Modul, um das es in dieser Kurzbeschreibung auch geht. Ein direkter (Affilate-) Link zu einer Bezugsquelle findet sich unter dem Artikel ;-)

pir_bottom

Die Unterseite mit der 3-poligen Anschlussleiste

Der Jumper bestimmt, ob die Schaltung nachtriggert oder zum Zeitablauf ausschaltet.

Der Trimmer zum Jumper hin dient der Empfindlichkeitseinstellung, der andere legt die Einschaltdauer fest.

 

 

 

Bekannte Daten:

  • Infrarotsensor incl. Platine
  • Einstellbare Empfindlichkeit und Schaltdauer
  • Erfassungsbereich ca. 7m Erfassungswinkel < 100°
  • Betriebsspannung: DC 4,5 – 20V
  • Ruhestrom < 50µA
  • Ausgang: High 3V – Low 0V (Aktiv = H)
pir_ohne_kappe

Oberseite ohne Abdeckung (nur gesteckt), VCC und GND sind hier am Anschluss beschriftet

Zum Anschluss gibt es eine dreipolige Steckleiste mit folgenden Verbindungen:

VCC (+ 4,5 – 20V)

Signal (0V in Ruhe, + 3V aktiv)

GND (Mase/0V)

 

Auf meiner Testschaltung wird das Modul mit 9V versorgt, der Mikrocontroller wie immer mit 5V. Aktuell habe ich für die Startversuche eine Weiße LED mit 20 Ohm Vorwiderstand direkt an dem Modul betrieben, dies hat zuverlässig funktioniert, der LED Strom lag allerdings bei knapp unter 1mA. Zur Signalauswertung wird dies aber auf jeden Fall ausreichen, jedenfalls für all das, was ich mit dem Sensor anstellen möchte :-)

Den Weg zum Controller habe ich mit einem 10k Pulldownwiderstand unterstützt, bei aktivem High liegen dann 3.1V am Eingangspin eben des Controllers an, er schaltet sicher. Unter dem Strich reagiert der IR-Bewegungssensor zuverlässig, bei den ersten Versuchen in der Werkstatt hat sogar eine im Hintergrund fahrende H0-Lok ausgereicht, ihn zu aktivieren. Der Ruhestrom liegt mit 51µA ziemlich nahe an der Produktbeschreibung.

 

 

 

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Die kältere Jahreszeit ist angebrochen, wir haben unseren „FKK-Hippies“ dann doch mal ein wärmendes Lagerfeuer gegönnt :-D…

Quelle: FKK im Winter | Blog der Modellbahnwelt Odenwald

 

 

 

 

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Mal wieder ein kleiner LED-/Strom-/Helligkeitsvergleich

led1k1

12mA (1k Vorwiderstand an 16V DC, Uf 3.1V)

Ich habe gerade mal wieder durch Zufall Fotos der gleichen weißen LED mit unterschiedlichen Vorwiderständen gemacht. Selbst bei den „billigen“ Vertretern der Art, ist die Lichtausbeute in den letzten Jahren wahnsinnig gewachsen.

 

 

 

led10k1

1,1mA (10k Vorwiderstand an 16V DC, Uf 3.1V)

Im direkten Vergleich ist der Unterschied natürlich deutlich. Wenn man aber bedenkt, dass der Strom im oberen Foto 10 mal höher ist, als eben im unteren, sollte man wirklich überlegen, wie hell eine LED leuchten soll. Gerade im Modellbau oder auch bei Schaltungen, in denen es auf den Energiehaushalt ankommt, ist die Lichtausbeute längst nicht alles.

Wenn man z. B. bei der Häuserbeleuchtung in Modellbahnalagen mit der maximalen Helligkeit arbeitet, müssen sich vorbeifahrende (Miniatur) Lokführer wahrscheinlich die Sonnenbrille aufsetzen :mrgreen:

Ich habe das Spielchen ein wenig weiter ausgereizt, im aktuellen Fall (Noname-China 3mm-LED, weiß) ist bei etwas über 160 k (!) als Vorwiderstand nur noch ein glimmen zu erkennen, immerhin lediglich irgendwas um 100µA. Für eine schummerige Parkbeleuchtung im Modell sind 100k vor der LED noch vertretbar, wenn es um den Effekt und nicht die Ausleuchtung geht.

Will sagen: Wenn man nach längerer Zeit mal wieder eine Charge Leuchtdioden kauft, vielleicht vorsichtshalber ein Auge auf das Strom-/Helligkeitsverhältnis werfen.

 

 

 

 

Quick & Dirty Servo

servo_14_llqServosteuerung ohne Schickschnack

Sie funktioniert, macht alles, was ich von ihr erwartet habe und dennoch ->

Diese Servosteuerung ist eine „Quick & Dirty“ Lösung ;-)

 

servo14Ich habe einfach auf die Schnelle eine Lösung gesucht, welche via Tasterdruck einen analogen Servo von einem Ende zu anderen fährt.

Zusätzlich mussten diese Endpunkte justierbar und das Ganze schnell aufzubauen, aber erweiterbar sein. Was soll ich schreiben, das ist mein Entwurf…

(Stromlaufplan geändert, die Verbindung von S1 muss direkt zum PIC gehen, ist in der gezeigten Version schon korrigiert, also nur interessant für Leser, die den alten Plan noch genutzt haben! Sorry, da hatte ich gepennt ;-) )

Da es alles erfüllt, was es soll und da ich gelegentlich nach so einer Schaltung gefragt werde, kommt das Miniprojekt in den Blog. Stromlaufplan und .hex File für einen Pic 16F688 sind als Download unten, bzw. als Bild oben verfügbar.

Vorteil:

  • 11 Bauteile
  • Schnell aufgebaut
  • Taster zieht nach GND, Hall-Sensoren, Reedschalter & Co unkompliziert nutzbar
  • Billig ;-)

Nachteil:

  • Überlauf der Trimmer in der Software nicht abgefangen, bei Endanschlag des Einstellers dreht der Servo um
  • Keinerlei Überlastschutz
  • Nachbau auf eigene Gefahr :mrgreen:

Funktion:

5V auf die Schaltung geben, Taster drücken, Servo fährt in eine Endstellung.

Mit Trimmer Position einstellen. Neuer Tastendruck, Servo fährt in die andere Position, wieder justieren mit dem anderen Trimmer – fertig.

Vorsichtig einstellen! Die Trimmererfassung ist nur sehr rudimentär eingebunden, eben „Quick & Dirty“ :!: Die LEDs zeigen an, an welchem Ende der Servo sich befindet.

Bauteile:

Die Bauteile sind an sich nicht kritisch.

Die LEDs können auch weiß oder purpurviolettpink sein, total egal ;-)

Die Trimmer (R5/R6) dürften auch bei 4k7 oder 10k noch brauchbare Werte liefern, habe ich nicht anders versucht. R1 und R2 würde ich nicht höher 15k und kleiner 8k6 wählen, ist aber eher ein Erfahrungswert. R3 und R4 müssen zu den verwendeten Leuchtdioden passen, mit 220R wird man nichts verkehrt machen, Rest siehe Schaltbild

q__d__servo_x14cbDie Config-Bits sind NICHT(!) im Programm, ich hänge sie links als Bild dran, beim PIC programmieren beachten!

 

>> Dowload .hex und Stromlaufplan qd.zip <<

Wenn mal Zeit ist, werde ich vielleicht eine bessere Version erstellen, mehr brauch‘ ich im Moment einfach nicht…

Man kann eben sehr viel (un)sinnvolles Zeug machen mit den Servos :mrgreen:

 

DIY Ladestation „Sony Xperia™ Tablet Z / SGP 321“

sgp321_dock_0004Obwohl es schon rund drei Jahre im Einsatz ist, bin ich mit meinem Xperia™ Tablet Z (SGP321) immer noch sehr zufrieden.

Weniger gut finde ich, dass die irgendwann einmal von Sony angepriesene Dockingstation nicht wirklich zu bekommen ist oder war. Jedenfalls nicht dann, wenn ich danach gesucht habe ;-) Das Laden per USB-Buchse funktioniert zwar, kann u. U. aber lange dauern und ist immer eine potentielle Gefahr für die Micro-USB Buchse. Zusätzlich muss zum Anschließen des Kabels erst die Abdeckung des Ports geöffnet werden, neben der Fummelei auch schlecht für die Wasserdichtigkeit des Gerätes. Wenn man sich dann noch ansieht, was passieren kann, wenn da mal jemand am Kabel hängen bleiben sollte :-(

sgp321_dock_0001

Man nehme also eine alte Leiterplatte…

 

 

 

 

 

sgp321_dock_0002

… fräse einen kleinen Bereich für den Pluspol aus…

 

 

 

 

sgp321_dock_0003… und mache noch ein bisschen was mit Farbe und anderen Dingen, die in der Werkstatt rumliegen :mrgreen:

Das einzige zusätzliche ist ein 5V/3A Steckernetzteil, welches die ganze Geschichte mit Strom versorgt. Das Laden geht nun deutlich schneller, genau gemessen habe ich die Unterschiede bei den Zeiten (noch) nicht.

Eine super detaillierte Anleitung habe ich zu dem Miniprojekt nicht parat, die Geschichte war einfach zu simpel. Klar, ist jetzt nicht DIE Augenweide, braucht’s aber auch nicht, mir reicht das Erfüllen des Zweckes völlig. Im Prinzip habe ich nur ausgemessen was wo sitzt und entsprechende Platinen und/oder Messingrohrstücke als Stützen angelötet. Wer sowas nachbauen möchten, dürfte das gerade noch hinbekommen ;-)

sgp321_dock_kontakteKleines Augenmerk auf die Polung der Ladekontakte! Da MUSS man schon genau sein, sonst haut es nicht hin.

 

 

 

sgp321_dock_ktk

sgp321_dock_kontaktezoomIm Prinzip geht es ja nur darum, Strom auf die beiden Kontakte am Tablet zu bekommen :-)

 

 

 

 

Ich habe zwei lötbare Federkontakte aus einem ausgedienten Batteriefach zurechtgebogen und geschnitten, die nun mit einem Hub von rund 2mm gegen das aufgestellte Tablet bzw. die Kontakte drücken. Betrachtet man das Tablet Z so, wie es auf dem ersten Foto steht, ist der Pluspol links, Minus rechts.

 

 

Wer ganz sicher sein will, sollte einfach ausmessen, welcher Pol mit der Schirmung/Masse der im Gerät verbauten Micro-USB Buchse verbunden ist, das ist der Minuspol! Das Tablet ist ein recht teures Gerät, wie immer alle Bastelarbeiten auf eigene Gefahr :!:

 

 

 

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e-zogarette-loader-2-lipoManchmal muss eine schnelle Notlösung her ;-)

 

E-Zigaretten-USB-Ladegerät zu Lithium-Bastelakku-Adapter :mrgreen: