Elektronik Tipp: Messgeräte, Multimeter, Anschaffung

mAngeregt durch ein Gespräch, welches ich zufällig beim Arzt mit einem ebenfalls im Wartezimmer wartenden Hobbyelektroniker geführt habe, möchte ich mal ein paar Zeilen zum Thema Messgeräte bzw. Multimeter schreiben.

Sobald man sich mit Elektronik im weitesten Sinne beschäftigt, wird es bei Zeiten notwendig, mal das eine oder andere elektrische Geschehen zu messen. Steht schon ein Multimeter oder ähnliches zur Verfügung, ist das eigentlich kein großes Unterfangen. Einschalten, anschließen und messen.

Wenn man jedoch vielleicht gerade ein neues Messwerkzeug sucht oder mit dem (Elektronik) Hobby beginnt, kommt manchmal die Frage auf, was für eine Variante es werden soll. Im Allgemeinen wird man wohl immer zu Multimetern greifen, da sie in der Lage sind, verschiedene Aufgaben zu erledigen. Meist geht es um Spannung, Strom und Widerstand, die aktuellen Geräte können aber dann doch mehr, je nachdem, was man ausgeben möchte.

Grundfunktionen

Folgende Funktionen sollte ein Multimeter auf jeden Fall besitzen:

  • Strom im Ampere Bereich (min. 10A).
  • Strom im mA Bereich (oft bis 500mA).
  • Spannung bis 500V DC/1000V AC.
  • Widerstand bis 10 Megaohm.
  • Diodentest.
  • Akustisch unterstützter Durchgangsprüfer.

Sinnvoll aber nicht unbedingt Pflicht, ich möchte allerdings nicht darauf verzichten:

  • Kapazität.
  • Induktivität.
  • Frequenz und Temperatur (Temp. über einen externen Messfühler).
  • Automatische Bereichsumschaltung.

Luxus, aber auch diesen möchte ich nicht mehr vermissen:

  • USB Anschluss mit geeigneter Messsoftware für den PC
  • Transistor Verstärkungsfaktor Messung

Analoges MultimeterAnaloge Varianten

Ehe jetzt jemand ‚diese alten Dinger‘ schreit sei erwähnt, dass die Ausführungen mit Zeiger durchaus ihre Berechtigung haben. Einer der größten Vorteile ist eben der, dass die Strom- und Spannungsmessungen bei vielen Geräten keine eigene Stromversorgung benötigen und sich deshalb nicht aus Energiespargründen abschalten müssen. Ebenso werden, durch die Trägheit des Meßwerkes, u. U. Störungen bzw. Spitzenwerte ausgeglichen und recht stabile Werte angezeigt. Dies kann von Vorteil, aber auch von Nachteil sein. Es ist einfach davon abhängig, was man messen möchte. Ich nutze meine Analogmultimeter z. B., wenn ich Ladeströme und/oder Akkuspannungen über einen längeren Zeitraum erfassen möchte und das Loggen via PC nicht möglich ist.

Display MMDigitale Ausführungen

Die Masse der benutzten Multimeter wird allerdings digital sein. Bei präzisen Messungen ist bei diesen ein Ablesefehler eher die Ausnahme, die Messwerte sind i. d. R. präzise bis hinter das Komma. Eigentlich sind hier nur die Qualität und die Auflösung der Werte, dass Zünglein an der Waage. Von der Ausstattung her gibt es einfache Varianten mit den Grundfunktionen bis hin zu kompletten Messlaboren incl. Oszilloskop.

 

Bei gelegentlichen Niederspannungsmessungen an Leuchtdioden, Batterien oder ähnlichem, muss man sich sicherlich nicht die teuersten Geräte auf den Tisch legen. Wer sich aber täglich an 230V Leitungen begeben muss, sollte doch schon darauf achten, dass vor allem die Sicherheitsrelevanten Eigenschaften seines Messgerätes stimmen. Wer professionell mit Strom und Spannung zu tun hat, wird aber meist ohnehin auf andere Geräteklassen zurückgreifen :-)

Eigentlich wollte ich hier auch noch ein paar Tipps zum Umgang mit diesen Geräten geben, merke aber beim Schreiben, dass dieses Thema zu umfangreich ist, um ‚mal eben‘ abgehandelt zu werden. Dazu werde ich wohl einen eigenen Beitrag erstellen.

Messen...

 

Natürlich geht’s auch so :mrgreen:

 

 

Möchte man ununterbrochen Messungen über einen längeren Zeitraum vornehmen, sollte das Messgerät Unterstützung durch den Computer anbieten. Auf diese Weise lassen sich u.a. Entladekurven von Akkus oder die Stabilität einer Stromversorgung aufzeichnen. Leider habe ich viele Multimeter erlebt, die sich auch bei angeschlossenem PC nicht davon abbringen lassen, sich nach einigen Minuten abzuschalten. Einer Langzeitmessung ist das natürlich eher abträglich. Zusätzlich sollte auch vorher ein Blick auf die mitgelieferte Software geworfen werden, oft ist diese nicht mehr, als die Verlagerung des Displays auf den Computermonitor, die Schnittstelle sollte dann ggf. verfügbare Alternativsoftware unterstützen.




Wer sein Hobby schon längere Zeit betreibt, hat sehr oft mehrere DMM (Digital Multi Meter) im Einsatz. Meist ein teureres, welches am Arbeitstisch verbleibt und ein mobil genutztes, dass zum Einsatz kommt, wenn sich das Messobjekt nicht zum Tisch bringen lässt (Multimeter 2 go :mrgreen: ). Für den stationären Einsatz sollte über ein Tischgerät nachgedacht werden. Diese sind standfester und haben idealerweise eine eigene Stromversorgung. Bei den Geräten zum Umhertragen, ist auch die Beschaffenheit des Gehäuses zu beachten. Es ist sehr frustrierend, wenn nach der 3. Benutzung der Ständer abbricht oder die Display-Schutzscheibe herausfällt. Brauchbare Tischgeräte bekommt man ab ca. 150€, die normale mobile Bauart schon ab ca. 50€, wenn man eine bestimmte Grundausstattung wünscht. Soll es etwas mehr an Funktionen und auch Qualität sein, muss man in etwa das doppelte kalkulieren, hier bestätigen aber auch Ausnahmen die Regel. Man kann durchaus auch Glück mit Sonderangeboten oder Discounterware haben! Es kann aber eben auch passieren, dass man eher ein ‚Schätzeisen‘ als ein Multimeter erhält. Idealerweise sollte beim Neukauf vorher ggf. ein Rückgaberecht vereinbart werden.

 

VSS-Bug in Windows kann Backups beschädigen | heise online

Wer regelmäßig sein System mit ’nicht Windows‘ Mitteln sichert, sollte sich mal den verlinkten Bericht durchlesen und ggf. sein System patchen:

VSS-Bug in Windows kann Backups beschädigen | heise online.

Da es dieses Problem doch schon seit einiger Zeit gibt ist die Frage, wie gefährlich das Ganze wirklich ist. Aber kennen sollte man die Gefahr dann doch, Murphy lauert :-D

 

StickNFind: Wiederfinden dank Bluetooth – ELEKTOR.de

Es ist schon erstaunlich, auf welche Ideen man bei der Verwendung von Bluetooth kommen kann. Natürlich wird vieles auch erst dadurch ermöglicht, dass die entsprechenden Bauteile immer kleiner werden. Wenn man z.B. an die ersten Bluetooth-Sticks denkt, liegen da schon Welten zwischen.

StickNFind: Wiederfinden dank Bluetooth – ELEKTOR.de 

Nebenbei hat sich auch mit den wesentlich leistungsfähigeren Mobilgeräten und den App’s ein Gerätepark entwickelt, der eine gewisse Grundkompatibilität als gegeben Sicherstellen kann. Noch vor ein paar Jahren war ja fast alles auf eine Hand voll Hersteller innerhalb einer Produktserie beschränkt.

 


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Messtechnik



 

 

 

Screenshot Xperia Arc S Android 4.0.4

Screenshot Xperia Arc SIch bin jetzt schon ein paar mal gefragt worden, wie man einen Screenshot, also ein Foto vom aktuellen Bildschirminhalt, beim Xperia Arc S unter Android 4.0.4 erstellt. Witzigerweise ist das manchmal recht fummelig, weil die Hardwaretasten am Arc S doch reichlich filigran zu bedienen sind, wenn man das mal so sagen will…

 

Jedenfalls einfach die ‚Einschalt-/Power On‚ und die ‚Lautstärketaste‚ (Richtung Unterseite) gleichzeitig drücken, dann wird ein Screenshot aufgenommen. Zu finden anschließen auf der SD-Karte in Pictures/Screenshots, also /mnt/sdcard/Pictures/Screenshots. Und für die Schreckhaften wie mich: Es erfolgt der typische ‚Fotosound‘, ich hätte vor Schreck beinahe das Telefon weggeworfen. Stand auf maximaler Lautstärke :mrgreen:

Mit ein wenig Übung klappt das, auch wenn man immer wieder mal lauter-leiser-an-aus Funktionen aufruft, ehe der Screenshot gelingt.

PS: Entschuldigt bitte die grottige Qualität des Bildes, ich hatte gerade nur mein altes S8000 für das Foto zur Hand :-)






Android App: ElectroDroid

electrodroid_screenshot_app_android_www.michael-floessel.deAls Elektroniker hat man ja des öfteren (wenn nicht immer) auch mit Mathematik und Berechnungen zu tun. Daneben gibt es auch Farbcodes, Simulatoren und andere Dinge, die man nicht immer im Kopf hat. Hier gibt’s ElectroDroid (Goolge Play), eine nette App, die sich als Helferlein für diese Sachen bereitstellt. Zusätzlich noch der Link zur Entwicklerseite, es gibt wohl weitere Versionen für andere Betriebssysteme. Ich habe mich allerdings nur um die Androidversion gekümmert, schaut am besten selber mal nach ;-)

Das Tool gibt es in einer kostenlosen und einer Pro Version, welche dann 1,99€ kosten will. Bisher habe ich nur die Free-Version installiert, sie hat bislang für mich völlig ausgereicht.

Einige der Funktionen:

  • Widerstandsfarbcode
  • SMD Widerstandscode
  • Spulenfarbcodes
  • Ohmsches Gesetz
  • Blindwiderstand
  • Spannungsteiler
  • Vorwiderstände LED
  • NE 555
  • LM 317
  • Verlustleistung
  • noch einige mehr!

Eine gute Wahl, um einige Dinge von seinem Androiden erledigen zu lassen :-)

 

Wenn man darüber hinaus noch günstiges Elektronikzubehör sucht, ist Reichelt immer eine gute Wahl: 



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Auf Urlaubsfotos störende Touristen schnell und einfach entfernen | Tipps, Tricks & Kniffe

Bei ‚Tipps-Tricks und Kniffe‘ gibt es einen interessanten Bericht zum Programm ‚Antimidges‘. Mit diesem Bilbearbeitungsprogramm ist es möglich, störende Bildinhalte zu entfernen, wenn man einige Kompromisse bei den notwendigen Voraussetzungen eingeht.

Auf Urlaubsfotos störende Touristen schnell und einfach entfernen | Tipps, Tricks & Kniffe.

 

 

 

Autofahren 2013: Was sich alles für Autofahrer ändert – T-Online.de

Ein paar Informationen für Autofahrer. Es wird sich wieder einiges ändern, ob Sinnvolles dabei ist, muss jeder selber entscheiden ;-)

Autofahren 2013: Was sich alles für Autofahrer ändert. T-Online.de

 

Auf deinem Android Phone Speicherfresser und Riesendateien finden und löschen « Optikzulage

Xperia Arc SUnd noch ein App-Tipp, wenn mal wieder der Speicher auf dem Androiden immer kleiner wird, man aber nicht  dahinter kommt, wo er geblieben ist.

Auf deinem Android Phone Speicherfresser und Riesendateien finden und löschen « Optikzulage.

 

 

 

 


 

 

APN-Einstellungen für deutsche Provider | Future Look Android Blog

Leider hat auch dieser verlinkte Inhalt den Verlauf der Zeit nicht überstanden … ;-)

Platinen Layout: Design Spark

Elektronik_Beispielbild - www.michael-floessel.deWenn man sich mit Elektronik beschäftigt, kommt u. U. irgendwann der Punkt, an dem man selber eine Platine entwickeln möchte.

Dazu gibt es bereits einiges an Software, ich möchte einmal auf ‚Design Spark‚ hinweisen.

Ich habe mich bisher nur kurz damit beschäftigt, es dürfte aber für die Zukunft das PCB Tool meiner Wahl werden.

‚Design Spark‘ ist kostenlos und meiner Meinung nach der Mühe wert, sich auch als Hobbyist die Mühe der Einarbeitung zu machen. Trotz der englischen Sprache scheint es recht intuitiv zu sein, man kann (glaube ich) mit etwas Mühe durchaus damit zurecht kommen, wenn man ein paar sprachliche Grundkenntnisse hat.

Hier ein paar weitere Seiten, auf denen sich Informationen zu dem Programm finden, manche vielleicht etwas weniger Ausführlich:

Elektor

RS-Online

Wikipedia (en)

Derzeit sind meine Fähigkeiten mit dem Programm eher bescheiden. Aus diesem Grund belasse ich es zunächst mal bei der Information, dass es dieses Programm überhaupt gibt. Wenn ich meine ersten Gehversuche damit hinter mir habe, werde ich die ersten Erfahrungen einfach in den Blog packen. Jedenfalls betrachte ich es als unnötig für andere Programme recht viel Geld auszugeben oder sich mit Beschränkungen abzufinden, wenn es ‚Design Spark‘ kostenlos gibt.