Eigentlich nur einen Klick entfernt, mir juckt’s ja doch in den Fingern. Wenn alles gut geht OK, bei Problemen würde ich mich selber verfluchen…
Ne, ich warte lieber noch, bis ich das Paket auf einem anderen Computer vorfinde, an dem ich eben nicht täglich herumwerkel wie hier am HP Pavilion 17f-258ng. Nebenbei spinnt auch WordPress & Co hier im Blog an einigen Stellen, zuerst mal diese Problemchen in Angriff nehmen! Oder…?
Klingt alles ein wenig so, als wenn ein Leben ohne Windows 10 ab heute nicht mehr möglich sei… Neugierig bin ich natürlich auch, immerhin ist beim Erkunden eines neuen Betriebssystems ja auch ein gewisser Spieltrieb zu befriedigen, nicht zuletzt um jetzt schon zu lernen, wie man auftretende Fehler behebt.
Genau deswegen wird aber bei/auf den Systemen die ich wirklich zum Arbeite benötige, alles noch länger so bleiben wie es ist
Während unsereiner ein wenig mit der Sonnenenergie als „Mobilladegeräteversorgung“ experimentiert, haben andere dies wohl auch erfolgreich mit der Wärmeenergie einer Kerze bzw. Brenngelflamme durchgeührt, wie bei ‚Androidmag‘ zu lesen ist:
Auch wenn ich in der Praxis nicht unbedingt immer so ein Gerät mit mir führen würde, die Idee hat schon was Nebenbei, Solarzellen bzw. ganze Quadratmeter an Solapaneelen sind jetzt auch nicht wirklich ideal
Wenn man so im Freien seine Mobilgeräte nutzt, ist irgendwann natürlich auch der stärkste Akku leer. Dann heißt es Steckdose suchen oder vielleicht auch erstmal Strom nach draußen legen, wer hat schon überall einen 230V Anschluß. Finde ich persönlich eher lästig, nebenbei braucht man ja in der Regel nur 5V und eine USB Buchse, bestenfalls 12V für Geräte, welche im Auto bzw. am Zigarettenanzünder betrieben werden können.
Irgendwo gab es in den letzten Monaten mal für einen Euro Solar Gartenleuchten, die während des Tages geladen werden und dementsprechend in der Dunkelheit leuchten. Normalerweise stecken die Teile mittels Erdspieß im Boden, mit ein bisschen Trickserei und einer transparenten Dose geht’s aber auch auf dem Tisch. Leuchtwunder sind das natürlich nicht, drei Stück nebeneinander reichen gerade so, daß man seine Sachen auf dem Tisch findet Im Boden steckend als optischer Gag ist das alles OK, zum Geräte laden reicht dies natürlich nicht.
Inspiriert durch die Solarlichter habe ich mich an ein paar Solarpaneele erinnert, die ich vor etlichen Jahren schon als kleines Balkonprojekt auf eine alte Schranktür Holzplatte geschraubt hatte. Leider habe ich keine Datenblätter mehr dazu, wenn ich mich recht erinnere lag der maximale Gesamtstrom aus allen zusammen aber so bei rund 1,2 Ampere, sollte für einen Versuch also ausreichend sein. Da sie zuätzlich schon ein wenig unter Alterung leiden dürften, wird die Leistungsabgabe wohl jetzt um einiges niedriger ausfallen.
Irgendwo muss die Sonnenenergie nun zunächst zwischengespeichert werden. Da ich am Sonntag gerade keine 12V Akkus größerer Kapazität aus dem Hut zaubern kann, wird die Starterbox für Auto und Roller Zweckentfremdet. Alternativ hätte ich vielleicht auch die Batterie aus dem Auto nehmen können, dazu kann ich mich aber nicht durchringen Also mal das Sammelsurium mit einigen Strippen und Krokoklemmen zusammenstecken – Funktioniert! Mehr als 800 mA bei voll beschienenen Solarzellen ist aber nicht mehr herauszuholen, um den Akku immer wieder mal aufzuladen sollte es ausreichen. Ehe wieder jemand meckert: Mir ist schon klar, dass der Akku nun die einizige Spannungsbegrenzung ist, die Leerlaufspannung des Paneels liegt so um die 19 V, das ist eigentlich zu viel für einen Bleiakku. Aber da lebe ich jetzt einfach mit
Ich habe keine Ahnung mehr, ob in den Solarpaneelen eine Diode vorhanden ist, um Rückspeisung aus dem Akku zu verhindern. Mal sehen, was sich da so im Keller findet, Schottky wäre schon schön Mehr als eine Hand voll BAT42 ist irgendwie nicht da, pro Stück können diese 200mA verkraften, einfach 5 Stück parallel nehmen…?!? Ist ohnehin nur ein Experiment, wenn improvisieren dann richtig
Ein wenig Messerei, ein bisschen Paneel verschieben hier und da – es wird mit rund 650 mA geladen. In der Starterbox ist irgendwas um 4 Ah als Akkukapazität verbaut, sollte für ein gelegentliches Aufladen der Mobilgeräte ausreichen, Handy und Co müssen ja nicht dauernd am Kabel hängen.
12V sind für unsere allseits beliebten (Micro) USB-Ladeports natürlich ein wenig viel, da muss ebenfalls noch etwas Elektronik her. Zum Glück habe ich noch einen „Zigarettenanzünder auf USB“-Adapter (was für eine Bezeichnung…) im Handschuhfach liegen, das sollte doch funktionieren!
Tut es auch! OK, das Z1-Tablet lädt nur, wenn es nicht aktiv ist. Da das Teil aber immer schon etwas zickig ist wenn es um das Aufladen geht, habe ich nichts anderes erwartet. Das Z1 Compact Smartphone hat an der Stelle keine Probleme, es lädt auch während es ein wenig Webradio vor sich hindudelt. Leider gibt der Zigarette/USB Adapter auch nur 900 mA heraus, wahrscheinlich ist dies eher das Problem, als die maximale Leistung der Starterbox. Bis ins Unendliche kann man die Kapazitäten ohnehin nicht ausreizen, schließlich wird mehr Strom entnommen als hinein fließt.
Jetzt müsste könnte man natürlich fragen, ob der Aufwand nicht doch ungleich größer ist als jener, eben die (ohnehin für das Rasenmähen vorhandene) Kabeltrommel nach draußen zu stellen, vom Strippensalat noch nicht einmal gesprochen. Nun ja – so gesehen schon Aber da gibt es eben auch noch den Experimentiervirus, der wohl befriedigt werden will
Ich bin allerding ernsthaft mit der Überlegung beschäftigt, das Ganze etwas durchdachter und gezielter in Angriff zu nehmen. Mit etwas Planung und geeigneteren Teilen sollte sich eine kleine Insellösung aufbauen lassen, welche den Freizeitstrombedarf im Garten abdecken kann, mehr als Licht und Versorgung der Moilgeräte werde ich sowieso eher nicht benötigen, nebenbei bietet sich so genug Spielraum für kleinere Elektronikexperimente… Aber was ich schon so will…. ^^
Ach ja, habe ich schon darauf hingewiesen, dass dieser Blogbeitrag auf einem Androidgerät geschrieben wurde, welches mit 100% umweldfreundlichem Solarstrom betrieben wurde? Zumindest an diesem Tag Vorsicht, der Akku könnte Energiereste von Netzstrom enthalten
Das Xperia™ ist ein tolles Gerät, nicht so dolle sind die Nutzungsstunden, welche mit einer Akkuladung möglich sind.
Wenn ich mit dem Gerät intensivere Aufgaben in Angriff nehme, hängt es deshalb oft direkt am Ladekabel. Hier kommt es regelmäßig vor, dass der Akku schneller entladen wird, als es das USB-Netzteil schafft ihn wieder zu füllen. Zusätzlich benötige ich meist für den stationären Einsatz eine Anschlussleitung mit min. 1,5 Meter Länge, damit wird meist gar nicht mehr geladen, selbst bei abgeschaltetem Tablet dauert es ewig, bis die zuständige Anzeige ein paar Prozent mehr meldet.
Man muss nun kein Elektroniker sein um sich vorzustellen, dass in einem langen dünnen Kabel mehr Verluste entstehen, als bei einem kurzen mit höherem Querschnitt. Leider findet man bei den Herstellern zu gut wie keine Angaben zum Verbauten Innenleben ihrer Lade- bzw. Datenkabel, genaue Informationen dazu kann ich also leider auch nicht anführen. Auf dem oberen Foto lässt sich der Unterschied nebenbei recht gut erkennen.
Sicher ist hier bei meiner Gerätekombi vor Ort jedenfalls, dass eine hochwertigere Lösung, besser gesagt eine mit größerem Leitungsquerschnitt, das Problem gelöst hat Ich habe unten eine entsprechende Lösung auf Amazon verlinkt (Ja: Werbung, gibt ja auch andere Anbieter, wenn man den Laden nicht mag ), die jetzt hier im Einsatz ist. Mit dem Micro-USB-Kabel findet selbst an einem 1,2A Steckernetzteil noch eine Aufladung statt. Nur mal so als Tipp, wenn jemand mit dem selben Problem zu kämpfen hat! Es handelt sich übrigens um keine reines Ladekabel, ich lege Wert darauf, dass ich hier immer auch Daten übertragen kann, man nutzt das vorhandene Material ja schließlich auch für andere Geräteverbindungen
Nachdem ich mein Telefon und auch mein Tablet ja nun mit Android 5 / Lollipop versorgt weiß, ist mir bei ‚Netzwelt‘ ein Artikel in’s Auge gesprungen, welchen ich keinem Xperia™ – Nutzer verheimlichen möchte.
Bewusst habe ich noch keines der Probleme wahrgenommen bzw. vermisse eine der erwähnten Funktionen, aber andere User vielleicht schon. Am besten einfach mal selber lesen:
Einzig eine verringerte Akkulaufzeit scheint mir aufgefallen zu sein. Im Allgemeinen habe ich aber sehr unterschiedliche Nutzungstage, kann also auch Einbildung sein.
Damit wäre dann meine kleine Xperia™ Z1 Familie komplett aktualisiert, bei jeweils einem Smartphone und auch einem Tablet jetzt nicht wirkliche spektakulär
Ende vergangener Woche kam die Meldung, dass Lollipop bzw. Android 5 für mein Z1 Compact verfügbar ist. Installation wieder per PC innerhalb rund 40 Minuten – fertig…
Das für mich einzig wirklich wichtige ist der wesentlich umfangreichere Zugriff auf die SD Karte, der Rest juckt mich nicht soooo stark.
Die Änderungen von Kitkat zu Lollipop sind ja derweil ausreichend im Web beschrieben, z. B. hier oder dort, für mich persönlich wäre es noch sinnvoll gewesen, die Homebuttongruppe aus der Mitte wieder nach links zu packen, das gefiel mir unter 4.2 wesentlich besser. Nebenbei bin ich vom Material-Design auch nicht so begeistert, komme mir damit eher grobmotorig vor aber wohl ’ne Gewöhnungssache…
Wer jedenfalls beim Tablet Z und Z1 Compact noch auf Lollipop wartet – dürfte unterwegs sein
Update installiert, bisher keine Probleme soweit. Der Vorgang hat alles in allem rund 40 Minuten gedauert, die Aktualisierungen innerhalb des Tabletts nach einem Neustart inklusive.
Neben dem positiven Effekt, nach einigen Bestätigungen endlich wieder Herr über die eigene SD-Karte zu sein, alles ohne Haken und Ösen verlaufen. Natürlich bietet sich ein etwas ungewohntes Erscheinungsbild, bin scheinbar kein großer Fan vom neuen Design Da dies aber eher ein Luxusproblem ist, kann ich mich bisher über Lollipop nicht beschweren. Erstmal ein paar Tage damit werkeln!