Zusammenfassung der Artikel zur Mikrocontrollersteuerung für Modellbahnbeleuchtung

Mikrocontroller Lichtsteuerung ModellbahnDa ich doch reichlich Anfragen zu der Lichtsteuerung für Modellbahnhäuser bekomme, fasse ich hier mal kurz die Links zu den einzelnen Artikeln zusammen. Auch wenn ich weitere Informationen zu dem Thema habe bzw. aktuelleres ergänze, kommt das mit auf diese Seite.

Die Links:

Beleuchtung bei Modellhäusern – Teil 1

Beleuchtung bei Modellhäusern – Teil 2

Beleuchtung bei Modellhäusern – Teil 3

Anfragen zur Lichtsteuerung

Ergänzendes:

Wer selber keine PICs brennen oder programmieren kann, einfach mal melden. Es lohnt ja nicht, für eine einzelne Steuerung ein Programmiergerät zu kaufen oder bauen. Ich will da keinen Gewinn mit machen, ginge alles zum Porto und Selbstkostenpreis. Auch wäre es (wie schon im Artikel erwähnt) möglich, Platinen herstellen zu lassen, die dann nur noch bestückt werden müssen. Einige hatten ja schon angefragt, das wäre machbar. Allerdings nur per Sammelbestellung und Vorkasse, ich kann und will keine Platinen machen lassen die dann hier herumliegen und mir ein Loch in die Geldbörse fressen. Nebenbei ist das auch Aufwand, den möchte ich nicht sinnlos betreiben. Und da sich 5 von 7 Anfragenden nicht wieder gemeldet haben sofern es um Kosten geht, bin ich da vorsichtig ;-)

Wie gesagt kann man die Platinen aufbauen wie man möchte, wichtig ist eben nur sich an die Schaltskizze zu halten.

Da einige Vorschläge zum Thema ‚gleiche Platine, andere Funktion‘ aufgeschlagen sind, werde ich zukünftig auch noch andere Software einsetzen, welche die gewünschten Straßenlaternen, Baustellenblitzer und auch eine andere Lichtfolge für die Hausbeleuchtung bedienen kann. Kommt alles, wenn die Zeit da ist ;-)

Hier noch ein paar Elektroniktipps bei Reichelt (Affiliate):

Entwicklungstool PICkit Serial Analyzer


PICkit 2 Starter Kit


PICkit 2 Debug Express


PIC 16F688-I/P PIC-Controller DIL-14


PIC 16F688-I/SL :: PIC-Controller SOIC-14


Lochrasterplatine, Hartpapier, 75x100mm


Silberdraht, Ø 0,6mm, Länge: 10M


Wenn ein Rex RS460 Roller nicht mehr anspringen will…

Roller_Rex_RS460_01Die Situtation:

Frau fährt einen Rex RS 460 Roller. Bitte an dieser Stelle keine Diskussion über Chinaroller ;-) Das Teil hat im Jahr 2009 800 Euronen gekostet und läuft seit 6200 Kilometern völlig schmerzlos, von einem neuen Antriebsriemen mal abgesehen. Natürlich ist das Material nicht in der Spitzenklasse angesiedelt, dafür kosten Ersatzteile nicht die Welt. Jedenfalls hat der Roller in den letzten Wochen seines Betriebes immer öfter mal Probleme mit dem Anspringen gehabt, Anlasser dreht, Zünden wollte er wohl nicht. Wenn er dann irgendwann ‚kam‘, dann über den Kickstarter. Einmal in Betrieb alles wunderbar wie immer. Nach der letzten Fahrt war dann Essig mit starten. Abends abgestellt, morgens keine Chance mehr. Orgeln per Anlasser, kicken via Kickstarter – nix… :-( Hatte durch die Odenwaldtouren auch nicht die Zeit mich wirklich darum zu kümmern, weshalb der Roller auch im März nicht wieder angemeldet bzw. versichert wurde. Wozu auch, funktioniert ja nicht ;-) Und wenn er nicht auf die Strasse darf, dann ist das mit dem Testen auch so eine Sache und man ist ja auch faul… Bis die Dame des Hauses die Nase voll hat, weil das alles zu lange dauert… :shock: OK, also doch mal so langsam drum kümmern… Naja, lassen wir das :mrgreen:

Jedenfalls war ich nicht sicher, ob er nun keinen Sprit bekommt oder nicht zünden will. Also zuerst mal den Vergaser abgebaut und nachgesehen, ob Benzin ankommt bzw. in der Schwimmerkammer vorhanden ist. Bei der Gelegenheit auch gleich mal die Düsen und das drumherum gereinigt. Sprit kam aber an, ein Versuch mit Starthilfespray bzw. Bremsenreiniger hatte auch keine Wirkung, also dürfte es wohl an der Zündung liegen, nicht am Benzin. Im Vorfeld hatte ich allerdings auf Verdacht schon die Zündkerze gewechselt und gecheckt, ob überhaupt ein Zündfunke vorhanden ist, der Funke war da… An dem Tag hatte es aber nur so 5° Temperatur und obendrein Regen vor der Tür, da ist man wohl eher weniger bemüht ;-)

Gestern bin ich nun doch mit etwas mehr Begeisterung an die Sache gegangen. Batterie völlig leer, da ging nix mehr. Also mal wieder kicken. Zuerst Zündkerze raus und an Masse gelegt, kicken und gucken. Irgendwie wirkte der Zündfunke aber eher schwächlich. Überhaupt ist es ziemlich beschissen, gleichzeitig den Kickstarter zu betätigen und auch noch die Zündkerze zu beobachten, vom befestigen der Kerze außerhalb ihres Montageortes mal ganz abgesehen. Ne, so wird das nix! Zum Glück hab ich noch so ein externes 12V Starterpack, das sollte helfen… Sollte… wenn es denn aufgeladen wäre. OK, Zwangspause :-D Bei der Gelegenheit habe ich auch gleich mal diverse Tipps zum Rex RS460 und seinen Macken gegoogelt und bei „1,2,3 – Meins“ die Verfügbarkeit von mir verdächtigter Teile recherchiert. Zufällig ist mir dabei auch folgende Liste zu messender Widerstandswerte rund um die Zündung in die Finger gekommen, mit denen ich Zündspule, Kaltstartautomatik und Co zumindest grundlegend prüfen konnte:

  • Generator, Kabel schwarz-rot gegen Masse: 0,35-0,40 KΩ
  • Generator, Kabel gelb gegen Masse: 1,2-1,3 Ω
  • Generator, Kabel weiß gegen Masse: 1,2-1,3 Ω
  • Pickup, Kabel blau-gelb gegen Masse: 0,12-0,17 KΩ
  • Zündspule, Anschluss jeweils gegen Masse: 3,50-3,70 KΩ
  • Zündspule, Anschlüsse untereinander: 0,9-1,0 Ω
  • Widerstandseinheit: 5 Ω bzw. 5,9 Ω

Roller_Rex_RS460_02_CDIWerte soweit OK, also kann es doch nichts großes sein. Nebenbei sollte man gelegentlich mal einen Blick auf den Stecker von bzw. zur CDI schauen, die Kontakte sind nicht die besten, jedenfalls bei uns.

 

Roller_Rex_RS460_02_CDI-Stecker

Wenn man ohnehin alles auseinander hat, kann man diese direkt reinigen und auch ggf. mal etwas zurechtbiegen :-)

 

 

 

 

 

Mittlerweile war auch das Starterpack halbwegs geladen, nächster Versuch. Pack kurz parallel an die Rollerbatterie gehangen und mal den Zündfunken ansehen, wenn man den E-Starter benutzen kann. Und siehe da, das sah schon besser aus. Eigentlich sollte er damit… Kerze rein, starten und Voila: DAS DING SPRINGT AN!

Nun Starterpack bei laufendem Motor abgeklemmt, die interne Batterie sollte sich doch während ein paar Minuten Laufzeit soweit laden lassen, dass sich zumindest eine Veränderung ergibt. Ladespannung von rund 14,8V war vorhanden. Hab das Moped also einfach einige Zeit laufen lassen. Igendwann Motor aus und direkt ein neuer Startversuch – NIX mehr. Nicht über Kickstarter, über den E-Starter schon gar nicht. Also interne Batterie ab, nur Starterpack dran. Einmal kicken – Roller an! E-Starter – Roller an! Während dessen war die Leerlaufspannung an der alten Batterie übrigens schon wieder auf 10V gesunken, das Teil ist definitiv tot. Es scheint so, als wenn sie die Bordspannung so in den Keller gezogen hat, dass für’s vernünftige Zünden einfach nichts mehr übrig geblieben ist…

Fazit:

Wenn ein RS460 auch mit Kickstarter nicht mehr will, prüft mal die Batterie! Ein Blick auf den CDI-Stecker kann auch nicht schaden. Vielleicht lag’s auch daran, der Akku ist aber auf jeden Fall im Eimer.

Nebenbei noch ein paar Links zu hilfreichen Unterlagen:

Werkstatthandbuch 50er 4-Takt Roller

Serviceanleitung Motorroller

Produktunterlagen Rex RS460 bei SI

An dieser Stelle auch mal ein Dank an die ‚Rollertuningpage‚! Sehr viele Tipps und auch die oben aufgeführten Links hätte ich gar nicht oder nur sehr viel schwerer gefunden, wenn sich einige Leute im Forum nicht große Mühe gegeben und viel Arbeit gemacht hätten :-D

Noch ein Nachtrag: Im Mai 2014 geht das Spielchen weiter, vielleicht nicht genau so, jedenfalls springt der Rex gerade nicht oder nur widerwillig an.

 

 

 

 

 

3D-Drucker: Neues aus Erfurt | heise online

3D Drucker, das ist ein Thema welches gerade Menschen aus der Modellbauszene interessieren dürfte:

3D-Drucker: Neues aus Erfurt | heise online.

Ich selber habe leider immer noch keinen ;-) Hat auch viel damit zu tun, dass ich mich bisher nicht wirklich tiefer mit der Materie beschäftigt habe. Zeit wird’s wohl…

 



 

 

20 Jahre World Wide Web – ein Weg in 10 Etappen – Elektronik Praxis

worldlogoDas liebe Internet…

20 Jahre ist es nun alt, den Erfolg hat damals anscheinend kaum jemand ahnen können. Ich selber ‚turne‘ seit ca. 1996 regelmäßig im Web herum, vorher waren es die Mailboxen bzw. BBS Systeme, welche in meinem Fall eigentlich immer in privater Hand waren. Zu Zeiten des Amiga mit 14.400er Modem per analoger Telefonleitung :-D Mit der ‚Fast Call‘ Software habe ich Seinerzeit selber die ‚Traffic BBS‘  betrieben, dafür hatte ich sogar eine eigene Telefonleitung. Mit dem Umstieg auf den PC (486 DX2 66MHz @ 80MHz :mrgreen: ) ging diese Ära leider recht schnell zuende, der Einzug des Internets hatte auch bei mir begonnen.

Bei ‚Elektronik Praxis‘ gibt es einen schönen Artikel, in dem die letzten 20 Jahre des WWW mal in Ihren Meilensteinen betrachtet werden:

20 Jahre World Wide Web – ein Weg in 10 Etappen.

Viele der Ereignisse bzw. Erlebnisse habe ich selber erlebt bzw. getestet. Was man heute belächelt, war damals wirklich innovativ oder selbstverständlich.


reichelt elektronik – Elektronik und PC-Technik

USB 3 – Strom, Probleme, Geschwindigkeit

usb_3_kitIm letzten Beitrag erwähnte ich ja, dass ich mich um mein Datenchaos kümmern will. Nebenbei ist dies die Gelegenheit, mal mein selbst zusammengestelltes ‚USB 3 Kit‘ in Betrieb zu nehmen.

So nach und nach habe ich mir alles mögliche an USB 3 Zubehör angeschafft. Nachdem nun auch noch günstig eine 500 GB SATA 2.5 Zoll Festplatte ergattert werden konnte will ich mal sehen, wie schnell das alles im Gegensatz zu USB 2 funktioniert.


reichelt elektronik – Elektronik und PC-Technik


Logolink USB 3 PCI Express Karte

Leider gibt es gleich beim Start die erste Hürde:

Am USB 2 Port meines Lenovo wird die Platte erkannt, am USB 3 Port des Logilink USB 3 PCI Express-Adapters nicht. Windows will angeblich einen Treiber haben, den gibt es aber nicht. Das Spielchen kenne ich schon, der Strom aus dem USB Port reicht einfach nicht.

Logolink USB 3 PCI Express KarteBeim Kauf der Karte habe ich damals aber darauf geachtet, dass diese einen Anschluss für eine externe Stromversorgung bietet. Blöderweise habe ich irgendwie gerade kein Netzteil zur Hand… Aber man ist ja Elektroniker ;-)

 

Logolink USB 3 PCI Express KarteIch habe noch ein altes 5V/700 mA Netzteil von irgendeinem Telefon herumliegen, das sollte es schaffen, die HDD zu versorgen. Noch eben den passenden Stecker anlöten – fertig!

Also nun Karte wieder in’s Notebook stecken, Netzteil in die dafür vorgesehene Buchse und Voila: Die Platte wird problemlos erkannt.

usb_3_power_kabelIch erinnere mich aber dunkel, dass damals bei der PCI-Express Karte auch ein USB-Hohlsteckerkabel mitgeliefert wurde. Diese sollte wohl den fehlenden Strom aus den ‚on board‘ USB Buchsen des Notebooks an die USB 3 Karte liefern. So eine Strippe habe ich auf jeden Fall auch noch von einem anderen Gerät in der Schublade, vielleicht reicht das ja auch aus. Ich bin da immer skeptisch, mein Lenovo 3000n200 ist etwas zickig, was den maximalen USB Strom angeht. Ist aber alles völlig unspektakulär, auch mit diesem Adapter wird die Festplatte erkannt, wahrscheinlich ist nur der Anlaufstrom zu überwinden.

Verwendete Hardware:

  • Notebook: Lenovo 3000n200 bng
  • Festplatte: WD 5000 Scorpio Blue
  • HDD USB 3 Gehäuse: Logilink UA0106A
  • PCI Express USB 3 Karte: Logilink PC 055

Messwerte USB 2/USB 3 mit 40 GB .tib Datei aus Acronis Backup, kopiert mit Total Commander:

USB 2: ~ 29.000 kbytes/s

USB 3: ~ 79.000 kbytes/s

Kopiert jeweils von der im Notebook eingebauten SSD direkt auf die USB-HDD, die jeweils als einziges USB Gerät am entsprechenden Anschluss hing.

Sicherlich mal wieder nicht der wissenschaftlich belastbarste Test mit der besten Hardware, welche zu bekommen ist. Für mich aber ausreichend. Im Großen und Ganzen wird mir die USB 3 Schnittstelle bei meinen Kopierarbeiten doch einiges an Zeit sparen.



reichelt elektronik – Elektronik und PC-Technik

Elektronik & Modellbau: Experiment mit dem PR4402

Spielereien & Experimente mit dem PR4402 und weissen LEDs - www.michael-floessel.deIch habe in diesem Artikel eine Schaltung mit dem PR4402 angesprochen, mit der aus einer Akkuspannung von 1,2V die benötigte Spannung für weiße/blaue LEDs von rund 3.1V erzeugt werden kann. Bisher habe ich mich (fast) immer darauf beschränkt, mit diesem Schaltwandler oder Step-up Konverter max. 2 weiße LEDs und einen Mikrocontroller zu versorgen.

Durch Blogleser Heiko ( ;-) ) kam jetzt u. a. die Frage auf, wo wohl die Grenzen der Schaltung liegen, wenn man diese mit mehreren Leuchtdioden betreiben will, die einfach parallel am Ausgang liegen. Da ich dies bisher nicht bis  an’s Limit getrieben habe, ist es nun Zeit für einen (schnellen) Test. Der Fokus liegt hier allerdings NICHT auf der maximalen Helligkeit, sondern mit welcher Anzahl an LEDs die Schaltung noch im Modellbau eingesetzt werden kann. In diesem Bereich hat man oft den Effekt, dass voll ausgereizte Leuchtdioden ohnehin zu hell sind, eher ist Platzmangel das Problem. Also ist man versucht möglichst viele LEDs mit nur einer Schaltung zu versorgen, genau das Ziel dieses Versuchs. Man möge mir den etwas schlampigen Versuchsaufbau verzeihen, soll ja nicht für die Ewigkeit sein ;-)

5V aus PR4402Schema der Wandlerschaltung, folgende Modifikationen bitte berücksichtigen:

L1 =4,7µH, R1 entfernt bzw. überbrückt, Z-Diode D2 entfernt.

Spielereien & Experimente mit dem PR4402 und weissen LEDs - www.michael-floessel.deOberseite des Step-Up Wandlers. Da ich die Schaltung öfter einsetze, habe ich vor einiger Zeit einige Platinen fertigen lassen. Leider hab ich im Laufe der Zeit einige Bauteilanpassungen durchführen müssen, die Bestückung ist nun etwas improvisiert :oops:
Spielereien & Experimente mit dem PR4402 und weissen LEDs - www.michael-floessel.de

 

 

 

Wenn es eine Oberseite gibt, existiert natürlich auch eine Unterseite :-)

 

 

 

 

Spielereien & Experimente mit dem PR4402 und weissen LEDs - www.michael-floessel.de

 

 

Kurze Übersicht über den kompletten Aufbau. Wie gesagt, alles auf die Schnelle zusammengebastelt.

Und wie hier schon zu sehen:

Maximal 8 LEDs sind bei dieser Art des Schaltungsaufbaus möglich. Nummer 9 ist auch noch aufgeleuchtet, allerdings mit deutlicher Reduzierung der Gesamthelligkeit.

Spielereien & Experimente mit dem PR4402 und weissen LEDs - www.michael-floessel.de Ich würde sagen, bei 8 LEDs liegt das Limit, wenn man die Schaltung nicht in die Knie zwingen will. Wer auf Nummer Sicher gehen will, sollte bei 6-7 Stück bleiben. Die benutzten Leuchtdioden stammen übrigens aus einem Restpostensortiment, leider habe ich keine genaue Bezeichnung dazu. Bisher habe ich alle Dioden aus dieser Serie aber immer mit 1-20 mA betrieben. Einzig bekannte Daten sind   If=20mA, Uf=3,0V. Standard eben. Ich denke aber, dass sich alle anderen ‚Normal 3V LEDs‘ ähnlich verhalten werden.

Zusammengefasste Daten:

  • Anzahl LEDs: 8
  • Stromaufnahme LED Leiste: 88mA
  • Stromaufnahme gesamter Aufbau: 105mA
  • LED Typ unbekannt, If=max. 20mA, Uf = 3,0V (Laut Hersteller)
  • Versorgung gesamter Aufbau: NIMH Akku 1,2V, 345mA/h
  • Leerlaufspannung des Wandlers ohne Last: 18,2V

Sicherlich alles ein wenig improvisiert, für einen groben Überblick sollte es aber ausreichen. Natürlich wird hier der PR4402 absolut jenseits seiner Spezifikationen betrieben, rechnet also auch mal mit negativen Ergebnissen. Auch über die Lebensdauer kann ich nichts sagen, mir liegen bei dieser Beschaltung keinerlei Langzeiterfahrungen vor. Ich lasse den Aufbau allerdings mal in Betrieb, wenn’s Ausfälle gibt, kommt das selbstverständlich in den Blog.

Die Bauteile an sich sind nicht kritisch. Lediglich der PR4402 muss
natürlich eben dieser sein, andere Induktivitäten können den maximal
verfügbaren Ausgangsstrom der Schaltung reduzieren, siehe auch Datenblatt
zum PR4402
. Wenn man keine Platzprobleme hat, ist natürlich auch keine
SMD Technik notwendig. Ich habe diese Schaltung und diverse Modifikationen schon
mit allen möglichen Restmaterialien aufgebaut, fliegend und auch auf
Lochraster. Lediglich der Ausgangskondensator sollte 1µF nicht übersteigen,
sonst kann die Schaltung Probleme mit dem Anschwingen bekommen. Die Leiterbahnen
so kurz wir möglich halten und nach Möglichkeit auf einen zentralen Massepunkt
achten.

 

 

Elektronik: Labornetzteil – Stromversorgung bei elektronischen Arbeiten

Labornetzteile - www.michael-floessel.deBauen, löten, messen und experimentieren. Im Modellbau und in der Elektronik ist man eigentlich ständig irgendetwas am Fertigen, dass es vorher noch nicht gab. Oder man repariert Dinge, die einfach ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen. In sehr vielen Fällen ist dazu eine Stromversorgung notwendig. Kann man sich bei kleinen Basteleien noch mit einer Batterie oder einem alten Eisenbahntrafo behelfen, wird der Anspruch bei größeren und auch teureren Projekten aber ansteigen.

 

Wenn man Monate Zeit und vielleicht eine nennenswerte Menge Geld in ein kleines Bauprojekt investiert hat, sollte man nicht riskieren dieses gleich zu ruinieren, weil vielleicht ein alter Trafo ohne Spannungsanzeige falsch eingestellt war. Oft werden auch gerne mal gar nicht vorhandene Fehler repariert, letztendlich hat eine Schaltung aber nur deshalb nicht funktioniert, weil die Batterien leer waren oder ein altes Steckernetzteil nicht annähernd die Werte eingehalten hat, die im besten Falle auf dem Typenschild standen. Fazit: Hat man oft mit elektronischen Schaltungen zu tun, sollte früher oder später ein Labornetzteil her.

Natürlich ist es auch hier problemlos möglich, eine Menge Geld zu versenken in dem man auf das falsche Gerät setzt. Vor allem eine falsche Dimensionierung ist schnell ein Geldfresser. Reicht die Leistung nicht aus, kauft man doppelt. Ist das Netzteil überdimensioniert, hat man Geld ausgegeben, dass an anderer Stelle sinnvoller investiert gewesen wäre. Sind die Kenntnisse dafür bereits vorhanden, kann durchaus auch ein Selbstbau in Frage kommen. Berücksichtigt man allerdings die Preise für Anzeigen, Gehäuse und die Elektronik wird man schnell feststellen, dass ein Eigenbau nur selten lohnt. Meistens nur dann, wenn ein Großteil der Bauteile bereits vorhanden ist. Auch spielt hier die Sicherheit ein große Rolle, schließlich kommt man nicht drum herum, mit Netzspannung zu arbeiten.

Welchen Bedarf habe ich?

Wer nicht gerade mit KFZ-Lampen oder High-Power Audioverstärkern experimentiert, kommt mit 2-3 Ampere bei max. 20 Volt eigentlich absolut aus. In der Regel kommt man auch mit max. 15V klar, aktuelle Elektronik arbeitet ja meist mit 3,3V, 5V oder 12 Volt. Die Spannung sollte aber auf jeden Fall einstellbar und stabilisiert sein. Gleiches gilt für eine Strombegrenzung, welche vorhanden sein sollte. Mit einer Strombegrenzung ist es möglich das Netzteil so einzustellen, das ein bestimmter Strom nicht überschritten werden kann. Das Gerät fährt bei erreichen dieses Punktes die Spannung herunter bzw. schaltet ab. Gerade bei ersten Inbetriebnahmen und der Fehlersuche kann man so mit geringem Strom starten, ein evtl. noch vorhandener Fehler fackelt einem dann nicht die halbe Schaltung ab. Bei Netzteilen die in der Lage sind, hohe Ströme zu liefern, kann ein Kurzschluss in einer Schaltung schnell Bauteile und komplette Leiterbahnen in Luft auflösen ;-)

Auswahl:

Bei Experimenten mit kleinen DC Motoren, LEDs, Microkontrollern oder Modellbahntechnik sind Netzteile mit einer einstellbaren Spannung bis 15V und max. 2 Ampere völlig ausreichend.

Lediglich die gerne in der Modellbahn genutzte 16V Wechselspannung würde bei den genannten Werten etwas aus der Art schlagen. Labornetzteile die eine einstellbare Wechselspannung bieten sind in diesem Artikel hier nicht gemeint, sie sind im Vergleich eher unbezahlbar und werden doch verhältnismäßig selten benötigt. Ausnahmsweise würde ich hier einen alten Märklin-Trafo von Ebay empfehlen :mrgreen: Nebenbei gibt es nur wenige Schaltungen in der Modellbahnszene, die nicht auch mit 15V DC klarkommen, hier vor allem einige Motortypen.

Kommt man allerdings in den Genuss z.B. Audioverstärker aus dem KFZ-Bereich, Peltier-Elemente oder größere Modellbaumotoren versorgen zu müssen, können auch 10A Netzteile noch zu klein sein. In diesen Größenordnungen wird es allerdings recht teuer. Hier kann es hilfreich sein, sich eine Autobatterie oder andere Akkus unter den Arbeitstisch zu stellen, die man bei Nichtgebrauch nachlädt und die kleineren Arbeiten wieder mit einem normalen Netzteil zu versorgen. Meist werden derart hohe Ströme ja bei Geräten benötigt , die ohnehin mit 12V betrieben werden wollen. Eine zusätzliche Möglichkeit bieten Festspannungs-Schaltnetzteile. Im Verhältnis sind sie recht günstig,  aufgrund der etwas ‚verspikten‘ Ausgangsspannung (ein Rest des Arbeitstaktes der Elektronik in der Ausgangsspannung) aber bei einigen Geräten vielleicht nicht nutzbar.

Hier übrigens einige Produkte, welche über meinen Werbepartner Reichelt-Elektronik bezogen werden können ;-)


PEAKTECH 6085: Labornetzgerät 0-15V / 0-2A DC
Einfaches Netzteil welches mit den
meisten Aufgaben gut zurecht kommt. Analoge Anzeige, Strombegrenzung –
aktuell für unter 50€

EP 613: Labornetzgerät mit Digital-Anzeige, 0-30V / 0-2,5A
Etwas luxuriöseres Gerät mit
digitalen Anzeigen. Zusätzlich folgende Festspannungsausgänge:5VDC-0,5A; 12VDC-0,5 A bei Bedarf in Reihe schaltbar. Ebenfalls unter
100€

SNT HRP 150 15: Schaltnetzt., geschlossen 150W, PFC 15V / 10A
Wer doch mal etwas mehr Power
braucht und die Spannung nicht einstellen will! Derzeitiger Preis:
60,50€
Übersicht Labornetzteile
Und hier mal eine Übersicht, was
Reichelt so bei Labornetzteilen anbietet!

Die Preise sind Stand Dezember 2012.

Ich habe seit langer Zeit zwei Selbstbau Netzteile in Benutztung. Beide liefern 1,2 – 24V DC bei max. 3 A. Zu der Zeit, als ich diese gebaut habe, waren käufliche Geräte irrsinnig teuer, da hat der Selbstbau auf jeden Fall gelohnt. Es war auch gar nicht so einfach, überhaupt verschiedene Bezugsquellen zu finden. Allerdings war dies zu Zeiten, in denen ich noch nicht im Internet vertreten war :-D Muss irgendwo vor 1994/95 gewesen sein. Mittlerweile sind aber dutzende Umbauten an beiden vorgenommen worden, vom LCD Display bis zur µController Überwachung der Kühlung. Wenn eines von denen mal das zeitliche segnet, wird es wohl auch durch ein käufliches Gerät ersetzt.

Eigenbau Netzteil

Gewinnt keinen Designpreis, funktioniert aber :-D

 

 

 

Für Anwendungen, die mehr Power benötigen habe ich das im Werbelink genannte Schaltnetzteil unter dem Tisch montiert. Das brauche ich allerdings so selten, dass ich es gelegentlich einfach ‚mal so‘ einschalte um die Funktion zu prüfen :-)

 

Namiki bietet die kleinsten und leichtesten Getriebemotoren – elektroniknet

Bei so einem Motor fallen mir auf Anhieb einige Anwendungen ein, in denen er zum Einsatz kommen könnte :-) Die Größe zwingt einen ja geradezu, ihn in einem Modell zu verarbeiten. Leider habe ich bisher keine Lieferquelle und vor allem keinen Preis finden können.

Namiki bietet die kleinsten und leichtesten Getriebemotoren – elektroniknet.

Einen weiteren Bericht zu dem Motor gibt e bei ‚DeviceMed‘, hier gibt es auch eine Kontaktadresse. Ich werde mal eine Mail senden und mich um Informationen bemühen!

Partnerlink:

Schnäppchen bei reichelt elektronik!

Stark reduzierte Restbestände bei Neuware

Osram entwickelt „leuchtende Glasscheiben“ bald in Serie – ELEKTRONIK PRAXIS

Die Möglichkeiten moderner Beleuchtung entwickeln sich wirklich explosionsartig. Wenn man bedenkt, dass die klassische Glühlampe noch vor einigen Jahren eigentlich konkurrenzlos war.

Osram entwickelt „leuchtende Glasscheiben“ bald in Serie – ELEKTRONIK PRAXIS



ELV - Das Elektronik-Versandhaus