Kleine Car System Bastellei, aus Standmodell mach Fahrmodell

schenker_umbau_aManchmal kann ich einfach keine Loks und Wagen mehr sehen, jedenfalls auf dem Arbeitstisch ;-)

OK, ganz so schlimm ist es nicht, aber irgendwie ist das Car System in der letzten Zeit viel zu kurz gekommen, nebenbei muss mal wieder was neues her.

 

Ich brauche für das Ruhrgebiet der Modellbahnwelt Odenwald sowieso einen recht schmalen LKW, mal sehen, was sich machen lässt.

Da es sich ohnehin immer um Einzelstücke bei so einem Handumbau handelt, habe ich auf eine komplette Dokumentation verzichtet, ist eher ein ‚feilen bis es passt‘ Projekt :-) Man nehme also das oben auf dem Foto zu erkennende Standmodell und zerlege es vorsichtig.

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Idealerweise brauchen zur Montage der Lenkachse nur zwei Ausschnitte für die Räder bzw. den Lenkausschlag gefräst zu werden, die Fahrzeughöhe ist ideal. Durch die schlanke Bauart des Modells passt eine PKW-Lenkung sehr gut, das erspart einiges an Anpassungen.

 

 

schenker_umbau_cDie Motor-Getriebeeinheit habe ich schon vor längerer Zeit aufgebaut. Wird Zeit, dass sie zum Einsatz kommt.

 

 

 

Sicherheitshalber besser ein kurzer Probelauf :mrgreen:

 

 

 

 

Und schließlich nach der Montage noch ein Probelauf in der MWO, davon ein kleines Video. Fertig ist der LKW allerdings noch nicht. Wenn final alles dran und drin ist, kommen noch weitere Bilder und Beschreibungen.

 


Es kommen noch die Beleuchtung und evtl. Abstandsteuerung, auch der Anhänger soll etwas besser angepasst werden. Zusätzlich ist das Modell mit einer gefederten Hinterachse ausgestattet, da fehlt noch ein wenig Feintuning :-) Jetzt sollte der Schenker erst mal zeigen, dass er unfallfrei um die Ecken kommt!

 

 

 

EVOD: „Dry Burn“ 2 go

Gelegentlich muss ich ja mit meinen E-Zigaretten ein bisschen experimentieren. Alleine schon deswegen, weil ich immer noch nicht akzeptieren kann, dass man die Verdampfereinsätze einfach entsorgen muss soll, wenn die Dampfe nicht mehr richtig zieht oder kokelig schmeckt. Zugegeben, einer meiner letzten Tipps funktioniert zwar, ist aber einigen Dampfern zu radikal, wie ich verschiedenen Mails entnehmen konnte :mrgreen:

Vor allem wenn gerade keinen Gasbrenner zur Hand ist, kann man den ‚Dry Burn‘, also quasi das ‚Reinigungsausbrennen‘, auch mit Bordmitteln ausführen. Geht das schief, ist allerdings mit diesem Verdampfereinsatz nichts mehr zu retten…

michael-floessel.de-evod2goclean_aIm Prinzip einfach den Tank abschrauben und den im Fuß verbleibenden Verdampferkopf, wie gewohnt, auf den Akku schrauben.

 

 

 

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Mal ein kurzer Blick auf die bräunlich verfärbten Glasfasern.

 

 

 

 

 

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Mit einigen Sekunden Einschaltdauer so lange immer wieder den Drahtwendel erhitzen, bis die Rückstände anfangen zu verdampfen. Ruhig auch gelegentlich in das Röhrchen hineinblasen. Irgendwann fängt’s an zu dampfen, immer wieder in das Rührchen pusten.

Es können schon einige Durchgänge notwendig sein, man bekommt recht schnell Übung ;-) Deutlich ist zu erkennen, dass die Glasfasern um einiges heller geworden sind.

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Ich lasse es immer gut sein, wenn der Draht innen glühend sichtbar wird. (Man verzeihe das grottige Foto, hab nur zwei Hände :-) )

Übertreiben darf man natürlich auch nicht, dann ist der Draht für immer Geschichte! Mit Gefühl halt… Und unbrauchbar sind die Einsätze vorher ohnehin, wenn’s also mal schief geht, ist eigentlich nichts verloren. Wenn es klappt – um so besser.
Meine Erfolgsquote liegt so bei 7 von 10, ist der Einsatz dann wieder irgendwann dicht, kommt er in den Müll.

 

 

 

LED-Solarlampen bei Nacht

Blogleser sind schon ein ulkiges Völkchen…

Da schreibt man sich die Finger wund um seine aktuelle Solarspielerei auf den Bildschirm zu bringen und dann kommen reichlich Anfragen zu den, nur am Rande angeschnittenen, Solar-LED-Billig-Lampen :-D OK, ich kann’s verstehen, ich finde die Teile auch interessant ;-)

Für diejenigen, welche nicht gefragt haben bzw. nicht wissen was gemeint ist: Reichlich Leute woll(t)en wissen, wieviel Licht diese 1-LED Lampen denn bringen. Ich habe mal kurz versucht einige Fotos zu machen, was dabei heraus gekommen ist, stelle ich hier und jetzt in diesen Beitrag. Mehr war so auf die Schnelle nicht drin, jedenfalls ohne mir im Nächtlichen Garten die Haxen zu brechen… ;-)

night-led-2000-table-bHier drei nebeneinander, statt des Erdspießes habe ich eine transparente Dose unter die Lampen gestellt. Dazu muss für jede LED ein 5mm Loch gebohrt werden. Die Helligkeit kommt auf dem Foto recht realistisch rüber.

 

night-led-2000-table-aEtwas näher dran…

 

 

 

 

 

 

night-led-2000-bHier in der Erde steckend, wie es der Erfinder wohl vorgesehen hat.

 

 

 

 

night-led-2000-aAuch hier nochmal näher dran. Je nach Gartengröße verliert sich das Licht recht schnell. Geschätzt wird nicht ganz ein Quadratmeter halbwegs ausgeleuchtet, um knapp zu sehen wohin man tritt, reicht es in dem Bereich allerdings meiner Meinung nach.

Wie lange genau eine Akkuladung hält, hängt stark von der Sonnenscheindauer und natürlich dem Standort der Lampe ab. Bei dem aktuell sehr sonnigen Wetter und guter Sonneneinwirkung auf die Solarzelle, reicht die Leuchtdauer durchaus die komplette Nacht über. Im inneren sind laut Waschzettel 600 mA/h Zellen verbaut, bei voller Ladung sollten um 30 Stunden Betrieb möglich sein. Messungen dazu habe ich allerdings bisher nicht vorgenommen, kommt vielleicht noch.

 

Mal was zum Thema Rex Roller

Zum Thema Rex RS460 muss ich mal (wieder) was loswerden, gerade wegen der vielen Anfragen:

Ich bin weder professioneller 2-Rad Mechaniker noch Rollerexperte! Mein Blog ist auch kein technisches Motor-Roller-Forum(…), sondern einfach nur mein Blog. Auch habe ich keine Möglichkeit Tipps zu Problemen an Motorrollern zu geben, die ich gar nicht kenne. Ich kann noch nicht einmal welche zu Problemen am Rex geben, wenn ich sie nicht selber behoben habe, weil sie bisher nie aufgetreten sind.

Der aktuelle Stand unseres RS460 ist (leider) immer noch der, den ich im letzten Bericht beschrieben habe. Er läuft, aber nicht zufriedenstellend. Mir fehlte in diesem Sommer einfach vorne und hinten die Zeit, mich intensiver um das Fahrzeug zu kümmern. Der Tausch, der in den diversen Artikeln beschriebenen Teile hat Besserung gebracht, immerhin springt er wieder an und fährt auch, von seiner ursprünglichen Power ist er aber noch ein ganzes Stück entfernt. Im Prinzip habe ich all das erneuert, von dem ich schon seit einer ganzen Weile erwartet habe, das einfach die Verschleißgrenze erreicht ist.

Ich habe seit meiner Jugend reichlich Erfahrungen mit 50ccm Motoren gesammelt, danach nur rund 30 Jahre nix mit den Teilen zu tun gehabt ;-) Das meiste an Problemen löse ich mit logischem denken, Google und probieren. Grob gesagt: Wenn das Licht nicht leuchtet, suche ich den Fehler nicht im Tank! Mehr aber auch nicht!

Wenn ich wieder aktuelles zum Rollerthema habe, werde ich es natürlich bloggen. Jedenfalls dann, wenn ich irgend ein Ergebnis erwarte oder auch etwas schiefgelaufen ist. Mehr kann ich nicht anbieten. Es ist allerdings auch nahezu unmöglich Fragenden Lesern Tipps zum Prüfen des Zündfunkens zu geben, wenn diese nicht mal wissen, wo die Zündkerze ist. Das mal nur als Beispiel. Eine gewisse technische Basis an Wissen und Werkzeug ist einfach notwendig, wenn man selber reparieren möchte.

Und noch eines, hab ich am Rande schon irgendwann mal erwähnt:

Es ist schön, wenn sich jemand eine Vespa, einen Yamaha oder Sonst XXX Superroller gekauft hat. Es ist unsinnig mir zu schreiben, dass ich mir lieber so einen geholt hätte. Es interessiert mich (gelinde gesagt) einfach nicht! Warum sollte es auch? Der Rex hat 799,- (T)Euronen gekostet und in knapp 5 Jahren rund 8000 absolut fehlerfreie Kilometer abgespult. Es kann ja gut sein, dass der Rex von irgendjemandes Vater, Opa, Onkel, Kumpel, Mutter, Schwester und/oder Bruder immer im Ar..h Eimer gewesen ist, meiner war das nicht!

Ich bin obendrein weder interessiert daran, wie toll man bestimmte Marken tunen kann, noch einen besseren Motorsound zu haben oder mir eine Helmfachanlage zu basteln. Aus dem Alter bin ich einfach raus. Nebenbei bemerkt habe ich den Roller so gut wie nie selber gefahren, ich benutze meinen Sym Flash 50 und bei dem aktuellen Herbstwetter zu 99,9% das Auto. Der Rex wird irgendwann wieder richtig funktionieren, hat dann vielleicht 150 -250 Euro an Teilekosten verursacht und gut ist’s.

Musste ich mal wieder loswerden!

Soll nicht heißen, dass ich auf vernünftige Anfragen und Hinweise nicht mehr reagieren werde, dass ist auf keinen Fall gemeint! Wenn ich helfen kann, werde ich das auch tun! Ich habe nur in den letzten Wochen dermaßen viele Mails erhalten, die inhaltlich im besten Falle einfach nur daneben waren, bei einigen rätsele ich allerdings immernoch, was mir der Schreiber da mitteilen wollte…

 



 

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Kardanwelle

MF215Kleine Runderneuerung einer 215…

Blöderweise fehlte eine Kardanwelle, aber Not macht ja erfinderisch ;-)

 

 

 

MF2152Sieht vielleicht nicht so elegant aus wie das Original, funktioniert aber gut. Die Lok hat jetzt 3 Stunden Test-Pendelfahrt hinter sich, keinerlei Ausfallneigung :mrgreen:

 

 

 

 



 

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Improvisiertes USB-Ladegerät

USB-HUB-ALS-LADEGERAETMit den akkubetriebenen Mobilgeräten wie Smartphone oder Tablet ist eines ja immer sicher: Ist der Akku leer, ist keine Steckdose oder kein Ladegerät vorhanden. Ich persönlich finde es auch nervig, immer das ganze Kabel-/Netzteilgewirr mitschleppen zu müssen oder, für Orte an denen man sich häufig länger aufhält, alles doppelt und dreifach anzuschaffen. Nebenbei führen viele Steckernetzteile auch zu einer beachtlichen Menge an Mehrfachsteckdosen und somit oft zu stillen Stromfressern. Das Spielchen stört mich schon länger…

Ich habe nun bei einer Keller-Aufräumaktion vor ein paar Tagen noch einen alten USB 1.1 Hub gefunden, der eigentlich für nichts mehr zu gebrauchen ist – er hat eine neue Aufgabe ;-)

Im konkreten Fall besitzt er 3 USB-Anschlüsse und die die Möglichkeit, ihn mit einem externen Netzteil zu versorgen. Auf gut Glück mal ein 5V/3A Netzteil angeklemmt dass hier noch rumliegt, Handy und Tablet eingesteckt – Ladung erfolgt! Selbst bei eingeschaltetem Tablet wird der Akkupegel zumindest nicht geringer, habe aber nicht stundenlang daran gearbeitet.

Dieser Hub scheint ohne Datenverkehr keine Strombegrenzung vorzunehmen. Gibt es überhaupt ein Limit, wenn er nicht aktiv über den Computertreiber angesprochen wird? Hab ich mich noch nie mit auseinandergesetzt…

Am freien Port noch eine alte USB-LED-Notebookleuchte eingesteckt, schon hab‘ ich die Luxusversion mit Beleuchtung :mrgreen: Zumindest wurden zwei Netzteile eingespart und ein Altgerät nutzbringend wiederverwendet :-D

Wenn ich viel Langeweile haben sollte, messe ich vielleicht mal die fließenden Ströme, im Moment genügt mir die Erfüllung des Zweckes. Für die elektronisch nicht so ambitionierten Blogleser sei noch darauf hingewiesen, dass ein normaler Computer als Versorger eines USB-Hub nicht ausreicht, da sind in der Regel ohne eigene Stromversorgung maximal 100 – 500mA möglich. Hat man aber ebenfalls einen Hub mit eigenem Netzteil übrig, sollte dies ebenso funktionieren. Etwas anderes würde ich, mit Rücksicht auf meinen PC bzw. dessen USB-Ports und etwaige Ladezeiten, ohnehin nicht dauerhaft betreiben.

 



 

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Fragen zur Teststrecke, Amilo, TrainController™…

Moba-Messen-A

OK, da waren mal wieder einige Fragen im Postfach :-)

Zum Amilo bzw. der Leistung:

Zumindest das Einmessen und alle möglichen Pendelfahrten zum Testen schafft er locker. Auch dann, wenn im Hintergrund noch mit Firefox irgendwas im Netz gesucht wird. Daten des Gerätes hier. Die Hardware hat sich nicht groß geändert, seit dem Verfassen der verlinkten Seite ist lediglich der RAM ist auf 1GB gewachsen. Grafikspeicher ist auf 16 MB eingestellt, reicht für eigentlich alle Anwendungen und zocken wird auf dem Gerät eher niemand mehr ;-)

Die Steuerungssoftware:

Die Software ist TrainController™ Version 7 Gold, nutzen wir ja in der MWO auch für die Ruhrgebietsanlage. Auf diese Weise kann ich hier Lokomotiven einmessen, die Daten mit in die Modellbahnwelt nehmen und dort im jeweiligen System einpflegen.

Hardware:

Die Hardware zur Anlage stammt von Digirail/Müt, gefahren wird mit Selectrix.

Die Stecke selber ist simpel, 3 Blöcke von 1,2 Meter Länge, der rechte Block geht in eine Kurve, so habe ich ein wenig mehr Auslaufzone. Jo, das isses eigentlich auch schon, nix dolles eben, aber völlig ausreichend. OK, einen langen Triebzug kann ich so nicht einmessen, in der Regel geht es aber meist nur um einzelne Loks. Hab ja immer noch die große Anlage in der Firma :mrgreen:

 

 

Einfachst Infrarotempfänger

IR-EmpfaengerFür ein kleineres Projekt habe ich einen einfachen (!) IR-Empfänger benötigt.

Der Ausgang am Drain des FET bedient in der skizzierten Dimensionierung einen Mikrocontroller, dieser übernimmt auch die Auswertung der Signale, so sollen u. a., neben der Befehlsauswertung, Fremdlichtprobleme vermieden werden.

Getestet habe ich das Ganze nur mit 5V Betriebsspannung, bei passendem Abgleich (muss sowieso gemacht werden), sollten aber auch andere Spannungen möglich sein. Ebenso funktionieren wahrscheinlich andere Phototransistoren, habe aber im Augenblick nur den PT15-21 und den PT17-21 zur Hand. Der Abgleich ist recht simpel: Einfach den 470k Trimmer verstellen, bis die Spannung am Drain des BSS138 kippt. Hier auf die Empfindlichkeit der folgenden Stufe achten, für steile Signalflanken reicht die Schaltung so nicht. Mein zu versorgender Controller hat einen Schmitt-Trigger Eingang, also recht unkritisch, es müssen ohnehin nur einzelne 4×8 Bit Datenpakete bedient werden, welche mit ca. 25 KHz gesendet werden. Der Pegel am Ausgang ist invertiert zum IR Signal, ein beleuchteter Phototransistor bewirkt also ein ‚Low‘ am Drainanschluss.

Da ich nur ca. 5-10 cm Reichweite benötige, habe ich mir über größere Entfernungen keine Gedanken gemacht, dafür gibt es ohnehin viele erprobte Lösungen. Mir geht es mal wieder darum, alles möglichst klein zu halten und die Möglichkeit zu haben, die Elektronikkomponenten getrennt zu verbauen. Im Modellbau ist nun einmal meist kein Platz ;-)

 

 

LED Hintergrundbeleuchtung beim Fernseher nachrüsten

Für die perfekte Heimkino-Stimmung muss es nicht immer das teure, neueste Modell sein, das mit einer ganzen Menge Optik punktet. Denn auch schon etwas ältere Modelle können mit ein wenig handwerklichem Geschick ziemlich leicht in ganz neuem Licht erstrahlen. Und das wortwörtlich, denn heute möchte ich meinen bisher doch eher schlichten Fernseher mit den passenden LEDs ein wenig aufhübschen, um so ein stimmiges Hintergrundlicht zu zaubern.

Folgendes Equipment wird dafür benötigt:

  • LED-Lichtleiste oder -streifen mit Fernbedienung

  • Gegebenenfalls etwas Tesafilm oder Klebestreifen

  • Schere

  • und natürlich ein Fernseher ;-)

Die Anbringung selbst ist ziemlich simpel und kann mit etwas Geschick kaum schiefgehen. Bevor der LED-Streifen angebracht wird, habe ich ihn zunächst einmal probehalber um den Fernseher gelegt, denn schließlich muss hier auch die Länge stimmen, ansonsten entstehen unschöne Löcher in der Beleuchtung. Mindestens 3 Meter Länge halte ich hier für absolut angebracht, wer auf Nummer sicher gehen will, greift aber lieber zu 5 Metern. Falls dann noch Reste übrig bleiben, ist das auch nicht weiter schlimm, denn das LED-Band lässt sich ganz unproblematisch ganz nach Bedarf durchschneiden.

Die einzelnen Arbeitsschritte

  1. Fernseher ausmessen und eine passende LED-Lichtleiste mit genügend Spielraum kaufen (bekommt man beispielsweise preiswert bei PUR LED, im Baumarkt sind die Leisten meist deutlich teurer)

  2. Das LED-Band einmal versuchsweise um den Fernseher legen und in etwa abschätzen, ob das Band reicht.

  3. Nun wird das Band angebracht: viele Leisten verfügen bereits über ein doppelseitiges Klebeband auf der Rückseite, das nun einfach hinten am Fernseher aufgedrückt wird. Wichtig ist dabei, dass der Abstand zum Rand des Fernsehers überall annähernd gleich sein sollte, ansonsten verteilt sich das Licht eventuell unregelmäßig. Außerdem sollte die Leiste auch nicht zu weit innen oder außen liegen. Insbesondere bei Fernsehermodellen, die zum Rand hin aus durchsichtigem Glas bestehen, scheint sonst nicht nur das passive Hintergrundlicht hindurch, sondern auch die LEDs selbst sind direkt sichtbar.

  4. Wer sich hier einmal verklebt, kann die Leiste meist aber noch problemlos abziehen und erneut anbringen. Ist sie erst korrekt angebracht, so steht meist noch ein überschüssiger Teil der Leiste ab und muss erst entfernt werden. Wichtig ist dabei aber, dass wirklich nur dort geschnitten wird, wo der Hersteller eine entsprechende Kennzeichnung gemacht hat („hier schneiden“ oder ähnliches). Wird das Band an einer anderen Stelle durchtrennt, fallen die LED Chips bis zum nächsten Segment aus.

  5. Nun wird das LED-Band noch mittels beiliegendem Stecker an den Stromkreis angeschlossen und der Empfänger (auch beiliegend) gut sichtbar bzw. für Signale empfänglich platziert.

  6. Damit ist die Anbringung im Prinzip schon abgeschlossen und sollte im Regelfall nicht mehr als 10 Minuten in Anspruch nehmen. Mit der entsprechenden Fernbedienung kann die LED-Leiste nun über den Empfänger eingeschaltet werden. Je nachdem, was für ein Modell genutzt wird, lassen sich nun individuelle Farbverläufe erstellen, Voreinstellungen nutzen oder viele einzelne Farben anwählen.

Bei Youtube findet sich auch ein Video, welches den Vorgang recht gut beschreibt.

Wichtig: LCD-Fernseher, Receiver oder Soundsystem liegen nicht selten auf derselben Frequenz der Lichtleiste, sodass ein Umschalten am Receiver beispielsweise auch dazu führen kann, dass automatisch die Farbe der Beleuchtung gewechselt wird. Das ist zwar ein wenig schade, das Produkt an sich erfüllt seinen Zweck ansonsten aber allemal!

Wenn der Rex RS 460 wieder nicht will… Update 2

Rex_RS_460_2014Wieder mal der Roller als Thema :-D

Wie erwähnt, soll die Kaltstart-Automatik, auch E-Choke genannt, ebenfalls getauscht werden. Eher als Zusatzleistung, seit dem Austausch des Benzinhahnes springt der Rex nämlich zuverlässig an. Aber ich habe das Teil nun hier neu liegen, also kann es auch eingebaut werden. Wenn es denn nicht deutlich größer wäre und ich deshalb mit der Halterung nicht die dafür vorgesehene Nut erreichen kann. Übrigens, habe ich schon erwähnt, dass ein Motorroller durchaus zur Wochenbeschäftigung werden kann? ;-)

RS460-KSBBei näherer Betrachtung ist die Größe allerdings eher ein kosmetisches Problem. Jaja, die Größe spielt eben manchmal doch eine Rolle :mrgreen: Der im Bild (rechts) zu sehende neue Kaltstarter ist grundsätzlich das gleiche Bauteil, lediglich die obere Abdeckkappe ist zu groß. Diese lässt sich aber recht einfach entfernen, wenn die auf der Unterseite zu findenden Haltenasen etwas zur Seite gedrückt werden. Der ‚Deckel‘ kann anschließend einfach abgezogen werden. Habe leider nicht zu allen Details Fotos, knippsen beim Schrauben ist mit Benzin und Dreck an den Händen immer so eine Sache… :-) Im Prinzip aber keine große Geschichte, kann man alles recht gut durchschauen, wenn man die Teile in Händen hat.

 

RS460-KSABeim Vergleich der beiden E-Chokes habe ich allerdings festgestellt, dass die Nadel/Stift des alten Teils doch schon etwas zum herumwackeln geneigt hat. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es zum Verkanten gekommen ist oder irgendwann kommen würde. Im Bild rot eingekreist übrigens die Montagestelle am Vergaser.

Bleibt jetzt noch die Lösung des Leistungsproblems. Eigentlich läuft der Motor wieder rund, sprint kalt wie warm gut an, nur ist eben keine Kraft vorhanden. Ich kann nicht sicher sagen, ob er nun nicht auf volle Drehzahl kommt oder einfach keine Kraft hat. Ich habe allerdings gefühlt den Eindruck, dass es auch an Beschleunigung mangelt. Das kann aber auch Einbildung sein, im Normalfalle fahre ich meinen 2-Takter Sym, der hat ohnehin mehr ‚Kick‘, das kann schon täuschen. Also weiter mit der Fehlersuche…