Als Elektroniker hat man ja des öfteren (wenn nicht immer) auch mit Mathematik und Berechnungen zu tun. Daneben gibt es auch Farbcodes, Simulatoren und andere Dinge, die man nicht immer im Kopf hat. Hier gibt’s ElectroDroid(Goolge Play), eine nette App, die sich als Helferlein für diese Sachen bereitstellt. Zusätzlich noch der Link zur Entwicklerseite, es gibt wohl weitere Versionen für andere Betriebssysteme. Ich habe mich allerdings nur um die Androidversion gekümmert, schaut am besten selber mal nach
Das Tool gibt es in einer kostenlosen und einer Pro Version, welche dann 1,99€ kosten will. Bisher habe ich nur die Free-Version installiert, sie hat bislang für mich völlig ausgereicht.
Einige der Funktionen:
Widerstandsfarbcode
SMD Widerstandscode
Spulenfarbcodes
Ohmsches Gesetz
Blindwiderstand
Spannungsteiler
Vorwiderstände LED
NE 555
LM 317
Verlustleistung
noch einige mehr!
Eine gute Wahl, um einige Dinge von seinem Androiden erledigen zu lassen
Wenn man darüber hinaus noch günstiges Elektronikzubehör sucht, ist Reichelt immer eine gute Wahl:
Es folgt jetzt von mir selber KEINE detaillierte Anleitung zum Rooten des Smartphones, nur der Link zu einer solchen Ich möchte mich nicht mit fremden Federn schmücken, außerdem gibt es der Anleitung (auf die ich verlinke) eigentlich nichts hinzuzufügen. Sie ist auf Deutsch, aktuell (01.12.2012) funktionieren alle Downloads und ich habe alles selber erfolgreich nachvollziehen können.
Nur wieder wichtig: Überlegt was Ihr tut! Weder ich noch sonst irgendjemand übernimmt eine Garantie für evtl. auftretende Folgen, die durch das Befolgen der genannten Anleitung entstehen!
An dieser Stelle auf jeden Fall mein Dank an www.handy-faq.de, dort habe ich schon so manchen Tipp bekommen, ohne den ich wesentlich länger hätte tüfteln müssen. Mein besonderer Dank an den dortigen User ‚Alex@xelA‘, der die Anleitung zum Rooten des Xperia Arc S bereitgestellt hat. Ich weiß, wie viel Arbeit in diesen Dingen steckt!
Es ist schon ärgerlich, wenn das Telefon ab Werk dermaßen mit unnötigen bzw. unerwünschten Apps (Junkapps) zugestopft ist, dass eigentlich für eine richtig persönliche Einrichtung kein Platz mehr ist. Ich will nicht abstreiten, dass ich Twitter, Google+ und Facebook auch nutze! Aber ich würde dies gerne tun, wenn ICH das für notwendig halte, nicht der Hersteller meines Telefones. Man stelle sich vor man kauft ein Auto und Kofferraum nebst Handschuhfach sind schon belegt durch Koffer und Taschen bestimmter Hersteller, welche sich dann auch nicht entfernen lassen
Es ist mir absolut unverständlich, warum man diese Dinge (und noch viel, viel mehr) unlöschbar ab Werk in ein Gerät einbauen muss.
Jedenfalls hatte ich die Nase voll von dem Gedönse und habe mir, mit Hilfe der oben verlinkten Anleitung, Root-Rechte auf meinem Android verschafft, diese ganzen Klamotten entfernt und nun wesentlich mehr Platz und verfügbare Systemleistung zur Verfügung.
Ein paar Tipps zum Vorgang, gerade wenn man so etwas vielleicht noch nie getan hat:
Zuerst in Ruhe ALLES (auch die Kommentare!) durchlesen. Das kann auf unerwartete Probleme hinweisen und wie man diesen begegnet. Ich muss dazu sagen, dass bei mir alles wie aus dem Bilderbuch funktioniert hat!
Zeit nehmen! Keine Hektik!
Vorher einen Ordner anlegen, in den man alles gesammelt hinein kopiert, was definitiv für das Miniprojekt benötigt wird. Und nur das! So verhindert man Chaos durch Verwechslungen.
Ruhig bleiben! Ich habe mich in aller Seelenruhe mit Kaffee und Kippen (Ne, wer nicht qualmt jetzt bitte auch nicht anfangen ) an mein Notebook gesetzt, nochmal alles durchgelesen und dann angefangen. Alles zusammen war nach rund 10 Minuten erledigt, also eigentlich keine große Sache.
Vorher den PC checken! Wenn der von Hause aus schon USB-Probleme, Viren oder Hardwareprobleme hat, sollte man das an einem Gerät erledigen, welches nicht im entscheidenden Moment abschmiert.
Wenn etwas schiefgeht cool bleiben! Ich habe bei der Prozedur keinen Punkt erlebt, an dem man, meiner Meinung nach, im Problemfalle das Gerät hätte entsorgen müssen. Vieles kommt aber wahrscheinlich auch auf die Erfahrung an, die man mit solchen Dingen hat.
Wenn die Anleitung nur Verwirrung stiftet, vielleicht jemand um Hilfe bitten oder das Vorhaben abblasen! Dies ist ein Zeichen dafür, dass man u.U. nicht das nötige Grundwissen hat.
Wie schon geschrieben, habe ich ja wegen einer Eselei das 8,5V PS2 Netzteil quasi über. Nebenbei liegen auch noch einige der Doppelkern LEDs auf dem Basteltisch. Da ich gerade sowieso mit dem Licht zugange bin, juckt es in den Fingern, noch eine Lampe zu bauen. Einfach sehen, was die Restekiste so hergibt
Ein Stück Punktrasterplatine ist noch von irgendeiner anderen Aktion über.
Ein paar SMD Widerstände auch noch, diesmal in Bauform 0402 (ca. 1,0 x 0,5 mm), das wird friemelig. 267 Ohm übrigens, diesmal soll das mit den 8,5V funktionieren. Weniger ginge auch, aber da ich diese Widerstände eh‘ noch habe…
Bei der Menge fallen einzelne echt nicht mehr auf. Etwas zu stark an der Folie gezogen und der ganze Tisch war voll. Also alle die meisten mit der Pinzette wieder aufsammeln
Doppelkern LEDs sind auch ausreichend da. Allerdings will ich davon noch einige in Reserve behalten.
Löten, löten,löten…
Die Widerstände im Vergleich zur PLCC LED.
Als Gehäuse dient eine alte Verpackung mit Sichtfenster.
Funktionstest mit offenem Deckel.
Fertig Ich habe allerdings noch keine Idee, was ich mit dem Teil nun anstelle!? Vielleicht wird’s eine Schrankbeleuchtung…
Die Helligkeit ist O.K., kommt auf den Fotos einfach nicht richtig rüber. Leider habe ich noch keine Möglichkeit gefunden, die Lichtverhältnisse mal korrekt per Kamera im Vergleich abzubilden.
Das war jetzt vielleicht nicht das sinnvollste Projekt, aber ich habe eben einen Fimmel für Beleuchtungen mit LEDs
So, nach kurzer Wühlerei habe ich auch noch ein Steckernetzteil mit 12V/750mA gefunden. Real kommen da bei angeschlossenen LEDs 13,4V raus, das klappt noch.
Ein bisschen Drumherum ist natürlich auch nötig, Platinenträger, Leitungsdurchführung usw.
Den alten Plexiglasrahmen nutze ich weiter, allerdings muss der Salzaufsatz dazu etwas unterfüttert werden. Aber man hat ja noch alte Dichtungen aus diversen Entlötpumpen. Scheint eine Art Moosgummi zu sein. So ganz nebenbei liegt der Lampenschirm dann auf einer weichen Unterlage.
Am finalen Standort, allerdings noch ’nackt‘.
Fertig!
So wie es aussieht, ist die Helligkeit vollkommen ausreichend, ich kann so aus dem Gedächtnis keinen Unterschied zu alten Glühlampe erkennen. Lediglich die Spitze der Lampe ist sehr dunkel, das macht aber nicht wirklich was aus. Evtl. kommen auch noch ein paar Leuchtdioden hinzu, da ist noch reichlich Reserve an Platz und Netzteilleistung. Und wie das so ist, wenn man selber was umgebaut hat was funktioniert, ist das wesentlich besser also vorher
So, dann mal wieder an den Lötkolben. Ich war erst unentschlossen, wie viel Aufwand ich in die Elektronik stecke, habe mich dann aber für die einfache Variante mit 2 LEDs in Reihe + 220 Ohm Widerstand entschieden.
Dann ist sie passiert, die finale Panne… Habe wohl irgendwann die Döschen mit den 0805er SMD Widerständen vertauscht und (weil ich etwas im Zeitdruck bin) nicht genau hingesehen – prompt die falsche erwischt. Jetzt sitzen überall 470 Ohm Widerstände vor den LEDs… Bei 8,5V wird das nichts mehr. Hoffentlich hat sich noch irgendwo ein anderes Netzteil in einer Kramkiste versteckt, mit 12V wäre ich ja schon zufrieden. Morgen nochmal suchen…
Zum Testen tut’s ja das Labornetzteil, dann kann ich auch gleich durchtesten, bei welcher Spannung die wahrgenommene Helligkeit nicht mehr merklich zunimmt.
Insgesamt habe ich auf zwei Platinchen 28 Doppelkern LEDs montiert, das entspricht 56 Leichtdioden.
Die Platinen sitzen Rücken an Rücken, strahlen später nach vorne und hinten ab, so jedenfalls meine Vorstellung
Die Spannung habe ich von 0V an gesteigert, ab ca. 11.6V ist keine merkliche Steigerung der Helligkeit mehr zu erwarten, ein 12V Netzteil wird also schon in Ordnung sein. Das sind dann rund 13mA pro LED. Roundabout ca. 2,2 Watt. Ob das allerdings hell genug ist, werde ich erst sehen, wenn alles montiert und im Dunkeln aufgestellt ist. Da ich aber im Moment keine Zeit habe nach einem Netzteil zu kramen, muss das warten.
Die Fotos sind übrigens mit deutlich weniger Spannung entstanden (rund 7V), damit die Kamera nicht nur einen Lichtfleck zeigt
Kurz getestet, funktioniert noch. Das Dumme ist, dass diese Netzteile keinen Schalter haben, da muss ich irgendwie auch noch was friemeln oder eine schaltbare Steckerleiste nutzen. Im Moment rennt mir blöderweise die Zeit weg, der Rest muss warten…
Nach Zerlegen der Lampe bin ich der Meinung, dass sich da recht gut eine Alternative basteln lässt.
Als Lichtquelle werden einige Doppelkern LEDs zum Einsatz kommen, davon liegen hier noch ein paar hundert herum.
Bei der Gelegenheit kommt auch die direkte 230V Versorgung ab, irgendwo habe ich noch ein 8,5V Netzteil einer PS2, da kann ich eh‘ nichts mehr mit anfangen. Immer 2 LEDs in Reihe, 180 Ohm Widerstand vor und gut ist’s.
Diese Teile werde ich wohl nicht mehr brauchen.
Unten im Bild die Feder, welche Lampe und Fuß verbindet. Diese schlägt manchmal beim Entfernen des Sockels zurück, damit gibt es einen leichten Schlag in der Lampe und das kann’s dann schon gewesen sein. O.K., wenn man vorsichtig ist passiert das meist nicht, aber oft denke ich erst daran, wenn es schon zu spät ist
Die größte Frage ist jetzt aber, wo ist das Netzteil?
Ich habe hier schon seit Jahren so eine Salzlampe (oder wie man die Teile bezeichnet). Sie verbreitet ein angenehm diffuses Licht, welches ich dazu nutze, im Flur etwas zu sehen, ohne gleich immer die Deckenbeleuchtung zu benutzen.
Leider steckt in der Lampe so eine Kühlschrankglühlampe, Sockel E14/15W. Die Dinger braucht man nur anzuhusten, schon geben sie den Geist auf, gerne auch unter (temporärer) deutlicher Erhöhung der Lichtstärke.
Da die Lampe mit einem Federmechanismus zusammengebaut wird, welcher Fassung und Salzteil verbindet, gibt es beim wechseln des Leuchtmittels manchmal ziemliche Erschütterungen, die schon ein paarmal dafür gesorgt haben, dass eine neue ‚Birne‘ gleich wieder im Eimer ist. Das nervt! Ich werde also als nächstes mal schauen, ob man da nicht was mit LEDs basteln kann. Spart auch noch Strom, besonders hell ist die Funzel ohnehin nicht. Veilleicht kommt da ja was bloggenswertes bei raus